Eine Woche nach meiner Rückkehr aus Warschau habe ich heute die Bilder auf meine Homepage hochgeladen, die ich an meinem Geburtstag im Zoo von Warschau geschossen habe.
Die Galerie findet sich unter folgendem Link: KMPhotography
Die anderen Bilder der Städtereise nach Warschau werde ich später bearbeiten und hochladen. Da ist aber noch eine grosse Anzahl Bilder aus Island, die zuerst bearbeitet werden sollen. Sobald neue Bilder online (sowohl aus Island wie auch aus Warschau) sind, gibt es hier eine Nachricht.
Heute war es wieder etwas wärmer hier in Warschau. Am Nachmittag stiegen die Temperaturen auf bis zu 26 Grad Celsius. In der prallen Sonne wurde es tatsächlich recht heiss, besonders nach dem Mittag. Aber das war kein Vergleich zu Mittwoch und dank eines kühlen Lüftchens durchaus auszuhalten. Und am Abend war es sehr angenehm, um draussen zu Abend zu essen und mit einem Drink in einem Strassencafé zu sitzen. Das ist, was ich einen schönen Sommertag nenne. 😉
Ich verbrachte den ganzen Tag mit einem Bummel durch die Altstadt. Dabei kam ich in Quartiere, in die ich vor zwei Tagen nicht hingekommen war, weil ich wegen der Hitze abbrechen musste.
Warschau hat eine sehr schöne Altstadt, die sehr gut Instand gehalten ist. Dabei reihen sich in den Strassen und Gassen der Fussgängerzone Restaurant an Restaurant, jedes mit einer Terrasse oder einfach einem abgesperrten Bereich auf der Strasse. Und wenn mal zwischen den Kneipen und Läden eine Lücke ist, dann steht dort garantiert eine Kirche. 😉 Ich habe den Eindruck, dass Polen eines der katholischten Länder überhaupt ist. Neben Kirchen gibt es auch Denkmäler; nicht nur für Politiker, sondern auch für Kardinäle. Ich stand heute in der Krypta der Kathedrale von Warschau vor dem Sarkophag von Kardinal Józef Glemp. Das ist ein Name, der sogar mir bekannt ist. Glemp war Erzbischof von Warschau und fiel auch international immer wieder mit anitsemitischen Aussagen auf. Nichtsdestotrotz wurde er 2013 aufwändig an prominenter Stelle beerdigt. Die Gräber der norwegischen Könige in der Festung Akershus in Oslo sind schlichter.
In den Strassen merkte man, dass heute Samstag ist. Die Anzahl der Leute auf der Strasse und in den Restaurants hat exponentiell zugenommen. Wie gestern habe ich auch heute am Nachmittag für das Abendessen einen Tisch reserviert, um sicherzugehen, dass ich einen Platz habe. Ausserdem fiel mir auf, dass es eine erhöhte Polizeipräsenz gab und selbst die Feuerwehr patroullierte am Abend durch die Strassen.
Ausserdem war heute (wie auch gestern) eine bestimmte Spezies Mensch in erhöhter Zahl in den Strassen von Warschau anzutreffen: im Durchschnitt in meinem Alter oder nur ein wenig jünger, oft mit Tattoos, manche mit langen Haaren und Bart, aber auch viele Familien. Und alle trugen ein bestimmtes T-Shirt: AC/DC. Wenn ich es nicht schon gewusste hätte, hätte ich es spätestens heute in den Strassen gesehen: Die australischen Rock-Opas (Angus Young ist 70 und seine Bandkollegen kaum viel jünger) gaben gestern im Rahmen ihrer PWR/UP Tour hier ein Konzert. Es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte die Jungs heute noch vor die Linse gekriegt. Als ich auf meinem Altstadtbummel am besten Hotel der Stadt, dem Bristol vorbeikam, standen in der Umgebung des Hotels relativ viele Polizisten und vor dem Eingang eine kleine Traube Menschen (viele davon mit AC/DC T-Shirts), die immer grösser wurde: Offenbar logierte die Band in dem Hotel und man wartete darauf, dass die rauskomen und wegfuhren. Ich beschloss, mal abzuwarten und zu schauen, ob ich Glück habe. Allerdings wurde mir das nach einer halben Stunde dann doch zu blöd, und ich ging weiter. Ich weiss nicht, wie lange die Leute dann noch gewartet haben, bis sie vielleicht einen Blick auf Angus Young, Brian Johnson und die anderen erhaschen konnten. Da es gegen Mittag ging, wurde die Sonne immer stärker, und wer steht schon gerne stundenlang in prallen Sonne.
Apropos Sonne: Als ich nach 5 Stunden ins Hotel zurückkehrte, bemerkte ich, dass ich über der rechten Schulter direkt unter dem Nacken einen Streifen Sonnenbrand hatte. Offenbar habe ich heute Morgen beim Einschmieren mit Sonnencreme eine Stelle ausgelassen, die nun prompt verbrannt ist. Shit happens…
Fotografisch war mein Hauptaugenmerk beim heutigen Altstadtbummel nicht auf Sehenwürdigkeiten oder Architektur. Ich hielt die Augen offen für meine Galerie „The Street„. Ich suchte gezielt nach Strassenkünstlern, Bettlern und anderen Leuten, die auf der Strasse leben resp sich dort produzieren.
Mir fiel schon am Mittwoch, als ich hier ankam, auf, dass sehr wenige Obdachlosen oder Bettler zu sehen waren. Eigentlich habe ich bis heute immer die gleichen drei Obdachlosen gesehen. Das sieht in anderen europäischen Städten ganz anders aus. Am Mittwochabend habe ich eine sehr lustige Szene beobachtet. Leider hatte ich keine Kamera dabei, als ich zum Abendessen ging. Mir gegenüber auf der anderen Strasse sass ein junger, sehr ungepflegter Mann in schmutzigen und zerschlissenen Kleidern. Offensichtlich ein Obdachloser, der bloss einen Rucksack mit ein paar Habseligkeiten dabei hatte. Er bettelte alle Passanten an, die an ihm vorbeigingen. Bis…
Bis sich neben ihm drei Hare Krishna Mönche mit Trommeln, Zimbalen und einer Lautsprecheranlage hinsetzten und ununterbrochen ihr Hare Krishna Mantra in voller Lautsärke zum Besten gaben. Ab und zu standen sie sogar auf und tanzten. Den Mann neben ihnen beachteten sie gar nicht. Da packte der Obdachlosen ganz schnell seine Sachen zusammen und verliess fluchtartig den Ort. Er kam erst wieder zurück, nachdem die Hare Krishnas weitergezogen waren. Ich habe in den 80er Jahren während meinen zwei Jahren an der ETHZ in einem Wohnheim direkt gegenüber des Hare Krishna Tempels in Zürich gewohnt. Ich habe den Mann sooooo gut verstanden… 😉
Nun muss ich schlafen. Es ist zwar erst 21:45 am Samstagabend. Aber morgen geht mein Flug nach Zürich um 07:35 und ich sollte zwei Stunden vorher am Flughafen sein. Die Fahrt zum Flughafen dauer 20 – 30 Minuten. Mein Taxi holt mich deshalb um 05:10 hier ab.
Was für ein Unterschied zu gestern: Heute fiel das Thermometer hier in Warschau tatsächlich um gute 10 Grad. Am Morgen und am Abend war’s noch kühler.
Das machte den Aufenthalt im Freien natürlich viel angenehmer. Wenn man in der Sonne stand, war’s immer noch recht warm, aber dank einiger Schleierwolken und einem angenehm kühlen Wind hielt selbst ich es gut aus. 😉
Also bin ich, wie geplant, in den Warschauer Zoo. Dieser ist ein 40 Hektaren (400’000 m2) grosser Park, der 1928 als grösster Zoo Europas eröffnet wurde. Für mich passt hier die Bezeichnung „Tierpark“ sehr gut. Das Gelände ist recht weitläufig und die Gehege sind im ganzen Park verteilt. Einige sind schon ganz schön in die Jahre gekommen, während andere recht neu zu sein scheinen. Die Grösse des Parks bedeutet nicht nur, dass man mehrere Stunden braucht, wenn man sich alles anschauen will. Es bedeutet auch, dass lärmende Kindergarten- und Schulklassen (mit einem oder mehreren noch lauteren Lehrerinnen) sowie quengelnde Kleinkinder kaum auffallen, und es sehr viel Platz gibt, um mit Kinderwagen zu spazieren, ohne die anderen Zoobesucher zu stören. Heute sind mir diese beiden Gruppen von Besuchern kaum aufgefallen (resp ich konnte ihnen sehr gut ausweichen); anders als in anderen Zoos, wo ich mich regelmässig darüber nerve.
Ob der Zoo wirklich 550 Tierarten hält, wie Wikipedia behauptet, weiss ich nicht. Ich weiss auch nicht, ob ich alles gesehen habe. Ich war fast drei Stunden dort drin und habe viele Tiere gesehen. Bei einigen auch nur das leere Gehege, weil sich die Tierchen gut versteckten. Das erlebe ich aber in jedem Zoo und hat mit Wetter, Lärm und Lebensweise der Tiere zu tun. Das gehört zu einem Zoobesuch.
Wie gesagt, einige der Gehege schienen mir schon älteren Datums zu sein. Nicht weil sie in schlechtem Zustand waren. Das waren sie nicht. Aber die Bauweise von Zoos und deren Gehegen hat sich mit den Jahren geändert, und man sieht hier gut, welche Bauten aus dem letzten Jahrhundert stammen und welche einem neueren Trend entsprechen. 😉
Ein besonderes Augenmerk habe ich auf das Terrarium gelegt: Jeder Zoo hat auch da so seine Spezialitäten, was die Auswahl der gehaltenen Tierarten angeht. Mir fiel auf, dass viele verschiedene (Wasser-) Schildkröten gezeigt werden. Ausserdem hält man hier in Warschau abgesehen von Gila-Krustenechsen und ein paar Pfeilgiftfroscharten keine Gifttiere. Wobei letztere aber in Gefangenschaft bekanntlich auch nicht giftig sind. Daneben fand ich mehrere tropische Froscharten, die ich noch nicht kannte. Sehr schön fand ich auch, dass die beiden gehaltenen Krokodilarten (Siam-Krokodil & Stumpfkrokodil) neben ihrem Terrarium je einen Aussenbereich hatten, in den sie bei entsprechend warmem Wetter rausgelassen wurden. So etwas kannte ich bisher nur von Affen und Vögeln.
Ich habe eine in Deutsch verfasste Google Beurteilung einer Mutter gelesen, die offenbar mit ihrem kleinen Sohn im Warschauer Zoo war, und sich darüber beschwerte, dass der Zoo so gross und so weitläufig sei. Das sei mit ihrem Kleinen sehr mühsam gewesen, und sie hätte, wenn sie das gewusst hätte, einen Kinderwagen mitgenommen, weil der Kleine schon in der Hälfte so müde war… Kleiner Tipp von mir: Es gibt diese grossartige Sache, die INTERNET heisst! Ich wusste schon, wie gross das Gelände war, bevor ich überhaupt zu Hause wegegangen bin. Google Maps zeigt das ganze Gelände. Ausserdem hat der Zoo eine eigene Homepage mit Zooplan zu herunterladen. Zu blöd, um sich richtig zu informieren und sich vorzubereiten. Und dann noch blöder, sich öffentlich zu beschweren. Aber im Internet ist halt jeder wichtig (-tuerisch) und kann sich beschweren, wie er (oder sie) will. Und einen Intelligenzcheck gibt’s dort halt (leider) auch nicht. 😉
Vom Hotel zum nächsten Zooeingang waren es gute 20 Minuten zu gehen, wobei die letzten 5 Minuten durch einen grossen Park führten. Dank des guten und milden Wetters war der Weg hin und zurück kein Problem. Gestern hätte ich das nicht machen wollen, denn ein schöner Teil des Wegs führte über die Most Śląsko-Dąbrowski Brücke über die Weichsel, welche deutlich breiter ist als jeder Fluss in der Schweiz. Versteht sich von selbst, dass es auf der Brücke keinen Schatten gibt…
Ursprünglich wollte ich mein Ticket wie immer im Voraus im Internet kaufen. Das ging aber nur mit einer polnischen Handynummer. Also musste ich das Ticket (35 Sloty = Fr. 7.70) an der Kasse kaufen. Die haben dort neben dem Boxoffice mehrere Automaten (ähnlich wie in Parkhäusern) aufgestellt, an denen man das Ticket kaufen konnte. So kam ich trotzdem ohne Anstehen rein.
Den Rest des Tages habe ich gechillt. 😉 Zum Mittagessen bloss eine leichte Vietnamesische Nudelsuppe mit Rindfleisch und dann am Abend noch einmal ausgiebig die sehr gute italienische Küche im Restauracja Giovanni Rubino, das ich schon am ersten Abend gefunden hatte. Nach 21:00 wurde es dann in TShirt und Shorts doch etwas kühl, weil halt auch jetzt noch eine Brise durch die Strassen weht. Aber es ist ein schöner Sommerabend, an dem man gerne in einem Strassenbistro sitzt. Zudem wurde die Strasse, an der mein Hotel liegt, von heute Abend bis Sonntag für den Verkehr gesperrt, weil nun am Wochende die Leute in Scharen kommen. Und es hat tatsächlich mehr Leute auf der Strasse als an den beiden vergangenen Abenden. Aber verglichen mit La Rambla in Barcelona wirkt es immer noch ziemlich leer… 😉
Selbstverständlich habe ich im Zoo ein paar Bilder geschossen. Deswegen bin ich ja auch dort hin. Die werde ich zusammen mit den anderen Bilder aus Warschau später bearbeiten und auf meine Homepage hochladen. Erste Beispiele habe ich bereits auf Instagram veröffentlicht.
Heute hat der Hitzehammer hier in Warschau wie angekündigt zugeschlagen: Statt der angekündigten 37 Grad Celsius wurden es am Nachmittag „nur“ 35 Grad. Aber zumindest mir hat das völlig gereicht. Dass ich die Hitze nicht mag, und mich schon bei normalen sommerlichen Temperaturen schnell unwohl fühle und heftig schwitze, dürfte hinlänglich bekannt sein. Aber heute war es für mich sehr heftig. So etwas habe ich noch nie erlebt: mir wurde abwechlungsweise schwindlig und schlecht. Nicht nur in der prallen Sonne, auch im Schatten.
Ich bin nach dem Frühstück kurz nach neun mit der Kamera losgezogen, um in der Altstadt ein paar Bilder zu schiessen. Ich merkte schnell, dass ich trotz Kopfbedeckung nicht lange in der Sonne stehen sollte und habe versucht, mich hauptsächlich im Schatten der Häuser zu bewegen. Das war aber nicht immer möglich. Das Wasser, das ich in einem Laden gekauft hatte, half ein bisschen. Und auch, wenn gelegentlich ein kühles Lüftchen durch die Strassen wehte. Aber es wurde immer heisser und mir war immer unwohler. Ausserdem habe ich geschwitzt als würde ich auslaufen. Auch im Schatten der Bäume im sächsischen Garten war es nicht viel besser.
Am Eingang des sächsischen Gartens steht das Grabmal des unbekannten Soldaten. Dieses wird ständig von zwei Soldaten in voller Uniform inkl Helm und Sturmgewehr in Achtungsstellung bewacht. Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, wie diese Jungs das bei der Hitze aushalten. Obwohl sie im Schatten stehen, muss das eine gewaltige Tortur sein. Ich würde wahrscheinlich schon nach ein paar Minuten umkippen. Aber die beiden haben sich keinen Milimeter bewegt, solange ich dort war. Respekt!
Ich ging dann gegen Mittag zurück zum Hotel, weil ich es draussen schlicht nicht mehr aushielt. Im hoteleigenen Restaurant (Asian Food) ass ich erst einmal etwas Kleines (vietmanesische Nudelsuppe mit Rindfleisch – lecker) und kühlte mich ab. Ausserdem brachte ich bei der Gelegenheit meinen Wasserhaushalt wieder auf Vordermann.
Danach ging ich in mein klimatisiertes Zimmer, wo ich den Nachmittag mit Lesen und Bildbearbeitung verbrachte, bis draussen die Temperaturen wieder sanken.
Das ging dann recht schnell. Um 15:00 erreichte die Hitze mit mindestens 35 Grad ihren Höhepunkt und um 18:00, als ich zum Abendessen ging, war der Himmel bewölkt und es herrschten vielleicht noch 26 Grad. Ausserdem wehte ein ziemlich starker Wind. So wie der Himmel um 21:00 aussah, könnte es diese Nacht noch zu Gewittern kommen. Aber laut Wetterbericht sollte es trocken bleiben. Wir werden sehen…
Apropos Abendessen: Ich sage immer wieder, dass ich meine beste Lasagne 2018 in einem italienischen Restaurant in Stockholm (mit italienischer Original-Nonna am Herd) gegessen habe. Das ist bis heute so geblieben. Heute hatte ich Spaghetti Carbonara, die genau dem Originalrezept entsprachen: mit Guanciale und Pecorino; und vorallem ohne Rahm! 🙂 Und die Spaghetti waren auf den Punkt al dente gekocht; nicht zu hart und nicht zu weich. Delizioso! Da das Servicepersonal alles Polen waren, nehme ich mal an, dass in der Küche ein italienischer Koch, der sich auskennt, das Sagen hat. Dort gehe ich morgen Abend wieder hin. 🙂
Morgen soll es nicht wärmer als 24 Grad werden. Am Morgen soll es sogar nur 20 Grad sein. Das wäre für mich optimal. Wenn die Wettervorhersagen zutreffen, werde ich mich morgen auf den Weg zum Warschauer Zoo machen. Das sind zu Fuss rund 20 Minuten, wobei ein Teil durch einen Park geht. Bei 20 bis 24 Grad kein Problem. Heute war es um 09:00 schon fast 29 Grad…
Nun bin ich in Warschau, der Hauptstadt Polens. Ich bin zum ersten Mal hier und bin gespannt, was ich in Chopins Heimatstadt alles entdecke.
Die Anreise verlief ohne Verzögerungen. Der Flug mit LOT, der polnischen Airline, dauerte von Zürich zwei Stunden. Wir starteten pünktlich und landeten ebenso pünktlich. An Bord gab es gratis einen kleinen Snack, was heutzutage fast keine Airlane mehr anbietet. Normalerweise muss man für alles ausser Kaffee und Wasser bezahlen. Inzwischen kostet sogar der Tomatensaft bei Icelandair. Der war letztes Jahr noch gratis. Ein definitives Plus für LOT!
Am Gepänkband erlebte ich eine absolute Premiere: Laut Anzeige würde es mindestens 30 Minuten dauern, bis das Gepäck da sein würde. Nach 15 Minuten kam aber bereits der erste Koffer. Zu meiner Überraschung war es meiner. Das hatte ich noch nie. 🙂 Mein UBER Fahrer, den ich schon von zu Hause aus bestellte hatte, meldete sich schon bei der Landung per WhatsApp, kaum hatte ich mein Smartphone eigeschaltet. Er hiess Singh und gehörte der Glaubengemeinschaft der Sikh an.
Auch hier verlief alles ohne Probleme. Singh brachte mich sicher durch den Grossstadtverkehr bis vor mein Hotel in der Warschauer Altstadt. Und als ich noch vor 14:00 im Hotel ankam (Check in war ab 15:00 möglich), war sogar mein Zimmer schon bereit und ich konnte mich einrichten.
Hier ist es auch heiss. Heute waren es 31 bis 32 Grad Celsius. Ab Freitag sollen die Temperaturen auf ca 25 Grad fallen. Singh hatte mir auf der Fahrt vom Flughafen erzählt, dass dies nicht wirklich heiss wäre in Warschau. Das seien nur einzelne Tage. Letztes Jahr wäre es ingesamt viel heisser gewesen. Gut bin letztes Jahr nicht hierher gekommen.
Ich möchte unter anderem auch den Warschauer Zoo besuchen. Das plane ich nun auf Freitag oder Samstag ein, wenn es nicht ganz so heiss sein wird. Morgen werde ich die Altstadt erkunden und mich wenn möglich im Schatten aufhalten. Wenn nötig gehe ich zurück ins klimatisierte Hotelzimmer, um mich abzukühlen. Und morgen Abend mache ich dann allenfalls nach dem Abendessen ein bisschen Nachtfotografie in der Altstadt. Ich habe festgestellt, dass die Gebäude hier sehr schön beleuchtet werden.
Stay tuned.
Zamek Królewski w Warszawie (Warschauer Königsschloss )