Heute hat’s immer wieder geregnet. Am Morgen ging es noch. Da konnte man sich ohne Regenschutz in der Stadt bewegen, denn die gelegentlichen Schauer waren nichts weiter als ein bisschen Nieselregen, der nach kurzer Zeit auch wieder aufhörte. Am Nachmittag wurden die Schauer nicht nur heftiger. Sie dauerten auch länger als bisher.
Am Morgen bin ich erst einmal an die Weser und habe auch das südliche Ufer etwas erkundet. Danach bin ich zurück in die Altstadt und habe mir beim „Alex“ am Domhof unter dem Glasdach und Schirm einen Apèro genehmigt und dabei dem Regen zugeschaut.
Vom Alex bin ich weiter bis zum Bahnhof. Dort fand ein kleines Basketballturnier statt, und gefühlt alle Obdachlosen, Bettler und Junkies der Stadt hatten sich vor dem Bahnhof versammelt. Als dann der Regen wieder kam, besuchte ich das Überseemuseum. Das Museum prsäsentiert in einer integrierten Ausstellung über Natur, Kultur und Handel Aspekte überseeischer Lebensräume mit Dauerausstellungen zu Asien, Südsee/Ozeanien, Amerika, Afrika und zu Globalisierungsthemen. [wikipedia] Dabei ist das Museum konzeptuell dazu ausgelegt, die Besucher weiterzubilden und nicht nur auszustellen.
Als ich aus dem Museum kam, goss es in Strömen. Das Basketballturnier war unterbrochen worden und der Bahnhofplatz war leer. Ich sah kaum noch einen Obdachlosen. Diese Jungs und Mädels fand ich an den Haltestellen der Strassenbahn vor dem Bahnhof wieder, wohin sie sich ins Trockene gerettet hatten und alle Bänke und sonstigen Sitzplätze besetzten. Den eigentlichen Fahrgästen, die dort auf ihre Strassenbahn warteten, blieb nicht anderes übrig, als daneben zu stehen und das Gegröhle des Besoffenen anzuhören.
Vom Bahnhof bin ich zurück ins Hotel, um mich umzuziehen, meine Bilder zu sichern und in Ruhe ein wenig zu lesen.
Am Nachmittag bin ich noch einmal losgezogen. Ich habe es allerdings gerade bis unter den Sonnenschirm eines Strassencafés an der Schlachte geschafft, als von oben die nächste Dusche kam. Da aber die Temperaturen für mich sehr angenehm gewesen sind, bin ich dort geblieben, habe mir Kaffee und Kuchen bestellt und in Ruhe in meinem neuen Krimi (dieses Mal aus Griechenland) gelesen, bis der Regen wieder aufgehört hatte.
Morgen geht’s wieder zurück in die Schweiz. Mein Flug nach Zürich geht um 10:10, und wenn alles gut geht, bin ich am Mittag zu Hause.
Heute Morgen bin ich erst einmal in die Überseestadt gefahren, den Teil Bremens, in dem der Hafen liegt. Mit der Strassenbahn erreicht man den Stadtteil bequem in 20 Minuten.
Allerdings liegt die Hochblüte des Hafens wohl schon einige Jahre zurück. Wie auch Hamburg hatte Bremen einen grossen Hafen, in dem grosse Mengen an Gütern umgeschlagen wurden (unter anderem Kohle, Stahl, Tabak und Baumwolle). Das Besondere am Bremener Hafen war, dass hier die Bahngleise bis zu den Kajen führten, an denen die Frachtschiffe anlegten, nachdem sie von der Nordsee her die Weser hinaufgefahren waren. Das machte den Warenumschlag um einiges leichter.
Nachdem heutzutage wohl der grösste Teil des Warenumschlags in Bremerhaven an der Wesermündung geschieht, hat die Stadt Bremen in der Überseestadt eine Stadtentwicklung vorangetrieben, bei der die vorhandenen Speicher und Lagerhallen anders genutzt werden. So gibt es neben Gastronomie- und Eventlokalitäten auch einen Grossmarkt und ein Hafenmuseum. Und am Sonntag findet dort ein Markt statt.
Aufgrund des regenerischen Wetters habe ich das Hafenmuseum besucht und viel über die Organisation, den Ablauf und die Entwicklung des Hafens gelernt. Unter Anderem weiss ich nun, wen Harry Belafonte in seinem „Banana Boat Song“ besingt: Der Tallyman („Come, mister tally man, tally me banana„) ist eine Funktion im Hafen, die das Be- und Entladen der Schiffe kontrolliert und sicherstellt, dass alle Waren ein- resp ausgeladen werden, die da sein sollten.
Nach dem Mittag bin ich wieder zurück in die Innenstadt gefahren. Auf dem Marktplatz und in den umliegenden Einkaufsstrassen war ganz schön was los. Man merkte, dass Samstag war und die Leute nicht arbeiten mussten.
Verschiedene Gruppierungen buhlten um die Aufmerksamkeit der Passanten: Zuerst entdeckte ich beim Rathaus die „Omas gegen rechts„: Eine Gruppe von vielleicht 20 bis 30 älteren Damen (einige davon mit Gehstöcken resp in Rollstühlen), die sich mit Transparenten, in weissen Westen, Flugblättern und Lautsprechern beim Rathaus versammelten. Auf dem Platz hatten ein paar in blau-gelbe Flaggen gehüllte Typen zwei Stände aufgebaut und verkauften zu Gunsten der Ukraine irgendwelchen Kleinkram. Daneben baute irgendeine christliche Fundametalistengruppe ein Zelt auf, unter dem eine junge Liveband spielte, die immer wieder von irgendwelchen selbsternannten Predigern in Birkenstocksandalen unterbrochen wurde, welche mittels starker Laufsprecheranlage den Platz mit christlichem Erlösungsgelaber vollplärrten. Als dann noch eine Antifa-Demo von vielleicht 50 Leuten unter Polizeischutz (ich habe sechs Mannschaftswagen der Polizei gezählt) über den Platz schrie, artete das Ganze in einen Lärmkrieg zwischen den Christen-Fundis und den Ultralinken aus. Die Christen drehten ihre Livemusik hoch, was von den Demonstranten mit noch lauterem Geschrei beantwortet wurde. Das Ganze wurde am Rand durch ein paar betrunkene Obdachlose aufgelockert, die sich wohl über ein Bier in die Haare geraten waren.
Zur Erklärung der Demo muss man wissen, dass heute in Erfurt der Bundesparteitag der AfD stattfand, was in ganz Deutschland bei jedem Berufslinken und allen Antifa-Chaoten das grosse Bedürfnis weckte, protestieren zu müssen. Weshalb die, die es nicht bis Erfurt schafften, in Bremen mit massenhaft Palästinafahnen gegen die AfD protestierten, verstehe ich nicht ganz. Ich bin echt nicht sicher, ob jeder, der heute Nachmittag auf dem Bremer Marktplatz herumschrie, wirklich wusste, wofür und wogegen er protestierte. Und damit meine ich alle Lager, die dort waren…
Zur Beruhigung der Situation trugen die regelmässigen, heftigen Regenschauer bei, die von Windböen begleitet wurden. Die Demonstranten verzogen sich rasch, den Ukrainern wurden die Schirme weggeblasen und so die Waren nass gemacht, und die Christen-Fundis zogen sich unter ihr Zelt zurück. Wenigstens verteilte niemand mehr Flugblätter… Ich habe mir (und mit mir ganze Heerscharen von deutschen Rentnern) das Ganze von einem gedeckten Strassenrestaurant aus bei Kaffee und Kuchen angeschaut, und mich köstlich amüsiert.
Das Interesse der meisten Passanten war in etwa mit dem vergleichbar, wenn jemand in einem Zoo anstelle eines exotischen Tiers einen Kuh oder Ziege entdeckt: Was? Das ist auch das? OK, lass uns weitergehen… 😉
Wie schon erwähnt, war das Wetter heute ziemlich regnerisch. Besonders am Nachmittag gab es einige heftige, längere Regenschauer. Zum Glück gibt es in Bremen grosse Kaufhäuser, die Markthalle 8 und eine gedeckte Lloyd-Passage. Und alle Strassencafés haben hier grossen Schirme, unter denen man trocken bleibt. Bloss auf dem Blumenmarkt braucht man einen Schirm. Die Temperaturen lagen knapp unter 20 Grad Celsius, wobei der Wind, wenn er denn wehte, das Ganze noch ein bisschen mehr abkühlte. Trotzdem konnte ich mich den ganzen Tag im TShirt draussen aufhalten. Es war frisch, aber gerade das war ganz nach meinem Geschmack.
Heute habe ich zu Fuss mit meiner Kamera Bremens Altstadt erkundet.
Wobei „Altstadt“ ein etwas hoch gegriffener Ausdruck sein dürfte. Bremen wurde im zweiten Weltkrieg wie andere deutsche Städte (zB Dresden) von den Alliierten heftig mit Bomben eingedeckt: Zwischen März 1940 und April 1945 erlitt die Hansestadt 172 Luftangriffe, bei denen rund 4’000 Menschen starben und zwei Drittel des Stadtgebiets zerstört wurden. Das alte Rathaus und der Roland, die heute beide zum UNSECO-Weltkulturerbe gehören, überstanden den Krieg dank Schutzmassnahmen (und auch Glück) weitgehend unbeschadet. Der St.-Peptri-Dom wurde zu mindestens 30% beschädigt. Aber von der Altstadt blieb im Grunde nur ein Quartier stehen: Der Schnoor.
Der Schnoor ist ein kleines Quartier im Südosten der Altstadt mit sehr engen Gassen, in denen viele kleine Läden und Kneipen Tür an Tür zu finden sind. Das Quartier hat seinen Namen Schnoor (=Schnur) von der längsten Strasse, die gerade durch das ganze Quartier verläuft, und an der die Häuser wie auf einer Schnur aufgezogen stehen. Der Schnoor ist neben dem Marktplatz (mit Dom, Rathaus, Roland und den Bremerstadtmusikanten) und der Böttcherstrasse eines der drei touristischen Hauptziel Bremens. Alle diese Orte liegen maximal 10 Minuten zu Fuss auseinander.
Apropos Bremerstadtmusikanten: Die sind, wie viele berühmte Figuren (zB der Manneken Pis in Brüssel oder die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen) viel kleiner als erwartet. Sie stehen auch ein bisschen versteckt an einer der hinteren Ecken des alten Rathauses. Aber man findet sie leicht, wenn man will. Und jeder muss sie natürlich berühren. Denn gemäss einem alten Brauch soll angeblich ein Wunsch in Erfüllung gehen, wenn man mit beiden Händen die beiden Vorderbeine des Esels umfasst und die Augen schliesst. Kein Scherz: Ich habe ganze Gruppen gesehen, die dafür Schlange standen.
Obwohl es heute vor allem im Bereich der Sehenswürdigkeiten recht viele Leute hatte, und unzählige Führer in verschiedenen Sprachen etliche (Rentner-) Gruppen (zum Teil mit Stöcken und Rollatoren – ich habe kaum junge Menschen in diesen Gruppen gesehen) durch die Stadt schleusten, hatte ich interessanterweise nicht den Eindruck, dass die Stadt touristisch überlaufen sei. In den Kneipen hatte es immer Platz und auch in den Läden ging es in der Regel ganz gut. Ausserdem läuft auf dem Osterdeichwiesen zur Zeit die Bremiale 2026. Vielleicht liegt es auch daran, dass im Bundesland Bremen gestern die Sommerferien begonnen haben, und es deshalb weniger Einheimische in der Stadt hat. 😉
Museen habe ich bisher keine besucht. Die spare ich mir für die Regenperiode auf, falls die denn kommen sollte. Ansonsten gibt es an der frischen Luft in der Stadt genug zu sehen und zu fotografieren. Bei den aktuellen Temperaturen sowieso.
Das Wetter hat sich heute gehalten. Es war den ganzen Tag bewölkt und es weht ständig ein Wind. Dadurch blieb es in der Stadt angenehm kühl. Um 09:00 war es hier 16 Grad Celsius, um 18:00 war es 19 Grad. Trotzdem sind die Gartenrestaurants am Marktplatz und an der Weser bis in den späten Abend gefüllt. Für mich ist dieses Wetter Anfang Juli genau richtig. Nach der Hitzewelle in der vergangenene Woche zu Hause einfach nur top. Morgen soll es so bleiben. Allerdings ist dann das Regenrisiko höher und man muss zwischendurch mit einigen Schauern rechnen.
Meine diesjährige Geburtstags-Städtereise hat mich in die norddeutsche Hansestadt geführt. Die Stadt war bereits 2022 auf meinem Reiseplan. Allerdings wurde mir damals kurzfristig einer meiner Flüge von der Lufthansa wegen COVID gestrichen und ich musste auf Karlsruhe ausweichen. Nun habe ich es aber geschafft und bin gut hier angekommen.
Dies Anreise klappte ohne Probleme. Der Flug erreichte Bremen sogar 15 Minuten früher als geplant.
Viel habe ich noch nicht gesehen. Um 19:30 im Hotel angekommen, habe ich es bloss bis zum Marktplatz geschafft, wo ich mir eine Currywurst zum Abendessen genehmigte. Das musste sein, wenn ich schon hier bin. Aber für mich gibt es keine Wiederholungsgefahr. Das bleibt ein einmaliges, deutsches Kulinarik-Erlebnis. 😉
Nun bin ich zurück im Hotel und habe gerade meine Koffer ausgepackt. Wenn das Wetter mitspielt (ab und zu regnet es ganz leicht), werde ich später noch einmal auf den MArktplatz gehen, um ein paar Nachtbilder zu machen. Ich muss aber noch warten, bis es wirklich dunkel ist. Jetzt ist 21:45 und die Stadtbeleuchtung ist noch nicht eingeschaltet.
Apropos „Regen“: Hier ist es bewölkt und es weht ein kühler Wind. Ab und zu drückt die Sonne durch, ab und zu zieht eine kleine Regenzelle vorbei. Aber das Wichtigste für mich: Es ist hier um die 20 bis 22 Grad. Angenehm kühl und frisch. 🙂
Morgen werde ich die Altstadt und vor allem den Dom genauer erkunden.
Eine Woche nach meiner Rückkehr aus Warschau habe ich heute die Bilder auf meine Homepage hochgeladen, die ich an meinem Geburtstag im Zoo von Warschau geschossen habe.
Die Galerie findet sich unter folgendem Link: KMPhotography
Die anderen Bilder der Städtereise nach Warschau werde ich später bearbeiten und hochladen. Da ist aber noch eine grosse Anzahl Bilder aus Island, die zuerst bearbeitet werden sollen. Sobald neue Bilder online (sowohl aus Island wie auch aus Warschau) sind, gibt es hier eine Nachricht.
Heute war es wieder etwas wärmer hier in Warschau. Am Nachmittag stiegen die Temperaturen auf bis zu 26 Grad Celsius. In der prallen Sonne wurde es tatsächlich recht heiss, besonders nach dem Mittag. Aber das war kein Vergleich zu Mittwoch und dank eines kühlen Lüftchens durchaus auszuhalten. Und am Abend war es sehr angenehm, um draussen zu Abend zu essen und mit einem Drink in einem Strassencafé zu sitzen. Das ist, was ich einen schönen Sommertag nenne. 😉
Ich verbrachte den ganzen Tag mit einem Bummel durch die Altstadt. Dabei kam ich in Quartiere, in die ich vor zwei Tagen nicht hingekommen war, weil ich wegen der Hitze abbrechen musste.
Warschau hat eine sehr schöne Altstadt, die sehr gut Instand gehalten ist. Dabei reihen sich in den Strassen und Gassen der Fussgängerzone Restaurant an Restaurant, jedes mit einer Terrasse oder einfach einem abgesperrten Bereich auf der Strasse. Und wenn mal zwischen den Kneipen und Läden eine Lücke ist, dann steht dort garantiert eine Kirche. 😉 Ich habe den Eindruck, dass Polen eines der katholischten Länder überhaupt ist. Neben Kirchen gibt es auch Denkmäler; nicht nur für Politiker, sondern auch für Kardinäle. Ich stand heute in der Krypta der Kathedrale von Warschau vor dem Sarkophag von Kardinal Józef Glemp. Das ist ein Name, der sogar mir bekannt ist. Glemp war Erzbischof von Warschau und fiel auch international immer wieder mit anitsemitischen Aussagen auf. Nichtsdestotrotz wurde er 2013 aufwändig an prominenter Stelle beerdigt. Die Gräber der norwegischen Könige in der Festung Akershus in Oslo sind schlichter.
In den Strassen merkte man, dass heute Samstag ist. Die Anzahl der Leute auf der Strasse und in den Restaurants hat exponentiell zugenommen. Wie gestern habe ich auch heute am Nachmittag für das Abendessen einen Tisch reserviert, um sicherzugehen, dass ich einen Platz habe. Ausserdem fiel mir auf, dass es eine erhöhte Polizeipräsenz gab und selbst die Feuerwehr patroullierte am Abend durch die Strassen.
Ausserdem war heute (wie auch gestern) eine bestimmte Spezies Mensch in erhöhter Zahl in den Strassen von Warschau anzutreffen: im Durchschnitt in meinem Alter oder nur ein wenig jünger, oft mit Tattoos, manche mit langen Haaren und Bart, aber auch viele Familien. Und alle trugen ein bestimmtes T-Shirt: AC/DC. Wenn ich es nicht schon gewusste hätte, hätte ich es spätestens heute in den Strassen gesehen: Die australischen Rock-Opas (Angus Young ist 70 und seine Bandkollegen kaum viel jünger) gaben gestern im Rahmen ihrer PWR/UP Tour hier ein Konzert. Es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte die Jungs heute noch vor die Linse gekriegt. Als ich auf meinem Altstadtbummel am besten Hotel der Stadt, dem Bristol vorbeikam, standen in der Umgebung des Hotels relativ viele Polizisten und vor dem Eingang eine kleine Traube Menschen (viele davon mit AC/DC T-Shirts), die immer grösser wurde: Offenbar logierte die Band in dem Hotel und man wartete darauf, dass die rauskomen und wegfuhren. Ich beschloss, mal abzuwarten und zu schauen, ob ich Glück habe. Allerdings wurde mir das nach einer halben Stunde dann doch zu blöd, und ich ging weiter. Ich weiss nicht, wie lange die Leute dann noch gewartet haben, bis sie vielleicht einen Blick auf Angus Young, Brian Johnson und die anderen erhaschen konnten. Da es gegen Mittag ging, wurde die Sonne immer stärker, und wer steht schon gerne stundenlang in prallen Sonne.
Apropos Sonne: Als ich nach 5 Stunden ins Hotel zurückkehrte, bemerkte ich, dass ich über der rechten Schulter direkt unter dem Nacken einen Streifen Sonnenbrand hatte. Offenbar habe ich heute Morgen beim Einschmieren mit Sonnencreme eine Stelle ausgelassen, die nun prompt verbrannt ist. Shit happens…
Fotografisch war mein Hauptaugenmerk beim heutigen Altstadtbummel nicht auf Sehenwürdigkeiten oder Architektur. Ich hielt die Augen offen für meine Galerie „The Street„. Ich suchte gezielt nach Strassenkünstlern, Bettlern und anderen Leuten, die auf der Strasse leben resp sich dort produzieren.
Mir fiel schon am Mittwoch, als ich hier ankam, auf, dass sehr wenige Obdachlosen oder Bettler zu sehen waren. Eigentlich habe ich bis heute immer die gleichen drei Obdachlosen gesehen. Das sieht in anderen europäischen Städten ganz anders aus. Am Mittwochabend habe ich eine sehr lustige Szene beobachtet. Leider hatte ich keine Kamera dabei, als ich zum Abendessen ging. Mir gegenüber auf der anderen Strasse sass ein junger, sehr ungepflegter Mann in schmutzigen und zerschlissenen Kleidern. Offensichtlich ein Obdachloser, der bloss einen Rucksack mit ein paar Habseligkeiten dabei hatte. Er bettelte alle Passanten an, die an ihm vorbeigingen. Bis…
Bis sich neben ihm drei Hare Krishna Mönche mit Trommeln, Zimbalen und einer Lautsprecheranlage hinsetzten und ununterbrochen ihr Hare Krishna Mantra in voller Lautsärke zum Besten gaben. Ab und zu standen sie sogar auf und tanzten. Den Mann neben ihnen beachteten sie gar nicht. Da packte der Obdachlosen ganz schnell seine Sachen zusammen und verliess fluchtartig den Ort. Er kam erst wieder zurück, nachdem die Hare Krishnas weitergezogen waren. Ich habe in den 80er Jahren während meinen zwei Jahren an der ETHZ in einem Wohnheim direkt gegenüber des Hare Krishna Tempels in Zürich gewohnt. Ich habe den Mann sooooo gut verstanden… 😉
Nun muss ich schlafen. Es ist zwar erst 21:45 am Samstagabend. Aber morgen geht mein Flug nach Zürich um 07:35 und ich sollte zwei Stunden vorher am Flughafen sein. Die Fahrt zum Flughafen dauer 20 – 30 Minuten. Mein Taxi holt mich deshalb um 05:10 hier ab.
Was für ein Unterschied zu gestern: Heute fiel das Thermometer hier in Warschau tatsächlich um gute 10 Grad. Am Morgen und am Abend war’s noch kühler.
Das machte den Aufenthalt im Freien natürlich viel angenehmer. Wenn man in der Sonne stand, war’s immer noch recht warm, aber dank einiger Schleierwolken und einem angenehm kühlen Wind hielt selbst ich es gut aus. 😉
Also bin ich, wie geplant, in den Warschauer Zoo. Dieser ist ein 40 Hektaren (400’000 m2) grosser Park, der 1928 als grösster Zoo Europas eröffnet wurde. Für mich passt hier die Bezeichnung „Tierpark“ sehr gut. Das Gelände ist recht weitläufig und die Gehege sind im ganzen Park verteilt. Einige sind schon ganz schön in die Jahre gekommen, während andere recht neu zu sein scheinen. Die Grösse des Parks bedeutet nicht nur, dass man mehrere Stunden braucht, wenn man sich alles anschauen will. Es bedeutet auch, dass lärmende Kindergarten- und Schulklassen (mit einem oder mehreren noch lauteren Lehrerinnen) sowie quengelnde Kleinkinder kaum auffallen, und es sehr viel Platz gibt, um mit Kinderwagen zu spazieren, ohne die anderen Zoobesucher zu stören. Heute sind mir diese beiden Gruppen von Besuchern kaum aufgefallen (resp ich konnte ihnen sehr gut ausweichen); anders als in anderen Zoos, wo ich mich regelmässig darüber nerve.
Ob der Zoo wirklich 550 Tierarten hält, wie Wikipedia behauptet, weiss ich nicht. Ich weiss auch nicht, ob ich alles gesehen habe. Ich war fast drei Stunden dort drin und habe viele Tiere gesehen. Bei einigen auch nur das leere Gehege, weil sich die Tierchen gut versteckten. Das erlebe ich aber in jedem Zoo und hat mit Wetter, Lärm und Lebensweise der Tiere zu tun. Das gehört zu einem Zoobesuch.
Wie gesagt, einige der Gehege schienen mir schon älteren Datums zu sein. Nicht weil sie in schlechtem Zustand waren. Das waren sie nicht. Aber die Bauweise von Zoos und deren Gehegen hat sich mit den Jahren geändert, und man sieht hier gut, welche Bauten aus dem letzten Jahrhundert stammen und welche einem neueren Trend entsprechen. 😉
Ein besonderes Augenmerk habe ich auf das Terrarium gelegt: Jeder Zoo hat auch da so seine Spezialitäten, was die Auswahl der gehaltenen Tierarten angeht. Mir fiel auf, dass viele verschiedene (Wasser-) Schildkröten gezeigt werden. Ausserdem hält man hier in Warschau abgesehen von Gila-Krustenechsen und ein paar Pfeilgiftfroscharten keine Gifttiere. Wobei letztere aber in Gefangenschaft bekanntlich auch nicht giftig sind. Daneben fand ich mehrere tropische Froscharten, die ich noch nicht kannte. Sehr schön fand ich auch, dass die beiden gehaltenen Krokodilarten (Siam-Krokodil & Stumpfkrokodil) neben ihrem Terrarium je einen Aussenbereich hatten, in den sie bei entsprechend warmem Wetter rausgelassen wurden. So etwas kannte ich bisher nur von Affen und Vögeln.
Ich habe eine in Deutsch verfasste Google Beurteilung einer Mutter gelesen, die offenbar mit ihrem kleinen Sohn im Warschauer Zoo war, und sich darüber beschwerte, dass der Zoo so gross und so weitläufig sei. Das sei mit ihrem Kleinen sehr mühsam gewesen, und sie hätte, wenn sie das gewusst hätte, einen Kinderwagen mitgenommen, weil der Kleine schon in der Hälfte so müde war… Kleiner Tipp von mir: Es gibt diese grossartige Sache, die INTERNET heisst! Ich wusste schon, wie gross das Gelände war, bevor ich überhaupt zu Hause wegegangen bin. Google Maps zeigt das ganze Gelände. Ausserdem hat der Zoo eine eigene Homepage mit Zooplan zu herunterladen. Zu blöd, um sich richtig zu informieren und sich vorzubereiten. Und dann noch blöder, sich öffentlich zu beschweren. Aber im Internet ist halt jeder wichtig (-tuerisch) und kann sich beschweren, wie er (oder sie) will. Und einen Intelligenzcheck gibt’s dort halt (leider) auch nicht. 😉
Vom Hotel zum nächsten Zooeingang waren es gute 20 Minuten zu gehen, wobei die letzten 5 Minuten durch einen grossen Park führten. Dank des guten und milden Wetters war der Weg hin und zurück kein Problem. Gestern hätte ich das nicht machen wollen, denn ein schöner Teil des Wegs führte über die Most Śląsko-Dąbrowski Brücke über die Weichsel, welche deutlich breiter ist als jeder Fluss in der Schweiz. Versteht sich von selbst, dass es auf der Brücke keinen Schatten gibt…
Ursprünglich wollte ich mein Ticket wie immer im Voraus im Internet kaufen. Das ging aber nur mit einer polnischen Handynummer. Also musste ich das Ticket (35 Sloty = Fr. 7.70) an der Kasse kaufen. Die haben dort neben dem Boxoffice mehrere Automaten (ähnlich wie in Parkhäusern) aufgestellt, an denen man das Ticket kaufen konnte. So kam ich trotzdem ohne Anstehen rein.
Den Rest des Tages habe ich gechillt. 😉 Zum Mittagessen bloss eine leichte Vietnamesische Nudelsuppe mit Rindfleisch und dann am Abend noch einmal ausgiebig die sehr gute italienische Küche im Restauracja Giovanni Rubino, das ich schon am ersten Abend gefunden hatte. Nach 21:00 wurde es dann in TShirt und Shorts doch etwas kühl, weil halt auch jetzt noch eine Brise durch die Strassen weht. Aber es ist ein schöner Sommerabend, an dem man gerne in einem Strassenbistro sitzt. Zudem wurde die Strasse, an der mein Hotel liegt, von heute Abend bis Sonntag für den Verkehr gesperrt, weil nun am Wochende die Leute in Scharen kommen. Und es hat tatsächlich mehr Leute auf der Strasse als an den beiden vergangenen Abenden. Aber verglichen mit La Rambla in Barcelona wirkt es immer noch ziemlich leer… 😉
Selbstverständlich habe ich im Zoo ein paar Bilder geschossen. Deswegen bin ich ja auch dort hin. Die werde ich zusammen mit den anderen Bilder aus Warschau später bearbeiten und auf meine Homepage hochladen. Erste Beispiele habe ich bereits auf Instagram veröffentlicht.
Heute hat der Hitzehammer hier in Warschau wie angekündigt zugeschlagen: Statt der angekündigten 37 Grad Celsius wurden es am Nachmittag „nur“ 35 Grad. Aber zumindest mir hat das völlig gereicht. Dass ich die Hitze nicht mag, und mich schon bei normalen sommerlichen Temperaturen schnell unwohl fühle und heftig schwitze, dürfte hinlänglich bekannt sein. Aber heute war es für mich sehr heftig. So etwas habe ich noch nie erlebt: mir wurde abwechlungsweise schwindlig und schlecht. Nicht nur in der prallen Sonne, auch im Schatten.
Ich bin nach dem Frühstück kurz nach neun mit der Kamera losgezogen, um in der Altstadt ein paar Bilder zu schiessen. Ich merkte schnell, dass ich trotz Kopfbedeckung nicht lange in der Sonne stehen sollte und habe versucht, mich hauptsächlich im Schatten der Häuser zu bewegen. Das war aber nicht immer möglich. Das Wasser, das ich in einem Laden gekauft hatte, half ein bisschen. Und auch, wenn gelegentlich ein kühles Lüftchen durch die Strassen wehte. Aber es wurde immer heisser und mir war immer unwohler. Ausserdem habe ich geschwitzt als würde ich auslaufen. Auch im Schatten der Bäume im sächsischen Garten war es nicht viel besser.
Am Eingang des sächsischen Gartens steht das Grabmal des unbekannten Soldaten. Dieses wird ständig von zwei Soldaten in voller Uniform inkl Helm und Sturmgewehr in Achtungsstellung bewacht. Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, wie diese Jungs das bei der Hitze aushalten. Obwohl sie im Schatten stehen, muss das eine gewaltige Tortur sein. Ich würde wahrscheinlich schon nach ein paar Minuten umkippen. Aber die beiden haben sich keinen Milimeter bewegt, solange ich dort war. Respekt!
Ich ging dann gegen Mittag zurück zum Hotel, weil ich es draussen schlicht nicht mehr aushielt. Im hoteleigenen Restaurant (Asian Food) ass ich erst einmal etwas Kleines (vietmanesische Nudelsuppe mit Rindfleisch – lecker) und kühlte mich ab. Ausserdem brachte ich bei der Gelegenheit meinen Wasserhaushalt wieder auf Vordermann.
Danach ging ich in mein klimatisiertes Zimmer, wo ich den Nachmittag mit Lesen und Bildbearbeitung verbrachte, bis draussen die Temperaturen wieder sanken.
Das ging dann recht schnell. Um 15:00 erreichte die Hitze mit mindestens 35 Grad ihren Höhepunkt und um 18:00, als ich zum Abendessen ging, war der Himmel bewölkt und es herrschten vielleicht noch 26 Grad. Ausserdem wehte ein ziemlich starker Wind. So wie der Himmel um 21:00 aussah, könnte es diese Nacht noch zu Gewittern kommen. Aber laut Wetterbericht sollte es trocken bleiben. Wir werden sehen…
Apropos Abendessen: Ich sage immer wieder, dass ich meine beste Lasagne 2018 in einem italienischen Restaurant in Stockholm (mit italienischer Original-Nonna am Herd) gegessen habe. Das ist bis heute so geblieben. Heute hatte ich Spaghetti Carbonara, die genau dem Originalrezept entsprachen: mit Guanciale und Pecorino; und vorallem ohne Rahm! 🙂 Und die Spaghetti waren auf den Punkt al dente gekocht; nicht zu hart und nicht zu weich. Delizioso! Da das Servicepersonal alles Polen waren, nehme ich mal an, dass in der Küche ein italienischer Koch, der sich auskennt, das Sagen hat. Dort gehe ich morgen Abend wieder hin. 🙂
Morgen soll es nicht wärmer als 24 Grad werden. Am Morgen soll es sogar nur 20 Grad sein. Das wäre für mich optimal. Wenn die Wettervorhersagen zutreffen, werde ich mich morgen auf den Weg zum Warschauer Zoo machen. Das sind zu Fuss rund 20 Minuten, wobei ein Teil durch einen Park geht. Bei 20 bis 24 Grad kein Problem. Heute war es um 09:00 schon fast 29 Grad…
Nun bin ich in Warschau, der Hauptstadt Polens. Ich bin zum ersten Mal hier und bin gespannt, was ich in Chopins Heimatstadt alles entdecke.
Die Anreise verlief ohne Verzögerungen. Der Flug mit LOT, der polnischen Airline, dauerte von Zürich zwei Stunden. Wir starteten pünktlich und landeten ebenso pünktlich. An Bord gab es gratis einen kleinen Snack, was heutzutage fast keine Airlane mehr anbietet. Normalerweise muss man für alles ausser Kaffee und Wasser bezahlen. Inzwischen kostet sogar der Tomatensaft bei Icelandair. Der war letztes Jahr noch gratis. Ein definitives Plus für LOT!
Am Gepänkband erlebte ich eine absolute Premiere: Laut Anzeige würde es mindestens 30 Minuten dauern, bis das Gepäck da sein würde. Nach 15 Minuten kam aber bereits der erste Koffer. Zu meiner Überraschung war es meiner. Das hatte ich noch nie. 🙂 Mein UBER Fahrer, den ich schon von zu Hause aus bestellte hatte, meldete sich schon bei der Landung per WhatsApp, kaum hatte ich mein Smartphone eigeschaltet. Er hiess Singh und gehörte der Glaubengemeinschaft der Sikh an.
Auch hier verlief alles ohne Probleme. Singh brachte mich sicher durch den Grossstadtverkehr bis vor mein Hotel in der Warschauer Altstadt. Und als ich noch vor 14:00 im Hotel ankam (Check in war ab 15:00 möglich), war sogar mein Zimmer schon bereit und ich konnte mich einrichten.
Hier ist es auch heiss. Heute waren es 31 bis 32 Grad Celsius. Ab Freitag sollen die Temperaturen auf ca 25 Grad fallen. Singh hatte mir auf der Fahrt vom Flughafen erzählt, dass dies nicht wirklich heiss wäre in Warschau. Das seien nur einzelne Tage. Letztes Jahr wäre es ingesamt viel heisser gewesen. Gut bin letztes Jahr nicht hierher gekommen.
Ich möchte unter anderem auch den Warschauer Zoo besuchen. Das plane ich nun auf Freitag oder Samstag ein, wenn es nicht ganz so heiss sein wird. Morgen werde ich die Altstadt erkunden und mich wenn möglich im Schatten aufhalten. Wenn nötig gehe ich zurück ins klimatisierte Hotelzimmer, um mich abzukühlen. Und morgen Abend mache ich dann allenfalls nach dem Abendessen ein bisschen Nachtfotografie in der Altstadt. Ich habe festgestellt, dass die Gebäude hier sehr schön beleuchtet werden.
Stay tuned.
Zamek Królewski w Warszawie (Warschauer Königsschloss )
Heute war es in Stockholm sehr schön. Den ganzen Tag schien die Sonne, wenn halt auch nicht sehr lange. Richtig hell wird’s hier zwischen 9 und 10 am Morgen, und um 4 Uhr am Nachmittag ist schon wieder dunkel. Aber es war auch sehr kalt. Mindestens -10 Grad am Tag, und wenn man Wind abkriegte, so sank die gefühlte Temperatur noch einmal um ein paar Grad.
Wie geplant habe ich heute das Armémuseum besucht. Da dieses aber erst um 11:00 öffnet, bin ich auch erst kurz nach 10:00 losgezogen und gemütlich durch die Einkaufsstrassen zur Tramhaltestelle spaziert. Dabei habe ich etwas gesehen, das mir schon vor zwei Tagen aufgefallen war: Vor dem Konserthuset, dem Konzerthaus mit dem Stockholmer Sinfonieorchester Kungliga Filharmonikerna, werden in klirrender Kälte an Markständen frische Schnittblumen feil geboten. Da kriegt man von Tulpen bis Rosen fast alles…
Das Armémuseum zeigt in einer sehr informativen und grossen Ausstellung über zwei Stockwerke die schwedische Militärgeschichte vom Mittelalter bis heute. Schweden war früher eine Grossmacht, die ständig in Kriege verwickelt war. Meistens ging es um Territorialansprüche, Erbstreitigkeiten, oder ganz einfach darum, Geld zu beschaffen. Der grösste dieser Kriege war wohl der dreissigjährige Krieg von 1618 bis 1648, in dem sich die Grossmächte von fast ganz Europa bekriegten. Schweden war zuvorderst mit dabei. Aber auch schon vorher, und vorallem danach war Schweden immer wieder in Konflikte mit seinen Nachbarn, aber auch mit anderen Ländern verwickelt. Man gewann und verlor immer wieder Territorien. Das letzte Mal, als es zu einer solchen Grenzänderung kam, war 1814, als Norwegen in eine „Union“ mit Schweden geriet. Faktisch war das eine Erweiterung des Einflussbereichs Schwedens, auch wenn niemand das Wort „Besetzung“ benutzte. Allerdings hatten die Norweger 1905 genug von der „Union“ und wurden selbständig. (Zitat einer norwegischen Stadtführerin in Oslo vor 5 Jahren: „Deshalb wollen wir Norweger nicht wieder einer Union beitreten!“). Norwegen ist nicht Mitglied der EU. Seit 1814 hat Schweden an keinem Krieg mehr teilgenommen und die aussenpolitische Linie verfolgt, im Frieden allianzfrei und im Krieg neutral zu bleiben. Mit dem Entscheid, wegen dem russischen Angriff auf die Ukraine der NATO beizutreten, gab Schweden 2022 diese Haltung und somit seine Neutralität auf.
Die Ausstellung war sehr interessant und umfangreich. Ich blieb fast 3 Stunden in dem Armémuseum. 🙂
Der geplante Besuch des Nobelpreismuseum fand deshalb nicht statt. Ich beschloss, erst einmal einen ausgedehnten Besuch eine Esspresso House zu machen, um auch etwas zu essen. Seit dem Morgenessen um 08:30 hatte ich weder etwas gegessen noch getrunken. Der Magen knurrte ganz schön. Das musste korrigiert werden. 😉 Ausserdem konnte ich bei Kaffee und Kuchen gemütlich ein bisschen lesen.
Danach bin ich zurück ins Hotel, um vor dem Abendessen noch meine Sachen zu packen. Morgen um 13:00 fliege ich mit SAS Flug SK605 zurück in die Schweiz. Ich kann als gemütlich frühstücken, zum Bahnhof gehen (5 Minuten), und dann mit dem Arlanda Express zum Flughafen fahren. Die Fahrt dauert auch nur 20 Minuten