Bremen 2026: Grossartige Unterhaltung auf dem Marktplatz

Heute Morgen bin ich erst einmal in die Überseestadt gefahren, den Teil Bremens, in dem der Hafen liegt. Mit der Strassenbahn erreicht man den Stadtteil bequem in 20 Minuten.

Allerdings liegt die Hochblüte des Hafens wohl schon einige Jahre zurück. Wie auch Hamburg hatte Bremen einen grossen Hafen, in dem grosse Mengen an Gütern umgeschlagen wurden (unter anderem Kohle, Stahl, Tabak und Baumwolle).
Das Besondere am Bremener Hafen war, dass hier die Bahngleise bis zu den Kajen führten, an denen die Frachtschiffe anlegten, nachdem sie von der Nordsee her die Weser hinaufgefahren waren. Das machte den Warenumschlag um einiges leichter.

Nachdem heutzutage wohl der grösste Teil des Warenumschlags in Bremerhaven an der Wesermündung geschieht, hat die Stadt Bremen in der Überseestadt eine Stadtentwicklung vorangetrieben, bei der die vorhandenen Speicher und Lagerhallen anders genutzt werden. So gibt es neben Gastronomie- und Eventlokalitäten auch einen Grossmarkt und ein Hafenmuseum. Und am Sonntag findet dort ein Markt statt.

Aufgrund des regenerischen Wetters habe ich das Hafenmuseum besucht und viel über die Organisation, den Ablauf und die Entwicklung des Hafens gelernt.
Unter Anderem weiss ich nun, wen Harry Belafonte in seinem „Banana Boat Song“ besingt: Der Tallyman („Come, mister tally man, tally me banana„) ist eine Funktion im Hafen, die das Be- und Entladen der Schiffe kontrolliert und sicherstellt, dass alle Waren ein- resp ausgeladen werden, die da sein sollten.

Nach dem Mittag bin ich wieder zurück in die Innenstadt gefahren.
Auf dem Marktplatz und in den umliegenden Einkaufsstrassen war ganz schön was los. Man merkte, dass Samstag war und die Leute nicht arbeiten mussten.

Verschiedene Gruppierungen buhlten um die Aufmerksamkeit der Passanten:
Zuerst entdeckte ich beim Rathaus die „Omas gegen rechts„: Eine Gruppe von vielleicht 20 bis 30 älteren Damen (einige davon mit Gehstöcken resp in Rollstühlen), die sich mit Transparenten, in weissen Westen, Flugblättern und Lautsprechern beim Rathaus versammelten.
Auf dem Platz hatten ein paar in blau-gelbe Flaggen gehüllte Typen zwei Stände aufgebaut und verkauften zu Gunsten der Ukraine irgendwelchen Kleinkram.
Daneben baute irgendeine christliche Fundametalistengruppe ein Zelt auf, unter dem eine junge Liveband spielte, die immer wieder von irgendwelchen selbsternannten Predigern in Birkenstocksandalen unterbrochen wurde, welche mittels starker Laufsprecheranlage den Platz mit christlichem Erlösungsgelaber vollplärrten.
Als dann noch eine Antifa-Demo von vielleicht 50 Leuten unter Polizeischutz (ich habe sechs Mannschaftswagen der Polizei gezählt) über den Platz schrie, artete das Ganze in einen Lärmkrieg zwischen den Christen-Fundis und den Ultralinken aus.
Die Christen drehten ihre Livemusik hoch, was von den Demonstranten mit noch lauterem Geschrei beantwortet wurde.
Das Ganze wurde am Rand durch ein paar betrunkene Obdachlose aufgelockert, die sich wohl über ein Bier in die Haare geraten waren.

Zur Erklärung der Demo muss man wissen, dass heute in Erfurt der Bundesparteitag der AfD stattfand, was in ganz Deutschland bei jedem Berufslinken und allen Antifa-Chaoten das grosse Bedürfnis weckte, protestieren zu müssen. Weshalb die, die es nicht bis Erfurt schafften, in Bremen mit massenhaft Palästinafahnen gegen die AfD protestierten, verstehe ich nicht ganz.
Ich bin echt nicht sicher, ob jeder, der heute Nachmittag auf dem Bremer Marktplatz herumschrie, wirklich wusste, wofür und wogegen er protestierte. Und damit meine ich alle Lager, die dort waren…

Zur Beruhigung der Situation trugen die regelmässigen, heftigen Regenschauer bei, die von Windböen begleitet wurden. Die Demonstranten verzogen sich rasch, den Ukrainern wurden die Schirme weggeblasen und so die Waren nass gemacht, und die Christen-Fundis zogen sich unter ihr Zelt zurück. Wenigstens verteilte niemand mehr Flugblätter…
Ich habe mir (und mit mir ganze Heerscharen von deutschen Rentnern) das Ganze von einem gedeckten Strassenrestaurant aus bei Kaffee und Kuchen angeschaut, und mich köstlich amüsiert.

Das Interesse der meisten Passanten war in etwa mit dem vergleichbar, wenn jemand in einem Zoo anstelle eines exotischen Tiers einen Kuh oder Ziege entdeckt: Was? Das ist auch das? OK, lass uns weitergehen… 😉

Wie schon erwähnt, war das Wetter heute ziemlich regnerisch. Besonders am Nachmittag gab es einige heftige, längere Regenschauer. Zum Glück gibt es in Bremen grosse Kaufhäuser, die Markthalle 8 und eine gedeckte Lloyd-Passage. Und alle Strassencafés haben hier grossen Schirme, unter denen man trocken bleibt. Bloss auf dem Blumenmarkt braucht man einen Schirm.
Die Temperaturen lagen knapp unter 20 Grad Celsius, wobei der Wind, wenn er denn wehte, das Ganze noch ein bisschen mehr abkühlte. Trotzdem konnte ich mich den ganzen Tag im TShirt draussen aufhalten. Es war frisch, aber gerade das war ganz nach meinem Geschmack.

Stay tuned.

Omas gegen rechts

Bremen 2026: Die Altstadt

Heute habe ich zu Fuss mit meiner Kamera Bremens Altstadt erkundet.

Wobei „Altstadt“ ein etwas hoch gegriffener Ausdruck sein dürfte.
Bremen wurde im zweiten Weltkrieg wie andere deutsche Städte (zB Dresden) von den Alliierten heftig mit Bomben eingedeckt: Zwischen März 1940 und April 1945 erlitt die Hansestadt 172 Luftangriffe, bei denen rund 4’000 Menschen starben und zwei Drittel des Stadtgebiets zerstört wurden.
Das alte Rathaus und der Roland, die heute beide zum UNSECO-Weltkulturerbe gehören, überstanden den Krieg dank Schutzmassnahmen (und auch Glück) weitgehend unbeschadet. Der St.-Peptri-Dom wurde zu mindestens 30% beschädigt. Aber von der Altstadt blieb im Grunde nur ein Quartier stehen: Der Schnoor.

Der Schnoor ist ein kleines Quartier im Südosten der Altstadt mit sehr engen Gassen, in denen viele kleine Läden und Kneipen Tür an Tür zu finden sind.
Das Quartier hat seinen Namen Schnoor (=Schnur) von der längsten Strasse, die gerade durch das ganze Quartier verläuft, und an der die Häuser wie auf einer Schnur aufgezogen stehen.
Der Schnoor ist neben dem Marktplatz (mit Dom, Rathaus, Roland und den Bremerstadtmusikanten) und der Böttcherstrasse eines der drei touristischen Hauptziel Bremens.
Alle diese Orte liegen maximal 10 Minuten zu Fuss auseinander.

Apropos Bremerstadtmusikanten: Die sind, wie viele berühmte Figuren (zB der Manneken Pis in Brüssel oder die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen) viel kleiner als erwartet. Sie stehen auch ein bisschen versteckt an einer der hinteren Ecken des alten Rathauses. Aber man findet sie leicht, wenn man will.
Und jeder muss sie natürlich berühren. Denn gemäss einem alten Brauch soll angeblich ein Wunsch in Erfüllung gehen, wenn man mit beiden Händen die beiden Vorderbeine des Esels umfasst und die Augen schliesst.
Kein Scherz: Ich habe ganze Gruppen gesehen, die dafür Schlange standen.

Obwohl es heute vor allem im Bereich der Sehenswürdigkeiten recht viele Leute hatte, und unzählige Führer in verschiedenen Sprachen etliche (Rentner-) Gruppen (zum Teil mit Stöcken und Rollatoren – ich habe kaum junge Menschen in diesen Gruppen gesehen) durch die Stadt schleusten, hatte ich interessanterweise nicht den Eindruck, dass die Stadt touristisch überlaufen sei. In den Kneipen hatte es immer Platz und auch in den Läden ging es in der Regel ganz gut.
Ausserdem läuft auf dem Osterdeichwiesen zur Zeit die Bremiale 2026.
Vielleicht liegt es auch daran, dass im Bundesland Bremen gestern die Sommerferien begonnen haben, und es deshalb weniger Einheimische in der Stadt hat. 😉

Museen habe ich bisher keine besucht. Die spare ich mir für die Regenperiode auf, falls die denn kommen sollte. Ansonsten gibt es an der frischen Luft in der Stadt genug zu sehen und zu fotografieren. Bei den aktuellen Temperaturen sowieso.

Das Wetter hat sich heute gehalten. Es war den ganzen Tag bewölkt und es weht ständig ein Wind. Dadurch blieb es in der Stadt angenehm kühl. Um 09:00 war es hier 16 Grad Celsius, um 18:00 war es 19 Grad. Trotzdem sind die Gartenrestaurants am Marktplatz und an der Weser bis in den späten Abend gefüllt.
Für mich ist dieses Wetter Anfang Juli genau richtig. Nach der Hitzewelle in der vergangenene Woche zu Hause einfach nur top. Morgen soll es so bleiben. Allerdings ist dann das Regenrisiko höher und man muss zwischendurch mit einigen Schauern rechnen.

Stay tuned.

Das Bremer Rathaus

Bremen 2026: Angekommen

Nun bin ich also in Bremen.

Meine diesjährige Geburtstags-Städtereise hat mich in die norddeutsche Hansestadt geführt. Die Stadt war bereits 2022 auf meinem Reiseplan. Allerdings wurde mir damals kurzfristig einer meiner Flüge von der Lufthansa wegen COVID gestrichen und ich musste auf Karlsruhe ausweichen.
Nun habe ich es aber geschafft und bin gut hier angekommen.

Dies Anreise klappte ohne Probleme. Der Flug erreichte Bremen sogar 15 Minuten früher als geplant.

Viel habe ich noch nicht gesehen.
Um 19:30 im Hotel angekommen, habe ich es bloss bis zum Marktplatz geschafft, wo ich mir eine Currywurst zum Abendessen genehmigte.
Das musste sein, wenn ich schon hier bin. Aber für mich gibt es keine Wiederholungsgefahr. Das bleibt ein einmaliges, deutsches Kulinarik-Erlebnis. 😉

Nun bin ich zurück im Hotel und habe gerade meine Koffer ausgepackt.
Wenn das Wetter mitspielt (ab und zu regnet es ganz leicht), werde ich später noch einmal auf den MArktplatz gehen, um ein paar Nachtbilder zu machen. Ich muss aber noch warten, bis es wirklich dunkel ist. Jetzt ist 21:45 und die Stadtbeleuchtung ist noch nicht eingeschaltet.

Apropos „Regen“: Hier ist es bewölkt und es weht ein kühler Wind. Ab und zu drückt die Sonne durch, ab und zu zieht eine kleine Regenzelle vorbei. Aber das Wichtigste für mich: Es ist hier um die 20 bis 22 Grad. Angenehm kühl und frisch. 🙂

Morgen werde ich die Altstadt und vor allem den Dom genauer erkunden.

Stay tuned.

Mein Hotelzimmer im ATLANTIC Grand Hotel Bremen

Dresden 2025: Neujahrstag

Dresden war heute morgen sehr ruhig.
Nicht nur verglichen mit der gesterigen Knallerei, und auch nicht nur, weil heute ein Feiertag ist. Wohl auch, weil die Leute nach der Sylvesterfete heute ausgeschlafen hatten.
Auf jeden Fall sassen um 11:00, als ich das Hotel verliess, immer noch viele beim Frühstück. 🙂

In Dresden war es heute den ganzen Tag trüb, aber trocken. Dazu wehte ein ziemlich bissiger Wind.

Dass alle Läden und viele Restaurants heute geschlossen waren, ist klar. Aber auch fast alle Museen waren heute geschlossen, und die Strassenbahnen fuhren in einer deutlich tieferen Frequenz.
Am Morgen waren die Strassen in der Stadt ziemlich leer. Auch weil die Weihnachtsmärkte auch geschlossen waren. Ab Mittag änderte sich das dann vor allem in der Altstadt und die Strassen und Gassen füllten sich.

Nach einem Spaziergang vom Bahnhof bis in die Altstadt und einigen Stationen dort (Frauenkirche, Fürstenzug und Sächsisches Ständehaus) besuchte ich das Residenzschloss, eines der wenigern geöffneten Museen.
Angesichts der kalten Witterung kann man sich vorstellen, dass ich nicht der Einzige war, der auf diese Idee kam. Aber das Residenzschloss ist gross genug, um auch diese Besuchermenge zu schlucken.

Das Residenzschloss Dresden ist die ehemalige Hauptresidenz der Kurfürsten und Könige von Sachsen in der Altstadt von Dresden.
Die Vierflügelanlage wurde 1548 durch Kurfürst Moritz im Renaissancestil begonnen und 1901 durch König Albert im Neurenaissancestil vollendet.
Nach der Zerstörung 1945 durch die allierte Bombardierung wurde das Residenzschloss seit 1986 für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wiederaufgebaut und ist inzwischen eines der meistbesuchten Museen der Stadt.
Hervorzuheben sind das Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, das Münzkabinett, die Rüstkammer und die Paraderäume Augusts des Starken. (Quelle: Wikipedia)
Ich habe mich gefragt, wie alle die Schätze gerettet werden konnten, die dort ausgestellt sind. Immerhin brannte das Residenzschloss bei den Bombenangriffen im Februar 1945 genauso wie die Frauenkirche, die Semperoper und der Zwinger bis auf die Grundmauern nieder.
Dass diese Gebäude wiederaufgebaut worden sind, weiss man. Schliesslich dauerte der Wiederaufbau der Frauenkirche bis ins 21. Jahrhundert.
Aber wenn die Sammlungen damals darin gewesen wären, würde man heute nichts mehr ausstellen können.
Ich bin der Sache nicht auf den Grund gegangen, aber die Ausstellungsstücke von heute müssen damals an einem völlig anderen Ort gelagert worden sein.

Das Mittagessen habe ich wiederum im Café des Sophienkeller im Taschenbergpalais eingenommen.
Ich liebe die sächsische Kartoffelsuppe mit Wurstscheiben. Sie schmeckt ausgezeichnet, und eine kleine Portion davon ist gerade richtig für ein kleines, aber sättigendes Mittagessen.
Da die Bäckerei Schwerdtner heute geschlossen war, hatte es dann leider am Nachmittag keinen Christstollen mehr zum Kaffee gegeben.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich wieder in meinem warmen Zimmer mit der Auswertung und erster Bearbeitung der heutigen Bilder sowie mit Lesen.

Morgen soll es schneien. Je nach Wetterbericht am Nachmittag oder erst am Abend.
Da ein Flug morgen erst um 19:20 geht, werde ich mein Gepäck im Hotel einstellen und noch einmal in die Stadt gehen (im Verkehrsmuseum war ich auch noch nicht), bis ich gegen Abend den Zug zum Flughafen nehmen muss.

Stay tuned.

Kulturpalast Dresden

Dresden 2025: Sylvester

Am letzten Tag des Jahres hat es in Dresden am Morgen geschneit. Alles war weiss. Allerdings änderte sich der Niederschlag gegen Mittag, als es etwas wärmer wurde, in Schneeregen und am Abend regnete es nur noch. Der Schnee war am Nachmittag grösstenteils wieder aweggewaschen.

Wegen dem trüben Wetter habe ich mich enschlossen, das Deutsche Hygiene-Museum zu besuchen. Ich kannte dieses Museum von meinem ersten Besuch in Dresden 2002 bereits.
Es liegt gegenüber dem Grossen Garten, in dem heute natürlich auch nicht sehr viel los war. 😉
Und das Museum ist vom Bahnhof mit der Strassenbahn nach nur zwei Haltestellen bequem zu erreichen.
Man sieht dem Bau an, dass er aus DDR Zeiten stammt.
Ein grosser, klobiger, aber protzender Betonbau von aussen, und innen grosse, hohe Säle, wie ich sie auch in Prag und Budapest kurz nach der Wende in öffentlichen Gebäuden gesehen.

Im Deutschen Hygiene-Museum gibt es zwei Ausstellungen:
Die Dauerausstellung zum Thema menschlicher Körper, das menschliche Leben, die Gesundheit und die Krankheiten des Menschen. Darin werden zum Teil ältere Modelle von Körpern, Körperteilen und Krankheiten ausgestellt, und die Geschichte der Medizin, sowie die Geschichte der Gesundheitserhaltung (Sex, Ernährung, Fitness) und Heilung von Krankheiten gezeigt.
Die zweite Ausstellung ist eine befristete Sonderausstellung zum Thema „Freiheit“, wobei der Schwerpunkt hier auf der politischen Entwicklung im Ostblock nach dem 2. Weltkrieg (hauptsächlich Tschechoslowakei und Polen) liegt.
Dort habe ich mindestens eine Stunde mit einem der Museumsangestellten über Politik diskutiert. Dabei musste ich aufpassen, nicht zu sehr „westlich“ zu argumentieren.
Der Mann in meinem Alter war gebürtiger Dresdener, ex DDR, heute AfD und Russenfreund. Da kamen die bekannten Argumente wie zum Beispiel, dass ihm in der DDR nie etwas gefehlt hätte. Und auch dass die Russen vom Westen ungerecht behandelt und ausgeschlossen werden (die Armen). Auch für den russischen Überfall auf die Ukraine sowie die Annexion der Krim hatte er eine logische Erklärung. (sic!) Von seinen Ansichten über die Deutsche Regierung ‚mal ganz zu schweigen. Und Migranten waren sowieso an allem schuld. Auch wenn er sehr zurückhaltend und ohne Polemik argumentierte, war schon klar, wohin die Reise gehen sollte. Er war sehr höflich, aber unmissverständlich.
Ich wollte niemanden beleidigen oder sonst wütend machen. Also habe ich meine Argumente vorsichtig vorgebracht. Ich konnte die meisten seiner Argumente entkräften und er gab mir oft Recht. Ganz einfach, weil ich mehr Hintergrundwissen hatte als er. Aber das hat seine Einstellung mit Sicherheit nicht verändert.
Er war auch sehr interessiert daran, etwas über die Schweiz zu hören, die er nur aus dem Fernseh kannte.
Alles in allem hatten wir ein gutes Gespräch, bei dem ich viel über das Leben in der DDR von jemandem erfahren habe, der dort aufgewachsen ist.

Nach einer leckeren sächsischen Kartoffelsuppe im Museumscafé zum Mittagessen bin ich trotz des Schneeregens zu Fuss in die Altstadt gegangen und von dort in’s Hotel.
Allerdings musste ich kurz vor dem Bahnhof noch einen Zwischenstopp einlegen:
Wenn ich schon mal in Dresden bin, wollte ich unbedingt noch ein Stück Dresdner Christstollen mit Kaffee essen. In der Bäckerei Schwerdtner wurde ich fündig. 🙂

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich in meinem warmen Zimmer mit der Auswertung und erster Bearbeitung meiner Bilder sowie mit Lesen.

Schon um 17:30 hatte ich jedoch schon eine Reservation am Sylvesterbuffet im Hotel.
Das Buffet wurde aus Platzgründen wie auf einem Kreuzfahrtschiff in zwei Gruppen durchgeführt. Ich war in der ersten Gruppe von 17:30 bis 19:30 eingeteilt. Die zweite Gruppen bestand hauptsächlich aus zwei Reisegruppen mit deutschen Rentnern, die gestern angekommen waren.
Das Hotel hatte das Buffet Anfang Dezember per eMail angeboten und ich habe gerne reserviert, denn an Sylvester ist es erfahrungsgemäss recht schwierig, kurzfristig irgendwo einen Tisch zu kriegen
Das Buffet beinhaltete ein Salat- und Vorspeisenbuffet, vier verschiedene Hauptgerichte sowie zwei verschieschdene Desserts. „All you can eat“ zum Pauschalpreis. Lediglich die Getränke mussten separat bezahlt werden.
Es hat sehr gut geschmeckt.

In der Stadt knallt es seit dem Nachmittag ununterbrochen.
Nicht nur wegen des Regens werde ich darauf verzichten, noch einmal in die Stadt zu gehen. Die Hotspots wie der Theaterplatz (gleich bei der Semperoper) oder der Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche sind komplett überfüllt. Die Strassenbahnen fahren die Haltestelle am Theaterplatz heute Abend gar nicht mehr an.
Den Trouble brauche ich nicht mehr. 😉

Morgen ist auch Niederschlag angesagt, aber es soll auch trockene Phasen geben.
Ich werde am Morgen in die Altstadt gehen und erwarte etwas weniger Menschen als heute. 😉

Stay tuned.

Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Dresden 2025: Zoobesuch

Heute habe ich wie geplant den Zoo Dresden besucht.
Wie beim Militärhistorischen Museum der Bundeswehr liegt mein letzter Besuch auch beim Zoo 23 Jahren zurück.
Da ist klar, dass sich der Zoo verändert hat. 🙂
Auch klar ist, dass viele Tiere nicht in den Aussengehegen zu sehen sind, wenn sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt herum bewegen.

Das Wetter war wiederum anders, als gestern im Wetterbericht angezeigt: Sonnenschein.
Heute war ein schöner Tag.
Allerdings war auch der bissige kalte Wind, der trotz Sonne Winterkleider mit Kappe und Handschuhen nötig machte.

Der Zoo ist nicht sehr gross, und leider ist das Terrarium dauerhaft geschlossen. Was ich natürlich besonders bedaure.
Das Gebäude war alt und verursacht hohe Energiekosten, die laut Zooleitung nicht mehr zu verantworten waren. Eine Renovierung hätte sich wohl auch nicht mehr gelohnt.
Damit hat der Zoo Dresden die Reptilienhaltung leider wohl weitgehenst aufgegeben. Ein kleine Anzahl Reptilien wurde in anderen Gebäuden untergebracht. Aber die kann man an einer Hand abzählen.
Schade, aber vom wirtschaftlichen Standpunkt verständlich.

Trotzdem kann man im Zoo Dresden eine Vielfalt von Arten beobachten. Und ich habe Arten entdeckt, die ich in anderen Zoos noch nicht gesehen habe.
Ich war erstaunt, Elefanten, Geparde, Zebras und auch Löwen draussen anzutreffen.
Alle diese Tierarten stammen aus Afrika, wo es bekanntermassen nur in grossen Höhen wie dem Kilimandscharo Schnee und Eis gibt. Aber während die Elefanten ungeduldig vor den Toren zum Innenbereich des Afrikahauses warteten, weil sie wohl an die Wärme wollten, haben die anderen der genannten Tiere völlig entspannt gewirkt.

Mir ist aufgefallen, dass viele Familien mit kleinen Kindern den Zoo besuchten. Alle diese Kinder waren ein bis zwei Jahre alt.
Später habe ich erfahren, dass die Stadt Dresden jeder Mutter, die in Dresden entbindet, zur GEburt des Nachwuchses Zootickets schenkt. Ein nette Geste der Stadt. 🙂
Auch heute hier in Dresden waren aber nicht die Kleinen das Problem. 😉
Oft waren die Eltern diejenigen, die alles blockierten und versuchten, ihren kleinen Nachwuchs dazu zu bringen, sich ein Tier anzusehen, obwohl das Kind offensichtlich nicht daran interessiert war.
Den Vogel schoss eine Familie mit Teenagern ab, die vor der Scheibe zu einem Gehege der Brühlaffen lagerte und dort nicht nur ihre Kleider und Rucksäcke deponierte, sondern ungeniert ihr mitgebrachtes Essen auspackte und ein Picknick veranstaltete.
Andere Besucher hatten keine Chance, einen Blick auf die Affen zu werfen. Erst nach eine halben Stunde packte die Bande zusammen, und ich konnte ein Bild der Brühlaffen machen. 😦
Wie wollen die Kids Anstand und Rücksicht lernen, wenn ihnen das Muttertier etwas anderes vorlebt? Die Worte, die mir vor Ort in den Sinn kamen, will ich hier nicht wiederholen. 😉

Nach ca zweieinhalb Stunden hatte ich über 400 Bilde im Kasten (von 49 verschiedenen Tierarten), und ich fuhr zurück in die Stadt, um in eine Café etwas Kleines zu essen.

Später, gegen 16:00, war ich zu einem frühen Abendessen mit einer alten Bekannten verabredet. Sie lebt hier und wir hatten uns sechs Jahre nicht mehr gesehen. War ein schöner und interessanter Abend. 🙂

Stay tuned.

Afrikanischer Löwe

Dresden 2025: Stadtbummel

Heute habe ich wie geplant in Dresden das Militärhistorische Museum der Bundeswehr besucht.
Es versteht sich von selbst, dass sich das Museum in den 23 Jahren seit meinem letzten Besuch komplett gewandelt hat.
Da gibt es nicht nur ein neues Ausstellungkonzept. Das Museum wurde total umgebaut.
Auf vier Stöcken wird die Militärgeschichte Deutschlands von 1300 bis ins letzte Jahrhundert dargestellt und erläutert.

Als ich kurz nach 10 am Morgen in meinem Hotel aufbrach, waren die Strassen und Gehwege noch ziemlich glitschig. Es hatte leichten Nieselregen und in der Nacht (und am Morgen auch noch) herrschten Minusgrade. Da musste man vorsichtig sein, um nicht auszurutschen. Ich war froh, dass die Tramhaltestelle nur einige Meter vom Hotel entfernt ist. Und das ganze Gelände rund um das Museum war mit Rollsplitt bestreut.
Ich war etwas länger als 2 Stunden im Museum und als ich wieder heraus kam, hatte es immer noch Schneeregen. Aber die Temperaturen waren gestiegen und der Boden nicht mehr vereist.

Eigentlich ist es hier in Dresden nicht wirklich kalt.
Immer um den Gefrierpunkt, was man mit der richtigen Kleidung sehr gut ertragen kann. Das Problem sind recht scharfe und kalte Winde, die in der Stadt wehen. Damit wird die gefühlte Temperatur (die Amis nennen das „Wind Chill Factor„) um einiges tiefer.
Das Wetter wechselte während des Tages immer wieder. Von strömendem Regen (gerade eben, als ich vom Abendessen ins Hotel zurück kam) über leichten Schneeregen bis zu kurzem Sonnenschein war alles dabei.

Trotz des Wetter ist die Stadt voll mit Touristen. Vorallem in der Innestadt sind die Gassen und Weihnachtsmärkte voll von Menschen.
Auf dem Rückweg vom Museum bin ich beim Goldenen Reiter ausgestiegen, bin über die Augustusbrücke gegangen und habe die grossen Touristenhotspots in der Innenstadt abgeklappert:
Katholische Hofkirche, Semperoper, Zwinger, Fürstenzug und Frauenkirche.

Dabei zeigte sich, dass ab 15:00 das Licht immer schwächer wurde und ab 16:00 trotz aller Tricks ohne Stativ keine vernünftigen Bilder mehr möglich waren.
Also ging ich zurück zum Hotel. Ich war gute sechs Stunden in der Stadt unterwegs und nun schmerzten nicht nur meine Füsse. Auch mein Rücken reklamierte ob der ungewohnt langen Tour.

Morgen soll es hier schneien. Gestern hiess es noch, am Mittwoch wäre das Wetter deutlich besser als heute. Leider weit gefehlt.
Wobei mir Schneefall viel lieber ist als Regen. Ich werde den geplanten Zoobesuch trotzdem machen. Mal schauen, wie das so ist und wie viele Tiere man sehen wird. 😉

Stay tuned.

Das militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden

Dresden 2025: Angekommen

Heute bin ich nach Dresden geflogen.
23 Jahre nach meinem ersten und 9 Jahre nach meinem letzten Besuch bin ich wieder hier. Dieses Mal, um den Jahreswechsel hier zu verbringen.

Die Reise verlief angenehm und reibungslos.
Da ich wieder einmal mit SWISS geflogen bin, konnte ich meinen Koffer vorzeitig, das heisst bereits am Morgen, aufgeben und dann mit leichtem Handgepäck mit Bus und Bahn am Nachmittag entspannt zum Flughafen fahren.

Am Flughafen war einiges los, aber bei der Sicherheitskontrolle und am Gate hatte es viel weniger Leute als erwartet. Hingegen musste ich am Morgen bei der Gepäckaufgabe mehr als eine halbe Stunde anstehen, bevor ich meinen Koffer an der automatischen Gepäckaufgabe loswurde. 🙂

Mein Flug von Zürich nach Dresden war ausgebucht, hauptsächlich mit deutschen Rentern, wie mir schien.
Das Boarding verlief rasch und sehr disziplinert.
Der Flug selbst war kürzer als vorher angezeigt. Nach einer Stunde und 14 Minuten landeten wir in Dresden.
Auch hier lief alles ruhig und rasch. Das Gepäck kam ebenfalls recht schnell auf dem Band (mein Koffer als Erster) und ich hatte sogar noch Zeit, mir einer Wochenkarte für den öV in Dresden zu kaufen, bevor ich die nächste S-Bahn in die Stadt erwischte.
Unter dem Strich checkte ich in weniger als einer Stunde nach der Landung im Hotel ein. 🙂

In Dresden ist es kalt, aber trocken. Es hat aber keinen Schnee hier. Der soll laut Wetterbericht an Sylvester kommen.
Morgen soll es Niederschlag geben. Deshalb habe ich mich entschieden, das Militärhistorische Museum der Bundeswehr zu besuchen.
Am Mittwoch soll das Wetter deutlich besser sein. Dann ist der Zoobesuch eingeplant. Dazwischen natürlich immer wieder ein Stadtrundgang mit der Kamera und je nach Lust und Laune (und Öffnungszeiten) ein Museumsbesuch.

Stay tuned.

Hauptbahnhof Dresden

Flussschifffahrt 2025: Baden-Baden

Nun fahren wir in die letzte Nacht. Unser Schiff wird weiter rheinaufwärts fahren, bis wir im Laufe des Morgens in Basel anlegen werden. Dann ist diese Reise zu Ende und ich werde mit dem Zug via Zürich nach Hause fahren.

Heute haben wir nach dem Mittagessen in Plittersdorf angelegt, um die Teilnehmer des Ausflugs nach Baden-Baden aussteigen zu lassen.
Kaum waren alle Ausflügler von Bord, legte das Schiff sofort wieder ab und fuhr weiter bis Kehl, wo wir am Abend wieder an Bord gehen würden.
Doch zuerst fuhren wir mit einem Bus nach Baden-Baden. Dort hatten wir für einmal keine Führung, sondern hatten drei Stunden Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Die Stadt präsentiert sich als Bäder- und Kurstadt.
Wenn man sich die Schaufensterauslagen und auch die Autos in den Strassen auschaute, kriegte man sehr schnell den Eindruck von „teuer“, „reich“ und „Luxus“. Dazu gehörte natürlich auch das Casino, welches im marmorweissen Kurhaus untergebracht ist.
Baden-Baden hat auch einen sehr schönen, alten Park, der einer der grössten und schönsten in ganz Deutschland sein soll. Alles wirkt sehr gepflegt.
Daneben gibt es auch Museen (unter anderen ein Fabergé-Museum) und ein grosses Theater. In den Strassen, besonders in der Fussgängerzone, gibt es viele Strassencafés und auch gehobene Speiserestaurants. Im PArk und um das Kurhaus herum stehen zur Zeit auch mehrere Bühnen, auf dem verschiedene Veranstaltungen stattfinden.
Besonders fiel mir ein Schaufenster im Haus Goldenes Kreuz auf. Darin standen nämlich ein silbergrauer Aston-Martin DB5 Cabrio (James Bond hatten den gleichen, aber mit Hardtop), sowie eine kleinere Version (ca 60% der Originslgrösse), als quasi ein Aston-Martin für Kinder. Der Kleine war mit EUR 115’000.– angeschrieben, der Grosse hatte kein Preisschild…
In der Evangelischen Stadtkirche, die gleich neben dem Treffpunkt für unseren Bus lag, kam ich noch eine den Genuss des letzten Teiles eines kleinen Orgelkonzerts. Nichts offizielles. Offenbar hatte die Organistin etwas geübt. Die Kirche hatte aber eine tolle Akustik.

Um 17:15 ging’s dann mit dem Bus weiter nach Kehl, wo wir um 18:00 praktisch zeitgleich mit der MS Edelweiss eintrafen. Entsprechen rasch konnten wir alle wieder an Bord und das Schiff legte nach nur ein paar Minuten wieder ab.
Es folgte der Abschieds-Apéro und das letzte Nachtessen an Bord.

Morgen müssen bis 08:00 alle Koffer vor den Kabinen bereitstehen, damit die Crew sie bei der Ankunft in Basel von Bord bringen kann. Wir müssen die Koffer nicht selbst zur Strasse hochschleppen.
Bis 09:00 müssen die Kabinen geräumt sein und die Passagiere können an Deck und im Salon warten, bis wir von Bord gehen können.

Stay tuned.

Kurhaus Baden-Baden

Flussschifffahrt 2025: Koblenz

In der Nacht erreichte unser Schiff Koblenz.

Nach dem Morgenessen ging ich auf eine Stadtführung in dieser Stadt am Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet.
Leider nahm es unser Führer sehr genau mit der Geschichte der Stadt und verlor sich gelegentlich in Details. Das war zwar nicht minder interessant, aber halt nicht für alle Teilnehmer.
Und da zeigten sich bei gewissen Leute die wahren Charatere. Offenbar zu wenig gebildet und völlig desinteressiert wurde man (resp frau) sehr aggressiv.

In dem Moment fiel meine Entscheidung, dass ich keine weitere solche Reise machen werde.
Mit solchen Leuten, die mich auf aggressivste Weise verbal angriffen, nur weil ich gesagt habe, dass mich diese geschichtlichen und kulturellen Informationen interessierten, will ich kein zweites Mal zusammen reisen müssen.
Ein solches Verhalten von einem Erwachsenen ist unanständig und respektlos. Offenbar haben diese Leute (die alle älter sind als ich) solche Grundwerte von ihren Eltern nicht beigebracht gekriegt. Schade.
Es macht nichts, wenn man nicht alles weiss und man wenig humanistische Bildung hat. Jeder Mensch hat seine Qualitäten, die andere nicht haben. Und das ist auch gut so. Ich habe mich heute Nachmittag bestens während zwei Stunden mit einem pensionierten Geflügelzüchter aus dem Thurgau unterhalten. Wir haben sogar herausgefunden, dass wir gemeinsame Bekannte haben. 🙂
Aber andere anzugreifen, weil sie nicht der gleichen Meinung sind und nicht die gleichen Interessen haben, ist arrogant und dumm zugleich. Und dabei drücke ich mich noch freundlich aus und schreibe nicht, was ich wirklich denke. Das ist im Grunde das Standardverhalten, dass alle Diktatoren dieser Welt und die, die es werden möchten, an den Tag legen. Solche Leute braucht die Welt nicht, egal auf welcher Gesellschaftsstufe.
Wie ich feststellen musste, sind solche Leute leider ein Teil des Publikums auf solchen Reisen.
Das brauche ich nicht mehr.
Auch wenn die Reise sonst sehr angenehm ist, der Service und das Essen an Bord sehr gut ist, und auch die Ausflüge über alles gesehen interessant und informativ sind (also im Ganzen sicher eine schöne Reise, die ihr Geld Wert ist), habe ich keine Lust, noch einmal mit solchen Menschen über längere Zeit auf so kleinem Raum zusammen reisen zu müssen. Es reicht mir schon, dass ich jetzt diese Leute bis Samstag noch täglich mehrfach sehen muss.
Da reise ich viel lieber alleine, werde mit meinen Interessen in Frieden gelassen und kann machen, wozu ich Lust habe, ohne blöd angemacht zu werden.

Nach dem Stadtrundgang fuhren wir hoch zur Festung Ehrenbreitstein.
Zur Festung, die auf einem Felsen hoch über Koblenz liegt, kommt man mit einer Luftseilbahn, die ursprünglich für die Bundesgartenschau 2011 gebaut worden war, und laut UNESCO nach der BUGA hätte abgebaut werden sollen, weil Koblenz und die Festung zum UNESCO Welterbe zählen.
Koblenz erreichte aber ein Zugeständnis von der UNESCO, dass man die Seilbahn nicht abbauen muss, solange jährlich 700’000 Personen damit transportiert werden.
Heute nach 14 Jahren läuft die Seilbahn immer noch und transportiert Leute von der Stadt über den Rhein zur Festung und zurück. Die Seilbahn wird auch von Einheimischen rege benutzt, die eine Jahreskarte haben und gerne ab und zu zur Festung hochfahren.
Von der riesigen Festung, die von den Preussen in 11 Jahren gebaut worden war, hat man auch eine grossartige Aussicht über Rhein, Mosel, das Deutsche Eck und die ganze Stadt.

Am Mittag legten wir wieder ab und fuhren rheinaufwärts weiter.
Dabei passierten wir das Gebiet des Mittelrhein mit seinen Burgen und Schlössern (und der Loreley) dieses Mal bei Tage und „hangelten“ uns von einer Burg zur anderen. Bei der Hinfahrt war es Nacht gewesen. Da hatten wir nichts gesehen. Ich habe unzählige Burgen und Schlösser fotogrfiert. Die Auswahl dieser Bilder wird einen Moment dauern…

Morgen Mittag werden wir in Plittersdorf kurz anlegen, damit die Gäste, die auf den Ausflug nach Baden-Baden gehen wollen, aussteigen können.
Das Schiff wird danach sofort weiterfahren, um gegen Abend die Ausflügler aus Baden-Baden in Kehl wieder an Bord zu nehmen.

Stay tuned.

Das Deutsche Eck in Koblenz