
Heute hat’s immer wieder geregnet. Am Morgen ging es noch. Da konnte man sich ohne Regenschutz in der Stadt bewegen, denn die gelegentlichen Schauer waren nichts weiter als ein bisschen Nieselregen, der nach kurzer Zeit auch wieder aufhörte.
Am Nachmittag wurden die Schauer nicht nur heftiger. Sie dauerten auch länger als bisher.
Am Morgen bin ich erst einmal an die Weser und habe auch das südliche Ufer etwas erkundet.
Danach bin ich zurück in die Altstadt und habe mir beim „Alex“ am Domhof unter dem Glasdach und Schirm einen Apèro genehmigt und dabei dem Regen zugeschaut.
Vom Alex bin ich weiter bis zum Bahnhof. Dort fand ein kleines Basketballturnier statt, und gefühlt alle Obdachlosen, Bettler und Junkies der Stadt hatten sich vor dem Bahnhof versammelt.
Als dann der Regen wieder kam, besuchte ich das Überseemuseum.
Das Museum prsäsentiert in einer integrierten Ausstellung über Natur, Kultur und Handel Aspekte überseeischer Lebensräume mit Dauerausstellungen zu Asien, Südsee/Ozeanien, Amerika, Afrika und zu Globalisierungsthemen. [wikipedia]
Dabei ist das Museum konzeptuell dazu ausgelegt, die Besucher weiterzubilden und nicht nur auszustellen.
Als ich aus dem Museum kam, goss es in Strömen. Das Basketballturnier war unterbrochen worden und der Bahnhofplatz war leer. Ich sah kaum noch einen Obdachlosen.
Diese Jungs und Mädels fand ich an den Haltestellen der Strassenbahn vor dem Bahnhof wieder, wohin sie sich ins Trockene gerettet hatten und alle Bänke und sonstigen Sitzplätze besetzten. Den eigentlichen Fahrgästen, die dort auf ihre Strassenbahn warteten, blieb nicht anderes übrig, als daneben zu stehen und das Gegröhle des Besoffenen anzuhören.
Vom Bahnhof bin ich zurück ins Hotel, um mich umzuziehen, meine Bilder zu sichern und in Ruhe ein wenig zu lesen.
Am Nachmittag bin ich noch einmal losgezogen. Ich habe es allerdings gerade bis unter den Sonnenschirm eines Strassencafés an der Schlachte geschafft, als von oben die nächste Dusche kam.
Da aber die Temperaturen für mich sehr angenehm gewesen sind, bin ich dort geblieben, habe mir Kaffee und Kuchen bestellt und in Ruhe in meinem neuen Krimi (dieses Mal aus Griechenland) gelesen, bis der Regen wieder aufgehört hatte.
Morgen geht’s wieder zurück in die Schweiz.
Mein Flug nach Zürich geht um 10:10, und wenn alles gut geht, bin ich am Mittag zu Hause.
