Reiseplanung 2019

Nach der Reise ist vor der Reise

Nachdem ich Ende September von meiner letzten Reise 2018 aus Island zurückgekehrt war, stellte sich relativ rasch die Frage:

Wohin nächstes Jahr????? 😉

Da der Buchungszeitpunkt einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Preis einer Reise haben kann, habe ich jetzt, Ende November 2018 bereits alle Reisen im 2019 gebucht und zum grössten Teil auch bezahlt.
Dadurch kostet mich zum Beispiel ein Städteflug nach Stockholm und zurück im Juli 2019 mit Swiss bloss CHF 234.–. So billig bin ich noch nie nach Skandinavien geflogen.

Ich habe also folgende Reisen geplant und gebucht:

30. Januar – 10. Februar 2019
Die Hurtigruten im Winter
Ich fliege mit Finnair via Helsinki nach Ivalo [FIN] im nördlichen Lappland. Von dort geht es zuerst mit dem Bus nach Inari [FIN], wo ich zwei Tage bleiben werde.
Danach geht es ebenfalls mit dem Bus nach Kirkenes [N], wo ich an Bord des Hurtigrutenschiffs Finnmarken gehe und damit in sechs Tagen und fünf Nächten entlang der norwegischen Küste bis Bergen [N] fahre.
Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Bergen fahre ich mit der Bergenbahn nach Oslo, von wo ich dann am Folgetag nach Zürich zurückfliege.
Die Reise hat für mich drei Besonderheiten:
Erstens ich fahre im Winter in den Norden. Das heisst, es wir sehr kalt (bis zu -25 Grad am Tag) und sehr dunkel (die Tage dauern von 09:00 bis 13:30 in Kirkenes). Ich werde mir noch besonders winterfeste Kleider kaufen müssen…
Zweitens ich fahre zum ersten Mal für mehrere Tage auf einem Schiff mit.
Und drittens ich benutze vier verschiedene Verkehrsmittel: Flugzeug, Bus, Schiff und Bahn.
Gebucht habe ich die Reise wieder bei Travel Scandinavia (World Wide Travel) in Zürich.

19. – 22. April 2019
Ostern in Colmar.
Wenn alle nach Süden fahren, fahre ich an Ostern nach Norden.
Mit dem Auto bin ich von mir zu Hause in zweieinhalb Stunden in Colmar, und wenn meine Überlegungen richtig sind, sollte ich auch keine grossen Verkehrsbehinderungen erleben, da ich antizyklisch fahre.
Ich bin gespannt, was diese Stadt im Elsass zu bieten hat.

29. Mai – 2. Juni 2019
Auffahrt in Oslo.
Da Auffahrt am Donnerstag ein Feiertag ist, lässt sich mit einem einzigen zusätzlichen Ferientag am Freitag ein verlängertes Wochenende machen, dass ich in Oslo verbringen will.
Es wird mein drittes Mal in Oslo sein. Allerdings bin ich die beiden vorherigen Male bloss umgestiegen: am Bahnhof und am Flughafen.
Dieses Mal möchte ich die norwegische Hauptstadt ein bisschen näher kennen lernen.

3. – 7. Juli 2019
Geburtstag in Stockholm.
Nachdem ich dieses Jahr an meinem Geburtstag relativ spontan und entsprechend kurzfristig nach Kopenhagen geflogen bin, habe ich meine Geburtstagsreise für nächstes Jahr etwas früher geplant und gebucht. Das hat sich natürlich auch auf den Preis von Flug und Hotel positiv ausgewirkt.
Das wird mein dritter Trip in die schwedische Hauptstadt, und ich bin gespannt, was noch so ist wie vor 13 Jahren, als ich beruflich bedingt das letzte Mal dort war, und was es Neues zu entdecken gibt.
Ich habe jetzt schon drei fixe Ausflugsziele: der Skansen Park mit Freilichtmuseum und Aquarium, das Abba Museum und das Vasa Museum. Der Rest wird sich ergeben, je nach Lust und Laune. Allenfalls auch ein Ausflug mit dem Schiff auf die Schären.
Stockholm bietet sehr viel.

1. – 4. August 2019
Den Feiertag am Donnerstag, 1. August nutze ich mit einem „Brückenferientag“ am Freitag gleich wie an der Auffahrt, um für ein verlängertes Wochenende nach Duisburg zu fliegen.
Ich kenne diese Stadt im Ruhrpott überhaupt nicht. Ausser vielleicht, dass dort früher Schimanski ermittelt hatte… 😉
Ich weiss auch nicht, was sie einem Touristen zu bieten hat. Es war reine Neugier, die mich auf die Idee gebracht hat, dorthin zu fliegen.
In jedem Fall gibt es dort einen Zoo, den ich sicher besuchen werde, um ein paar Tierbilder zu schiessen. Ansonsten lasse ich mich überraschen. 

16. – 28. September 2019
Meine dritte Islandreise.
Dieses Mal will ich die Westfjorde kennen lernen, eine der einsamsten Gegenden Islands.
Die Reise mache ich wiederum im Mietwagen in bewährte Art und Weise: Lediglich die Übernachtungen (und natürlich Flug und Mietwagen) habe ich durch das Reisebüro buchen lassen. Aber in der Routenwahl und der Orte, die ich besuchen will, habe ich alles offen gelassen, und werde jeden Tag entscheiden, was ich unterwegs wie und wann tue.
Das gibt mir die Freiheit, die Reisetage jeweils nach meinem Belieben zu gestalten, damit immer genug Zeit für das Fotografieren und das Baden in heissen Quellen bleibt (in Island einfach ein Muss).
Aus Komfortgründen habe ich auch für diese Reise einen Offroader in der Grössenordnung eines Toyota Rav4 4×4 gebucht. Obwohl ich nicht ins Hochland fahren werde, ist doch ein Teil meiner Route Schotterpiste, die mit einem 4×4 SUV einfach besser und sicherer gefahren werden kann. Ausserdem ist es nicht ausgeschlossen, dass Ende September in den Westfjorden Schnee fällt.
Ich habe auch diese Islandreise beim Reisebüro Erlingsson in Reykjavík gebucht.

Island 2018: Die Bearbeitung der Bilder von Tag 7 ist abgeschlossen

Island_flagIch habe die Bearbeitung der Bilder vom 7. Reisetag abgeschlossen. Die Ergebnisse sind wiederum hier zu begutachten.

Viel Spass beim Betrachten. 😉

Nun widme ich mich zur Abwechslung wieder einmal der Bearbeitung von ein paar Modelbildern, die dann auf meiner anderen Homepage zu begutachten sind.

Danach geht’s hier weiter mit den Bildern von Tag 8. 🙂

Mývatn

Goðafoss

 

Island 2018: Wieder neue Bilder, die Galerie wächst

Island_flagAktuell habe ich alle Bilder der ersten vier Tag bearbeitet und hier hochgeladen.

Nun bin ich an Tag 5. Die ersten Bilder sind auch hier fertig und können in der Galerie betrachtet werden.

Viel Spass. 😉

 

Das Vestrahorn und die Stokknes Halbinsel in der Morgensonne
Das Vestrahorn und die Stokknes Halbinsel in der Morgensonne

Filmkulisse für ein Vikingerdorf
Filmkulisse für ein Vikingerdorf

 

Island 2018: neue Bilder

Island_flagNun bin ich seit einer guten Woche daran, die über 7’000 Rohbilder von der Islandreise zu sortieren und für die Bearbeitung auszuwählen.
Und ich habe natürlich auch damit begonnen, Bilder zu bearbeiten.

Ich mache das Reisetag für Reisetag, und lade jeweils die fertigen Bilder in die entsprechende Galerie hoch.

Inzwischen habe ich die Bearbeitung der Bilder vom ersten und vom zweiten Reisetag abgeschlossen und habe mit Tag 3 begonnen. 🙂

Die fertigen Bilder sind in den Galerien der entsprechenden Tage zu finden.

Viel Spass beim Betrachten. 😉

 

Seljalandsfoss
Seljalandsfoss

Flugzeugwrack im Solheimasandur
Flugzeugwrack im Solheimasandur

 

Island 2018: Wieder zu Hause

Island_flagVor einer Woche habe ich hier den letzten Beitrag zu meiner diesjährigen Islandreise geschrieben. Damals war ich im Hotel am Flughafen Keflavík (KEF) und wusste nicht, ob der für den nächsten Tag angekündigte Sturm es überhaupt erlauben würde, nach Hause zu fliegen.

Nun, der Sturm kam tatsächlich. Ich erwachte um 02:00 wegen der Windgeräusche, die im Hotel sehr gut zu hören waren. Aber betreffend Heimflug gab es keine Probleme. Der Flug startete pünktlich um halb acht (Ortszeit) Richtung Zürich, wo ich noch vor 13:00 (Ortszeit) sicher landete. Wegen der Zeitverschiebung von 2 Stunden dauerte der Flug aber nur rund dreieinhalb Stunden.

Nun bin ich daran, die rund 7’000 Rohdaten an Bildern zu sortieren und sichten, und die besten daraus zu bearbeiten. Dies wird sicher noch eine Weile dauern… 😉

Im Moment bin ich daran, die Bilder des zweiten Reisetages zu bearbeiten, und fast jeden Abend kommen neue Bilder in der Galerie dazu.

Es lohnt sich also, die Galerie „Island 2018“ immer wieder anzuschauen.

Reykjanesfólkvangur Nationalpark
Reykjanesfólkvangur Nationalpark

Sternenhimmel über Skalholt
Sternenhimmel über Skalholt

 

Island 2018: Die letzte Etappe

Island_flagDie heutige letzte Etappe meiner diesjährigen Islandreise war mit 340 km gleichzeitig auch die längste. Und trotzdem war sie kürzer und schneller als geplant. 😉
Es wäre eigentlich die dritte Strecke durchs Hochland gewesen, die ich ursprünglich geplant hatte. da hätte ich mit einem Zeitbedarf von über acht Stunden Fahrt rechnen müssen. Aber natürlich war auch diese Strecke gesperrt.
Deshalb fuhr ich auf der Ringstrasse zum Flughafen und schaltete immer wieder Stopps ein, um einen Kaffee zu trinken oder etwas zu fotografieren. So wurden dann auch entspannte 6 Stunden draus. 🙂

Unterwegs stiess ich eigentlich mehr zufällig auf das Naturschutzgebiet Grábrók mit drei erloschene Vulkankrater.
Eigentlich hatte ich nur den Parkplatz angefahren, um etwas zu essen und ein paar Bilder von der mit Moos bedeckten Lavalandschaft zu machen.
Als ich ausgestiegen war, sah ich, dass Leute auf dem Hügel dahinter standen und ich fand einen abgesteckten Weg, der vom Parkplatz weg führte. Erst wollte ich auch da nur ein paar Meter in die Büsche und Lava hinein, um ein paar weitere Bilder zu machen. Da sah ich aber eine Orientierungstafel, die das Naturschutzgebiet beschrieb und erfuhr, dass ich vor drei Karter stand.
Der präparierte und eingezäunte Weg führte auf einen dieser Krater.
Und wenn ich vorher bei mir dachte, dass ich mir die Kletterei auf den Hügel wegen dem bisschen Aussicht sicher nicht antun würde, änderte sich meine Motivation schlagartig und ich ging die Holztreppe hinauf. 😉
Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Oben hatte man nicht nur eine grossartige Aussicht über das ganze Tal, sondern man stand auf dem Rand des einen Kraters und sah nicht nur in diesem Krater hinein, sondern man sah auch auf die beiden anderen Krater hinab.
Der Aufstieg hatte sich gelohnt, auch wenn genau in dem Moment, in dem ich den Kraterrand erreichte, der Wind und der Regen kamen…
Und natürlich liessen Regen und Wind nach, als ich wieder unten war. (Hi Captain Murphy…)

Nun ist also meine Islandreise 2018 zu Ende. Morgen früh fliege ich wieder nach Hause.
Das heisst, wenn die dann überhaupt starten.
Für Morgen sind wieder heftige Stürme auf der ganzen Insel angesagt, mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h.
Mal schauen, wie es um 04:00 beim Aufstehen aussieht.

Víðimýrarkirkja
Víðimýrarkirkja

Grábrók
Grábrók

 

Island 2018: Zwei Mal den Polarkeis überquert

Island_flagDie heutige Strecke von Akureyri nach Varmahlíð war nicht wie gestern angekündigt kurze 100km, also ca eineinhalb Stunden Fahrt.
Ich entschied mich vielmehr, aufgrund des besseren Wetters (das heisst: keinen permanenten Regen und keine starken Winde) der Küste zu folgen, anstatt direkt nach Varmahlíð zu fahren.
Dadurch wurde der Weg etwas mehr als doppelt so lange und ich brauchte den ganzen Nachmittag für diese Strecke, diverse Halte zum Fotografieren und für Kaffeepausen eingerechnet.

Die Fahrt verlief bis auf einen geschlossenen Pass, der mich für nach ein paar Kilometern zu umkehren zwang, unspektakulär, was Ereignisse anbelangt. Aber ich erlebte wieder faszinierende Landschaften, wie ich sie schon auf des Ostfjorden gesehen hatte. Mir gefällt nicht nur das rauhe Klima, das hier herrscht (der Frühling kann schon mal bis im Mai/Juni auf warten lassen). Auch die Landschaft hat es mir sehr angetan. Der Süden von Island ist ja schon beeindruckend schön. Aber ich finde das, was ich hier im Norden sehe, noch viel schöner. Aber das ist wohl eine Geschmackssache… 😉

Dass ich bei der Umrundung dieser Halbinsel heute zwei Mal über den Polarkreis gefahren bin, wurde mir erst bewusst, als mich ein Einheimischer darauf hinwies. Das war nach Norwegen in diesem Frühling also das 3. und 4. Mal dieses Jahr. 😉

 

Nun bin ich im Hotel Varmahlið abgestiegen und verbringe hier die zweitletzte Nacht meiner diesjährigen Islandreise.
Morgen geht’s dann auf der letzten Etappe wieder Richtung Süden zurück zum Flughafen, wo ich den Mietwagen abgeben muss und noch einmal übernachte. Mein Rückflug nach Zürich wird dann am Freitagmorgen um 07:20 Ortszeit abheben.

Ein Eisberg am Eingang des Eyjafjörður
Ein Eisberg am Eingang des Eyjafjörður

Die Nordküste westlich von Siglufjörður
Die Nordküste westlich von Siglufjörður

 

Island 2018: Weiter nach Akureyri

Island_flagHeute hatte ich nur eine sehr kurze Strecke von knapp 70km nach Akureyri zu fahren.

Und wie erwartet hatte das Wetter umgeschlagen: es regnete.
Es war also eine sehr gute Idee gewesen, den für heute geplanten Besuch am Goðafoss gestern schon vorzuziehen.

Daher hatte ich sehr viel Zeit und blieb nach dem Frühstück erst noch eine Weile im Narfastaðir Guesthouse, bevor ich dann kurz vor Mittag in strömenden Regen losfuhr.
Dieser Regen verwandelte sich jedes Mal, wenn ich ein bisschen an Höhe gewann (von 250m über Meer auf knapp 500m über Meer), in Schneeschauer. Zum Glück war es noch nicht kalt genug, dass der Schnee liegen blieb oder gar die nasse Strasse vereiste. Ich habe unerwegs in den letzten Tagen so schon genug Autofahrer gesehen, bei den schon nur ein bisschen Regen offenbar Angst auslöste und sie „vorsichtig“ auf der freien und weit einsehbaren Strasse daher schlichen…

Ich habe dann trotz des argen Wetters am Goðafoss  noch einmal einen Halt eingelegt. Eigentlich bloss, um einen Kaffe zu trinken. Aber da ich schon da war, wollte ich gleich auch noch den Geitafoss fotografieren. Dieser Wasserfall ist etwas kleiner als der Goðafoss und liegt ein paar Meter stromabwärts unterhalb des Goðafoss. Aber gestern hatte ich nicht darauf geachtet, weil man den „Kleinen“ nur von der einen Flussseite sehen konnte, und nicht von der, auf der ich mich befand.
Wie gesagt, es war gut, dass ich den Goðafoss schon im Kasten hatte. Den etwas weiteren Weg zum „Grossen“ hätte ich bei dem Wetter nur ungern gemacht. Aber für den „Kleinen“ ging das gut, auch wenn danach vor allem die Kamera ziemlich nass war. 😉

Ansonsten verlief die Fahrt ereignislos.
Es gab leider aufgrund des trüben Wetters nicht wirklich viel zu sehen und auch keine Landschaften, für die es sich gelohnt hätte, zum Fotografieren anzuhalten.

Kaum war ich aber in Akureyri und hatte im Hotel eingecheckt, kam die Sonne hervor.

Also erkundete ich am Nachmittag diese viertgrösste Stadt (ca 20’000 Einwohner) Islands und die nähere Umgebung.

Dabei entdeckte ich auch eine richtige Eisdiele, und da die Sonne schien, fand ich es angemessen, mir zwei Kugel Glace zu gönnen. 😉

Auch die Akureyrarkirkja schaute ich mir an. Ich hatte gelesen, dass in dieser Lutheranerkirche aus dem Jahr 1940 bunte Glasfenster verschiedene Szenen aus der isländischen Geschichte zeigten. Und im Heimatmuseum entdeckte ich eine kleine, aber sehr feine Ausstellung über die isländischen Pfadfinder. 🙂

Morgen steht die zweitletzte Etappe meiner diesjährigen Islandreise an: von Akureyri nach Varmahlíð, einem sehr viel kleineren Ort. Diese Strecke ist auch relativ kurz, nämlich bloss ca 100km.
Je nach Wetter bleibe ich am Morgen mehr oder weniger lange hier, denn Varmahlíð hat nicht wirklich viel zu bieten, und wenn wegen des Wetters Stopps unterwegs keinen Sinn machen, könnte das ein langer Nachmittag werden. Also besser hier in der Stadt bleiben und dann später losfahren.

Mal schauen, was das Wetter macht…

Geitafoss
Geitafoss

Akureyrarkirkja
Akureyrarkirkja