
Heute haben wir den ganzen Tag nie irgendwo angelegt. Und ausser einer halbstündigen Information und den Mahlzeiten gab es auch sonst keine Termine an Bord. „Liegen lang“ war angesagt.
Das Wetter änderte sich immer mal wieder, aber der Tag begann nach Gewittern in der Nacht mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.
Das hielt bis zum frühen Nachmittag an. Dann kamen einige Wolken und kurz vor dem Abendessen ein Regenschauer.
Aber jetzt, um 22:00, während ich diese Zeilen schreibe, ist der Himmel wieder grösstenteils klar und man sieht den zunehmenden Mond.
Insofern gibt es auch von heute nicht viel zu berichten. 😉
Abgesehen davon, dass ich mir am Morgen im Gesicht und auf dem Kopf einen Sonnebrand geholt habe… 😦
Durch den kühlenden Fahrtwind habe ich nicht gespührt, wie intensiv und heiss die Sonne wirklich war. Und ich habe keine Kopfbedeckung getragen…
Ein Fehler, den ich ab sofort korrigieren werde. Schliesslich habe ich die Basecap dafür mitgenommen.
Wir sind den ganzen Tag gut vorangekommen. Durchschnittlich sind wir um die 18 km/h gefahren. Das ist für ein Schiff dieser Grösse auf einem Fluss recht schnell. Der Grund liegt in der grossen Wassermenge, die der Rhein dank der Gewitter in der Schweiz und Süddeutschland hat. Das Wasser „treibt“ uns quasi den Rhein hinab.
Auf unserem Weg nach Norden passierten wir etliche Städte wie zum Beispiel Speyer, Mannheim, Worms, Mainz, Wiesbaden oder Eltville am Rhein.
Vor einer halben Stunde haben wir die berühmte Lorelei passiert. Aber wegen der Dunkelheit hat man nichts davon gesehen.
Das macht aber nichts, da wir auf der Rückfahrt bei Tageslicht daran vorbeifahren werden. Dann werden wir auch mehr von den vielen Burgen und Schlösser sehen, die es hier gibt.
In ca 2 Stunden werden wir Koblenz erreichen, wo wir in die Mosel einbiegen werden.
Und morgen früh werden wir in Cochem anlegen, wo wir am Morgen an einer Stadtführung teilnehmen können.
Stay tuned.

