
Wie schon letztes Jahr in Oslo: Dies ist der letzte Post von 2024. 🙂
Das Wetter hier in Stockholm ist immer noch schön. Die Sonne schien den ganzen Tag und am Himmel zeigten sich bloss ein paar dünne Schleierwolken.
Aber es ist noch kälter geworden. Die Temperaturen sind nun auch tagsüber in den Minus-Bereichen. Zusammen mit dem Wind kommt man nun locker auf -8 Grad Celsius oder tiefer gefühlte Temperatur.
Eigentlich so, wie ich es erwartet hätte. Richtig Winter! Bloss, es fehlt der Schnee.
Doch das könnte sich allerdings heute Nacht ändern: Zum einen ist der Schnee in den Meteo-Apps für heute Nacht schon länger angesagt (und für morgen den ganzen Tag).
Zum anderen fahren seit heute Abend die Streufahrzeuge durch die Stast und streuen auf eine trockene Strasse…
Wie es aussieht, erwartet die Stadtverwaltung in der heutigen Nacht offenbar etwas Niederschlag.
Nun, wir werden es spätestens morgen früh sehen.
Ich habe mich realtiv spät am Morgen nach einem gemütlichen Morgenessen zu Fuss nach Gamla Stan aufgemacht. Dabei habe ich vor allem nach Strassenszenen und auffälligen Leute Ausschau gehalten, um einige Bilder für meine Galerie „The Street“ zu schiessen. Dabei wollte ich auch gleich ein neues Teleobjktiv testen.
Trotz der Kälte hatte es heute vor allem in Gamla Stan recht viele Leute in den Strassen. Zum einen wohl wegen dem schönen Wetter (gegen die Kälte kann man sich ja schützen), zum anderen sicher auch, weil ausser dem königlichen Schloss fast alle Museen geschlossen waren. 😉
Eher zufällig bin ich am Schloss vorbei gekommen, und gesehen, dass die Soldaten Absperrungen errichteten. Offenbar war Zeit für die Wachtablösung (ich weiss nie genau, wann die ist, obwohl ich schon mehrere Male dabei war).
Also bin ich stehen geblieben und habe mir einen Logenplatz direkt an der Absperrung gesichert. Das war auch gut so, denn als die Wachtablösung begann, war der ganze Platz vor dem Schloss voll.
Allerdings bedeutete das, dass ich wohl über eineinhalb Stunden auf dem Platz im Wind stand und mich kaum bewegen konnte. Die Wachtablösung dauert inklusive Kurzkonzert des Militärspiels gute 45 Minuten, und ungefähr genau so lange stand ich vorher da…
Irgendwann gibt jede noch so gute Isolierung auf und die Kälte kriecht sich langsam durch Mark und Bein. Der einize Ort, an dem ich am Schluss nicht kalt hatte, waren meine Füsse. Gute Schuhe sind halt auch in der Stadt Gold wert. 🙂 Danke Onkel Sam. 😉
Der anschliessende Spaziergang zurück zum Hotel mit Umweg durch die Bahnhofshalle (natürlich auf der Suche nach Motiven) und mit Zwischenstopp im Espresso House hat mich relativ schnell wieder aufgewärmt. 🙂
Heute Abend bin ich relativ früh zum Dinner gegangen.
Das Hotel hat einen Vier-Gänger angeboten, und Anfang Dezember kam eine eMail von Concierge mit der Einladung, doch bitte früh zu reservieren, da die Plätze begehrt seien. Das habe ich dann auch gleich gemacht. Und man hat sich sehr flexibel gezeigt: Da die ersten beiden Gänge Rogen (also Fischeier) und Hummer waren, konnte ich diese durch die beiden ersten Gängen aus dem Vegi-Menü ersetzen: Heisser Ziegenkäse und gebratener Tofu. Anschliessend gab’s Rindfilet mit Entenleber. Und zum Dessert weisse Schokoladenmousse mit Pistazienglacé. Hat super geschmeckt. 🙂
Nun schreibe ich diesen Post etwas früher als sonst.
Später soll es in der Stadt Feuerwerk geben. Eigentlich knallt es bereits jetzt schon, um 21:30.
Eventuell gehe ich noch mal raus und schaue mit das an. Aber ich glaube nicht, dass man hier das schlägt, das ich in Reykjavík gesehen habe. 😉
Stay tuned.
