Island 2026: Wieder da

Island_flagNun bin ich wieder hier in Island, eineinhalb Jahre nach meiner letzten Islandreise und auf den Tag genau ein Jahr nach meiner Rhein-Mosel-Saar-Flussschifffahrt. 🙂

Die Anreise verlief sehr entspannt und problemlos, wenn auch etwas anders als sonst.
Icelandair fliegt neu um 08:00 anstatt um 14:00 ab Zürich. Ich habe nicht nachgeschaut, ob das ein zusätzlicher Flug ist, oder ob alle Flüge ZHR-KEF nun auf diese Zeit gelegt wurden. Jedenfalls wird der Rückflug wie gewohnt ab 07:20 von Keflavík abfliegen und gegen Mittag in Zürich sein.
Auf jeden Fall bedeutete das für mich zwei Dinge: Ich musste sehr früh aufstehen, und ich hatte den ganzen Nachmittag in Reykjavík zur Verfügung.
Dass ich durch den frühen Abflug noch vor dem grossen Unwetter in der Schweiz heute rausgekommen bin (SWISS musste 27 Flüge streichen), habe ich erst nach der Landung in Island erfahren. Glück gehabt. Da hat sich das frühe Aufstehen doppelt gelohnt.

Ausserdem hatte ich für meinen Hin- und Rückflug dieses Mal Business (bei Icelandair heisst das SAGA Premium) gebucht. Eigentlich aus dem simplen Grund, dass ich für meinen zweiten Koffer mit der Fotoausrüstung ohnehin extra hätte müssen, und der Preisunterschied von Economie zu Business dadurch nicht mehr so gross war. Und dass damit auch mehr Komfort verbunden war, war mir durchaus bekannt. Neben breiterem Sitz mit mehr Beinfreiheit, Gratisdrinks und -essen sowie weit vorne im Flugzeug zu sitzen, hat sich heute Morgen um 06:00 in Zürich ein weiterer Vorteil gezeigt:
Während die Gepäckaufgabe auch bei Economy ohne Wartezeiten ging, stauten sich die Leute bereits ausserhalb der Sicherheitkontrollen in mehreren Reihen. Ich denke, man musste mindestens 30 bis 40 Minuten (wenn nicht länger) anstehen, um zur Sicherheitkontrolle zu kommen. Ich bin sicher, da werden sich wieder ein paar sogenannte „Leserreporter“ bei BLick, 20Minuten, etc produzieren und sich über die lange Wartezeiten lästern. Hauptsache, die haben ihre 5 Minuten Ruhm und Wichtigkeit…

Nicht so als First- und Business-Passagier: in der Fastlane war ich nach 10 Minuten durch und konnte mehr als eine Stunde gemütlich frühstücken, bevor ich zum Boarding musste.
Dort war ich zum ersten Mal überhaupt der erste Passagier, der das Flugzeug betrat.

Auf dem Flug waren wir dann gerademal 6 Business-Passagiere, die von einer Flugbegleiterin und dem Maître de Cabin bedient wurden. 😉 Abgesehen davon, dass die Sitze wirklich bequem waren.
Ich freue mich auf den Rückflug. Aber nur deshalb…

Trotz einer leichten Abgangsverspätung in Zürich (der Grund war mir neu: Es gab nicht genügend Pushback-Wagen, um uns vom Terminal wegzustossen. Wir mussten 10 Minuten auf einen solchen Wagen warten) erreichten wir Keflavík pünktlich.
Auch wieder dank meiner Business Buchung kam mein Gepäck (markiert mit Premium) sehr früh. Das war eine völlig neue Erfahrung für mich.
Es ist für mich immer sehr beeindruckend, die Veränderungen in diesem Flughafen zu sehen, die von Jahr zu Jahr verbaut werden. Jedes Jahr ist etwas anders, etwas Neues da:
Letztes Jahr bin von einem brandneuen Terminal nach Hause geflogen, das es 2024 noch nicht gab. Heute habe ich gestaunt, wie die den Duty-Free Laden vergrössert haben. Der ist nun grösser als der in Zürich.
Rund eine halbe Stunde, nachdem das Flugzeug gelandet war, sass ich bereits im Bus nach Reykjavík. Am Mittag war ich im Hotel.

Das Wetter hier in Reykjavík ist viel besser als erwartet. Sonneschein mit leichter Bevölkung, 13 Grad Celsius mit Wind (wenn man nicht windgeschütz im Schatten stand, wurde es recht kühl).
Die Stadt ist immer noch voll mit Touristen, obwohl die Hauptsaison mittlerweile zu Ende ist.

Ich bin mit meiner Kamera am Nachmittag durch die Strassen des Stadtzentrums gestreift. Und ich habe bei dem schönen Wetter einen Abstecher auf den Turm der Hallgrímskirkja gemacht. Vor dort (dem zweithöchsten Gebäude Islands) hat man rundum einen wunderbaren Blick über die Stadt und die nähere Umgebung.
Ausserdem musste eine Glacé bei Valdis sein. Egal welches Wetter, egal bei welchen Temperaturen: wenn ich kann, genehmige ich mir eine Glacé bei Valdis.
Früher hatte ich die Firma auch in Akureyri gefunden. Nun ist in dem mir bekannten Laden etwas anderes. Wenn ich am Sonntag nach Akureyri komme, muss ich mich auf die Suche nach einem Glacéstand machen. Wo ich einen guten Hotdog kriege, weiss ich sowohl in Reykjavík wie auch in Akureyri.

Morgen ziehe ich noch einmal mit der Kamera los. Es gibt noch ein paar Orte (zB Harpa Concert Hall, Sólfar, etc) , die ich wieder einmal sehen will. Ausserdem ist in der Stadt vor dem Mittag an einem Wochenende nicht wirklich viel los. Die meisten Isländer arbeiten nicht, die Läden öffnen frühestens um 10:00 und die Chance stehen gut, dass an der einen  oder anderen Sehenswürdigkeit wenig Touristen sind. 😉

 

Stay tuned.

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