Island 2018: Die letzte Etappe

Island_flagDie heutige letzte Etappe meiner diesjährigen Islandreise war mit 340 km gleichzeitig auch die längste. Und trotzdem war sie kürzer und schneller als geplant. 😉
Es wäre eigentlich die dritte Strecke durchs Hochland gewesen, die ich ursprünglich geplant hatte. da hätte ich mit einem Zeitbedarf von über acht Stunden Fahrt rechnen müssen. Aber natürlich war auch diese Strecke gesperrt.
Deshalb fuhr ich auf der Ringstrasse zum Flughafen und schaltete immer wieder Stopps ein, um einen Kaffee zu trinken oder etwas zu fotografieren. So wurden dann auch entspannte 6 Stunden draus. 🙂

Unterwegs stiess ich eigentlich mehr zufällig auf das Naturschutzgebiet Grábrók mit drei erloschene Vulkankrater.
Eigentlich hatte ich nur den Parkplatz angefahren, um etwas zu essen und ein paar Bilder von der mit Moos bedeckten Lavalandschaft zu machen.
Als ich ausgestiegen war, sah ich, dass Leute auf dem Hügel dahinter standen und ich fand einen abgesteckten Weg, der vom Parkplatz weg führte. Erst wollte ich auch da nur ein paar Meter in die Büsche und Lava hinein, um ein paar weitere Bilder zu machen. Da sah ich aber eine Orientierungstafel, die das Naturschutzgebiet beschrieb und erfuhr, dass ich vor drei Karter stand.
Der präparierte und eingezäunte Weg führte auf einen dieser Krater.
Und wenn ich vorher bei mir dachte, dass ich mir die Kletterei auf den Hügel wegen dem bisschen Aussicht sicher nicht antun würde, änderte sich meine Motivation schlagartig und ich ging die Holztreppe hinauf. 😉
Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Oben hatte man nicht nur eine grossartige Aussicht über das ganze Tal, sondern man stand auf dem Rand des einen Kraters und sah nicht nur in diesem Krater hinein, sondern man sah auch auf die beiden anderen Krater hinab.
Der Aufstieg hatte sich gelohnt, auch wenn genau in dem Moment, in dem ich den Kraterrand erreichte, der Wind und der Regen kamen…
Und natürlich liessen Regen und Wind nach, als ich wieder unten war. (Hi Captain Murphy…)

Nun ist also meine Islandreise 2018 zu Ende. Morgen früh fliege ich wieder nach Hause.
Das heisst, wenn die dann überhaupt starten.
Für Morgen sind wieder heftige Stürme auf der ganzen Insel angesagt, mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h.
Mal schauen, wie es um 04:00 beim Aufstehen aussieht.

Víðimýrarkirkja
Víðimýrarkirkja
Grábrók
Grábrók

 

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