Island 2019: Und wieder Richtung Süden – Adieu Westfjorde

Island_flagNun, der Regen ist zurückgekehrt. Und hat dabei zumindest am Morgen seinen Kumpel, den Nebel auch gleich mitgebracht…
Allerdings regnete es nicht sehr lange und der Nebel verzog auch bald einmal. Es blieb den ganzen Tag bewölkt, aber die Wolken rissen immer wieder auf und liessen ein paar Sonnenstrahlen durch.
Und es blieb warm. Es ist ganz allgemein deutlich wärmer als vor einem Jahr zur gleichen Jahreszeit. Das ist offenbar nicht nur mein Eindruck. Auch die Einheimischen meinen, dass es im September eigentlich deutlich kühler sein sollte.

Für die gut 150 Kilometer Fahrt brauchte ich heute nicht ganz drei Stunden. Die ganze Strecke war geteert (für mich inzwischen fast ungewohnt), und ausser ein paar Schafen hatte es kaum Verkehr auf der Strasse. Von den üblichen Fotostopps abgesehen als kaum Verzögerungen.

Apropos Schafe: In ganz Island muss man von Frühling bis Herbst immer damit rechnen, dass sich Schafe auf oder neben der Fahrbahn befinden.
Ein guter Grund, das Tempolimit von 90 km/h auf den geteerten Hauptstrassen (und weniger auf Nebenstrassen) nicht zu überschreiten und seine Augen offen zu halten. Die  Viecher sind tatsächlich überall, Zäune hin oder her.

Hier beim Hraunsnef habe ich heute darauf verzichtet, auf den Grábrók zu gehen. Das Wetter und das Licht waren ähnlich wie letztes Jahr. Das hätte mir also keinen neuen Bilder gebracht. Falls morgen die Sonne scheint, gehe ich vermutlich noch einmal hoch. Aber nur wenn die Sonne scheint.

Stattdessen bin ich zum Glanni Wasserfall gegangen. Ca eine Viertelstunde zu Fuss ab dem Parkplatz erreicht man ein Plattform, von der aus man sehr gut auf den Wasserfall sieht.
Ich bin dann noch einmal zehn Minuten weiter durch die herbstlich Lavalandschaft gegangen, bis ich einen kleinen See erreichte, der doch tatsächlich „Paradies“ heisst. Sogar auf Google Maps findet man ihn unter dem Namen „Paradísarlaut„.

Morgen habe ich wieder ein etwas längere Strecke nach Skálholt vor mir. Die Strecke ist deshalb länger, weil ich bewusst die Hauptstrassen verlasse und über Land fahre. Das beinhaltet auch einige nicht geteerte Streckenabschnitte, die erfahrungsgemäss um Einiges langsamer gefahren werden müssen.

Die ersten Bilder vom Glanni und dem Paradies (und ein paar Schafen) habe ich in die Galerien geladen: Island 2019

Stay tuned.

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