Weitere Bilder aus Oslo

Ich konnte wieder ein paar Bilder  Oslo bearbeiten und hochladen.
Man findet sie in der Galerie Oslo 2019 hier auf dieser Seite.
Zudem konnte ich auch noch weitere Bilder für mein Projekt Menschen auf der Strasse fertigstellen, die ich in Oslo geschossen hatte.

Demo von Exil-Iranern vor dem Norwegischen Parlament Stortinget
Demo von Exil-Iranern vor dem Norwegischen Parlament Stortinget

 

 

 

 

 

Neue Bilder aus Oslo

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen, seit ich aus Oslo zurückgekehrt bin.

Ich habe in der Zeit einige Bilder bearbeiten und verschiedene Galerien hochladen können:
Die meisten Bilder findet man logischerweise in der Galerie Oslo 2019 hier auf dieser Seite.
Allerdings habe ich die Bilder von meinem Besuch im Reptilpark Oslo in der Galerie Tiere auf dem Seite KMP – Just pictures hochgeladen.

Oper
Die Osloer Oper

 

 

 

 

 

Ein sonniger Tag in Oslo

Heute herrschte während dem ganzen Tag strahlender Sonnenschein in Oslo.

Also konnte ich mich für einmal zu Fuss und mit Bus und U-Bahn der weiteren Erkundung der Stadt widmen. Dabei halfen mir gestern bei der Stadt gewonnene Ortskenntnis durchaus. 🙂

Ich nach einem kurzen Abstecher zum Hafen, wo ich ein paar Bilder der Oper und der Skulptur „She lies“ von Monica Bonvicini schoss, fuhr ich mit dem Bus zum Reptilienpark von Oslo. 😉

Obwohl Oslo keinen eingentlichen Zoo hat, habe ich dort trotzdem ein paar Bilder für meine Galerie mit den Tierbildern machen können. Es waren mehrere Familien und Schulklassen mit kleinen Kindern anwesend. Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wie unverfänglich und ohne Angst kleine Kinder auf Schlangen reagieren und sie ohne Scheu anfassen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Allen war dabei einen grosse Neugier anzusehen.
Die Bilder von diesem Besuch befinden sich in der Galerie „Tiere“ auf meiner Homepage.

Danach bummelte ich durch die Stadt bis zum königlichen Schloss (Det Kongelige Slott), wo jeden Tag um 13:30 die Ablösung der Palastwache zelebriert wird. Das Schloss mitten in Oslo ist tatsächlich der Wohn- und Arbeitssitz des Königs und seiner Familie. Es kann deshalb nur im Sommer auf geführten Touren (mit Voranmeldung) besichtigt werden, wenn die königliche Familie im Sommerschloss wohnt.

Die letzte Station heute war dann das Vikinger-Schiff-Museum (Vikingskipshuset).
Dort sind drei originale Vikinger-Schiffe aus dem 10. Jahrhundert ausgestellt, die alle Ende das 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben worden sind.
Das Tune-Schiff, das Oseberg-Schiff und das Gokstad-Schiff wurden nach einigen Jahren auf See als Grabstätten für reiche und bedeutende Persönlichkeiten verwendet.

Morgen wird es leider ziemlich sicher wieder regnen. Eigentlich Wetter für Museumsbesuche. Und an Museen mangelt es einem hier nicht.
Aber ich habe von zu Hause aus bereits eine Boottour im Fjord gebucht (damals waren die Wetterprognosen noch etwas anders…). Die werde ich aber nur machen, wenn es vom Wetter, und damit der Sicht, einigermassen klar ist.

Die ersten Bilder von heute sind auch schon in die Galerie „Oslo 2019“ hochgeladen.

Det Kongelige Slott - das königliche Schloss
Det Kongelige Slott – das königliche Schloss

 

 

 

 

 

Über Auffahrt in Oslo

Ich verbringe das verlängerte Wochenende in der norwegischen Hauptstadt Oslo.
Dieser Trip war eigentlich schon längst fällig, da Oslo bislang die einzige skandinavische Hauptstadt war, die ich nicht kannte. Und das, obwohl ich schon zwei Mal hier war. 😉
Ich kannte aber bisher nur den Hauptbahnhof und den Flughafen Gardermoen vom umsteigen…

So habe ich noch zwei weitere Ferientage investiert und bin bereits gestern Mittwoch hierher geflogen. Bei meine Ankunft am Abend herrschte relativ schönes Wetter mit etwas Wind, Bewölkung und und ca 15 Grad.
Heute Morgen hatte sich das allerdings drastisch geändert: Es regnete, es war kälter geworden, und der Wind deutlich stärker.

Für heute hatte ich bereits von zu Hause aus eine dreistündige Stadtrundfahrt gebucht, mit dem Ziel die Stadt etwas kennenzulernen, bevor ich mich an den folgenden Tagen zu Fuss zu einzelnen Sehenswürdigkeiten aufmachen würde.

Das hat soweit gut funktioniert. Und dass es dabei regnete, hatte Vor- und Nachteile. Vorteil war, dass ich im Trocknen überall hin chauffiert wurde. Ein Nachteil war allerdings auch, dass es an gewissen Plätzen nicht sehr angenehm war und man auch nicht viel sah. Den Sprungturm der Holmenkollen-Schanze konnte man wegen Nebel und Wolken nicht einmal sehen. Die Sicht am Holmenkollen betrug ca 20 Meter…
Beim Besuch des Vigeland Skulpturenparks hatten wir Glück. Während der ca halbstündigen Führung durch diesen Park, in dem ausschliesslich Skulpturen der norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland aufgestellt sind, machte der Regen eine kurze Pause.
Eine lustige, kleine Besonderheit in diesem Park ist eine kleine Skulptur eines zornigen, kleinen Jungen. Wie alle Skulpturen in diesem Park ist er nackt dargestellt. Die linke Hand dieses Jungen ist glänzend poliert, weil sie von allen Besuchern angefasst wird. Allerdings glänzt nicht nur die linke Hand, sondern auch sein Glied…

Figur des Bildhauers Gustav Vigeland
Figur des Bildhauers Gustav Vigeland

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Stadtrundfahrt hörte es auf zu regnen und ich besuchte am Nachmittag auch noch das Zentrum des Friedensnobelpreises.
Der Schwede Alfred Nobel hatte in seinem Testament verfügt, dass dieser Nobelpreis in Oslo verliehen wird, während die anderen Nobelpreise in Stockholm vergeben werden.

Danach ging ich noch auf die Festung Akershus und besuchte dort das Museum, das dem norwegischen Widerstand während der deutschen Besetzung 1940 – 1945 gewidmet ist. Auf die anderen drei Museen in der Festung hatte ich danach keine Lust mehr und kehrte ins Hotel zurück. 😉

Ich habe natürlich während des ganzen Tages einige Bilder gemacht. Die ersten davon sind bereits bearbeitet und in der Galerie „Oslo 2019“ hochgeladen. Weiter werden in den nächsten Tagen folgen.

Eine lange Bahnfahrt

Die Bergenbahn von Bergen nach Oslo war mein heutiges Transportmittel.
Die Fahrt dauert etwas weniger als sieben Stunden, und ich hatte mich auf eine allenfalls langweilige Fahrt eingestellt, denn bei meiner Abfahrt um acht Uhr morgens regnete es in Bergen, und selbst die schönste Landschaft wird bei schlechtem Wetter unansehnlich.
Da war ich froh, bei meinem Platz eine Steckdose zu finden. So konnte ich im schlimmsten Fall den Laptop auspacken und ein paar Bilder bearbeiten oder mir mit surfen die Zeit vertreiben. Denn gratis WLAN gab es im Zug auch. 🙂

Ich brauchte aber keine Ablenkung. Denn es stellte sich heraus, dass mein Gegenüber im Zug auch ein alleinreisender Schweizer in gleichen Alter war. Man kannte sich vom Sehen vom Schiff, aber Kontakt hatten wir nie.
Wir haben gegenseitig von unseren Erfahrungen im Norden berichtet, wobei sein Erfahrungsschatz und ein Vielfaches grösser war, und ich etliche interessante Hinweise und brauchbar Tipps erhalten habe. So verging die Zeit fast wie im Flug.

Heute habe ich keine Bilder gemacht.
Denn auch einem fahrenden Zug heraus durch eine Fensterscheibe zu fotografieren macht das schönste Landschaftsbild kaputt.
Allerdings war die Landschaft sehenswert, denn nach einer halben Stunde klarte es auf und wir fuhren durch ein verschneites Südnorwegen mit einer Höhendifferenz von 0 bis 1222 m ü M (wir sind von einem Hafen zu einem anderen gefahren und dazwischen lagen Berge) auf dem ganzen Streckenprofil. Und im Landesinnern ist auch im Süden noch tiefster Winter mit Unmengen von Schnee und zugefrorenen Seen.

In Ermangelung neuer Bilder von heute habe ich nun ein paar weitere Bilder des 8., 9. und 10. Reisetags bearbeitet und in die entsprechenden Galerien hochgeladen.

Nun bin ich also in Oslo, und morgen werde ich nach Hause fliegen. Damit ist auch diese Reise schon wieder zu Ende.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis alle Bilder sortiert, gesichtet, ausgewählt und bearbeitet sind. In den nächsten Wochen werden deshalb immer wieder Bilder in den Galerien zu finden sein.

Die Bahnhofshalle von Bergen
Die Bahnhofshalle von Bergen

 

Ein Tag in Bergen

Der heutige Tag in Bergen war regnerisch und, obwohl die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt lagen, unangenehm kühl.
Die Kombination von Nässe und ein kühlem Wind ist deutlich unangenehmer als -25 Grad Celsius ohne Wind.

Aber hier liegt kein Schnee mehr und auf dem See Lille Lungegårdsvannet mitten in der Stadt liegt noch eine dünne Eisschicht, die sich aber auch schon auflöst.

Hansestadt

Trotzdem habe ich die Innenstadt zu Fuss erkundet.
Mir gefällt es hier. Die Stadt lebt und trotzdem ist es kein Grossstadtmoloch. Immer hin hat die Stadt gut 279’000 Einwohner und ist die zweitgrösste Stadt Norwegens.
Aber sie hat einen eigenen Charme, der nicht zuletzt der Architektur in der Innenstadt zu verdanken ist, an der die Stadt ganz klar als Hansestadt zu erkennen ist.
Man kann leicht erkennen, dass es Bergen immer gut gegangen ist. Man wurde offenbar durch den Handel innerhalb der Hanse wie andere dieser Städte reich.
Ein weiterer Pluspunkt ist die für eine so grosse Stadt geringe Verkehrsdichte. Die ist in meinen Augen in der Innenstadt definitiv viel geringer als in Zürich oder ähnlich grossen Städten, die ich kenne. Und die grosszügig angelegten Fussgängerzonen machen es einfach, sich in der Stadt zu Fuss zu bewegen, und man findet leicht ein ruhiges Plätzchen.

Die ersten bearbeiteten Bilder von Heute habe ich in eine entsprechende Galerie für den 10. Reisetag hochgeladen.

Die Bergenbahn

Morgen nehme ich die letzte Etappe in Norwegen in Angriff:
Ich fahre mit der Bergensbanen nach Oslo.
Das dauert nach Fahrplan rund sechseinhalb Stunden und soll eine der schönsten Bahnstrecken Europas sein.
Ich hoffe, dass einigermassen gutes Wetter herrscht, damit ich auch etwas sehe und fotografieren kann.
Ich bin gespannt. 🙂

Bryggen, das Hanseviertel von Bergen
Bryggen, das Hanseviertel von Bergen

 

Die Seereise geht in Bergen zu Ende

Nun bin ich also in Bergen angekommen, nach 6 Tagen, 5 Nächten und rund 2’500 km durch die Gewässer entlang der Norwegischen Küste. 🙂

Die letzte Nacht gab es offenbar noch einmal heftigen Seegang.
Gegen halb Vier wachte ich auf, weil sich das Schiff auf und ab bewegte und ich das Gefühl hatte, beinahe aus dem Bett geworfen zu werden.
Ich hatte zwar das Gefühl, dass dieser Seegang heftiger war als der Anfang der Reise. Aber mir wurde weder schwindlig noch schlecht. Also schlief ich weiter.
Offenbar hatte sich mein Gleichgewichtssystem tatsächlich an dieses Schaukeln gewöhnt, so dass es etwas mehr brauchen würde, um seekrank zu werden. Gut zu wissen. 😉

Warten bis Bergen.

Nach dem Frühstück galt es erst einmal zu packen. Die Koffer mussten bis 10:00 bei den Liften bereitstehen, und die Kabine ebenfalls bis 10:00 geräumt werden.
Danach musste man in den Salons und in der Cafeteria die Zeit bis zur Ankunft in Bergen um 14:30 irgendwie herumbringen. Zu sehen (und zu fotografieren) war draussen auch nicht viel, weil sich das Wetter etwas von der unfreundlichen Seite zeigte.
Es ist zwar deutlich wärmer als im Norden (hier in Bergen war es bei der Ankunft 6 Grad Celsius, also 28 Grad wärmer als in Kirkenes bei der Abfahrt), aber Regen und Wind machten den auf dem Aussendeck nicht unbedingt angenehm.
Nach der Ankunft in Bergen ging’s mit dem Bus, den ich noch an Bord buchen konnte, zum Hotel.

Das Hotel bietet ein kleines Buffet zum Abendessen an, das im Zimmerpreis inbegriffen ist. Heute gab es neben Brot, Aufschnitt, Käse und Früchten auch einen „Norwegischen Eintopf“. Das aber das Lammfleisch, das normalerweise da drin ist, durch kleien Wurststückchen ersetzt wurde, schmeckte der Eintopf ausgezeichnet. 🙂

Ich habe noch ein paar Bilder von vorgestern (7. Reisetag), gestern (8. Reisetag) und heute (9. Reisetag) bearbeitet. Die finden sich in den entsprechenden Galerien.

Morgen will ich die Stadt Bergen erkunden. Was ich bis jetzt gesehen habe, gefällt mir. Mal schauen, was ich noch so sehe.

Der Hafen von Bergen bei Nacht
Der Hafen von Bergen bei Nacht

Von Trondheim aus weiter Richtung Süden

Heute hat der Tag richtig früh begonnen. 😉
Wir legten um 06:30 in Trondheim an. Die Weiterfahrt war für 10:00 angesagt. Das ist eine ungewöhnlich lange Liegezeit; die längste der ganzen Reise.
Und obwohl der Lärm vom Anlegen hier an Bord der zuverlässigste Wecker ist, bin ich nicht deswegen schon um halb sieben aufgestanden.
Ich hatte mich für die Stadtrundfahrt in Trondheim angemeldet, und die startete um 07:45 an der Kaimauer. Und natürlich wollte ich vorher noch frühstücken.

Die Universitätsstadt Trondheim

Trondheim ist eine der drei grössten Städte Norwegens und hat rund 200’000 Einwohner, ca. ein Viertel davon sind Studenten.
In Trondheim kann man fast alles studieren, und die verschiedenen Hochschulen sind nun in einer Universität zusammengeschlossen. Entsprechend gibt es sehr viele Quartiere, in denen Studenten leben, obwohl die Grundstückspreise in der Stadt so hoch sind, dass ein Haus ein Vermögen kostet.
Viele der Studentenheime werden staatlich subventioniert und eines davon von den Studenten im Sommer als Hotels betrieben.

Die Stadtrundfahrt dauerte rund zwei Stunden und führte uns durch verschiedene Quartiere. Wir fuhren zu einem Aussichtspunkt, von wo man einen schönen Blick über die ganze Stadt hatte, die im anbrechenden Tag gerade erwachte.
Den zweiten Halt machten wir bei der grossen Kathedrale. Dort wurde eine Führung angeboten. Als ich aber erfuhr, dass man in der Kathedrale nicht fotografieren durfte, habe ich gerne auf die Führung verzichtet und bin draussen selbständig auf Motivsuche gegangen.
Dabei stiess ich auf vier Häuser, die direkt nebeneinander standen, jedes in einer anderen Farbe gestrichen: eine katholische Kirche, das Hauptquartier der Heilsarmee, eine Baptistenkirche und eine Synagoge.
Eine weitere Besonderheit von Trondheim sind die Holzhäuser, die überall stehen. Ein Grossteil der Gebäude in der Stadt sind ausHolz gebaut. Diese Häuser sind in vielen verschiedenen Farben bemalt. Eine Vorschrift oder gar Einschränkungen gibt es dabei nicht.
Und Trondheim hat eine Strassenbahn mit genau einer Linie. Man ist so stolz darauf, dass man Abschaffungsgelüsten so entschieden entgegentrat, dass nun ein Moratorium bis 2025 herrscht. Danach will man im Stadtparlament erneut über die Strassenbahn (erneuern oder abreissen?) beraten.

Heute habe ich die Bilder von gestern bearbeitet. Es gibt nun eine Galerie vom 7. Reisetag.

Morgen geht die Seereise in Bergen zu Ende. Wir müssen unser Kabinen bis 10:00 geräumt haben und die Zeit bis zum Anlegen um 14:30 in der Cafeteria oder auf dem Panoramadeck verbringen.
Danach fahre ich in mein Hotel in Bergen und richte mich für die nächsten zwei Tage ein.

Ankunft im Hafen von Brønnøysund
Ankunft im Hafen von Brønnøysund

Ein trüber, aber entspannter Tag auf See

Heute war wirklich nicht viel los.
Das Wetter war trüb, windig, regnerisch und auch verschneit.
Dazu kam, dass wir keine längeren Liegezeiten in einem der Häfen hatten, die eine Aktivität an Land erlaubt hatten. Lediglich je eine knappe Stunde am Nachmittag und am Abend in Brønnøysund und Rørvik.

Also habe ich mir einen faulen Tag gemacht, gemütlich und lange mit den Österreichern zusammen gefrühstückt, das Mittagessen ausfallen lassen und ein paar Bilder bearbeitet.
Ab und zu habe ich mich warm angezogen und bin ein paar Minuten nach draussen an Deck.
Die Temperaturen liegen nun um den Gefrierpunkt. Man merkt deutlich, dass wir immer südlicher fahren. Und das ist verglichen mit dem Norden richtig warm. Aber der Wind auf See ist bissig und lässt die Luft eisig anfühlen, obwohl der Schnee und das Eis an deckt wegschmelzen und überall nur noch nasser Match liegt.
Heute war es in Kirkenes, dem Ausgangspunkt unserer Fahrt im Norden, -32 Grad Celsius. Ich bin überzeugt, dass das angenehmer gewesen wäre als hier auf dem Schiff.

Ansonsten habe ich es mir bei einer Tasse Kaffee einfach nur gut gehen lassen. 😉

Ich habe heute unterwegs natürlich trotzdem ein paar Bilder geschossen. Die sind aber noch nicht bearbeitet. Deshalb gibt es noch keine Galerie von 7. Reisetag. Stattdessen habe ich in der Galerie des 6. Tages noch ein paar neue Bilder hochgeladen.

Nordlichter über Svolvær
Nordlichter über Svolvær

Die Vesterålen & Lofoten

Eine weitere kurze Nacht

Auch die letzte Nacht war verhältnismässig kurz. Ich habe knapp sechs Stunden geschlafen.
Das lag daran, dass wir von 23:45 bis 01:45 in Tromsø angelegt hatten und ich zusammen mit meinen Tischnachbarn (zwei Niederösterreicher) unterwegs war, um Nachtbilder zu schiessen; mit einer kleinen Hoffnung, dass dabei auch ein paar Nordlichter auftauchten. Diese Hoffnung wurde jedoch nicht erfüllt. Trotzdem war ich erst um 01:30 wieder an Bord, und bis ich im Bett war, war es nach zwei Uhr…
Also ist der Plan, heute vor Mitternacht schlafen zu gehen. Mal schauen.
Wir haben heute Nacht eine 4 stündige Passage über relativ offenes Meer und werden erst gegen 02:30 in Bodø anlegen. Da passiert die ganze Nacht nichts Besonderes, wenn das Meer ruhig bleibt…

Die verwinkelten Inseln und Inselchen Vesterålen und Lofoten

Heute sind wir den ganzen Tag durch die Wasserstrassen der Vesterålen und Lofoten gefahren. Die Inseln kamen manchmal so nahe, dass man das Gefühl hatte, sie berühren zu können.
Es ist faszinierend, zu sehen, wie die Seeleute dieses grosse Schiff mit grosser Genauigkeit da durch führen. So ist der ausgebaggerte Kanal vor Risøyhamn gerade mal 100 Meter breit und sieben Meter tief. Unser Schiff hat einen Tiefgang von 4 Meter 90.

Doch noch ein paar Nordlichter

In Svolvær bin ich dann noch einmal von Bord gegangen, um zu fotografieren. Zum Einen wollte ich die Magic Ice Bar wieder besuchen, und ein paar Bilder von den Eisskulpturen machen. Das letzte Mal hatte ich bei meinem ersten Besuch dort nicht die richtige Kamera dabei.
Zu Anderen wollte ich ein paar Nachtaufnahmen von dem Städtchen machen, denn bei meinem letzten Besuch hatten die dort Mitternachtssonne. Es wurde nie richtig dunkel.
Mit Nordlichtern hatte ich aufgrund der Prognosen und der Lage der Stadt nicht mehr gerechnet.
Aber genau die tauchten zum Ende meines Langgangs auf. So habe ich in aller Eile (ich wollte auf keinen Fall das Schiff verpassen…) noch ein paar Nordlichter fotografieren können. 🙂

Das Wetter war übrigens den ganzen Tag bewölkt und diesig. Die Temperaturen bewegten sich auch in der Nacht kaum unter -6 Grad. Also nicht mehr wirklich kalt…

 
Der schmale Kanal und die Brücke bei Risøyhamn
Der schmale Kanal und die Brücke bei Risøyhamn