Graz im Frühling 2020: Neue Bilder

Ich bin seit über einer Woche aus Graz, zurück. Die Heimreise verlief damals noch problemlos. Lediglich eine Umbuchung meines Fluges, und damit einige Stunden längere Reisezeit musste ich in Kauf nehmen. Weil die Swiss meinen direkten Rückflug von Graz nach Zürich gestrichen hatte, wurde ich zu Austrian Airlines umgebucht und musste einen Umweg über Wien machen. Aber das verlief alles problemlos. 🙂

Inzwischen hat sich einiges geändert und auch ich bleibe zu Hause und arbeite von hier aus. Zum Glück geht das dank entsprechender Informatikinfrastruktur ganz gut.
Da nun aber auch die Freizeit zu Hause „stattfindet“, versuche ich, mit den Bildbearbeitungen etwas vorwärts zu kommen.

Zur Zeit bin ich an den Bilder aus Graz. Diese lade ich nach und nach hier die entsprechende Galerie. Es gibt also immer wieder etwas Neues zu sehen.

Stay tuned

Kunsthaus Graz
Kunsthaus Graz
 

Graz im Frühling 2020: Reisen zu Zeiten der Coronavirusepidemie

Seit Sonntag bin ich in Graz, der Hauptstadt der Steiermark in Österreich – die Heimat von Arnold Schwarzenegger.

Diese Städtereise hatte ich schon Mitte letzten Jahres gebucht, um von günstigen Preisen für Flug und Hotel zu profitieren.
Vom Coronavirus hatte damals in der Öffentlichkeit noch niemand etwas gehört, die Seuche war noch gar nicht ausgebrochen.
Das ist nun ein bisschen anders. Das Coronavirus breitet sich nun auch in Europa rasant aus. Es ist in aller Munde, die Leute haben ganz offensichtlich Angst und die Behörden aller europäischen Länder, versuchen mit verschiedenen Massnahmen die Ausbreitung der Ansteckung zu verlangsamen.

Hier in Graz scheint alles normal. Allerdings sagen die Einheimischen, dass auf den Strassen weniger los sein soll als sonst. Das kann ich natürlich nicht beurteilen, weil ich zum ersten Mal hier bin und keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Tatsächlich sind die Restaurants nicht überfüllt, und die Schlossbergbahn fährt nur mit einem Wagen anstatt zwei, und auf dem Schlossberg ist man ziemlich alleine: keine Reisegruppen und auch sonst wenige Touristen
Das Gleiche gilt für den Flug hierher, der nach meinem Empfinden nur halbvoll war. Inwiefern das normal ist, weil nicht Hauptsaison ist, oder eben nicht, weil die Leute wegen dem Coronavirus weniger reisen, weiss ich nicht.
Allerdings bin ich um halb neun im Hotel beim Frühstück jeweils alleine (sehr gut, denn das ganze Buffet gehört mir alleine…). Die Rezeptionistin erzählte mir, dass sie zwar viele Absagen hätten, das Hotel aber trotzdem im Moment noch zu drei Viertel voll sei, hauptsächlich wegen Leuten, die geschäftlich unterwegs seien. Während des kurzen Gesprächs mit der Rezeptionistin trafen übrigens mindest fünf Stornierungen per eMail ein…
Und am Montag teilte mir die Swiss mit, dass mein Rückflug morgen Donnerstag gestrichen und ich deshalb umgebucht worden sei. Anstatt einen Direktflug von Graz nach Zürich, der eine Stunde und 15 Minuten dauern würde, fliege ich nun Austrian Airlaines zuerst nach Wien, und dann von Wien nach Zürich. Der Aufenthalt in Wien dauert zum Glück nur eine Stunde, wenn alles planmässig läuft. Ich hasse es, meine Zeit auf Flughäfen zu verplempern…
Immerhin hat der Online Check-In schon mal geklappt und ich habe die Bordkarten für morgen auf meinem Handy.

Dank  Corona bin ich also gut zweieinhalb Stunden später zu Hause. Ein kleiner Wermuthstropfen… 😉

Graz ist eine schöne Stadt voller Geschichte. Ich habe mein Hotel mitten in der Altstadt gewählt. So konnte ich die meisten für mich interessanten Punkte zu Fuss erreichen. Für grössere Distanzen habe ich im Hotel für €12.90 das „Graz-72h-Ticket“ gekauft, für freie Fahrt auf allen öV in der Innenstadt. Dazu gehörte auch die Schlossbergbahn.

Ich hatte auch Wetterglück. Der Montag war die grosse Ausnahme. Da war es den ganzen Tag bevölkt. Ansonsten schien immer die Sonne, auch heute: Obwohl schwarze Regenwolken am Himmel hingen, und es um die Mittagszeit leicht nieselte, drückte die Sonne immer wieder durch. Und es wurde bis 17 Grad warm.

Ich war praktisch jeden Tag auf dem Schlossberg: mit dem Lift hoch und zu Fuss runter, mit der Schlossbergbahn hoch und runter, und mit dem Schlossberglift hoch und wieder runter.
Da blieb ich allerdings bei der Talfahrt im Lift stecken! Ca. 30 cm vor der Talstation stellte der Lift plötzlich ab und nichts ging mehr. Es dauerte ca eine halbe Stunde, bis ich wieder raus kam. Da der Lift aber im Fels gebaut ist, wurde es nicht heiss im Innern. Und zudem ist die Liftkabine zu grossen Teilen aus Glas gebaut. So habe ich immer mitbekommen, was abging. Kein Problem also. Es war lediglich ein bisschen Geduld angesagt. Aber ich hatte auch da drin eine gute Handyverbindung und konnte so die Zeit totschlagen.
Auf dem Schlossberg steht der Uhrturm, das Wahrzeichen von Graz. Ausserdem hat man von dort eine wunderbare Aussicht über Graz und das Umland der Stadt.

Sehenswert ist auch die Murinsel. Diese schwimmende Plattform in der Mur ist Veranstaltungsort und Café. Oder einfach nur ein weiterer Übergang über die Mur. Besonders schön wird es nach dem Eindunkeln, wenn die Konstruktion mit ständig wechselnden Farben beleuchtet wird.

Und heute hatte ich noch eine Führung durch das Landeszeughaus Graz. Diese „grösste Waffensammlung der Welt“ ist kein Museum in eigentlichem Sinne, sondern eine erhaltene Waffenkammer der österreichischen Heere. Als aktive Waffenkammer wurde sie 1741 geschlossen und Denkmal eingerichtet. Die darin enthaltenen Waffen stammen aus der Zeit zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert, und waren zu mehr als 95% nie benutzt worden.
Es befinden sich nur sehr wenige „schöne“ Stücke in der Sammlung. Solche sind meist Schenkungen, die nach der Schliessung gemacht wurden. Der grösste Teil sind effektiv einsatzbereite Stücke, die der Massenausrüstung von Heeren dienten.
Im Winter, bis Ende März, kann das Zeughaus nur in Rahmen von rund einstündigen Führungen, welche eine gute Stunde dauern, besucht werden. Im Sommer ist es auch für Einzelbesuche offen.

Natürlich haben mich meine Kameras auch nach Graz begleitet. Die entstandenen Bilder werde ich wie gewohnt hier in die Galerien hochgeladen habe.
Ausserdem habe ich auch einige Bilder für meine Galerie „Menschen auf der Strasse“ machen können. Diese Galerie ist eines der Projekte, die ich auf meiner Fotografenhomepage „KMP – Just pictures“ zeige.

Murinsel Graz
Murinsel Graz

Lofoten 2019/20: Wieder in Tromsø

Gestern habe ich keinen Beitrag geschrieben, weil nicht wirklich viel passiert ist.
In der Nacht von vorgestern auf gestern, als ich in Harstadt übernachtete, hatte es aufgehört zu regnen.

Gestern musste ich relativ früh aufstehen, weil ich zwischen 07:00 und 07:15 auf der MS Vesterålen einchecken musste, um nach Tromsø zu fahren.

Zum Glück gab’s im Thon Hotel Harstadt bereits ab 06:30 Frühstück. Das reichte locker, um zu frühstücken, im Zimmer fertig zu packen und dann zum Schiff zu gehen. Das Hurtigruten Terminal war nur fünf Minuten vom Hotel entfernt. Ausserdem weiss ich von meiner letzten Fahrt mit den Hurtigruten, dass auf dem Schiff bis kurz vor Ablegen um 08:00 eingecheckt werden kann.

Aber es gab trotzdem Leute im Hotel, genauer gesagt drei Ehepaare aus der Schweiz, die am Vorabend schon sehr lautstark im Restaurant mit ihren Weisheiten aufgefallen waren, welche laut darüber meckerten, dass das Hotel gefälligst früher Frühstück machen sollte. Das hätte ja nie gereicht. So etwas müssen man unbedingt in den Bewertungen negativ vermerken.
Naja, das Intenet halt, die Waffe des frustrierten, unbedeutenden und wichtigtuerischen, kleinen Mannes. 😉
Das sind die Momente, in denen ich es vorziehe, nur Englisch zu sprechen, und dabei versuche, meinen amerikanischen Akzent zu betonen. 😎

Ich habe im Übrigen mit den Thon Hotels (die es auch in anderen Ländern gibt) hier in Norwegen noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe bisher in 4 verschiedenen Thon Hotels in 4 verschiedenen Städten übernachtet, und war immer sehr zufrieden.
Diese Hotels sind zwar nicht die billigsten, aber top modern, mit sehr freundlichem und hilfsbereitem Personal, einer ziemlich neuen Einrichtung. Sie haben eine gute Küche und die Frühstücksbuffets sind immer sehr reichhaltig, wobei immer jemand da ist, der Spiegeleier, Omeletts und dergleichen frisch zubereitet. Was also gibt es hier bitte zu meckern?

Kaum hatte das Schiff abgelegt, begann es zu schneien. Da wir zudem noch weiter Richtung Norden fuhren, wurde es nie mehr richtig hell. Ansonsten verlief die Fahrt sehr ruhig. Man fühlte kaum, dass mann auf einem Schiff war.

Als wir dann um 14:15 hier in Tromsø ankamen, war es selbstredend tiefste Nacht.
Aber Tromsø präsentierte sich um einiges freundlicher als vor acht Tagen bei unserer Abreise. Es lag Schnee in den Strasse, und es regnete nicht.

In der Nacht hat es dann wieder begonnen zu schneien, und das tut es immer noch. Der Winter scheint zurückgekehrt in Nordnorwegen.

In einer Stunde fährt mein Bus zum Flughafen, und wenn keine Probleme auftauchen, werde ich gegen 20:00 heute Abend zu Hause sein

Ich habe die letzten drei Tage wegen der Dunkelheit und dem schlechten Wetter nicht viel fotografiert. Ich habe jeweils enige Schnappschüsse gemacht, die ich natürlich hier in die Galerien hochgeladen habe.
Zudem gibt es noch einiges an Rohmaterial von der ganzen Reise, das ich nach und nach sichten und bearbeiten werde.

öffentliche Bibliothek von Tromsø
öffentliche Bibliothek von Tromsø

Lofoten 2019/20: Fahrt von Svolvær nach Harstadt

Heute hat es den ganzen Tag geregnet und gestürmt. Wobei sich der Regen in etwas höheren Lagen (ab ca. 200m über Meer) sofort in Schnee wandelt.
Dazu stürmte es so stark, dass unser Busfahrer zeitweise das Tempo auf unter 50 km/h abbremsen musste, obwohl die Strasse völlg frei war.

Mit dem Bus  bin ich am Morgen nach dem Frühstück nach Harstadt gefahren. Die Fahrt verlief im Grunde ereignis- und problemlos, natürlich abgesehen vom Sturm.
In knapp zweieinhalb Stunden bin ich dann kurz vor Mittag in Harstadt angekommen. Damit habe ich die Lofoten verlassen und bin nun auf den Vesterålen-Inseln.
Das bedeutet allerdings auch, dass ich nun wieder sehr viel weiter nördlich bin. Somit war es um die Mittagszeit bei der Ankunft hier in Harstadt bereits wieder am eindunkeln.

Nach einer Übernachtung hier im Thon Hotel Harstadt geht’s dann morgen früh mit dem Schiff weiter Richtung Tromsø. Das Hurtigruten-Schiff legt hier gegen 08:00 ab und soll etwa um 14:30 in Tromsø sein.
Und das Wetter soll morgen zumindest betreffend den Stürmen besser werden. Der Regen wird uns wohl erhalten bleiben.

Mit Fotografieren war heute durch die Busfahrt und die Dunkelheit mit dem Regen nicht wirklich viel. Ich habe ein paar Schnappschüsse geschossen. Die werde ich später bearbeiten. Stattdessen habe ich neue Bearbeitungstechniken an ein paar Bilder vom Montag ausprobiert. Sie sind in der Galerie des dritten Tages hochgeladen.

Sonnenuntergang über Svinøya Rorbuer in Svolvær
Sonnenuntergang über Svinøya Rorbuer in Svolvær

 

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Lofoten 2019/20: Ausflug nach Henningsvær (reloaded)

Vorbemerkung

Diesen Beitrag haben meine Abonnenten schon einmal per eMail erhalten.
Aber ich habe ihn später blöderweise mit einem anderen Post überschrieben. Somit existierte er hier im Blog nicht mehr.

Damit wieder alle Posts von der Lofotenreise hier vorhanden sind, poste ich ihn deshalb unverändert noch einmal.


Der Regen hat aufgehört und es ist auch etwas kühler geworden. Am Meer weht aber immer ein bissiger Wind, der zeitweise ziemlich stark ist.

Heute konnte ich bei Europcar meinen Mietwagen übernehmen. Dieses Mal habe ich einen roten Toyota Corolla Hybrid gekriegt. Der Wagen hatte bei der Übernahme knapp 8’000 km auf dem Tacho, ist also fast neu.
Somit bin ich mobil und kann Ausflüge unternehmen. 🙂

Nach der Übernahme des Wagens bin ich wie geplant nach Henningsvær gefahren. Als ich letztes Jahr dort vorbeigekommen bin, hat wie aus Kübeln geregnet. Dieses Mal blieb ich trocken und konnte deshalb auch einen ausgedehnten Spaziergang durch dieses kleine Fischerdorf machen, das verteilt auf mehreren Inseln liegt.

Fotografieren wird zur Herausforderung. Es wird halt nicht richtig hell. Eigentliches Tageslicht (eher Dämmerungslicht) gibt es hier zur Zeit zwischen ca 10:00 und 14:00, wobei es zwischen 11:00 und 12:30 am hellsten ist.
Wie gesagt: Wenn es schönes Wetter wäre und keine Wolken da wären, würde es deutlich heller werden und das auch länger bleiben. Im Moment ist es um 08:00, wenn ich zum Frühstück gehe, und eine halbe Stunde später, wenn ich vom Frühstück zurückkomme, immer noch Nacht.
Irgendwie scheint mein Aufenthalt hier zu einer Art Workshop für Nachtfotografie zu werden?
Nun denn: Ich mag Nachtfotografie. 😉

Auf dem Rückweg von Henningsvær macht ich kurz vor Svolvær noch einmal Halt in Kabelvåg, um die Vågan kirke zu fotografieren. Die Kirche wird auch Lofotkatedralen genannt, weil sie rund 1’200 Messebesuchern Platz bietet.
Die Kirche habe ich zwei Mal fotografiert: das erste Mal auf meinem Rückweg aus Henningsvær um ca 13:30, kurz vor Einbruch der Nacht. Danach bin ich einkaufen gegangen.
Eineinhalb Stunden später bin ich noch einmal zur Kirche zurück gefahren, um sie nun bei Nacht zu fotografieren.

Um 22:00 bin ich dann kurz noch einmal raus. Einer meiner Mitarbeiter fährt zur Zeit mit seiner Frau mit den Hurtigruten nordwärts. Die Hurtigruten-Schiffe legen in diese Richtung fahrend immer zwischen 21:00 und 22:00 in Svolvær an.
Allerdings hatte der Ausflugsbus etwas Verspätung und das Schiff musste warten. Deshalb hat’s nur für ein kurzes Hallo gereicht, als die beiden nach 22:00 mit dem Bus ankamen und gleich wieder an Bord gehen musste.
Trotzdem cool, wenn sich zwei völlig verschiedene und völlig unabhängig voneinander geplante Routen soweit von zu Hause kreuzen.

Morgen soll das Wetter wieder schlechter werden. Mal schauen. Im Grunde stört mich nur der Regen, weil dabei das Fotoequipment nass wird. Gegen alles andere bin ich gewappnet. Ich weiss noch nicht, was ich unternehmen werde. Das lege ich dann ganz spontan fest, wenn ich das Wetter gesehen habe.

Svinøya Rorbuer, Svolvær
Svinøya Rorbuer, Svolvær
 

 

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Lofoten 2019/20: Happy New Year (reloaded)

Vorbemerkung

Diesen Beitrag dürften meine Abonnenten nicht gesehen haben, weil ich ihn aus Versehen über einen älteren Post (der jetzt verschwunden ist) geschrieben hatte.
Deshalb poste ich ihn hier noch einmal.


Hier hat es in der Nacht auf heute begonnen, zu schneien. Die ganze Nacht war ein Sturm zu hören, der den Schnee an die Fenster peitschte.
Am Morgen lagen dann gute 5 – 10 Zentimeter Schnee.
Und es schneit immer noch.
Allerdings ist es relativ warm. Der Schnee ist schwer und nass.

Da der Wind auch weiterhin ziemlich blies, und der Schneefall nicht aufhörte, konnte man heute nicht besonders viel unternehmen. Bei dem nassen Schnee war man draussen relativ rasch auch nass.

Trotzdem habe ich mich ins Auto gesetzt und bin ein paar Kilometer Richtung Norden zur Stadt hinaus gefahren.
Da die hier kein Streusalz verwenden, sondern nur Kies, ist jedes Auto mit Spikes bestückt. Damit lässt es sich auf den verschneiten und teils vereisten Strassen bestens fahren.
Trotzdem war ich vorsichtig, denn ich habe mit solchen Verhältnissen keine Erfahrung. Es ist schon komisch, mit über 50 km/h durch eine abfallende, schneebedeckte 90-Grad-Kurve zu fahren, ohne im Strassengraben zu landen.
Und prompt kriegte ich die Lichthupe meines Hintermanns zu sehen, weil ich nicht mit 80 km/h sondern zwischen 65 und 70 km/h gefahren bin. Als er mich dann überholte,  hatte der Volvo Kombi bestimmt 100 Sachen drauf; auf einer kurvigen Landstrasse, die komplett schneebedeckt war.

Ich bin dann zu einem Aussichtspunkt gefahren, von dem man wunderschön einen ganzen Fjord überblicken kann. Aber wetter bedingt war auch dort keine gute Sicht. Also bin ich umgekehrt, und habe den Tag abwechselnd mit Spaziergängen im Schneefall und Bildbearbeitung verbracht.

Die Feuerwerksknallerei hat hier übrigens schon um 18:00 begonnen und dauert bis jetzt (kurz vor Mitternacht) ununterbrochen an. Schliesslich war ja schon um 15:00 Nacht…

Ich bin eben noch einmal raus, und habe versucht, ein paar Nachtaufnahmen zu machen. Ich weiss noch nicht, wie die Bilder geworden sind. Die Kameras müssen erst vollständig trocknen, bevor sie geöffnet und wieder eingeschaltet werden können. Und in dem ständigen dichten Schneetreiben sieht man sowieso nicht viel. Mal schauen, was herausgekommen ist.

Auf alle Fälle wünsche ich allen, die das hier lesen, einen Guten Rutsch.

Viel Glück, Erfolg und stets gute Gesundheit im Neuen Jahr.

Ich habe übrigens jetzt hier die Galerien von dieser Reise angelegt. Bearbeitete Bilder werden nun dort hochgeladen.

Svinøya, Svolvær
Svinøya, Svolvær

 

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Lofoten 2019/20: Hallo 2020

Leider ist der Regen wieder zurückgekommen.
In einem solchen Fall hasse ich es, wenn eine Wettervorhersage zu genau zutrifft.
Es hat schon in der Nacht begonnen zu regnen. Und es hat den ganzen Tag durch geregnet, wenn auch nur leicht. Aber es hat gereicht, den ganzen Schnee von gestern wegzuwaschen. Die Strassen sind nun wieder ganz schneefrei.
Gegen 18:00 kam dann noch ein Sturm dazu, der jetzt gerade, während ich das hier schreiben, deutlich hörbar wütet. Gemäss Meterologen soll er in der Nacht bis zu 75 km/h stark werden.
Mich stören weder Regen noch Sturm. Aber wenn die beiden zusammen auftreten, wird’s es selbst mir zu ungemütlich. 😉
Jetzt ist’s in meinem Rorbu besonders angenehm. 🙂

Wegen dem Regen und der damit verbundenen Wolkendecke war es selbst am Mittag relativ dunkel. Man hatte das Gefühl, es müsste ungefähr 17:00 sein, aber nicht Mittag.
Da der Regen nachgelassen hatte, habe ich einen kleinen Ausflug gemacht und bin zuerst nach Kabelvåg gefahren. Danach habe ich mich noch ein bisschen in Svolvær umgesehen. Da war aber nirgends etwas los, und alles auch geschlossen, sogar die meisten Restaurants. Die Norweger nehmen die Feiertage sehr ernst.

Am Abend habe ich dann meinen Mietwagen zu Europcar in Svolvær zurückgebracht. Die Station war zwar heute geschlossen. Aber ich konnte den Wagen einfach hinstellen und den Schlüssel in einen Kasten werfen.
Der anschliessende „Spaziergang“ zurück zu meinem Rorbu dauerte rund 20 Minuten und war geprägt von grossen und tiefen Wasserpfützen in den Strassen, Schneematch auf den Trottoirs, heftigem Wind und nicht minder starkem Regen.
Als ich hier dann angekommen war, war ich leicht aufgeweicht.
Aber das war mir egal, denn ich musste nicht mehr raus. Das Abendessen habe ich mir hier selber gekocht, und so konnte ich mein Rorbu geniessen. 🙂

Morgen werde ich Svolvær und die Lofoten verlassen und mit dem Bus nach Harstad auf den Vesterålen fahren.
Von dort werde ich nach einer Übernachtung am frühen Morgen mit dem Hurtigruten-Schiff MS Vesterålen zurück nach Tromsø fahren.

Übrigens: Ich war gestern um Mitternacht noch einmal mit der Kamera draussen und habe versucht, einige Bilder von den zahlreichen Feuerwerken zu schiessen. Erste Ergebnisse habe ich heute Nachmittag bearbeitet und in der Galerie von Sylvester hochgeladen.
Und die Galerien von dieser Reise habe ich um eine erweitert, nämlich die mit den Bildern von heute.

Svolvær Torg
Svolvær Torg

 

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Lofoten 2019/20: Fahrt von Tromsø nach Svolvær

Nun bin ich also auf den Lofoten, genauer gesagt in Svolvær, und ich habe in einem Rorbu Quartier bezogen. 🙂

Die Fahrt mit dem Bus von Tromsø nach Svolvær dauerte siebeneinhalb Stunden, wobei darin der einstündige Mittagshalt beim Polar Park inbegriffen ist. Leider war das nicht genug Zeit, um den Park mit seinen Tieren zu besuchen. Es blieb bei einem Sandwich und etwas zu trinken.

Am frühen Morgen, als alles noch dunkel war, ging es in Tromsø um 09:00 Richtung Süden los. Und wir kamen am späten Abend, als alles schon wieder dunkel war, um 16:30 in Svolvær an. 😉
Effektiv war es aber nie wirklich taghell. Die hellste Zeit des Tages zwischen 11:00 und 12:30 war eigentlich noch Dämmerungslicht. Natürlich hatte auch das schlechte Wetter dazu beigetragen, dass es noch etwas dunkler war.
Abgesehen von ein paar kurzen Unterbrüchen regnete es auf der ganzen Strecke. Und je weiter wir in den Süden kamen, der allerdings immer noch nördlich des Polarkreises liegt (sic!), desto weniger Schnee war zu sehen.

Beim Polar Park wurde es kurz vor unserer Weiterfahrt noch ein bisschen lustig, als ein gemieteter Audi mit fünf jungen, hippen Japanern heranfuhr, und die mich fragten, wo hier der Parkplatz sei.
Wer bin ich denn? Sehe ich aus wie ein Parkwächter?
Na denn. Man ist ja nicht so (obwohl alles angeschrieben und sehr gut erkennbar war).
Ich habe sie zuhinterst auf den fast leeren Parkplatz geschickt, der komplett vereist war (wie die ganze Umgebung dort). Und wie ich vermutet hatte, hatte keiner der jungen Männer und Frauen Spikes, die man an die Schuhe hätte montieren können.
Es war schon lustig, denen bei Aussteigen zuzusehen. Das Gekreische (auf Japanisch) ging los, kaum hatten die die Autotüren geöffnet, und dauerte an, bis alle fünf in ihren stylischen, aber völlig ungeeigneten Wintermänteln und Schuhen beim Restaurant angekommen waren. Und in den Händen balancierten alle Handy und Kamera. Noch nie etwas von Taschen gehört? 😉
Es haben es übrigens alle geschafft ohne zu stürzen…
Auf die Idee, mit dem Auto zum Restaurant zu fahren, und dort vier von ihnen (vor allem die Frauen mit ihren modischen Witzen von Schuhen) auszuladen, während der Fahrer den Wagen später parkiert hätte und so der Einzige gewesen wäre, der übers Eis gemusst hätte, kamen die nicht.
Leider konnte ich die Szene nicht fotografieren. Das wäre zu sehr aufgefallen. Ich hatte schon genug damit zu tun, mein Grinsen zu unterdrücken und völlig erstaunt und voller Mitleid zu schauen.
Es versteht sich von selbst, dass ich Spikes montiert hatte, und deshalb problemlos auf dem Parkplatz herumspazieren konnte.

Hier in Svolvær schüttet und stürmt es heute Abend wie gestern in Tromsø. Morgen soll das Wetter aber besser werden, was für mich super in meine Pläne passt. Ich möchte während meines Aufenthaltes hier zumindest einmal nach Henningsvaer fahren. Dieses interessante Fischerdorf liegt auf mehrere kleinere Inseln verteilt, welche untereinander mit Brücken verbunden sind.
Als ich letztes Jahr dort war, hatte es auch ziemlich geregnet und gestürmt. Daher möchte ich noch einmal dort hin, und mir den Ort in Ruhe trockenen Fuss anschauen…
Ich kann morgen um 10:00 hier in Svolvær meinen Mietwagen übernehmen. Von da an bin ich mobil, und wenn die Wetterprognosen zutreffen, fahre ich gleich nach Henningsvaer.

Natürlich war aus dem fahrenden Bus nicht viel mit Fotografieren. Leider hält der auf Wunsch eines Einzelnen auch nicht überall an, wo man gerne ein Bild schiessen würde. Daher auch heute mehrheitlich Handyaufnahmen aus dem Bus.

on the road from Tromsø to Svolvær
on the road from Tromsø to Svolvær

 

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Lofoten 2019/20: Angekommen

Ich bin in Norwegen angekommen. 🙂

Der Flug von Zürich nach Tromsø mit dem Edelweiss Charter von Kontiki verlief problemlos und war fast pünktlich.
Unser Abflug verspätete sich etwas, weil am Morgen in Zürich jeweils sehr viel los ist, wenn die ganzen Langstreckenflüge reinkommen. Gleichzeitig waren vor uns noch drei Langstreckenflüge bereit, die starten wollten. Also mussten die Kleinen halt warten… 😉
Betreffend Service an Bord wurde mir wieder einmal bewusst, wie gross der Unterschied zwischen einer Schweizer Airline und den anderen sein kann. Freundlich ist man ja überall, aber darüber hinaus sind die Schweizer in Vielem halt schon besser. 🙂

Die Landung in Tromsø war schon ziemlich holprig, denn hier regnet und stürmt es im Moment ziemlich heftig. Die hatten hier weisse Weihnachten und in der Regel jeden Tag Schneefall. Aber seit heute regnet es…
Am Flughafen in Tromsø wurden wir von Vertreterinnen von Kontiki in Empfang genommen und mit Bussen zum Hotel gebracht. Offenbar lohnt es sich für Kontiki, Mitarbeiterinnen in der Wintersaison für mehrere Wochen nach Tromsø zu schicken, damit die dort die Feriengäste betreuen.

Aber ausser dem Abendessen (in der gleichen Pizzeria wie letztes Jahr) und einem kurzen Spaziergang lief heute hier nicht mehr viel. Es gab zwar noch eine Stadtführung. Aber da ich die Stadt schon etwas kenne und das Wetter nicht gerade zu Outdooraktivitäten einlädt, liess ich die ausfallen. Der Regen an und für sich würde mich ja nicht stören. Aber die sehr starken Windböen machen aus dem kleinsten Nieselregen einen veritable Dusche. Da ist man bereits nach einer Minute nass.
Es ist aber relativ warm hier: rund zwei Grad Celsius. Das und der Regen lassen den Schnee entsprechend schmelzen.

Aber nicht nur das Wetter ist etwas besonders: Es ist dunkel.
Als wir um 14:20 gelandet sind, war in Tromsø tiefste Nacht. Die Tage werden zwar auch hier wieder länger. Aber ausgehend von den Polarnächten im Dezember, in denen die Sonne 24h nicht erscheint, bedeutete das hier, dass zur Mittagszeit kurz etwas heller wird…
Ich bin mal gespannt, wie das die nächsten Tag wird.

Morgen fahre ich mit dem Bus nach Svolvær. Ich weiss noch nicht, ob ich wie im Januar in Finnland alleine im Bus sein werde, oder ob noch andere der 162 Leute, die auf dem Charterflug waren, mitkommen. Ab Tromsø scheiden sich die Programme, bis nächsten Samstag, wenn wohl wieder alle von Tromsø aus nach Zürich fliegen werden.

Heute habe ich bloss mit dem Handy ein paar Schnappschüsse geschossen. Aber auch die werde ich in eine Galerie hochladen. Ich weiss noch nicht genau, wann wir morgen Abend in Tromsø ankommen. Aber wenn ich noch Zeit habe, werde ich die Galerie dann einrichten.

Stadtrundgang in Tromsø
Stadtrundgang in Tromsø

 

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Lofoten 2019/20: Let’s go north

Morgen geht es los.
Ich fliege wieder in den Norden und werde Sylvester/Neujahr auf den Lofoten verbringen.

Ich fliege morgen von Zürich nach Tromsø, wo ich einmal übernachten werde.
Am nächsten Tag werde ich dann per Bus nach Svolvær gebracht.
Dort habe ich für 4 Tage ein Rorbu gemietet, also eines der kleinen, typisch norwegischen Ferienhäuser, die nach dem Vorbild der alten Fischerhütten auf Stelzen vom Ufer ins Meer hinausgebaut sind. Im Gegensatz zu den Fischerhütten sind die heutigen Rorbuer mit allem Komfort ausgestattet.
Von Svolvær aus werde ich verschiedene Ausflüge auf den Lofoten machen. Dafür habe ich mir für drei Tage einen Mietwagen reservieren lassen.
Nach dem Neujahr werde ich dann meine Rückreise antreten, und in einer ersten Etappe mit dem Bus nach Harstad fahren. Nach einer Nacht in Harstad fahre ich am frühen Morgen von dort mit dem Hurtigruten Schiff MS Vesterålen zurück nach Tromsø, wo ich noch einmal übernachten werde bevor ich dann zurück in die Schweiz fliegen werde.

Selbstverständlich habe ich meine Kamera (und noch ein bisschen mehr Ausrüstung…) dabei. Ich werde versuchen, auch von dieser kurzen Reise ein paar schöne Bilder mit nach Hause zu nehmen.
Die Ergebnisse gibt’s dann wie immer hier in den Galerien zu sehen.

Reiseroute

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