Auch heute hat es den ganzen Tag geregnet. Allerdings nicht mehr so fest wie gestern. Über lange Strecken war eigentlich nur ein leichtes Rieseln da. Und ich konnte eine Mittagspause machen, ohne nass zu werden. 🙂 Trotzdem musste ich eigentlich immer die Scheibenwischer laufen lassen.
Die zweite Etappe meiner Heimreise führte mich wieder über Land- und Nebenstrassen von Dampierre-en-Burly nach Dole. Sie war nicht ganz 300 km lang. Allerdings hatte ich mit einigen Strassensperren (Belagserneuerungen) zu kämpfen, die jeweils einen Umweg zur Folge hatten. Zusammen mit der Mittagspause war ich dann trotzdem fast fünf Stunden unterwegs.
Alles in allem aber eine gemütlich Fahrt ohne grössere Probleme, wenn man von den selbsternannten, einheimischen Rennfahrern (Männlein und Weiblein gleichermassen) auf dem Land absieht, die einem an der Stossstange kleben, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, und sie einen nicht überholen können. Es macht Spass, dann extra noch ein paar km/h langsamer zu fahren… 🙂
Morgen werde ich hier in Dole volltanken, bevor ich die dritte und letzte Etappe in Angriff nehmen werde. Ich erwarte, am frühen Nachmittag wieder zu Hause zu sein.
Heute hat es nur einmal geregnet, nämlich den ganzen Tag. Schon am Morgen beim Morgenessen hörte man den Regen auf das Dach des Wintergartens des Hotels prasseln.
Ich habe die erste Etappe meiner Heimreise hinter mich gebracht. Mit 360 km und über fünf Stunden Fahrt im Dauerregen war es die längste der drei Etappen.
Von heute gibt’s auch keine Bilder. Dafür hätte ich anhhalten udn aussteigen müssen…
Ich bin mit Ausnahme einer kurzen Mittagspause (während der ich nass wurde…) durchgefahren. Das Einzige, das unterwegs zwischendurch wechselte, war die Intensität des Regens. Von leichtem Rieseln bis zu „aus Kübeln schütten“ habe ich alles erlebt. Zeitweise konnte man auf den Land- und Autostrassen nicht mehr schnell fahren, weil man zum einen nicht mehr viel sah, und zum anderen die Strasse voller Wasser war (Gefahr für Aquaplaning). Im Übrigen gilt in Frankreich sowieso, dass man auf den Autobahnen bei Regen nur 110 km/h anstatt 130 km/h fahren darf. Aber auch 80 oder 90 km/h auf den Landstrassen waren nicht immer angebracht.
So dauerte es ganze sechs Stunden, bis ich hier in Dampierre-en-Burly südöstlich von Orléans angekommen. Und vielleicht eine halbe Stunde, bevor ich angekommen bin, hat es aufgehört zu regnen und die Sonne drückte durch die Wolken. Übrigens: Wenn ich die Zahl-Autobahnen benutzt hätte, wäre ich gerademal 30 Minuten schneller gewesen. Lohnt sich also nicht.
Die morgige zweite Etappe nach Dole ist mit 298 km etwas kürzer als die Etappe von heute. Ausserdem habe ich vermutlich weniger Ortschaften (mit 30er Zonen) zu durchfahren, was die Sache auch noch etwas beschleunigt. In vier Stunden sollte das zu machen sein. In Dole im Sure Hotel by Best Western Dole habe ich bei der Hinfahrt schon übernachtet.
In Dole werde ich wohl noch einmal tanken, obwohl ich es wahrscheinlich ohne bis nach Hause schaffen würde. Aber selbst die teuerste Tankstelle hier ist billiger als die billigste bei uns… 😉
Heute, am letzten Tag meines Normandie-Roadtrips war ich in der Bretagne. Ich bin nach Saint-Malo gefahren.
Am Morgen regnete es zwar ganz schön, aber nach dem Frühstück hörte es auf, und das Wetter schien stabil zu bleiben.
In Saint-Malo drückte zeitweise sogar die Sonne durch. Die Stadt ist wohl ein Touristenmagnet, insbesondere innerhalb der alten Stadtmauern wimmelt es von Touristen. Aber das Ganze verteilt sich recht gut und gemessen an den freien Parkplätzen vor dem Stadttor hatte es heute wohl weniger Besucher als am Wochenende.
So bin ich einige Stunden durch die Stadt gestreift und habe Bilder gemacht. Dazwischen habe ich etwas gegessen und dem Treiben in den Gassen zugeschaut. 😉
Und, man glaubt es kaum, ich habe in diesen alten Mauern einen Zoo gefunden. 😉 Einen kleinen Zoo, der Micro-Zoo heisst. In den Stadtmauern, genauer in den Verteidigungsgängen und Kasematten hat jemand auf 150 Meter Länge ein Vivarium eingerichtet, mit einigen Schlangen, Echsen, Spinnen und Fischen. Einfach ein langer Gang in der Mauer, in dem sich Terrium an Aquarium an Terrarium reiht. Eine witzige Idee. 🙂
Morgen beginnt die Heimreise. Meine erste Etappe führt mich wieder bis in die Region von Orleans. Ich rechne mit ca 5 Stunden Fahrt. Danach kommen noch zwei kürzere Etappen bis nach Dole und von dort nach Hause.
Heute habe ich bewusst alles Touristische gemieden. Laut meinem Hotelier waren heute wegen des langen Wochenendes an solchen Orten wieder grössere Menschenmengen zu erwarten. Also habe ich einen „Ruhetag“ eingelegt, ohne geplante Ausflüge und mit „Chillen“. 😉
Da es in der Nacht und am Morgen geregnet hatte, habe ich mir beim Frühstück Zeit genommen. Ich bin erst gegen elf mit der Kamera ein bisschen durch Pontorson gestreift. Wie viele der normannsichen Städte und Dörfer, durch die ich in den letzten Tagen gekommen bin, hat auch dieses Dorf eine beeindruckende Kirche, die Église Notre-Dame de Pontorson, deren romanischen Mauern ins 12. Jahrhundert zurückgehen. Ansonsten macht der Ortskern den Eindruck eines älteren normannischen Dorfes. Überall hat es Häser mit massiven Steinmauern. Auch mein Hotel gibt es seit dem 16. Jahrundert, zumindest das Gebäude. 😉
Später bin ich doch noch ins Auto gestiegen und habe einen kleinen Abstecher in die Bretagne gemacht. Ich bin ins benachbarte Dol de Bretagne gefahren, das mir vom Hotelier empfohlen wurde. Auch hier ist die Kirche das Gebäude, das man von weitem aus der Altstadt herausragen sieht. Die Cathédrale Saint-Samson de Dol-de-Bretagne ist viel grösser als die Église Notre-Dame de Pontorson. Sie ist in Frankreich als „historisches Monument“ klassifiziert und war bereits im 6. Jahrhundert Bischofssitz. Baulich findet man sowohl romanische als auch gothische Elemente, da die Kathedrale über die Jahrhunderte gewachsen und immer wieder verändert worden war. Ich konnte im Innern nicht ganz alles anschauen, weil in der Kirche eine Taufe stattfand, als ich hineinging. Da hiess es, die Leute nicht zu stören. Ich spazierte anschliessend ein wenig durch die Altstadt, in der einige offenbar sehr alte Häuser zu sehen sind. Einige Gasse machen den Eindruck wie aus dem Mittelalter, wäre da nicht die Autos und Motorräder, mit denen die Franzosen offenbar überall hinfahren müssen… Da das Wetter zwar bewölkt und etwas windig aber stabil war, habe ich in einem Strassencafé etwas Kleines essen wollen. „Klein“ scheint bei den Bretonen allerdings relativ zu sein. Mit der „Plat de charcuterie“ hätte man mindestens zwei Personen satt gekriegt. Ich möchtge wissen, was die Bretonen unter „gross“ verstehen…
Gegen zwei bin ich zurück nach Pontorson und habe im Hotel ein Nickerchen gemacht. Auf der Fahrt und bei meiner Ankunft in Pontorson hat es leicht genieselt. Als ich aufwachte, goss es in Kübeln. An ein „wieder rausgehen“ war nicht zu denken. Zum Glück hörte der Regen am Abend wieder auf, so dass ich trockenen Fusses zum Abendessen gelangte.
Morgen plane ich, nach Saint-Malo zu fahren. Das wird dann ein etwas grösserer Ausflug in die Bretagne. Wie lange ich dort beliben und was ich mir anschaue, hängt von der Menge Touristen und dem Wetter ab. Auf eine Wiederholung à la „Mont-Saint-Michel“ habe ich keine Lust.
Jetzt habe auch ich meine Dosis an „Übertourismus“ abgekriegt. Ich denke, das reicht für Jahre…
Heute Morgen bin ich nach Mont-Saint-Michel gefahren, das lediglich 10 km nördlich von Pontorson liegt. Dass dieses weltberühmte UNESCO Weltkulturerbe viele Touristen anzieht, war mir klar. Ich habe nie erwartet, dort alleine zu sein.
Einen ersten Vorgeschmack habe ich auf dem „Parkplatz“ gekriegt: Anstehen, um auf den Parkplatz gelassen zu werden und bei jeder Verzweigung ein Lotse, der einem die Richtung angab. Grob geschätzt arbeiten dort Hunderte vollamtlich in der Verkehrsregelung. Vom Parkplatz war ich dann zu Fuss ca 40 Minuten unterwegs, bis ich beim Stadttor auf der Insel ankam. Mit mir marschierten Tausende mit dem gleichen Ziel. Es hätte zwar einen Busshuttle gegeben. Aber dort musste man über 20 Minuten anstehen, um danach weitere 20 Minuten mit dem Bus zu fahren. Also war die Variante zu Fuss wohl die schnellere. Kurz zum Wetter: Während am Morgen in Pontorson noch die Sonne schien, wurden die Wolken gegen Mittag immer dichter. Trotzdem beurteilte ich die Wetterlage als stabil, als ich auf dem Parkplatz aus dem Auto stieg. Wie sich später herausstellte, war das ein Fehler. Schlauerweise wechselte ich noch schnell meine Schuhe zu Kampfstiefel, bevor ich loszog. Das hat sich später als sehr schlau erwiesen.Bis zum Stadttor konnte man sich in den vielen Leuten relativ frei bewegen. Aber in den engen Gassen war man dann eingezwängt in den vielen Leuten. Man bewegte sich quasi in der Masse und mit der Masse vorwärts. Die Gassen sahen aus wie das Gedränge vor dem Station bei einem Fussballspiel. Bloss gab es nirgends eine Stelle, die sich öffnete, und an der sich die Menge lichtete. Dazu kamen noch die, die sich mit Kinderwagen und/oder Hund ins Getümmel stürzten. Nicht sehr hiflreich… Ausserdem der pure Horror für die Kleinkinder und die Hunde. Ich bin bei der ersten Gelegenheit auf die Stadtmauer hochgegangen. Dort hatte es bedeutend weniger Leute (und keine Kinderwagen…). Ausserdem war die Aussicht auf das Wattenmeer viel besser. Dort habe ich auch ein Bistro gefunden, in dem ich etwas zu Mittag essen konnte. Nun weiss ich auch, was normannische Galette sind. Schmeckt sehr gut. 🙂
Während dem Essen begann es zu regnen. Dank eines übergrossen Sonnenschirms konnte ich in Ruhe zu Ende essen. Andere hatten nicht so viel Glück. Nun wollte natürlich jeder einen Platz im Trockenen…
Der Regen wurde immer stärker und es kam auch noch Wind dazu. Auf mehr Gedränge hatte ich keine Lust. Die Vorsellung, in strömendem Regen von der Masse durch die engen Gassen der mittelaltrlichen Stadt getriben zu werden, behagt mir ganz und gar nicht. Mir blieb also nichts anderes übrig, als im Regen zum Auto zurück zu gehen. Regenschutz hatte ich keinen dabei, da ich am Morgen die Wetterlage falsch beurteilt hatte… War auch egal. Ich konnte im Hotel die Kleider wechseln und mich aufwärmen. Um nicht die ganze Strecke im Regen gehen zu müssen (Nass war ich ja ohnehin schon. Einzig meine Füsse blieben wegen der Kampfstiefel trocken…), entschied ich mich, den Shuttlebus zu nehmen. Allerdings hatte nicht nur ich die Idee. Ich musste geschlagene 15 bis 20 Minuten im strömenden Regen in der Schlange warten, bis ich in einen Bus steigen konnte. Beim Auto angekommen, drehte ich die Heizung auf und versuchte in erster Linie, meine Kamera zu trocknen. Die Kleider trocknete von selber. Dann fuhr ich los in Richtung Pontorson.
Unterwegs entschied ich mich, noch die Alligator Bay zu besuchen. Das war für die nächsten Tage geplant, aber da es immer noch stark regnete, fand ich den Besuch eines Terrariums geeignet. Allerdings hätte ich genau so gut draussen stehen bleiben können. Die Luft in Terrarienhaus wie auch im Krokodilhaus war dermassen warm und feucht, dass ich innert kürzester Zeit komplett nass geschwitzt war. Mein T-Shirt klebte am Körper. 😉 Immerhin konnte ich einige gute Bilder schiessen.
Nach der Alligator Bay fuhr ich zurück ins Hotel. Als ich in Pontorson aus dem Auto stieg, hatte es aufgehört zu regnen. 🙂
Der Hotelier hier erklärte mir, dass es wegen des langen Wochenendes so viele Leute in Mont-Saint-Michel gehabt hätte. Da Freitag, der 1. Mai ein Feiertag gewesen ist, hätten viele Franzosen das lange Wochenende für Ausflüge genutzt. Er warnte mich auch, morgen Sonntag nach Saint-Malo zu fahren. Da würden ganz sicher viele Leute sein. Also habe ich diesen Ausflug auf Montag verschoben. Für morgen gibt es keine Pläne. Vielleicht ein Spaziergang durch die Stadt und ein kleiner Ausflug aufs Land. Mal sehen.
Heute habe ich Bayeux verlassen und bin weiter nach nach Pontorson gefahren. Das liegt nur wenige Kilometer südlich von Mont St. Michel, der berühmten Stadt auf der Insel im Wattenmeer. Hier werde ich die nächsten 4 Nächte übernachten und von hier aus die Gegend erkunden.
Die Fahrt an und für sich verlief problemlos. Wie immer über Land und durch kleine Dörfer. Nach eineinhalb Stunden wäre ich in Pontorson gewesen. Aber ich habe unterwegs noch einen Stopp eingelegt, nämlich in Champrépus. Gestern, als ich die Route gepant habe, habe ich auf Google Maps entdeckt, dass es einen Parque zoologique de Champrépus gibt. 😉 Und den habe ich mir heute genauer angeschaut. Dort habe ich auch zu Mittag gegessen, und mir bei der Erkundung des Zoos viel Zeit genommen.
So bin ich dann gegen halb vier hier in Pontorson eingetroffen und habe im Best Western Hôtel Montgomery eingecheckt. Das Hotel ist ein mehrere hundert Jahre altes Gebäude, das mitten in der Stadt liegt. Die Zimmer sind sehr geräumig und haben drei Meter hohe Decken. Der Boden ist aus alten Holzdiehlen, die seltsamerweise nicht sehr knarren. Das Zimmer, das ich gekriegt habe, hat mir sehr gefallen. Allerdings hat das Bad dieses Zimmers zwar ein Jacuzzi, aber keine Dusche. Und ich weiss aus Erfahrung, dass es immer eine Überschwemmung im Bad gibt, wenn man ohne Duschvorhang duscht. Da ich jeden Morgen dusche, habe ich das der netten Dame an der Reception gesagt, mit dem Ergebnis, dass sie mir eine Viertelstunde später ein anderes, noch grösseres Zimmer angeboten hat, das neben dem Jacuzzi auch eine Dusche hat. 🙂
Das Wetter war heute sehr wechselhaft. Am Morgen schien die Sonne in Bayeux. Unterwegs wurden die Wolken aber immer dichter und dunkler, so dass ich mit Regen rechnete, insbesondere beim Zoobesuch in Champrépus. Aber am Nachmittag drang die Sonne wieder durch die Wolken und heute Abend herrschte in Pontorson bis zum Sonneuntergang strahlender Sonnenschein.
Ich habe mich noch nicht festgelegt, was ich morgen machen werde. Le Mont steht sicher auf dem Programm. Wobei ich erst einmal schaue, welche Möglichkeiten für Fotos ist habe, und wie viele Touristen bereits dort sind. Vermutlich werde ich irgendwann auch noch nach Saint Malo fahren. Ansonsten schaue ich mir morgen mal die Karte der Gegend an,
Heute ist die Mitte meiner Normandiereise, der achte von insgesamt fünfzehn Tagen. Und heute habe ich auch meine Besuche der Schauplätze der Invasion vom 6. Juni 1944 abgeschlossen. Ausserdem musste ich auch noch einen persönlichen Verlust hinnehmen… 😉
Vorab gleich zum erwähnten Verlust: Als ich gestern Abend zu Bett gehen wollte, fand ich mein Pyjama nicht mehr. Es war weg. Ich hatte es am Morgen wie zu Hause unter die Bettdecke gelegt, als ich mein Bett gemacht hatte (Das Hotel wechselt nur alle 3 Tage die Wäsche. Weiteren Zimmerservice auf Verlangen.). Aber da war es nicht mehr. Zum Glück hatte ich noch ein zweites Pyjama dabei. 🙂 Der Roomservice hatte inzwischen mein Zimmer gereinigt und das Bett frisch bezogen. Offenbar hatten die dabei mein Pyjama gleich zusammen mit der alten Bettwäsche weggeräumt und in die Wäscherei geschickt. Jedenfalls war heute Morgen, als ich mich beschwerte, der Lastwagen mit der schmutzigen Wäsche schon weg! Niemand weiss, wo mein Pyjama steckt…. So etwas habe ich nun wirklich noch nie erlebt, und wenn ein neues Pyjama gratis wäre, könnte ich darüber lachen. Aber ein neues Calida-Pyjama kostet mind Fr. 50.–. Nicht die Welt, aber trotzdem bin ich nicht bereit, dafür zu bezahlen. Aber vom Hotel kam nichts mehr. Die haben mit den Zimmermädchen gesprochen, welche offenbar nicht zur geistigen Elite der Stadt gehören. Die Zimmermädchen wussten von nichts und haben kein Pyjama gesehen. Damit war der Fall erledigt. Ich überlege mir, im Internet zwei, drei üble Bewertungen zu hinterlassen (Google, booking, etc) und ausserdem der Konzernleitung der Kette „Campanile“ ein eMail schicken. Das schreckt Manager in der Regel auf und wer weiss, vielleicht kriege ich doch noch eine gewisse Erstattung. Eigentlich schade, denn ich fand das Hotel ganz gut.
Das Wetter war wieder einmal super. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel mit Schleierwolken und nur ganz wenig Wind.
Also bin ich ganz ans Ostende des Invationsabschnittes Sword Beach nach Merville-Franceville-Plage gefahren. Dort steht die Batterie de Merville, eine verbunkerte Küstenartillerieanlage der Deutschen, von der aus der ganze Sword Beach hätte beschossen werden können. Die Batterie (4 100mm Haubhitzen der Marke Skoda) musste also ausgeschaltet werden, bevor die Landung am Morgen des 6. Juni 1944 begann. Sonst wären die anlandenden Briten samt und sonders zusammengeschossen worden, bevor sie überhaupt den Strand erreicht hätten. Die Aufgabe, die Batterie rechtzeitig zu zerstören, kam dem 9. (Eastern and Home Counties) Fallschirmjäger-Battalion der 3. Britischen Fallschirmjägerbrigade zu. Am frühen Morgen des 6. Juni 1944 stieg Lieutenant Colonel Terence Otway mit 700 Mann in die Flugzeuge, um über Merville-Franceville-Plage abzuspringen und die Batterie auszuschalten. Nach der Landung hatte Otway aber nur noch 150 Mann. Ausserdem fehlte der grösste Teil von Material, Waffen und Munition. Das Bataillon war in der Luft weit auseinader getrieben worden. Viele Fallschirmjäger fielen, noch bevor sie den Boden erreichten, viele bleiben verletzt liegen oder ertranken in den von den Deutschen gefluteten Felder, andere wurden gefangengenommen und andere wiederum verirrten sich schlicht. Für Oberstleutnant Otway gab es nur eine Wahl: Die Batterie mit dem, was er hatte, anzugreifen. Er wusste, wenn er die Batterie nicht ausschalten würde, würden Tausende von Britischen Soldaten bei der Landung im Granatenhagel am Strand umkommen. Er griff mit seinen Leuten an und es gelang ihnen, die vier Haubhitzen unschädlich zu machen. Nach dem Angriff waren noch 65 Mann des Bataillons am Leben! Weniger als 10 Prozent.
Die zweite Schlüsselstelle für die Landung an Sword Beach war die Brücke von Bénouville. Sie war die Verbindung über den Canal de Caen à la Mér. Wenn die Allierten diese Brücke kontrollierten, konnten die Deutschen weder Nachschub noch Verstärkung heranführen. Diese Schlüsselstelle eroberten Truppen der 2. Battalions des Oxfordshire und Buckinghamshire Leichten Infanterieregiments unter Führung von Major John Howard, indem sie mit Lastenseglern bei Nacht so nahe wie möglich an der Brücke landeten und die Brücke (eigentlich waren es 2 Brücken) angriffen. Sie nahmen die Brücken ein und verteidigten sie gegen die Deutschen, bis die ersten Britischen Truppen der 1st Special Service Brigade eintrafen, die am Sword Beach gelandet waren. Die Brücke von Bénouville wurde später in Pegasusbrücke umbenannt, nach dem geflügelten Pferd auf den Schulterstücken der Einheiten, die die Brücke eingenommen hatten.
Unterwegs entdeckte ich zufällig noch einen Soldatenfriedhof der Kanadier. Das Gelände wurde den Kanadiern von den Gemeinden aus der Umgebung zum Dank für die Befeeiung geschenkt. Dieser Soldatenfriedhof war nicht so gross wie die der Amerikaner und Briten, die ich schon besucht hatte. Aber er war sehr gepflegt, und auch hier hatte man für jeden Gefallenen einen Grabstein mit individueller Inschrift gesetzt.
Damit habe ich meine Erkundung der Örtlichkeiten rund um die Grschehnisse des 6. Juni 1944 abgeschlossen. Man könnte, wenn man alle Monumente und Drnkmäler besuchen wollte, noch Tage hier verbringen…
Aber ich fahre morgen weiter nach Pontorson. Das liegt nur wenige Kilometer südlich von Mont St. Michel, der berühmten Stadt auf der Insel im Wattenmeer. Das wird meine Basis für weitere Ausflüge. Ich werde 4 Nächte im Best Western Hôtel Montgomery bleiben, bevor ich dann wieder Richtung Heimat fahren werde.
Ich wollte heute ‚mal etwas anderes machen, als historische Orte abzuklappern. Den Zoo habe ich per Zufall bei Browsen auf Google Maps gefunden. Da ich überall, wo ich hingehe, nach Möglichkeit einen Zoobesuch einschalte, kam mir dies ganz gelegen.
Das Wetter war bewölkt, schien aber stabil zu sein. Bis nach dem Mittag war der Himmel wolkenverhangen, die Temperaturen sehr angenehm. Nach dem Mittag frischte der Wind auf und die Wolken verschwanden. Wie gestern war es nun sonnig, aber mit einem starken Wind.
Der Zoo de Jurque liegt ca 30 km, resp 40 Autominuten südlich von Bayeux, in der Nähe der Gemeinde Jurques. Er ist recht gross. Man kann ihn auf zwei verschiedenen Routen erkunden: eine, die ca eine Stunde dauert und eine zweite, die mit eineinhalb Stunden etwas länger ist. Man braucht also mindestens zweieinhalb Stunden, wenn man den ganzen Zoo sehen will. Im Zoo de Jurque kriegt man sehr viele verschiedene Tierarten zu sehen, die zum Teil in grossen, sehr weitläufigen Gehegen gehalten werden. Besonders bei den Grosskatzen gibt es einiges zu sehen. Ich habe noch keinen Zoo besuchte, der Amurttiger, weisse Bengaltiger, afrikanische Löwen, weisse Löwen, Geparden, Pumas, Servals und Schneeleoparden gleichzeitig gehalten hat. Weiter gibt es begehbare Volieren und zum Teil werden mehrere Tierarten zusammengehalten. Das ganze ist in einem offenen Wald angelegt, so dass man auch im Sommer immer etwas Schatten hat. Mit einem kleinen Mittagessen zwischen den beiden Routen habe ich mehrere Stunden dort verbracht und über 500 Aufnahmen gemacht. Letzteres wird dann Zuhause in ziemliche Arbeit ausarten, wenn ich die Bilder sortieren, auswählen und bearbeiten muss. 😉
Von Jurques bin ich zurück in mein Hotel gefahren, habe den Wagen abgestellt und bin mit dem Fotoapparte zu Fuss ins Stadtzentrum von Bayeux gegangen. Mein erstes Ziel war natürlich die Kathedrale von Bayeux, deren Geschichte bis ins 10. Jahrhundert zurückgeht. Die Kathedrale ist vorallem von aussen ein beeindruckender Bau, den man wegen seiner Grösse von weitem sieht: Das Hauptschiff ist 23 Meter hoch, die beiden Türme 70 Meter und der Vierungsturm in der Mitte ca 95 Meter. Die Fassade ist gotisch gehalten, aber man sieht überall auch Teile aus verschiedenen anderen Epochen. Ich hatte den Eindruck, dass die Kathedrale von aussen grösser wirkt als von innen.
Ich bin dann noch ein bisschen durch die engen Gassen des Stadtzentrums gestreift. Dort sieht man einige, offensichtlich sehr alte Fachwerkbauten. Wahrscheinlich ist es dem Umstand zu verdanken, dass Bayeux im 2. Weltkrieg nie angegriffen worden ist, dass diese Gebäude heute noch stehen. Die Stadt war voller Touristen, besonders natürlich rund um die Kathedrale herum. Aber das hat mich eigentlich gar nicht gestört. Bin ja schliesslich auch einer. 😉
Gestört hat mich vielmehr, dass die Stadt es offenbar nicht geschafft hat, im Zentrum mit seinen engen Gassen eine autofreie Zone einzurichten. Dabei spreche ich nicht von den Einheimischen, die hier wohnen und mit ihren Autos hineinfahren können müssen. Denen könnte man Sonderbewilligungen ausstellen. Ich meine die Touristen, Franzosen und Ausländer, die mit ihren Autos durch die Gässchen irren. Weshalb muss ein Engländer mit einem aufgemotzten Porsche-Geländewagen über den Domplatz fahren? In der Stadt hat es zudem chronisch zu wenig Pakrplätze, was das Herumfahren auf der Suche nach einem Parkplatz noch vertärkt. Ich war auf jeden Fall sehr froh darüber, dass mir ein Hotelangestellter geraten hat, zu Fuss in die Stadt zu gehen und mir gleich auch noch den kürzesten Weg gezeigt hat.
Fazit: Bayeux ist ein schönes, altes, normannisches Städtchen, dem es gut tun würde, wenn ein paar Autos weniger durch das Stadtzentrum zirkulieren würden. 😉
Ich weiss nich nicht, was ich morgen machen werde. Tendenziell wird es noch einmal die Küste sein, oder vielleicht ein anderer Zoo. Oder, am wahrscheinlichsten, beides… Mal schauen. 🙂
Deshalb habe ich meine Pläne geändert und wollte zuerst in Bayeux bleiben und das Stadtzentrum zu Fuss erkunden. An der Küste macht es mit Regen nicht so viel Spass…
Allerdings habe ich erfahren müssen, dass das Teppichmuseum in Bayeux mit dem berühmten Teppich aus dem 11. Jahrhundert geschlossen ist. Das Museum wird renoviert und erweitert und der Teppich wird bald zur Restauration nach England geschickt. Das Museum wird erst nächstes Jahr wieder geöffnet. Damit war ein Teil meines Schlechtwetterprogramms weggefallen und ich besuchte stattdessen das Musée Mémorial de la Bataille de Normandie sowie den danebenliegenden Britischen Soldatenfriedhof, die weniger als einen Kilometer von meinem Hotel entfernt liegen. In letzterem liegen über 5’000 Soldaten des Commonwealth begraben, die in der Normandie gefallen waren. Der Britische Soldatenfriedhof unterscheidet sich vom Amerikanischen, den ich gestern besucht habe, insbesondere dadurch, dass bei den Briten keine Kreuze stehen, sondern individuelle Grabsteine, von denen jeder das Emblem des Verbandes trägt, bei dem der Gefallene eingeteilt war. Ausserdem trägt jeder Grabstein einen eigenen Grabspruch.
Bayeux hatte übrigens damals bei der Befreiung und den ganzen Kampfhandlungen in der Normandie keinen einzigen Kratzer erhalten. Das ist wortwörtlich zu verstehen: kein Beschuss, keine Bombardierungen, keine Beschädigungen, keine Verletzten, keine Vermissten und keine Gefallenen. Dadurch ist die Altstadt und besonders die Kathedrale unversehrt durch den Krieg gekommen. Die Stadt galt als erste befreite Stadt der Normandie und wurde in der Folge von den Briten als Drehscheibe für Nachschub und Verwundetenversorgung genutzt.
Nach dem Besuch des Museums klarte das Wetter auf, vorallem dank des starken Windes, der heute den ganzen Tag in der Normandie wehte. Es wurde dadurch merklich kühler (der erste Tag für mich, an dem ich nicht nur im TShirt unterwegs war), dafür schien die Sonne und am Nachmittag war der Himmel an der Küste praktisch wolkenlos.
Also entschied ich mich kurz vor Mittag, doch noch die Landungsabschnitte Juno Beach und Sword Beach zu besuchen. In Courseulles-sur-Mer steht das Juno Beach Center, das 2003 auf Betreiben von kanadischen Veteranen eingerichtet wurde und die Rolle Kanadas und dessen Streitkräfte im 2. Weltkrieg beschreibt. Das Zentrum liegt direkt am Juno Beach. Nach ein paar Schritten steht man an dem kilometerlangen Sandstrand, an dem vor 82 Jahren 14’000 kanadische Soldaten gelandet waren. Der Wind war hier an der Küste im Übrigen so heftig, dass ich mein Basecap auszog, damit es nicht plötzlich weggeblasen wurde. Der Sand, der durch den Wind aufgewirbelt wurde, brannte spürbar im Gesicht. Aber eben: Ohne den Wind hätte es wohl geregnet.
Ich fuhr weiter nach Osten, bis ich in Colleville-Montgomery an den Sword Beach gelangte . Hier landete am 6. Juni 1944 unter anderem die schottische 1st Special Brigade, deren Kommandant Lord Lovat ein echter schottischer Clanschief war. Er befahl seinem persönlichen Bagpiper namens Bill Millin, die Landung seiner Leute auf dem Dudelsack zu begleiten, wie es bei den Schotten seit Jahrhunderten im Krieg üblich ist. Bill Millin tat, was ihm befohlen wurde, und wurde so zu einer Kriegslegende. Er selbst meinte später, dass er wohl nur deshalb nicht von den Deutschen erschossen worden war, weil die ihn für verrückt gehalten hätten. Am Strand von Colleville-Montgomery steht heute eine überlebensgrosse Statue dieses Dudelsackspielers, die von der lokalen Bevölkerung errichtet worden war. Ich erinnere mich an die entsprechende Szene im Film „Der längste Tag“. Damals fand ich es amüsant und dachte, da hätte Hollywood mal wieder einen schottischen Stereotyp bemüht. Heute habe ich gelernt, dass die Geschichte wahr ist.
Aprops „wahr„: Ich habe bei den Amerikanern am Utah Beach die Skizze gesehen, die Leutnant Richard „Dick“ Winters nach der Landung der Fallschirmjäger der 101st Airborn Division in der Normandie von einer deutschen Artilleriestellung gezeichnet hatte. An diese Szene und wie Winters die Stellung ausschaltete (wofür er auch ausgezeichnet worden war), erinnere ich mich bei der Serie „Band of Brothers„. Wobei hinläglich bekannt ist, dass dies Serie auf wahren Begebenheiten basiert und die darin dargestellten Figuren tatsächlich gelebt hatten. Auf dem Amerikanische Soldatenfriedhof, den ich gestern besuchte hatte, fand ich die Portraits von 4 Brüdern, von denen drei im 2. Weltkrieg fielen und einer nach Hause geschickt wurde. Das ist die Hintergrundgeschichte, auf der der Film „Saving Private Ryan“ basiert.
Der Wind war übrigens am Strand von Cor noch einen Zacken schärfer. Ohne Sonnebrille hätte ich die Augen nicht offen halten können und die Autotüre musste beim Öffnen gut festgehalten werden, damit sie einem nicht aus der Hand gerissen wurde.
Wenn der Wetterbericht stimmt, dann wird morgen das gleiche Wetter herrschen wie heute: Sonnig, blauer Himmel, aber ziemlich windig. Ich denke, ich werde morgen etwas mehr in Landesinnere fahren, in der Hoffnung, dass der Wind dort etwas an Kraft verliert. Ich habe da auf der Karte etwas gefunden, das ich mir ansehen will.
Heute bin ich weiter von Westen nach Osten entlang der Landezonen der Alliierten von 1944 gefahren. Konkret war ich in den Abschnitten Omaha und Gold.
Omaha Beach war neben Utah Beach der zweite Landungsabschnitt der Amerikaner, während Gold Beach (zusammn mit Sword Beach) von den Briten angegriffen wurde. Juno Beach, der Abschnitt zwischen den beiden britischen Abschnitten, wurde von den Kanadiern angegriffen.
Begonnen habe ich am Morgen mit dem Besuch der Pointe du Hoc, einer Felsnase der normannischen Steilküste (Calvadosküste) ca 6.5km westlich von Omaha Beach. Die Deutschen hatten die Pointe du Hoc sehr stark befestiget und mit schwerer Artillierie (sechs 15.5-cm-Kanonen) bestückt. Damit nahmen sie sowohl die sich nähernden Schiffe der Invasionsflotte als auch die anlandenden Truppe massiv aus grosser Distanz unter Feuer. Dem 2nd Rangerbattailon, einer Elitetruppe der Amerikaner, gelang es in verlustreichen Kämpfen, die Stellungen auf der Pointe du Hoc auszuschalten.
Danach bin ich weiter zum Amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer (Cimetière Américain de Normandie de Colleville-sur-Mer). Dabei handelt es sich um eine der bedeutentsten Gedenkstätten in der Normandie. Der Friedhof wurde von der American Battle Monuments Commission angelegt und wird von ihr unterhalten. Hier liegen 9’000 amerikanische Soldaten begraben. Diese Soldaten waren ursprünglich auf verschiedenen temporären Soldatenfriedhöfen begraben worden. Ihre Angehörigen konnten dann entscheiden, ob die sterblichen Überreste in Colleville-sur-Mer begraben oder nach Hause in die USA gebracht werden sollten. Das bekannteste Kriegsopfer, das in Colleville-sur-Mer begraben liegt, ist Brigadier Theodore Roosevelt jr. Der älteste Sohn des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt war stellvertretender Kommandant der 4th Infantry Division (The Poison Ivy) und der einzige General, der mit der ersten Welle an Land ging. Mit 56 Jahren war er zudem der älteste Soldat, der dabei war. Er hatte Arthritis und ging deshalb an einem Stock, und er war herzkrank. Aber er setzte sich bei seinem Kommandanten durch und ging mit seinen Männern an Land. Er schaffte die Landung unbeschadet, starb aber einen Monat später an einem Herzinfarkt. Nun liegt er in Colleville-sur-Mer neben seinem Bruder begraben, der bereits im ersten Weltkrieg gefallen war. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass alle Offiziere der US Streitkräfte das Recht haben, auf dem Nationalfriedhof Arlington bei Washington D.C. begraben zu werden, und auch dass die Familie Roosevelt (der damals amtierende Präsident Franklin Delano Roosevelt war ein Cousin) die sterblichen Überreste nicht nach Hause holte.
Nach einem Besuch des „Overlord Museum“ fuhr ich weiter der Küste entlang in den britischen Sektor „Gold Beach„. In Arromanches-les-Bains machte ich Halt, um etwas zu Mittag zu essen und das Musée du Débarquement zu besuchen. Hier bauten die Engländer nach der Landung und Eroberung des Dorfes einen von zwei grossen künstlichen Häfen, um Nachschub an Truppen, Material, Waffen und Munition an Land bringen zu können. Admiral Lord Mountbatten meinte dazu: „Wir haben keine Häfen dort (weil sie zu stark von den Deutschen verteidigt waren). Also bringen wir sie mit.„ Im Museum, das mitten im Dorf liegt, wird diese Operation schrittweise detailliert und anschaulich beschrieben. Am Strand und vor der Küste sieht man immer noch Reste dieses künstlichen Hafens, der wieder abgebaut wurde, sobald man ihn nicht mehr brauchte. Der Stahl, der für den Bau gebraucht worden war, brauchte man nun für andere kriegswichtige Güter.
Meine letzte Station heute war das Britisch Normandy Monument in Ver-sur-Mer. In dieser gross angelegten Anlage wird der Britischen Soldaten und derer des Commonwealth gedacht, die ihr Leben in der Normandie verloren. Am nördlichen Ende des Monuments, zur Küste hin steht eine grosse Installation mit hunderten lebensgrossen Schattenrissen aus Metall von verschiedenen Soldaten. Dieses Installation heisst „Standing with Giants“ und wurde vor 3 Tagen beim Monument offiziell eingeweiht.
Morgen werde ich mich hier in Bayeux in der Stadt umsehen. Die Stadt soll geschichtlich einiges zu bieten haben. Das wohl bekannteste dürfte der Teppich von Bayeux sein, einer Stickarbeit aus dem 11.Jahrhundert, die zum UNSECO Weltkulturerbe gehört. Ausserdem will ich mir die Kathedrale anschauen. Die sieht schon aus der Ferne sehr eindrücklich aus. Was ich danach mache, weiss ich noch nicht. Entweder Juno Beach und Sword Beach (mit der Pegasusbrücke) oder einen Abstecher in Land. Wir werden sehen.