Norwegen 2022: Ein fauler Tag in Sola

Flagge_NorwegenHeute habe ich eigentlich nichts gemacht; fast nichts. 🙂
Auf jeder meiner Reisen gibt es immer einen Tag, an dem ich keine Lust auf grosse Unternehmungen habe. Das ist nie geplant, kommt aber mit einiger Sicherheit auf jeder Reise. Meistens an einem Ort, an dem ich mehrere Übernachtungen habe. Heute war so ein Tag. 🙂

Heute bin ich in Sola geblieben, meistens im Hotel und am Sandstrand.

Einen kleinen Ausflug habe ich dennoch gemacht: Ich bin ohne bestimmtes Ziel Richtung Sola losgefahren und habe ein bisschen die Umgebung erkundet. Dabei habe ich festgestellt, dass ich dem Ort gestern Unrecht getan habe.
Was ich gestern als Ortschaft Sola annahm, war bloss ein Aussenquartier. Kein Wunder war da nichts los. Auf der anderen Seite des Flugplatzes gibt es tatsächlich ein Stadtzentrum mit Verwaltung, Läden und sogar einem Spital. Was Restaurants betrifft, die ich gestern vermisst hatte, gibt es einige. Allerdings sind das fast alles Cafés, Fast-Food oder Take-away. Es gibt sogar einen McDonalds. Aber ein Restaurant im eigentlichen Sinne habe ich nicht gefunden. Dafür wird man wohl nach Stavanger hineinfahren müssen.

Ich habe dann noch die Ruinenkirche von Sola besucht. Dieses Gebäude gibt es seit dem 12. Jahrhundert. Allerdings war es seit dieser Zeit abwechselnd Kirche, Künstlerwohnung und -atelier sowie Ruine. Das letzte Mal rissen die deutschen Besatzer 1940 das Gebäude bis fast auf die Grundmauern ein. Weiss der Teufel, warum.
Heute ist die Kirche weitgehend restauriert. Gewisse Lücken in den Mauern sind mit Glas verschlossen. In dem Gebäude werden, soweit ich das mitbekommen habe, sowohl Gottesdienste als auch andere Veranstaltungen durchgeführt

Den Rest des Tages habe ich abwechselnd im Hotel (an der Strandbar) gelesen, bin am Strand spazieren gegangen oder habe am Laptop ein paar Bilder bearbeitet.
DAs Wetter war dank des Windes, der vom Meer her kommt, durchweg schön. Am Morgen waren da ein paar Wolken. Aber die wurden noch vor dem Mittag weggeblasen.

Morgens geht’s weiter nach Mandal, der südlichsten Stadt Norwegens. Ich werde nicht die kürzeste Strecke über die E39, sondern bewusst auf Haupt- und Nebenstrassen entlang der Küste fahren. Die E39 endet übrigens in Kristiansand, 45km westlich von Mandal. Ausserdem werde ich ab jetzt keine Fährpassagen mehr haben. Wie es mit Brücken und Tunnel aussehen wird, weiss ich noch nicht.

Einige Bilder von heute sowie von meinem zweiten Tag in Bergen (der 13. Tag der Reise mit Aquarium und Nachtaufnahmen) sind nun auf dem Server. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

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