Island 2026: Halbzeit und Ruhetag

Island_flag

Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten, da ich schlicht nichts unternommen habe.
Ich habe auch kaum Bilder geschossen.

Heute habe ich einen entspannten Tag eingeschaltet, wie ich es in letzer Zeit auf meinen Reisen immer gemacht habe.
Ich habe gechillt, gelesen und Kaffee getrunken. Und bin bloss ein paar Kilometer gefahren, während es an einem normalen Tag in der Regel mehrere Hundert sind. 😉

Nachdem ich vorgestern meinen aktuellen Islandkrimi „Verlogen“ (im Original Stelpur sem ljuìga) von Eva Björg Ægisdóttir  zu Ende gelesen hatte, habe gestern ich mit einem neuen Buch begonnen, in dem ich heute ein bisschen weitergelesen habe.

Dieses Mal ist es ein Krimi von der anderen Seite der Welt, aus Australien. Das Erstlingswerk „Hitze“ (im Original The Dry) der Journalistin Jane Harper war von Beginn weg ein Bestseller. Es liest sich gut und flüssig. Der Umstand, dass ich nach einem Tag bereits einen Viertel gelesen habe, sagt Einiges. 🙂

Eine der bekanntesten Sehenwürdigkeiten habe ich allerdings direkt vor der Haustüre und kann zu Fuss hingehen: Goðafoss, der Wasserfall der Götter.
Der Goðafoss ist vermutlich der bekannteste und am häufigsten fotografierte Wasserfall Island.

Er hat eine  Geschichte, die typisch für die Sagenwelt Islands ist:
Das Alþingi, die alte isländische Gesetzes- und Gerichtsversammlung (und damit das älteste Parlament der Welt) beschloss um das Jahr 1000 n. Chr., das Christentum als Staatsreligion zu übernehmen. Es war Aufgabe der Goden, die auch die Mitglieder des Alþingi waren, diese Änderung im ganzen Land umzusetzen.
Der Sage nach soll der Gode und Gesetzessprecher Þorgeir Ljósvetningagoði Þorkelsson die letzten heidnischen Götterbilder den Wasserfall hinunter geworfen haben, um die Übernahme des Christentums zu manifestieren.
Daher der Name (= Götterwasserfall).
Ein Kirchenfensterbild in der Domkirche von Akureyri (Akureyrarkirkja) erinnert an diese Geschichte.

Der Wasserfall ist auf jeden Fall sehenswert: Das Wasser des Skjálfandafljót stürzt über einer Breite von 158 m, die von drei Felsen unterbrochen wird, etwa 11 m in einem weiten Bogen in die Tiefe.
Man kann den Wasserfall von beiden Seiten des Flusses besuchen. Überall gibt es Aussichtsplattformen und die Parkplätze sind nur wenige Schritte entfernt. Wie auch mein Hotel. 😉
Vom Restaurant, in dem auch das Frühstück serviert wird, sieht man einen Teil des Wasserfalls und vorallem die grosse Gischtwolke.

Morgen geht’s weiter Richtung Westen nach Varmahlíð.
Eigentlich eine kurze Strecke. In knapp 2 Stunden wäre ich dort. aber wenn das Wetter mitspielt, werde ich eine kleinen Umweg machen und rund um die Tröllaskagi (die Halbinsel der Trolle) entlang der Küstenlinie umfahren.

Ausserdem will ich in Dalvík nördlich von Akureyri noch einen Stopp einlegen und in meinem Lieblingscafé „Gísli, Eiríkur, Helgi“ einen Kaffee trinken.
Wer meinen facebook Account kennt, weiss, dass ich dort immer wieder Bilder von Torten poste. Diese Bilder stammen zum grössten Teil von „Gísli, Eiríkur, Helgi„. Mal schauen, wie Auswahl morgen sein wird. 😉

Stay tuned.

Goðafoss
Goðafoss

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