Blog

Island 2019: In den Westfjorden angekommen

Island_flagKurz gesagt: Heute hat es wie erwartet nur einmal geregnet. 😉

Damit ist es auch kühler geworden, insbesondere da auch der übliche Wind wieder da ist. Damit wird man auch in leichtem Nieselregen rasch nass… Islandwetter halt, wie ich es kenne.

Jetzt bin ich also in (oder sagt man „auf“) den Westfjorden. Und es ist noch einmal anders als sonst in Island. Die Landschaft hier ist schon sehr schroff. Aber es hat trotzdem recht viel Vegetation, die das Ganze im Moment wunderschön Gold-Gelb einfärbt. Und es hat noch weniger Zivilisation als im übrigen Island. Deshalb hat jedes grössere Hotel hier auch seine eigene Tankstelle. Andere gibt’s nicht.

Die Fahrt hierher war lang; insgesamt über fünf Stunden für nicht ganz 300 Kilometer. Obwohl ich nur eine Kaffeepause gemacht habe.
Das lag aber nicht nur am Wetter. Da es kaum Verkehr hatte, konnte ich trotz des Regens zügig fahren. Wenn die Strasse denn geteert war. Aber das war sie nicht immer.
Ein ansehnlicher Teil der Strecke verlief nämlich auf ungeteerten Strassen und Pässen. Und dort gab es Schlaglöcher jeder möglichen Grösse und Tiefe. Ich war froh, dass ich auch dieses Mal einen grossen, robusten Wagen gemietet hatte. Ich habe kleinere Personenwagen gesehen, die es ziemlich durchgeschüttelt hat. Zeitweise konnte man schon fast nicht von „Strasse“ sprechen, schon eher von einer „Mondlandschaft“.
Es versteht sich von selbst, dass ich auf diesen Pisten langsam fahren musste, was natürlich die ganze Fahrt in die Länge zog.
Ich erinnere mich an einen Pass mit 15% Steigung,  11 Kilometer Strasse und 330 Höhenmeter, mit solchen Strassenverhältnissen. Da habe ich habe so bei mir gedacht, dass ich in der Schweiz wohl längst umgekehrt wäre und mich gefragt hätte, ob ich mich wohl verfahren hätte. Aber hier war das eine Hauptstrasse; die einzige Strasse schlechthin… 🙂

Morgen geht’s dann weiter in dem Takt. Das Wetter wird wohl gleich wie heute sein. Aber das weiss man in Island nie so genau. Es gibt viele schnelle und überraschende Wechsel.
Unterwegs werde ich versuchen, an einen besonderen Strand zu kommen, der etwas abgelegen ist. Aber nur, wenn es Wetter und Strassenverhältnisse zulassen.
Sonst fahre ich die knapp 100 Kilometer zu meinem nächsten Ziel durch und mache das, was man in Island am Besten tut, wenn das Wetter schlecht ist, und man nichts unternehmen kann: Baden😉

Ich habe auch heute trotzdem ein paar Bilder geschossen und die ersten bearbeitet in die Galerien hochgeladen. Ich habe festgestellt, dass ich in meinem gestrigen Post den Link in die Galerien vergessen habe. Hier ist er nun: Island 2019

Stay tuned.

Island 2019: Richtung Norden durch den Snæfellsnes Nationalpark

Island_flagHeute hatte ich einen sehr schönen Tag. 🙂

Es ist zwar nicht so, dass ich es hier noch nie erlebt hätte, dass die Sonne den ganzen Tag schien. Aber meistens war das durch mehr oder weniger starken Wind verursacht.
Und dieser Wind fehlte heute. So konnte ich meistens bei guten 8 Grad Celcius auf die Windjacke verzichten.

Und dem schönen Wetter war es auch zu verdanken, dass ich auf meiner Fahrt über die Snæfellsnes Halbinsel nicht nur viele bekannte Dinge in einem anderen Licht sah (und fotografierte…), sondern auch sehr viel Neues entdeckte, dass ich vor zwei Jahren wegen dem eher düsteren Wetter damals gar nicht wahrgenommen hatte.
Ein solches Beispiel ist die kleine Kirche Staðastaðakirkja, die ich heute von der Hauptstrasse aus entdeckte. Und obwohl die Kirche selbst eigentlich unspektakulär und zudem noch im Umbau war, traf ich dort eine Postkarten-Szenerie an, die ihresgleichen sucht.

bei der Staðastaðakirkja
bei der Staðastaðakirkja

Dafür habe ich am Strand von Ytri-Tunga dieses Mal keinen Robben zu sehen. Die waren alle schon weg. 🙂

Die heutige Strecke war etwa 220 km. Ich hatte also genug Zeit, überall dort anzuhalten, wo ich glaubte, etwas Interessantes zu sehen. Trotzdem war ich zu früh am Ziel. 😉
Das Sudur-Bár Guesthouse öffnet nämlich erst um vier Uhr Nachmittags und morgen um 10:00 muss ich spätestens ausgecheckt haben. Frühstück gibt es übrigens genau von 08:00 – 09:00. Da kann ich ausschlafen… 😉

Wie immer auf meinen Solo-Touren mit dem Mietwagen ärgere und amüsiere ich mich abwechselnd über meinen „Mit-Touristen“. Nur dass ich heute meine Zurückhaltung betreffend Fotografieren dieser Clowns aufgegeben habe. Die Renner heute waren zwei junge Männer mit asiatischem Aussehen, die keine Augen für die wunderschöne Landschaft hatte, dafür aber an ihrem Handy klebten…

No comment!!!
No comment!!!

Und dann kam noch die Weltmeisterin im Parkieren. Eine Frau aus Süd-oder Osteuropa, etwas jünger als ich, die mit ihrem Sohn (oder war es der Lover), parkierte ihren Wagen nicht hinter den Asiaten, sondern so, dass danach keiner mehr auf den Parkplatz konnte, und spazierte ungerührt zum Aussichtspunkt… 😦

Der Weltmeister im Parkieren :-(
Die Weltmeisterin im Parkieren 😦

Da kommt bestimmt noch mehr. Es gibt wohl keinen Blödsinn, der nicht irgend einem, der hier unterwegs ist, einfällt.
Meine Wirtin hier hat mir bestätigt, dass diese Touristen ein echtes Problem sind. Und sie hat auch betont, dass es bei dem Problemtouristen selten bis nie um Europäer handelt…

Morgen fahre ich weiter Richtung Norden auf die Westfjorde.
Leider muss ich befürchten, dass der heutige Tag eventuell der schönste meiner diesjährigen Islandreise gewesen sein könnte. Aber das isländische Wetter ist in jeder Hinsicht unberechenbar. Daher lasse ich mich gerne überraschen.
Allerdings ist es jetzt schon ziemlich sicher, dass es morgen regnen wird.

Ich habe nun die Galerien für die Reise eröffnet und lade dort wiederum jeweils ein paar Bilder des Tages hoch. Das Gros werde ich wie immer später zu Hause bearbeiten und hochladen.

Stay tuned.

Island 2019: Angekommen

Island_flagSo, nun bin ich also wieder in Island. 🙂

Der Flug war pünktlich und verlief problemlos. Dank dem Entertainmentsystem, das bei Iceland Air auch in der Economy an jedem Platz installiert ist, gingen die gut 4 Stunden um wie im Flug.

Nach der Ankunft in Keflavík habe ich gleich meinen Mietwagen übernommen. Und so ist es nun offiziell: Ich bin unter die Skoda Fahrer gegangen… 😉
Während es das letzte Mal es ein Nissan X-Trail war, bin ich dieses Mal mit eine Skoda KODIAQ unterwegs.

Vom Flughafen ging es direkt Richtung Norden, nach Borgarnes. Das war eine gemütliche Fahrt von fast zwei Stunden (in Island sind auf geteerten Hauptstrasse maximal 90km/h), und nun bin im Ensku húsin untergekommen. In dieser zum Gästehaus umfunktionierten Fischerhütte war ich vor zwei Jahren schon einmal, und wie es der Zufall wollte, habe ich wieder das gleiche Zimmer gekriegt. 😉

Unterwegs begrüsste mich die Insel übrigens mit ihrem bestens bekannten Mix aus Regen und Sonne, wobei dazwischen manchmal nur ein paar Minuten respektive Kilometer waren. Ich habe auf der Fahrt hierher vier grosse, wunderschöne Regenbogen gesehen, und die Landschaft leuchtete jeweils in einem ganz besonderem Licht, wenn die Sonne wieder durch die Wolkendecke brach.
Ziemlich frustrierend, wenn man so etwas sieht, aber nicht fotografieren kann. Aber wenn man mit 90 km/h auf der Landstrasse fährt, konzentriert man sich besser auf die Strasse und den Verkehr. Und Haltestellen gibt es hier entlang der Hauptstrasse nur wenige; und wenn, dann sind sie garantiert am falschen Ort…

Morgen geht es dann weiter Richtung Norden in den Snaefellsnes Nationalpark. Auch da war ich schon einmal. Ich werde mich daher auf ein paar Orte konzentrieren, an denen ich das letzte Mal nicht war. Aber es gibt auch Stellen, die ich wieder besuchen will. So hoffe ich in Ytri Tunga auf ein paar gute Bilder der Robben, die sich dort am Strand tummeln

Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.

Stay tuned.

Island 2019: Der Countdown läuft

Island_flagIn weniger als einer Woche fliege ich wieder nach Island. Dies wird mein drittes Mal im Land von Feuer und Eis sein. 🙂

Diese Mal geht’s in die Westfjorde, angeblich die abgelegenste und einsamste Gegend Island’s. Und, wenn ich mir die Wetterberichte anschaue, wohl auch eine eher unwirtliche Gegenden in dieser Jahreszeit.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, was ich antreffen werde.

Damit ich auf den geplanten rund 2’000 km im Fall von etwas heftigen Wetterbedingungen keine Probleme kriege, und damit ich bei Bedarf auch mal auf etwas abgelegenen Strassen fahren kann, habe ich wiederum einen Jeep-ähnlichen Mietwagen mit Bodenfreiheit und 4×4-Antrieb bestellt. Welche Marke und welches Model es sein wird, werde ich erst nach meiner Ankunft in Keflavík erfahren, bei der Übernahme des Mietwagens. DAs letzte Mal war es ein Nissan X-Trail, aber es könnte auch ein KIA Sorento oder ein anderes Model in dieser Grössenordnung sein.

Ich habe auch dieses Jahr meine Reise durch Erlingsson Naturreisen in Reykjavík zusammenstellen und planen lassen.

Alles in allem werde ich sicher sehr viel erleben und viel Neues entdecken. Es versteht sich von selbst, dass ich auch dieses Jahr wieder eine Fotoausrüstung mitnehmen und versuchen werde,  schöne und wenn möglich auch spektakuläre Bilder mit nach Hause zu bringen. Ich habe mir entlang meiner Route auch einige besonders schöne Orte vorgemerkt, die ich bestimmt anfahren und fotografieren will.
Und vielleicht habe ich Glück und ich erlebe eine klare Nacht, in der ein paar Nordlichter zu sehen sind. Wäre natürlich toll. Dieses Naturspektakel ist unvergleichlich.

Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.

Stay tuned.

Ein verlängertes Wochenende in Duisburg

Ich habe den freien Nationalfeiertag am 1. August genutzt, um ein verlängertes Wochenende in Duisburg zu verbringen.

Da ich noch nie im Ruhrgebiet war, wollte ich mal sehen, wie so eine Industriegrossstadt aussieht.

Bei der Gelegenheit habe ich aber nicht nur die Stadt mit der Kamera erkundet, sondern habe ich den Duisburger Zoo besucht und einen Tag lang dort Tiere fotografiert. Diese Bilder habe ich auf meiner „Haupt“-Homepage in der Galerie Tiere hochgeladen. Dort finden sich auch noch zwei Bilder aus Duisburg mit „Menschen auf der Strasse„.

In Duisburg selbst war ich vor allem in der Innenstadt zu Fuss unterwegs. Ich bin aber auch mit der Strassenbahn zu Tiger & Turtle in den Süden der Stadt gefahren und bin auf dieses besondere Kunstwerk gestiegen.

In der Stadt habe ich mir den neu gestalteten Innenhafen sowie den Altstadtpark angesehen, und war auch im Kantpark und in der Fussgängerzone.

Die Bilder meiner Spaziergänge finden sich hier in den Galerien unter Duisburg.

Mein Fazit: Duisburg ist sicher kein touristisches Muss. Aber wenn man sich dafür interessiert, was im Ruhrgebiet passiert resp passiert ist, und was für eine Geschichte dahintersteckt, dann bietet die Stadt und ihre Umgebung viele interessante Plätze, die man besuchen kann, inklusive ein grosses Radwegnetz durch das ganze Ruhrgebiet.

Tiger & Turtle
Tiger & Turtle

Weitere Bilder aus Oslo

Ich konnte wieder ein paar Bilder  Oslo bearbeiten und hochladen.
Man findet sie in der Galerie Oslo 2019 hier auf dieser Seite.
Zudem konnte ich auch noch weitere Bilder für mein Projekt Menschen auf der Strasse fertigstellen, die ich in Oslo geschossen hatte.

Demo von Exil-Iranern vor dem Norwegischen Parlament Stortinget
Demo von Exil-Iranern vor dem Norwegischen Parlament Stortinget

 

 

 

 

 

Neue Bilder aus Oslo

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen, seit ich aus Oslo zurückgekehrt bin.

Ich habe in der Zeit einige Bilder bearbeiten und verschiedene Galerien hochladen können:
Die meisten Bilder findet man logischerweise in der Galerie Oslo 2019 hier auf dieser Seite.
Allerdings habe ich die Bilder von meinem Besuch im Reptilpark Oslo in der Galerie Tiere auf dem Seite KMP – Just pictures hochgeladen.

Oper
Die Osloer Oper

 

 

 

 

 

Ein sonniger Tag in Oslo

Heute herrschte während dem ganzen Tag strahlender Sonnenschein in Oslo.

Also konnte ich mich für einmal zu Fuss und mit Bus und U-Bahn der weiteren Erkundung der Stadt widmen. Dabei halfen mir gestern bei der Stadt gewonnene Ortskenntnis durchaus. 🙂

Ich nach einem kurzen Abstecher zum Hafen, wo ich ein paar Bilder der Oper und der Skulptur „She lies“ von Monica Bonvicini schoss, fuhr ich mit dem Bus zum Reptilienpark von Oslo. 😉

Obwohl Oslo keinen eingentlichen Zoo hat, habe ich dort trotzdem ein paar Bilder für meine Galerie mit den Tierbildern machen können. Es waren mehrere Familien und Schulklassen mit kleinen Kindern anwesend. Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wie unverfänglich und ohne Angst kleine Kinder auf Schlangen reagieren und sie ohne Scheu anfassen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Allen war dabei einen grosse Neugier anzusehen.
Die Bilder von diesem Besuch befinden sich in der Galerie „Tiere“ auf meiner Homepage.

Danach bummelte ich durch die Stadt bis zum königlichen Schloss (Det Kongelige Slott), wo jeden Tag um 13:30 die Ablösung der Palastwache zelebriert wird. Das Schloss mitten in Oslo ist tatsächlich der Wohn- und Arbeitssitz des Königs und seiner Familie. Es kann deshalb nur im Sommer auf geführten Touren (mit Voranmeldung) besichtigt werden, wenn die königliche Familie im Sommerschloss wohnt.

Die letzte Station heute war dann das Vikinger-Schiff-Museum (Vikingskipshuset).
Dort sind drei originale Vikinger-Schiffe aus dem 10. Jahrhundert ausgestellt, die alle Ende das 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben worden sind.
Das Tune-Schiff, das Oseberg-Schiff und das Gokstad-Schiff wurden nach einigen Jahren auf See als Grabstätten für reiche und bedeutende Persönlichkeiten verwendet.

Morgen wird es leider ziemlich sicher wieder regnen. Eigentlich Wetter für Museumsbesuche. Und an Museen mangelt es einem hier nicht.
Aber ich habe von zu Hause aus bereits eine Boottour im Fjord gebucht (damals waren die Wetterprognosen noch etwas anders…). Die werde ich aber nur machen, wenn es vom Wetter, und damit der Sicht, einigermassen klar ist.

Die ersten Bilder von heute sind auch schon in die Galerie „Oslo 2019“ hochgeladen.

Det Kongelige Slott - das königliche Schloss
Det Kongelige Slott – das königliche Schloss

 

 

 

 

 

Über Auffahrt in Oslo

Ich verbringe das verlängerte Wochenende in der norwegischen Hauptstadt Oslo.
Dieser Trip war eigentlich schon längst fällig, da Oslo bislang die einzige skandinavische Hauptstadt war, die ich nicht kannte. Und das, obwohl ich schon zwei Mal hier war. 😉
Ich kannte aber bisher nur den Hauptbahnhof und den Flughafen Gardermoen vom umsteigen…

So habe ich noch zwei weitere Ferientage investiert und bin bereits gestern Mittwoch hierher geflogen. Bei meine Ankunft am Abend herrschte relativ schönes Wetter mit etwas Wind, Bewölkung und und ca 15 Grad.
Heute Morgen hatte sich das allerdings drastisch geändert: Es regnete, es war kälter geworden, und der Wind deutlich stärker.

Für heute hatte ich bereits von zu Hause aus eine dreistündige Stadtrundfahrt gebucht, mit dem Ziel die Stadt etwas kennenzulernen, bevor ich mich an den folgenden Tagen zu Fuss zu einzelnen Sehenswürdigkeiten aufmachen würde.

Das hat soweit gut funktioniert. Und dass es dabei regnete, hatte Vor- und Nachteile. Vorteil war, dass ich im Trocknen überall hin chauffiert wurde. Ein Nachteil war allerdings auch, dass es an gewissen Plätzen nicht sehr angenehm war und man auch nicht viel sah. Den Sprungturm der Holmenkollen-Schanze konnte man wegen Nebel und Wolken nicht einmal sehen. Die Sicht am Holmenkollen betrug ca 20 Meter…
Beim Besuch des Vigeland Skulpturenparks hatten wir Glück. Während der ca halbstündigen Führung durch diesen Park, in dem ausschliesslich Skulpturen der norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland aufgestellt sind, machte der Regen eine kurze Pause.
Eine lustige, kleine Besonderheit in diesem Park ist eine kleine Skulptur eines zornigen, kleinen Jungen. Wie alle Skulpturen in diesem Park ist er nackt dargestellt. Die linke Hand dieses Jungen ist glänzend poliert, weil sie von allen Besuchern angefasst wird. Allerdings glänzt nicht nur die linke Hand, sondern auch sein Glied…

Figur des Bildhauers Gustav Vigeland
Figur des Bildhauers Gustav Vigeland

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Stadtrundfahrt hörte es auf zu regnen und ich besuchte am Nachmittag auch noch das Zentrum des Friedensnobelpreises.
Der Schwede Alfred Nobel hatte in seinem Testament verfügt, dass dieser Nobelpreis in Oslo verliehen wird, während die anderen Nobelpreise in Stockholm vergeben werden.

Danach ging ich noch auf die Festung Akershus und besuchte dort das Museum, das dem norwegischen Widerstand während der deutschen Besetzung 1940 – 1945 gewidmet ist. Auf die anderen drei Museen in der Festung hatte ich danach keine Lust mehr und kehrte ins Hotel zurück. 😉

Ich habe natürlich während des ganzen Tages einige Bilder gemacht. Die ersten davon sind bereits bearbeitet und in der Galerie „Oslo 2019“ hochgeladen. Weiter werden in den nächsten Tagen folgen.

Eine lange Bahnfahrt

Die Bergenbahn von Bergen nach Oslo war mein heutiges Transportmittel.
Die Fahrt dauert etwas weniger als sieben Stunden, und ich hatte mich auf eine allenfalls langweilige Fahrt eingestellt, denn bei meiner Abfahrt um acht Uhr morgens regnete es in Bergen, und selbst die schönste Landschaft wird bei schlechtem Wetter unansehnlich.
Da war ich froh, bei meinem Platz eine Steckdose zu finden. So konnte ich im schlimmsten Fall den Laptop auspacken und ein paar Bilder bearbeiten oder mir mit surfen die Zeit vertreiben. Denn gratis WLAN gab es im Zug auch. 🙂

Ich brauchte aber keine Ablenkung. Denn es stellte sich heraus, dass mein Gegenüber im Zug auch ein alleinreisender Schweizer in gleichen Alter war. Man kannte sich vom Sehen vom Schiff, aber Kontakt hatten wir nie.
Wir haben gegenseitig von unseren Erfahrungen im Norden berichtet, wobei sein Erfahrungsschatz und ein Vielfaches grösser war, und ich etliche interessante Hinweise und brauchbar Tipps erhalten habe. So verging die Zeit fast wie im Flug.

Heute habe ich keine Bilder gemacht.
Denn auch einem fahrenden Zug heraus durch eine Fensterscheibe zu fotografieren macht das schönste Landschaftsbild kaputt.
Allerdings war die Landschaft sehenswert, denn nach einer halben Stunde klarte es auf und wir fuhren durch ein verschneites Südnorwegen mit einer Höhendifferenz von 0 bis 1222 m ü M (wir sind von einem Hafen zu einem anderen gefahren und dazwischen lagen Berge) auf dem ganzen Streckenprofil. Und im Landesinnern ist auch im Süden noch tiefster Winter mit Unmengen von Schnee und zugefrorenen Seen.

In Ermangelung neuer Bilder von heute habe ich nun ein paar weitere Bilder des 8., 9. und 10. Reisetags bearbeitet und in die entsprechenden Galerien hochgeladen.

Nun bin ich also in Oslo, und morgen werde ich nach Hause fliegen. Damit ist auch diese Reise schon wieder zu Ende.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis alle Bilder sortiert, gesichtet, ausgewählt und bearbeitet sind. In den nächsten Wochen werden deshalb immer wieder Bilder in den Galerien zu finden sein.

Die Bahnhofshalle von Bergen
Die Bahnhofshalle von Bergen