Island 2018: On the road again

Island_flagOK. Wer den Wind nicht mag, sollte nicht hierher kommen. 😉
Heute konnte ich den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein geniessen, auf der ganzen Strecke von Kevlavík bis zu meiner heutigen Unterkunft, dem Sel Guesthouse. Aber…

Für ganz Island ist die nächsten drei Tage Sturm angesagt; im Norden so hefitg, dass es nicht sicher ist, ob man da fahren kann. Und das Hochland geht gar nicht mehr.
Somit ist seit heute auch klar, dass meine geplanten Hochlandstrecken ausfallen. Ich werde die nächsten Tage entlang der Küste fahren. Ich habe die Warnungen schon gekannt und auch damit gerechnet. Aber als ich dann heute Morgen einen Anruf meines Reisebüros erhielt, in dem man mich dringend bat, auf keinen Fall ins Hochland zu fahren, war der Fall klar.
Schade, aber ist sicher vernünftiger.

Allerdings stürmt es halt auch in tieferen Lagen. Überall. Und diesem Wind dürfte auch das heutige schöne Wetter zu verdanken sein. Allerdings war das schon ziemlich heftig, wenn an jeder Ecke, auf jedem Platz, an dem ich ausstieg, der Wind konstant so stark wehte, dass mein Stativ mit der Kamera mehrfach umgefallen wäre, wenn ich es nicht im letzten Moment aufgefangen hätte. Und heute Morgen machte sich auf dem Parkplatz des Hotels beim Einladen mein Rollkoffer selbständig und fuhr über den ganzen Platz… 🙂

Deshalb: Wer Wind nicht mag, sollte besser nicht nach Island reisen. 😉

Heute besuchte ich unterwegs zuerst Miðlína, die Brücke, die die eurasische Platte mit der nordamerikanischen verbindet. Dann kam ich auch an zwei heissen Quellen vorbei: Gunnuhver und Krýsuvík. Allerdings kann man da nicht baden. Das Wasser kommt mit ca 100 GRad Celsius aus dem Boden. In Gunnuhver wird das zur Energieerzeugung genutzt.
Und am Schluss besuchte ich noch den Faxafoss, einen Wasserfall in der Nähe des Sel Guesthouse, an dem ich letztes Jahr vorbeigefahren war.

Ich habe bereits eine vierstellige Anzahl von Bildern gemacht, inklusive dem Versuch, heute Nacht ganz schwache Nordlichter zu fotografieren. Die sind von blossem Auge kaum sichtbar. Ich hatte einfach den Eindruck, dass am Himmel ein leicht grünlicher Schimmer war und habe dann mit der Kamera ungefähr in die Richtung gehalten. Auf den Bildern sah ich dann, dass ich Recht hatte. Allerdings haben diese Bilder noch viel Verbesserungspotential…

Morgen geht’s dann entlang der Südküste (eben leider nicht durch das Hochland) Richtung Osten nach Kirkjubæjarklaustur, wo ich im Hunkubakkar Guesthouse für eine Nacht absteigen werde.
Ich hoffe, ich komme ohne grössere Probleme durch. Vorallem, ohne das ich in einen Sandsturm gerate, der durch die starken Winde an der Südküste entstehen kann. 😉

Die heissen Quellen von Gunnuhver
Die heissen Quellen von Gunnuhver
Lavafeld
Lavafeld

Ein Gedanke zu “Island 2018: On the road again

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