Island 2018: Eine noch unbekannte Gegend und Nordlichter

Island_flagMein erster Stopp nachdem ich das Brunnhóll Country Guesthouse verlassen hatte und weiter Richtung Osten fuhr, war nur wenige Kilometer weiter: das Vestrahorn respektive das Viking Cafe am Fuss des Berges. In diesem Kaffe musste man nämlich Eintritt bezahlen, um auf die Stokknes Halbinsel fahren zu können, von wo aus man das Vestrahorn am besten sah und fotografieren konnte. Ausserdem konnte man dort auch ein altes „Vikingerdorf“ besichtigen, das in Wirklichkeit eine verfallene Filmkulisse für einen (oder mehrere?) Vikingerfilme war. 🙂

Als ich von dort weiterfuhr, befolgte ich den Rat der Besitzerin des Viking Cafe und fuhr nicht die kürzeste Strecke, sondern folgte der Küstenlinie. In der Tat ergaben sich dadurch für mich einige interessante Fotosujets, und so wurde die Fahrt nicht 30 Minuten länger als über die kürzeste Strecke, sondern 2 Stunden. 😉

Auf den letzten ca 20km fuhr ich über einen Pass, dessen Strasse auf dem am Tag zuvor noch schneebedeckt gewesen war. Man konnte am Strassenrand noch Schneereste sehen, die offenbar weggeräumt worden waren. Und bei Temperaturen um 2 Grad Celsius war ich da nun auch im Winter angekommen.

Ganz allgemein ist spürbar, dass es frischer geworden ist. Der Wind ist nun auch für mich kalt, und ich muss aufpassen, dass ich mich nicht erkälte, wenn ich unter meinem Windstopper mal wieder geschwitzt habe…

Meine Unterkunft im Hotel Eyvindará in Egilsstaðir ist ein Wohnwagen. 😉
Genauer gesagt eine komplette Einzimmerwohnung mit WC/Dusche, Küche und Klappbett auf Rädern, die fest verbaut wurde zwischen all den anderen kleinen Häuschen, in denen die Gäste untergebracht sind.

Nach dem Nachtessen stellte ich festg, dass die Wolkendecke am Himmel nicht vollständig geschlossen war. Und als meine Aurora App meldete, dass ein 40%ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass man Nordlichter sehen könnte, bin ich mit der Kamera noch einmal raus.
Ich hatte dann tatsächlich das Gefühl, einen leichten grünen am Himmel zu sehen, und hielt mit der Kamera einfach in die Richtung drauf.
Und ich konnte auf den Bildern sehen, dass ich auch dieses Mal Recht hatte. Ich habe einige sehr schöne Bilder mit Aurora Borealis eingefangen. Top! 🙂

Morgen geht es erst noch ein wenig gegen Norden und dann wieder Richtung Westen bis hinter den Myvatn See (das ist eigentlich ein Pleonasmus, denn „vatn“ ist das isländische Wort für „See“).
Dort bleibe ich zwei Nächte, und werde am Montag einige Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung dort machen.

Vestrahorn
Vestrahorn
Nordlichter über Egilsstaðir
Nordlichter über Egilsstaðir

 

2 Gedanken zu “Island 2018: Eine noch unbekannte Gegend und Nordlichter

  1. Gratuliere zum Bild der Nordlichter, muss sehr eindrücklich und einmalig sein.
    Wir haben jetzt auch Wind und an vielen Orten sturmartig. Könnten Ausläufer von Euch sein?
    Noch viel Spass und bleib gesund:-)

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  2. Stimmt, die Nordlichter sind eindrücklich. Wenn man sie das erste Mal sieht, ist man überwältigt von diesem Naturspektakel.
    Aber gestern habe ich sie nicht gesehen, nur erahnt. Ich hatte das Gefühl, dass der Himmel irgendwie grünlich schimmerte. Also habe ich die Kamera geholt, und in etwa die vermutete Richtung fotografiert. Und auf den Bildern waren die Nordlichter dann zu sehen.
    Im Moment ist es sehr günstig. Die Sonne scheint ein grosse Oberflächenaktivität zu haben. Wenn das Wetter mitspielt, und man an einem dunklen ist, sieht man sie sicher.

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