Städtereise nach Amsterdam – ausgestellte Menschen und Tiere

Heute habe ich wie angekündigt zwei Orte besucht:
Die Body Worlds Ausstellung von Dr. Gunther von Hagens und den ARTIS Zoo.

Während der Zoo für mich schon fast Standardprogramm ist, wenn es in einer Stadt, die ich besuche, einen gibt, war die Körperwelten-Ausstellung schon etwas sehr spezielles. Nicht zuletzt wegen der weltweiten lauten Polemik und der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit, die aufkam, als Dr. Gunther von Hagens 1996 das erste Mal seine plastinierten Leichen ausstellte, war ich schon sehr gespannt darauf, was ich antreffen würde. Vorher, aber auch danach, hatte Gunther von Hagens übrigens Tiere plastiniert, bis hin zum Elefanten. Aber darüber hatte sich niemand aufgeregt. Das Verfahren selbst wurde bereits 1978 patentiert.

Nun, die ganze Ausstellung erstreckt sich über 7. Stockwerke und gleicht ein bisschen einer grossen Anatomielektion. Bloss dass alle Exponate von Menschlichen stammen, die ihre sterblichen Überreste der Firma von Dr. von Hagens zwecks Plastination vermachten. Darauf wird in der Ausstellung im Übrigen mehrfach hingewiesen.
In der Ausstellung wird der Knochenbau, alle Organe, der Blutkreislauf und das Lymphsystem kurz erklärt und durch plastinierte Menschen und deren Organe gezeigt. Es werden auch Krankheiten wie Krebs und Arteriosklerose eindrücklich dargestellt.
Ich fand die Ausstellung faszinierend. Sie hatte absolut nicht Gruseliges. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, die Exponate seien gelungene Kunststoffmodelle.
Ich hielt mich ca eineinhalb Stunden in den Körperwelten auf. Ich hätte allerdings locker mehrere Stunden darin verbringen können, wenn ich mir alle ganz genau angesehen hätte. Aber ich musste zu meinem nächsten Besuch, dem ARTIS Zoo. Dort hatte ich nämlich zwei Stunden später nur ein Zeitfenster von 15 Minuten, in dem meine im Internet gelöstes Ticket gültig war.

Der Amsterdamer ARTIS Zoo ist recht gross, und da wegen CORONA im Moment sowieso kaum Touristen dort waren (ich habe hauptsächlich einheimische Familien mit Kindern gesehen), hatte ich einen schönen und entspannten Nachmittag. 🙂
Ich konnte einiges an guten Tierbildern schiessen, und dank das angenehmen Wetters (Sonne, Wolken, Wind, kurz ein bisschen Regen und ca 20 Grad) blieb ich bis in den späten Nachmittag.
Allerdings machten mich meine Füsse am Abend darauf aufmerksam, dass ich fast acht Stunden ununterbrochen herumgelaufen war, und das offenbar nicht gewohnt bin. 😉

Heute habe ich fotografisch richtig aus dem Vollen geschöpft. In der Körperwelten-Ausstellung gab es kein Fotografierverbot. Und was nicht verboten ist, ist erlaubt. Gefragt habe ich auch nicht, denn wenn später jemand kommt und es verbietet, kann man sich entschuldigen und hat die bereits gemachten Bilder trotzdem in der Tasche… 😉

Und im Zoo (und in der Stadt) boten sich, auch weil inzwischen die Sonne hinter den Wolken hervorgekommen war, etliche gute Sujets.
Deshalb habe ich jetzt eine Galerie für diesen Städtetripp eingerichtet und erste Bilder bearbeitet und hochgeladen.
Darunter sind auch die ersten beiden Bilder von den Körperwelten, falls jemand neugierig ist, wie die Exponate dort ausehen.
Weitere Bilder von der Reise werden folgen, aber es wird wohl ein paar Wochen dauern, bis ich alle fertig bearbeitet habe.

Körperwelten

 

ARTIS Zoo

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