Skandinavien 2023: Zurück an die Küste nach Halmstad

Flaggen_Schweden_Dänemark

Aufgrund der relativ kurzen Strecke, die ich heute vor mir hatte, verliess ich Växjö relativ spät.

Mein erstes Zwischenziel war das Schloss Teleborg.
Ich hatte es im Internet gefunden und beschloss, mir das einmal anzusehen.
Das Schloss steht auf einem Hügel inmitten einem Park.
Irgendwie erinnerte mich die Szene an einen Aschenputtel Film von Walt Disney. 🙂
Ein wunderschönes, kleines Schlösschen, zu dem alle hinaufblicken müssen, wenn sie ankommen. Zum Haupteingang führt eine steile Treppe. Und der Park darum herum kann sich auch sehen lassen.
Allerdings ist das Schloss nicht sehr alt (ca 120 Jahre), historisch kaum von Bedeutung (von einem GRaf für seine Frau gebaut) und innen gab es nichts zu besichtigen, denn das Schloss ist ein Hotel.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich wohl dort gebucht. Das Hotel macht einen gediegenen Eindruck, ist aber nicht einmal so teuer wie ich gedacht hatte.
Gemäss Homepage des Hotel würde mich ein Einzelzimmer im Nebengebäude für eine Nacht 1’145.– Schwedische Kronen kosten. Das sind gut 100 Schweizer Franken. Da habe ich auf dieser Reise einige Buchungen, die deutlich mehr kosten. Und nicht an einer so schönen Lage liegen.
Allerdings kosten die Suiten im Schloss dann schon etwas mehr, nämlich SEK 1’995.– pro Person. Wem das nun auch nicht soooo teuer vorkommt für eine Suite, muss wissen, dass man im Schloss kein eigenes Bad hat, sondern ein Gemeinschaftsbad auf dem Flur. 😉
Also ist das Schloss wohl gar nicht so ein Luxustempel. 😉 Aber schön ist es trotzdem und die Lage ist super.

Auf dem Weg nach Halmstad bin auch mal wieder runter von der Autobahn und durch den Wald gefahren. Allerdings wurde der Ausflug nach einigen Kilometern Waldweg durch einen Stapel alter Reifen gestoppt, die als Wegsperre aufgestellt worden sind.
Also hiess es, wieder umzukehren und zurück auf die Autobahn zu fahren.

Nun bin ich hier in Halmstad.
Hier bleibe ich zwei Nächte. Das heisst, ich habe morgen den ganzen Tag Zeit, das Stadtzentrum zu erkunden. Halmstad liegt an der Mündung des Flusses Nissan (der heisst wirklich so) ins Meer. Entsprechend treten hier wieder zwei Phänomene auf, die ich in Küstennähe immer wieder beobachten konnte:
1. Es hat Möwen. Diese Viecher sind überall und immer darauf aus, etwas Essbares abzustauben. Dabei machen sie einen Höllenlärm. Also im Freien bloss nichts unbeaufsichtigt herumliegenlassen. Sonst ist es weg.
2. Es hat Wind. Und der ist bei mir hochwillkommen. Denn hier ist definitiv der Sommer angekommen. Die Sonne scheint den ganzen Tag (und die Tage sind hier lang). Die Temperaturen können an windgeschützten Orten problemlos auf über 25 Grad steigen. Und offenbar hat es in ganz Schweden seit Wochen kaum geregnet.
Der Wind kühlt das Ganze ein bisschen ab und macht die Wärme für mich erträglich.

Stay tuned.

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