Kopenhagen 2018: Neue Bilder in der Galerie

Heute habe ich wieder einmal Zeit gefunden, um ein paar Bilder von meinen Reisen zu bearbeiten und hochzuladen. Darunter waren einige aus Kopenhagen, das ich Anfang Juli besucht hatte.

Schaut Euch doch einmal Kopenhagen Galerie an. 😉

St. Alban’s Kirche
Kreuzfahrtschiffe im Hafen

Kopenhagen 2018: Sightseeing

Heute habe ich bei strahlendem Sonnenschein das ultimative Touristenprogramm in Kopenhagen absolviert. 😉

Das heisst, ich war wohl an wichtigsten Orten, an denen alle Touristen in Kopenhagen vorbei kommen. An den Orten, an denen die Amerikaner, Inder, Japaner und alle anderen Nationen an Gruppen- und Pauschaltouristen mit Bussen gleich scharenweise herangekarrt werden. 😉
Und zwar so, dass sie sich maximal auf Rufweite vom Bus entfernen müssen, um das begehrte Objekt fotografieren resp. davor ein Selfie machen zu können.

Beim Anblick der zahlreichen Busse, Guides mit Nummernschildern („Group 15, please follow me“), und den Unmengen an mehr oder weniger interessierten Touristen, die den Nummernschildern wie brave Schafe folgten (meistens wenigstens…), kam mir unweigerlich eine Textzeile aus einem Song von Chris de Burgh in den Sinn. In „Tourist Attraction“ heisst es: „Doing Europe in two days, We’ve had a wonderful trip!„. sic!

Konkret habe ich folgende Orte besucht:
– Schloss Amalienborg, die Winterresidenz der Königin
– den Gefion Brunnen –> Leute tun alles und werden rücksichtslos, um da ein Selfie zu machen
die St. Alban Kirche, die einzige Anglikanische Kirche in Dänemark, die zum Erzbistum von Canterbury gehört
– das Kastellet mit dem Denkmal für die in den jüngsten Kriegen und Einsätzen gefallenen dänischen Soldaten
– die kleine Meerjungfrau –> ich verstehe die Aufregung um diese kleine Statue immer noch nicht
Nyhavn –> schön, aber total überlaufen

Auf meinem Rückweg durch die Altstadt bin ich dieses Mal nicht  durch die Strøget gegangen, sondern durch die parallel dazu liegenden Gässchen, in denen es bedeutend weniger Leute hatte, und ausserdem einige sehr schön gemachte Häuser zu betrachten gab.
Beim Rathaus machte ich noch einmal einen Abstecher in’s Hard Rock Cafe und zum Schluss gönnte ich mir an der Hotelbar ein kaltes Bier. 😉

Wie immer: Erst Bilder sind bereits in die Galerie hochgeladen. Weitere folgen später.

Nyhavn
Rathaus

Kopenhagen 2018: Zoobesuch

Heute war ich im Zoo von Kopenhagen und hatte ein „Déja-Vu“. Eigentlich waren es mehrere, aber eines davon stiess mir besonders auf. 😉

Am Morgen, als ich loszog, war es hier noch ziemlich bewölkt und kühl; ganz und gar nicht wie in der Wetterprognose vermerkt. Dort stand nämlich „sonnig“ und „6 Grad wärmer als am Donnerstag“.
Aber gegen Mittag verzogen sich die Wolken schliesslich und der Rest des Tages schien die Sonne. 🙂

Der Zoo Kopenhagen (dänisch København Zoo) wurde 1859 gegründet und ist damit der älteste Zoo Dänemarks und einer der ältesten Tiergärten in Europa.
Der Zoo macht einen sehr modernen Eindruck und wird auch ständig erweitert und erneuert. Im Moment ist mitten im Zoo einen grosse Baustelle, in der eine neue Anlage für den Grossen Panda entsteht.

Die Gehege sind so gebaut, dass die Besucher die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln sehen können, aber auch so, dass die Tiere sich bei Bedarf zurückziehen können.
Besonders die Anlage „Der arktische Ring“ (dänisch Den arktiske ring – gemeint ist der Polarkreis) mit Eisbären, Pinguinen und Robben hat mir gefallen. Aber auch die Savannenanlage mit Nashörnern, Zebras, Giraffen, Antilopen und Straussen war sehr schön gestaltet und verfügte sogar über erhöhte Galerien, von denen man das ganze, weitläufige Gehege gut überblicken konnte.

Das Highlight für mich war aber, dass dieser Zoo den Tasmanischen Teufel hält. Diese Tiere kommen nur auf der Insel Tasmanien vor der Südküste Australiens vor, und ausserhalb von Australien gibt es nur wenige Zoos, die diese kleinen Räuber halten.
So habe ich heute den Teufel, der wegen einer ansteckenden Krebs-

Krankheit, die nur ihn befällt (Tasmanian devil facial tumour disease  – DFTD), vom Aussterben bedroht ist, das erste Mal live gesehen. 😉

An gewissen Stellen hatte ich, wie schon gesagt, ein Déja-Vu von meinem letzten Besuch vor 27 Jahren. So kam mir das Tigergehege bekannt vor, und das Terrarium mit den Schaben und anderen Insekten erkannte ich auch noch.

Aber das Eindrücklichste war, dass meine alte Aversion gegen Kinderwagen von damals sofort wieder hoch kam, sobald ich den Zoo betreten hatte.
Schon vor 27 Jahren hatte ich mich darüber genervt, dass die hier offenbar mit ihren Kinderwagen überall hin gehen und genrell in Rudeln auftreten, ganz egal, ob das Kind darin davon etwas mitbekommt oder nicht.
Warum bitte geht man mit einem Baby, das noch immer im SES-Rythmus lebt, in einen Zoo? Das bekommt doch davon ohnehin nichts mit.
Und dabei sind diese Mammis und Papis ziemlich auch noch rücksichtslos. Die haben kein Problem damit, mit ihren Kinderwagen Durchgänge zu versperren, um einen Schwatz zu halten. Oder da wird schon einmal ein Sichtfenster zu einem Gehege mit zwei Kinderwagen so blockiert, dass niemand anders mehr etwas sieht. Aber selber waren weder Mammi noch Baby an den Tieren interessiert. Es wurde nämlich das kleine Raubtier im Kinderwagen gefüttert, und der andere Kinderwagen diente sowieso als Gepäckwagen.

Ich hatte schon nach meinem ersten Besuch gesagt, dass ich nach Dänemark ziehen und dort Kinderwagen produzieren sollte, wenn ich reich werden wollte. Den Eindruck hatte ich heute umso stärker. Ich glaube, das könnte ein Konzept für den dritten Lebensabschnitt werden… 😉

Die Bilder von heute befinden sich übrigens auf meiner anderen Homepage „KMP – Just pictures“ in der Galerie „Tiere“ unter „Zoo Kopenhagen – Juli 2018„.

Tasmanischer Teufel
Der Arktische Ring

Kopenhagen 2018: Stadtbummel

Heute habe ich zu Fuss die Innenstadt erkundet.
Da das Wetter über Nacht umgeschlagen hatte, war es bewölkt in Kopenhagen; und angenehm kühl. 😉

Als Erstes besuchte ich das Tycho Brahe Planetarium (welches gleich gegenüber meines Hotels liegt), um mir neben der Ausstellung auch einen sehr interessanten und sehr gut gemachten Film über das Universum auf einer riesigen, gewölbten Leinwand anzusehen.

Danach ging’s erst einmal zum Hauptbahnhof, um mir die Copenhagen Card zu kaufen, mit der ich nicht nur freie Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln habe. Mit dieser Karte kommt man in den meisten Museen und Ausstellungen von Kopenhagen gratis rein.
Auch wenn ich vermutlich den Preis der Karte nicht herausschlagen werde, entfällt immerhin das Anstehen für Tickets sowie die in einer fremden Stadt immer etwas mühsame Bestimmung von Fahrpreisen.

Da das Tivoli, der wahrscheinlich einer der ältesten Freizeit- und Vergnügungsparks, direkt beim Bahnhof liegt, nutzte ich da die Copenhagen Card als Erstes und verbrachte ein paar Stunden zwischen Restaurants, Jahrmarktbuden und -bahnen sowie sehr schönen Gartenanlagen und Teichen.
Eine Besonderheit, die mir dort aufgefallen ist: Die Plastikbecher, die man bei Getränken kriegt, haben ein Depot von DKK 5.–  (ca 80 Rp), das man wiederkriegt, wenn man den Becher in einer der zahlreichen, automatischen Sammlestationen einwirft.

Vom Tivoli ging’s weiter zur Strøget (dänisch für „Strich“), der bekannten Fussgängerzone und Einkaufsmeile Kopenhagens, die es schon seit 1962 gibt.

Am Schloss Christiansborg kehrte ich dann um und ging langsam wieder Richtung Bahnhof. Unterwegs machte ich zuerst noch Halt im Park bei der Dänischen Nationalbibliothek, den ich von meinem ersten Besuch in Kopenhagen schon kannte, und besuchte auch das alte Zeughaus (Tøjhusmuseet), in dem ich vor 27 Jahren auch schon einmal war. Dort gab es eine sehr interessante Ausstellung über den Einsatz von Dänischen Soldaten in Afghanistan.

Sollte sich das Wetter morgen so ändern, wie es im Wetterbericht vorausgesagt wird, werde ich bei schönem Wetter dem Zoo einen Besuch abstatten und versuchen, ein paar schöne, neue Tierbilder mit nach Hause zu nehmen.

Übrigens: Ich habe natürlich auch von Kopenhagen eine Galerie angelegt, und werde dort nach und nach ein paar Bilder hochladen.

Ballettaufführung im Tivoli
Ballettaufführung im Tivoli
Kanal um Christiansborg
Kanal um Christiansborg

Kopenhagen 2018: Anreise und erste Eindrücke

Nun bin ich also in Kopenhagen angekommen. 🙂

Die Anreise verlief absolut problemlos. Der Flug war pünktlich und der Transfer mit dem Zug in Kopenhagen erwies sich als ausgesprochen einfach. Zudem hatte ich Glück, dass gleich ein Zug gefahren ist, als ich auf das Perron kam. Ansonsten hätte ich auch nur 20 Minuten warten müssen.

Das Hotel ist keine zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof entfernt und auch leicht zu finden.
Der Kasten (das Wort ist hier durchaus angebracht) ist ziemlich gross: 1’100 Betten auf 17 Stockwerken!
Mein Zimmer liegt im 15ten Stock und ich habe eine wunderbare Aussicht auf den Sankt Jørgens Sø, der gleich über die Strasse liegt.

Beim Einchecken musste ich 10 Minuten in der Schlange warten, weil die hier gerade mal 3 Empfangsstationen an der Rezeption haben – für 1’100 Betten. (Sic!)

Nach dem Auspacken habe ich erst einmal die Umgebung etwas erkundet, im Hotel-eigenen Restaurant zu Abend gegessen, und dann an der Bar noch ein bisschen relaxed.

Morgen geht’s dann los in der Stadt.
Als erstes brauche ich eine Copenhagen Card, damit ich mich in der Stadt bewegen kann, ohne ständig an Tickets denken zu müssen.

Sankt Jørgens Sø
Sankt Jørgens Sø
Mein Hotel, das Scandic Copenhagen
Mein Hotel, das Scandic Copenhagen

Kopenhagen 2018: Mein dritter Trip in den Norden

Nun ist alles gepackt und mein Gepäck ist am Flughafen aufgegeben.

Ich bin bereit für meinen Städtetrip nach Kopenhagen und werde morgen Mittag dorthin fliegen.
Der Flug dauert nur eindreiviertel Stunden und laut Wetterbericht wird es die paar Tage bis Sonntag schön und angenehm sein.

Das erste uund leider bisher auch letzte Mal, als ich in Kopenhagen war, war im Frühling 1991, als ich vor den Diplomprüfungen und der Diplomarbeit mit zwei Studienkollegen dorthin fuhr. Damals mit dem Nachtzug ab Basel in einem Sechserabteil Couchette…

Nun, nach 27 Jahren bin ich gespannt, ob ich noch etwas erkenne. 😉
Versteht sich von selbst, dass ich etwas komfortabler reise und wohne als damals. 😉

 

Reiseplanung 2018 – Update

Die hier im Blog Anfang Jahr vorgestellte Ferienplanung bedarf einer Anpassung. 😉
Zum einen sind bereits zwei der drei geplanten Reisen vorbei (Helsinki und die Lofoten), und zum anderen habe ich mich aufgrund einer günstigen Situation bei der Arbeit kurzfristig entschieden, aus meinem Geburtstag ein verlängertes Wochenende zu machen und dieses in Kopenhagen zu verbringen. Daher präsentiert sich meine Ferienplanung für 2018 nun so:

10. – 13. Mai 2018
Ein verlängertes Wochenende wegen Auffahrt [Christi Himmelfahrt] mit einem Städteflug nach Helsinki.

Da werde ich nach über 20 Jahren wieder einmal die finnische Hauptstadt besuchen.
Das erste, und bisher einzige, Mal, als ich die finnische Hauptstadt besuchte, war 1997 im Rahmen meiner Diplomreise anlässlich des Abschlusses des Diplomlehrgangs an der Militärakademie.
Damals hatte ich leider nicht wirklich viel Zeit, um die Stadt individuell kennenzulernen, weil das offizielle Programm uns vollständig in Beschlag nahm.
Das möchte ich nun nachholen.
–> Ich verbrachte drei wunderschöne, sonnige Tage in Helsinki, während es in der Schweiz regnete und ziemlich kühl war. Details siehe meine Berichte im Blog und meinen Reisebericht.

27. Mai – 7. Juni 2018
Norwegen Frühling 2018 - GesamtrouteMeine erste Reise nach Norwegen.
Wie schon im Herbst 2017 in Island, erkunde ich die Lofoten im Norden von Norwegen mit dem Mietwagen.
Gebucht habe ich die Reise bei Travel Scandinavia (travel worldwide AG) in Zürich.
Und wie schon auf der Islandreise wird mein Fokus auch auf den Lofoten auf der Landschaftsfotografie liegen.
Das besondere an dieser Reise wird für mich sein, dass das Reiseziel nördlich des Polarkreises liegt und dass die Sonne dort während meiner ganzen Reise nicht untergehen wird.
–> Ich habe hohen Norden mit seinem eigenen Charme kennen und irgendwie mögen gelernt. 11 Nächte (an denen es nie dunkel wurde) an sechs verschiedenen Orten auf den Vesteralen und den Lofoten, 1265 km mit dem Mietwagen, unzählige beeindruckende Landschaften, zwei Tage Sonnenschein, zwei Tage Regen und Sturm, und acht Tage ständiger Wetterwechsel, und Temperaturen von 2 bis 10 Grad Celsius im Juni.
Mir hat’s sehr gefallen. Ich gehe sicher irgendwie und irgendwann wieder.
Details im Blog in meinen täglichen Kurzberichten.

4. – 8. Juli 2018
Ein verlängertes Wochenende, an dessen Beginn mein Geburtstag steht, mit einem Städteflug nach Kopenhagen.
Mein erster Besuch der dänischen Hauptstadt war 1991. Da bin ich vor den Diplomprüfungen mit zwei Studienfreunden mit dem Nachtzug von Basel nach Kopenhagen gefahren, und wir sind eine Woche in einem günstigen Hotel im Dreierzimmer mit Gemeinschaftsdusche auf dem Flur abgestiegen.
Nun bin ich nach 27 Jahren zum zweiten Mal dort. Aber dieses Mal etwas komfortabler mit Flug und ****Hotel. 😉

18. – 28. September 2018
Island Herbst 2018 - GesamtrouteMeine zweite Islandreise.
Im Herbst zieht es mich wieder nach Island. Die Eindrücke, die ich bei meiner ersten Islandreise erhalten habe, machen Lust auf „mehr“.
Dieses Mal führt ein grosser Teil der Reiseroute über Schotterpisten durch das Hochland, und mein Mietwagen wird nicht mehr ein netter, kleiner KIA Ceed sein, sondern ein Offroader in der Grössenordnung eines Toyota Rav4 4×4.
Ich habe vom Reisebüro Erlingsson in Reykjavík, mit dem ich das letzte Mal schon sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, noch nicht alle Hoteladressen erhalten, aber die Route ist fixiert.