Skandinavien 2023: Ein Tag in Aarhus

Flaggen_Schweden_Dänemark

Das Wetter hat sich gebessert. Wegen des Windes.
Hier in Aarhus hatte es heute den ganzen Tag über ziemlich starken Wind. Und der sorgte dafür, dass die Gewitterwolken von gestern weggeblasen wurden. Die Sonne kam wieder durch.
Alles in allem ein schöner Tag, wenn man sich nicht an Wind störte. 🙂

Ich bin, wie immer, wenn ich einen ganzen Tag in einer für mich neuen Stadt bin, zu Fuss mit der Kamera losgezogen, und habe die Innenstadt und den Hafen etwas erkundet.

Aarhus hat eine gut ausgebaute, langgezogene Fussgängerzone mit vielen Geschäften und Restaurants. Dort war heute auch einiges los.

Viel interessanter fand ich allerdings die Wasserfront.

Das erste, das mir dort ins Auge stach, war eine schöne, grosse Jacht.
Keine der supermodernen Riesenjachten der russischen Oligarchen, wie ich sie letztes Jahr ab und zu in Norwegen gesehen hatte. Die Jacht hier war schon etwas älter, mit einem klassischen Aufbau, wenn auch mit modernen Mitteln ausgestattet.
Als ich näher ging, stellte ich fest, dass die Besatzung Marineuniformen trug und einander militärisch grüsste. Ausserdem stand an der Gangway ein Matrose mit gezogenem Säbel Wache und salutierte jeden, der aufs oder vom Schiff ging.
Auf der anderen Seite war das Schiff nicht bewaffnet, und dürfte auch für moderne Seekriegsführung zu alt sein. Trotzdem war’s offensichtlich etwas Offizielles.
Der Name des Schiffes war „Dannebrog„. Das ist der Name der dänischen Flagge.
Ein Blick ins Internet sagte mir dann, dass vor mir die Jacht des dänischen Königshauses lag, gebaut 1932.
Es ist neben der „Norge„, der Jacht des norwegischen Königshauses, eine der beiden letzten königlichen Jachten, die es noch gibt.
Ein wirklich schönes Schiff. 🙂

Am Wasser fand ich neben neuen, hochmodernen Überbauungen eine Gelände, das auf den ersten Blick wie eine Baubrache aussah. Als ich dann hin ging, fand ich heraus, dass es sich um ein Gemeinschaftsgartenprojekt namens Pier2 Haven handelt, mit dem Lebensqualität in das Hafengelände gebracht werden soll. Dort standen über 40 Hochbeete mit allerlei Gemüse und Kräutern, teils von Privaten, teils von der Projektorganisation.
Und mitten drin gab es einen Pavillon in Kugelform aus Plexiglas. Darin befand sich ein Café; und darum herum diverse Sitzmöglichkeiten.
Da ist man mit ein paar Schritten aus der Grossstadt mit Verkehr, Beton und Glas mitten in einem Garten. 🙂

Morgen geht es weiter Richtung Westen. Von hier aus fahre ich nach Esbjerg an der Nordseeküste, also einmal quer durch Dänemark.
Dort bleibe ich allerdings nur eine Nacht, weil ich am nächsten Tag auf dem Weg nach Odense ins Legoland will, das weniger als eine Stunde von Esbjerg entfernt in Billund ist. Das Ticket habe ich bereits gekauft.
In Billund ist übrigens auch der Sitz der Firma LEGO. 🙂

Stay tuned.

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