Skandinavien 2023: Legoland

Wie gestern angekündigt, war ich heute im Legoland in Billund.

Ich bin extra etwas früher aufgestanden und in Esbjerg losgefahren, damit ich um 10:00 da sein konnte, wenn der Park sein Pforten öffnete.
Ich machte mir kaum Sorgen von wegen „Anstehen“ und „zu viele Leute“. Ich hatte mein Ticket längst online gekauft.
Es ging mir darum, auf den Parkplatz P1 zu kommen, damit ich bis zum Eingang nicht zu weit gehen musste. Legoland hat 6 Parkplätze, von denen jeder mehrere hundert bis tausend Autos fasst. Aber eben, die einen Parkplätze sind näher beim Eingang als andere. Und die sind immer zuerst voll.

Ich hatte Recht. Als ich kurz vor 10:00 beim Legoland ankam, waren auf dem P1 noch weniger als 200 Parkplätze frei, und man konnte zusehen, wie der Zähler auf der Anzeige herunter zählte.
Aber ich schaffte es, und zusammen mit hunderten Familien mit Kleinkindern, Kinderwagen, Hunden, Kühlboxen und Rucksäcken voll Windeln & Schoppen musste ich 5 Minuten nach Türöffnung ca 10 Minuten anstehen, bis ich an den Eingang kam. Wie gesagt, der Gang zum Boxoffice blieb mir erspart. Ich hatte mein Ticket auf meinem Handy.

Legoland ist ein Freizeit-Park, wie zum Beispiel der Europa Park, inklusive Hotels und was sonst noch dazu gehört. Es hat verschiedenen Bahnen, aber auch Spielbereiche für Kinder und eine Miniaturwelt.
Alles ist auf Lego ausgerichtet. Die Bahnen heissen wie auch in anderen Parks „Pirate Land„, „Polar Land“ oder auch „Adventure Land„, etc. Und es gibt auch Ritterspiele, Theatervorführungen, Schiessbuden wie auf dem Jahrmarkt, Verpflegungsstände und Restaurants.
Nur ist hier halt eben alles im Lego Stil gehalten, und überall stehen lebensgrosse Figuren, die aus Lego Steinen gebaut wurden.
Und es gibt eine Miniaturwelt, in der halbe Städte und bekannte Gebäude 1:1 mit Lego Steinen gebaut wurden. So kann man hier den Eiffelturm, den Burj Khalifa, die Tower Bridge oder auch Schloss Neuschwanstein sehen.

Eine echte Überraschung für mich war eine umfangreicher Nachbau des berühmten Bryggen-Quartiers in Bergen, Norwegen. Ich kenne die Stadt ein bisschen und habe das Model auf Anhieb erkannt. Die Detailtreue ist sehr hoch. Bloss in Bezug auf die Ausdehnung musste man wohl etwas Abstriche machen.

Genau diese Miniaturwelt war für mich der Grund, nach Legoland zu gehen. Die Bahnen, Schiessbuden und Spielecken interessierten mich nicht. Aber zu sehen, was man mit den Lego Steinen, mit denen man vor 50 Jahren selbst gespielt hatte, alles gebaut werden kann, war sehr spannend. Besonders das 1:1 Modell eine Ferrari Sportwagens hatte es gross und klein angetan.
Lego gehört zu den drei grössten Spielwaren-Hersteller der Welt. Und ich denke, es hat Generationen von Kindern begleitet. Heutzutage gibt es viele verschiedene Bausätze, die man bauen kann. Aber das Ganze ist nicht ganz billig. Solche Bausätze kosten schnell einmal mehrere hundert Franken.
Ich bin halt immer noch Fan einer grossen Kiste voll mit bunten Lego Steinen verschiedener Grösse, mit denen man seiner Phantasie freien Lauf lassen konnte.

Der Park war übrigens entgegen meinen Befürchtungen angesichts der Menschenmenge am Morgen nicht voll. Es gab kaum Schlangen bei den Bahnen, und als ich nach dem Mittag wieder ging, war der Eingangsbereich leer, und nur noch eine Ticketkasse geöffnet.

Nun bin ich Odense. Hier werde ich zwei Nächte bleiben.
Und hier werde ich mich morgen mit einem weiteren, weltberühmten dänischen „Exportschlager“ beschäftigen:
Odense ist nämlich der Geburtsort von Hans Christian Andersen (der sich selbst immer nur H.C. Andersen genannt hatte). Er ist der Autor vieler sehr bekannter Märchen, wie zum Beispiel „Das hässliche Entlein„, „Des Kaisers neue Kleider„, „Die kleine Meerjungfrau“ oder auch „Die Prinzessin auf der Erbse„.
Hier gibt’s ein Geburtshaus und eine H.C. Andersen Museum. Das werde ich mir morgen mal ansehen.

Stay tuned.

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