Skandinavien 2023: Sightseeing in Kopenhagen

Heute habe ich den ersten Teil meines Sightseeing in Kopenhagen gemacht.

Was ich wo und wann angeschaut habe, wurde ziemlich stark auch vom Wetter mitbestimmt.
So war ich in einer Kirche in der Innenstadt, weil wieder einmal ein Regenschauer mit heftigen Winden (lustig ist immer, wie die Leute mit den Regenschirmen dann zurecht kommen) durchzog.
Lutheranische Kirchen bieten sonst nicht viel Sehenswertes im Innern; ausser sie stammen noch aus der Zeit vor der Reformation. Zum Glück wurde in Schweden und auch in Dänemark damals während der Reformation nicht alles herausgerissen und kaputt gemacht.

Aber angefangen habe ich mit Ripley’s – Believe it or not. Das ist ein „Museum“, das lauter kuriose Objekte und Geschichten präsentiert. Ob alles wahr ist? Wer weiss? Eben „Believe it or not“.
Der Besuch war ganz amüsant. Aber hätte ich dafür extra bezahlen müssen, wäre ich wahrscheinlich nicht hineingegangen. Das ist definitiv eine Touristenfalle.
Aber mit der Copenhagen Card war der Eintritt ja schon bezahlt.
Ein schöner Zusatz war das H.C. Andersen Museum gleich nebenan, das zu Ripley’s dazugehörte und dessen Eintritt dafür inbegriffen war.
Ich war ja im grossen H.C. Andersen Hus in Odense. Dort war der Ansatz eher von der wissenschaftlichen Betrachtung von H.C. Andersens Leben und Werk.
Hier konnte man den Lebenslauf verfolgen, sowie Andersens Reisen. Und ein grosser Teil war seinen Märchen gewidmet, die in mehreren Sprachen erzählt wurden.
Ripley’s gibt’s übrigens auch in anderen Städte, zB in Amsterdam.

Bei meinem weiteren Spaziergang durch die Strøget, die 1,1 km lange Fussgängerzone und Shoppingmeile von Kopenhagen, wurde es, wie schon erwähnt, plötzlich etwas nass. Das habe ich in der Helligåndskirken abgewartet. 🙂

Sobald der Regen nur noch ein leichtes Rieseln war, ging ich weiter.
Bis der Regen wieder stärker wurde. Da entschied ich mich, etwas zu tun, das ich seit Jahren nicht mehr getan hatte. Ich besichtigte ein Schloss. 😉

Diese Kasten interessieren mich eigentlich immer nur von aussen. Da aber auch hier der Eintritt schon in der Copenhagen Card inbegriffen war, habe ich mir Schloss Christiansborg von innen angeschaut.
Früher war das der Sitz der dänischen Könige. Bis die Königsfamilie nach Schloss Amalienborg umzog, wo die Königsfamilie jetzt wohnt.
Heute wird Schloss Christiansborg vor allem von der Königin, dem Premierminister und dem Parlament für offizielle Empfänge genutzt.
Neben der Repräsentationsräume konnte man sich auch die Schlossküche anschauen. Beeindruckend. 🙂

Apropos Königin: Margrethe II. von Dänemark ist seit 51 Jahren auf dem Thron. Damit ist sie nach dem Tod von Elisabeth II. von Grossbritannien weltweit das dienstälteste amtierende weibliche Staatsoberhaupt.
Sie ist auch ein Jahr länger im Amt als König Carl XVI. Gustav von Schweden. Der feiert nämlich dieses Jahr sein 50-jähriges Thronjubiläum.

Und so ging es den ganzen Tag weiter: bei Regen im Museum oder im Restaurant, bei Sonne draussen.
Und das wechselte oft.

Am Abend habe ich mir dann zur Feier des Tages noch ein schönes Stück Fleisch gegönnt. 🙂

Und morgen mache ich dann eine weitere Sightseeing-Tour.

Stay tuned.

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