Skandinavien 2023: Regen in Kopenhagen

Heute hat es in Kopenhagen dauerhaft geregnet;  zumindest bis zum früheren Nachmittag. Nicht so wie gestern, als ab und zu ein Regenschauer niederging, den man abwarten konnte. Heute hat es am Stück geregnet.

Also habe ich mein heutiges Programm angepasst: Statt Sightseeing im Schloss Amalienborg und Schloss Rosenborg (ausserdem waren das Kastellet und die Kleine Meerjungfrau geplant), gab es für mich Planetarium, Kino und Café.

Das Planetarium ist hier bei meinem Hotel gleich um die Ecke. Das kenne ich noch von meinem letzten Besuch in Kopenhagen vor fünf Jahren. Es ist nach Tycho Brahe benannt, einem dänischen Astronomen aus dem 16. Jahrhundert.
Die haben interessante Ausstellungen über die Entstehung des Universums, welche mit den modernsten Multi-Media-Mittel unterstützt werden.
Und sie haben einen grossen, kuppelförmigen Filmsaal, in dem alle zwei Stunden verschiedene Filme gezeigt werden. Leider auch Filme, die mit Astronomie so gar nichts zu tun haben. Deshalb musste ich nach meinem Besuch der Ausstellung mehr als eine Stunde in einem Café totschlagen, weil zum Zeitpunkt meines Besuches zuerst ein Zeichentrickfilm für Kinder gezeigt wurde. (sic!)
Aber der nachfolgende Film über Dinge, die man von blossem Auge nicht sieht, weil sie zu langsam, zu schnell oder auch schlicht zu klein sind, war wirklich gut.

Als dann am Nachmittag der Regen aufhörte, habe ich mich spontan zu einem Kurzbesuch im Tivoli entschieden.
Eigentlich habe ich es ja nicht so mit Freizeitparks, und das Tivoli ist einer der ältesten dieser Parks.
Aber vielleicht macht das Alter den Unterschied aus.
Das Tivoli ist etwas anders als die heutigen, grossen Parks.
Der Park ist sicher kleiner und „familiärer“, und man hat noch das Gefühl, in einem Park im eigentlichen Sinne mit viel Grün zu sein.
Das Tivoli liegt direkt neben dem Hauptbahnhof mitten in Kopenhagen. Anfahrt mit dem Auto und Parkplätze? Fehlanzeige. Ins Tivoli geht man zu Fuss.
Als ich heute dort war, fand auf der grossen Bühne in der Mitte des Parks ein Konzert mit einer Jugend-Brassband statt. Es gibt auch noch weitere Bühnen, zum Beispiel eine mit chinesischem Theater.
Und natürlich gibt es den Teil mit den Fahrgeschäften und Verpflegungsständen wie auf einem Jahrmarkt. Allerdings sucht man vergebens nach sogenannten Monsterbahnen und Wasserbahnen. Die Fahrt mit dem Rollercoaster dauert weniger als eine Minute. Auch die Dimensionen der anderen Fahrgeschäften halten sich in Grenzen.
Ausserdem hat es jede Menge Restaurants und auch ein Hotel im Park.
Aber der Eintritt war, wie auch das Planetarium am Morgen, auf der Copenhagen Card Card inbegriffen.
Also machte ich einen kleinen Spaziergang quer durch den Park.

Nun bin ich am Packen meiner Koffer.
Morgen ist der 49. und letzte Tag meiner Reise durch Schweden und Dänemark. Nach sieben Wochen fliege ich morgen nach Hause.

Stay tuned.

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