Skandinavien 2023: wieder zu Hause

Nun bin ich wieder zu Hause.

Meine diesjährige Skandinavienreise ist leider bereits Geschichte.
Vor genau einer Woche bin ich von Kopenhagen zurück nach Zürich geflogen.

Die Koffer sind ausgepackt, die Fotoausrüstung ist weggeräumt, der Backup der Bilder ist gemacht, und heute wasche ich noch die restliche Wäsche. 😉

Was nun kommt, wird Monate dauern: Bilder sortieren, auswählen und bearbeiten. 🙂 Bis heute habe ich alle Bilder bis Tag 2 bearbeitet und hier in die Galerie geladen. Ich habe also noch die restlichen Bilder von 47 Tagen vor mir… 😉

Das bringt mich zu ein paar statistischen Daten zu der Reise:

  • 2 Länder
  • 49 Reisetage
  • 48 Nächte in 29 verschiedenen Hotels
  • 6’118 Kilometer mit den Mietwagen gefahren und dabei 392 Liter Benzin gekauft.
    Das macht einen Durchschnittsverbrauch von 6.4 Liter pro 100 Kilometer.
  • 3 Flüge (Zürich-Stockholm-Umeå; Kopenhagen-Zürich)
  • 3 Fährtransfers (von und nach Gotland; von Göteborg, Schweden nach Frederikshavn, Dänemark)
  • 11’737 Rohbilder von 2 DSLR, 1 Bridgekamera, 1 Smartphone, 1 Videokamera & 1 Drohne

Das war in jeder Hinsicht die längste Reise, die ich je gemacht haben.
Dabei hatte ich Wetterglück. Die ersten dreissig Tage hatte ich nur Sonnenschein. Insgesamt erlebte ich drei oder vier Tage, an denen es ununterbrochen regnete. Und die letzten Tage in Kopenhagen waren durchzogen mit gelegentlichen starken Gewittern, die aber immer rasch vorbei waren.

Eine sehr schöne Reise mit vielen Eindrücken.
An der Route würde ich nicht viel ändern. Lediglich etwas mehr darauf achten, auf Nebenstrassen zu fahren anstatt auf Autobahnen. Man hat so einfach viel mehr von der Landschaft. Insbesondere am Anfang der Reise in Mittelschweden war dieser Unterschied frappant und die Abstecher ins Hinterland lohnten sich.
Und ich würde etwas mehr „Ruhetage“ einbauen. Das heisst, ich würde den einen oder anderen Etappenort auslassen, etwas längere Strecken fahren, dafür aber am nächsten Etappenort einen Tag länger bleiben.
Ich musste gegen Ende der Reise feststellen, dass sich eine gewisse Müdigkeit einstellte. Wenn man über vierzig Tage entweder Auto fährt oder Besichtigungen macht, spürt man das irgendwann.
Ausserdem gibt es einige Orte auf dieser Route, an denen ich es schade fand, schon wieder abreisen zu müssen. Ich wäre dort gerne einen Tag länger geblieben.
Das bringt mich zur Kontroverse zwischen „alles im Voraus buchen“ und „auf der Tour von Etappe zu Etappe vor Ort nach eine Unterkunft zu suchen“. Auch wenn die zweite Variante einem unterwegs die viel grössere Handlungsfreiheit lässt, hätte ich damit auf dieser Reise mehrfach in Probleme gehabt. Insbesondere an den Wochenenden wäre es an beliebten Touristenorten in Süden von Schweden und in Dänemark kaum möglich gewesen, spontan eine Unterkunft zu finden.
Und als ich in Göteborg ankam, fanden dort an diesem Wochenende im Ullevi Stadion zwei Konzerte der Heavy Metall Band Metallica statt. Das Stadion fasst ca 50’000 Leute. Die ganze Stadt war ausgebucht. Hätte ich mein Hotelzimmer nicht schon ein halbes Jahr vorher gebucht, wäre es wohl sehr schwierig geworden, an diesem Wochenende überhaupt eine Unterkunft zu finden.
Generell ist es natürlich auch eine Frage der Kosten. Hotelzimmer, die man ein halbes Jahr im voraus bucht, sind tendenziell deutlich billiger als Hotelzimmer, die man spontan vor Ort bucht. Bei 48 Nächten kann das durchaus ins Geld gehen… 😉

Ich habe mir ein paar Orte gemerkt, die ich gerne noch einmal besuchen möchte. Aber nicht unbedingt mit auf einem ähnlichen Roadtrip, sondern eher gezielt. Aber das behalte ich im Hinterkopf für spätere Jahre. Als Nächstes steht nun wieder eine Islandreise im Herbst an.
Wohin ich nächstes Jahr gehe, wie lange und in welcher Form, ist noch offen. Das werde ich nach Island im Herbst entscheiden.

Stay tuned.

Ein Gedanke zu “Skandinavien 2023: wieder zu Hause

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