Island 2017: Morgen geht’s los.

Island_flag
Die Koffer sind schon fast fertig gepackt. Noch ein paar Kleider und Hygieneartikel zusammensuchen, und fertig ist mein Gepäck.

Für mich, der gerne mit möglichst leichtem Gepäck reist, wenn er fliegt, ist das ein Novum. 😉
Ich habe dieses Mal nämlich zwei Koffer dabei, da ich noch einiges an Fotoausrüstung mitnehme. Ich will die wunderschöne Landschaft in Island schliesslich in einer möglichst hohen Qualität aufnehmen. Da reicht der kleine Sensor meiner „travellin‘ cam“, der NIKON 1 V2 leider nicht. Da brauche ich „schweres Geschütz“, und das hat sein Gewicht, und auch ein gewisses Volumen. Nicht zuletzt, weil ein gutes, stabiles Stativ ein absolutes Muss ist für das, was ich geplant habe. Was ich alles dabei habe, und was davon wirklich nützlich war und was ich überflüssigerweise eingepackt hatte, werde ich berichten, wenn ich wieder zurück in der Schweiz sein werde.
Aber auch die regen- und windfeste Kleidung und Schuhe, die ich benötige, um den Wetterkapriolen in Island zu trotzen, sind halt auch nicht so leicht und dünn wie eine Badehose und ein Handtuch. 😉

Heute Abend fahre ich dann kurz zum Flughafen und gebe mein Gepäck schon einmal auf.
Somit wird das Boarding morgen zu einer einfachen und hoffentlich stressfreien Sache.

Mein Flug FI569 nach Island geht um 14:00 ab Zürich und kommt um 15:50 am Flughafen Keflavík an. Scheint auf den ersten Blick ein kurzer Flug zu sein.
Wenn da die Zeitverschiebung nicht wäre. Die Uhren in Island haben nämlich UTC, also die Zeit über dem Meridian in Greenwich. Und das sind zwei Stunden weniger als bei uns, da Island auch keine Sommerzeit hat.
Mein Flug dauert also tatsächlich 3 Stunden und 50 Minuten, und in Schweizer Zeit gerechnet, komme ich um ca. 17:50 am Flughafen Keflavík an.

Von Keflavík geht es dann mit dem Flybus nach Reykjavík in mein erstes Hotel, das Sunna Guesthouse.

Dort werde ich drei Nächte bleiben. So habe ich zwei volle Tage Zeit, Reykjavík zu erkunden; bevor ich dann am Sonntag, 1.10.17 meinen Mietwagen übernehmen werde und mich auf meine neuntägige Tour entlang der Süd- und Westküste Islands begebe. Der Tourplan mit allen Abschnitten ist übrigens bereits hier in der Galerie „Island 2017“ hoch geladen.

Ich melde mich voraussichtlich das nächste Mal morgen Abend, sobald ich im Hotel bin und Netz habe.

Tipp für Schweizer Reisende: Die Angebote des EDA

itinerisGestern wurde ich auf darauf aufmerksam gemacht, das das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) (Schweizer Aussenministerium) Schweizer Reisenen den Dienst „itineris“ anbietet.

Nach der kostenlosen Registierung auf der Homepage des Departements muss das eigene Profil ergänzt werden, und es kann eine Notfalladresse erfasst werden.

Dann hat man die Möglichkeit, seine Reisen zu erfassen; mit Land, Datum und Aufenthaltsort.

Das gibt dem EDA die Möglichkeit, einen zu kontaktieren und zu informieren, wenn es im Aufenthaltsland zu Problemen kommt, oder sich solche abzeichnen.
Weiter können die Behörden bei einem Vorfall leichter die nächste Angehörigen ausfindig machen und diese mit Informationen versorgen.

Der Dienst ist kostenlos und kann auch über die App „itineris“ genutzt werden. Es gibt sie sowohl im App Store Switzerland für iPhone wie auch bei Google Play Switzerland für Android Phones.

Aber auch ganz allgemein lohnt sich ein Blick auf die Homepage des EDA vor einer Reise immer.
Neben den aktuellen Reisewarnungen, die das Departement aufgrund der Sicherheitslage laufen herausgibt und aktualisiert, findet man dort viele nützliche Tipps rund ums Reisen.

Travelling solo

Meistens bin ich in den Ferien alleine unterwegs. Das war eigentlich schon immer so.

Schon meine Schottlandreise 1983 nach der Matura („Abitur“ für meine deutschen Freunde) habe ich alleine gemacht, weil ich den Campingtrip meiner Klassenkameraden Richtung Süden langweilig fand und ich sowieso schon immer lieber Kälte als Wärme hatte.
Also kaufte ich mir ein Interrailticket für freie Fahrt auf allen Bahnstrecken Europas und fuhr nach Schottland; im Herbst natürlich und ohne Begleitung. 😉

Ich habe auch schon einige Monate alleine in den USA gelebt, und in den letzten Jahren habe ich im Sommer jeweils mehr oder weniger längere Reisen mit dem Auto ins benachbarte Ausland gemacht. Alleine notabene.

Und nun habe ich im Herbst eine zweiwöchige Islandreise geplant (und schon gebucht), auf der ich die Süd- und die Westküste Islands mit einem Mietwagen erkunden will. Natürlich alleine.

Ich hätte also genug zu erzählen, wie es ist, alleine zu reisen. Und ich könnte auch einige Tipps und Tricks verraten.
Aber ich finde, dafür ist meine Erfahrung nicht gross genug und vor allem auf Destinationen beschränkt, an denen in der Regel eine funktionierende Zivilisation vorhanden ist und man sich mit Deutsch, Englisch, Französisch und ein paar Brocken Italienisch ganz gut durchschlagen kann.

Da bin ich bei National Geographic auf einen Artikel der erfahrenen Reisejournalistin Carrie Miller gestossen, und fand, dass sie das viel besser beschreiben kann als ich:

Six Things Solo Travel Teaches You