Skandinavien 2023: Halmstad

Flaggen_Schweden_Dänemark

Halmstad hat eine kleine „Altstadt“, welche zum grössten Teil Fussgängerzone und gleichzeitig Shoppingmeile ist.
Wie im letzten Post schon erwähnt, liegt Halmstad an der Mündung des Flusses Nissan ins Meer, genauer gesagt in den Kattegat nördlich des Öresund.

Heute erkundete ich eben diese Altstadt mit ihren vielen Läden, Cafés, Restaurants und einigen wenigen Sehenswürdigkeiten.
Südlich der Altstadt liegt das Schloss Halmstad.
Im 17. Jahrhundert von den Dänen gebaut, beherbergt es, seit Halmstad schwedisch wurde, die Bezirksverwaltung.
Man kann das Schloss besichtigen, aber nur auf Voranmeldung, und leider nicht am Mittwoch. Somit schaute ich es mir halt nur von aussen an. 🙂

Es gibt in Halmstad auch mehrere schön angelegte Parks, die von der Bevölkerung genutzt werden, auch um zu Picknicken und Sonnenbaden. Und es finden sich noch wenige Teile der alten Stadtbefestigung sowie einige ältere Fachwerkhäuser.
Mir hat besonders die Gegend entlang des Flusses sehr gut gefallen. Hier hat man etliche Mehrfamilienhäuser gebaut, und das Flussufer ist eine Naherholungszone. Ich vermute, diese exklusive Wohnlage ist nicht ganz billig. 🙂

Ich streifte etwas mehr als zwei Stunden durch mit der Kamera durch die Stadt. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Lesen und Kaffee trinken.
Mein Hotel hat einen netten Innenhof, in dem man in Ruhe draussen lesen kann, ohne dass man aufs Zimmer muss. Und für Nachschub an Getränken ist durch die Hotelbar immer gesorgt.

Die Ruhe war dann vorbei, als mehrere Familien mit ihren schlecht erzogenen Kindern (im Alter von ca 8 bis 12) aus der Stadt zurück kamen. Dann gingen das Gekreische und die Streitereien los.

Bei diesem Hotel ist das Nachtessen im Zimmerpreis mit einbegriffen. Jeden Abend gibt es ein Buffet mit warmen und kalten Speisen. Sehr lecker.
Ist ja irgendwie logisch, dass Familien dann nicht ins Restaurant essen gehen. Und natürlich will man bei dem Wetter draussen im Innenhof essen.
Aber dann bitte sollen sie ihre Balgen unter Kontrolle haben und nicht die anderen Gäste mit Ballspielen und Gekreische belästigen.
Heute habe ich so einem Bubi um die 12 gezeigt, was Anstand heisst. Als ich am Buffet Brot für mich schnitt, wollte er sich vordrängeln. Ein Wunder, dass er nicht noch das Brot nahm, das ich gerade geschnitten hatte.
Und schwupp, war er plötzlich einen halben Meter zurück. Der hat mich komisch angesehen. Das hat er bei seiner Oma und seiner Mami wohl noch nie erlebt. 😉 Denen hat er offenbar aber nichts davon erzählt, denn ich hatte schon damit gerechnet, dass da Reklamationen kommen. Aber nein: Nix.

Morgen fahre ich noch einmal ins Landesinnere nach Jönköping. Das wird die drittletzte Etappe, bevor ich dann über Karlstad nach Göteborg fahre, wo ich am Sonntag eintreffen werde.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Zurück an die Küste nach Halmstad

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Aufgrund der relativ kurzen Strecke, die ich heute vor mir hatte, verliess ich Växjö relativ spät.

Mein erstes Zwischenziel war das Schloss Teleborg.
Ich hatte es im Internet gefunden und beschloss, mir das einmal anzusehen.
Das Schloss steht auf einem Hügel inmitten einem Park.
Irgendwie erinnerte mich die Szene an einen Aschenputtel Film von Walt Disney. 🙂
Ein wunderschönes, kleines Schlösschen, zu dem alle hinaufblicken müssen, wenn sie ankommen. Zum Haupteingang führt eine steile Treppe. Und der Park darum herum kann sich auch sehen lassen.
Allerdings ist das Schloss nicht sehr alt (ca 120 Jahre), historisch kaum von Bedeutung (von einem GRaf für seine Frau gebaut) und innen gab es nichts zu besichtigen, denn das Schloss ist ein Hotel.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich wohl dort gebucht. Das Hotel macht einen gediegenen Eindruck, ist aber nicht einmal so teuer wie ich gedacht hatte.
Gemäss Homepage des Hotel würde mich ein Einzelzimmer im Nebengebäude für eine Nacht 1’145.– Schwedische Kronen kosten. Das sind gut 100 Schweizer Franken. Da habe ich auf dieser Reise einige Buchungen, die deutlich mehr kosten. Und nicht an einer so schönen Lage liegen.
Allerdings kosten die Suiten im Schloss dann schon etwas mehr, nämlich SEK 1’995.– pro Person. Wem das nun auch nicht soooo teuer vorkommt für eine Suite, muss wissen, dass man im Schloss kein eigenes Bad hat, sondern ein Gemeinschaftsbad auf dem Flur. 😉
Also ist das Schloss wohl gar nicht so ein Luxustempel. 😉 Aber schön ist es trotzdem und die Lage ist super.

Auf dem Weg nach Halmstad bin auch mal wieder runter von der Autobahn und durch den Wald gefahren. Allerdings wurde der Ausflug nach einigen Kilometern Waldweg durch einen Stapel alter Reifen gestoppt, die als Wegsperre aufgestellt worden sind.
Also hiess es, wieder umzukehren und zurück auf die Autobahn zu fahren.

Nun bin ich hier in Halmstad.
Hier bleibe ich zwei Nächte. Das heisst, ich habe morgen den ganzen Tag Zeit, das Stadtzentrum zu erkunden. Halmstad liegt an der Mündung des Flusses Nissan (der heisst wirklich so) ins Meer. Entsprechend treten hier wieder zwei Phänomene auf, die ich in Küstennähe immer wieder beobachten konnte:
1. Es hat Möwen. Diese Viecher sind überall und immer darauf aus, etwas Essbares abzustauben. Dabei machen sie einen Höllenlärm. Also im Freien bloss nichts unbeaufsichtigt herumliegenlassen. Sonst ist es weg.
2. Es hat Wind. Und der ist bei mir hochwillkommen. Denn hier ist definitiv der Sommer angekommen. Die Sonne scheint den ganzen Tag (und die Tage sind hier lang). Die Temperaturen können an windgeschützten Orten problemlos auf über 25 Grad steigen. Und offenbar hat es in ganz Schweden seit Wochen kaum geregnet.
Der Wind kühlt das Ganze ein bisschen ab und macht die Wärme für mich erträglich.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Und weiter geht’s in Landesinnere

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Ich bin wieder mobil.

Ich konnte einen neuen Mietwagen organisieren.
Wie erwartet konnte ich bei Europcar in Helsingborg den Wagen nicht tauschen. Man war zwar mit mir einig, dass es keine gute Idee wäre, wenn ich mit diesem Schaden noch eine weitere Woche und gut 1’000 km weiterfahren würde. Nur eben: Sie hatten gar keinen freien Wagen, den man mir im Austausch geben konnte.
Also schlug ich vor, es bei einer andere Mietwagenfirma zu versuchen, z B bei Hertz. Aus dem Internet wusste ich, dass die ca 600m von Europcar entfernt waren, und auch, dass die noch einige Autos haben sollten.
Bloss der Mitarbeiter von Europcar wollte dort nicht selbst anrufen. Das sähe nicht sehr gut aus. Kurz: es war ihm halt peinlich.
Also rief ich selbst an und kriegte dort aber nur das schwedisch sprechende „Bändchen“ ans Telefon.
Kurzerhand liess ich den Seat bei Europcar stehen und ging zu Fuss zu Hertz.
Und kriegte ohne grosse Probleme einen neuen Mietwagen. Führerschein und Kreditkarte genügten und das Problem war gelöst. 🙂
Ich kriegte nicht nur praktisch einen Neuwagen (Kilometerstand 13’364). Ich kriegte ein Auto, von dem ich vorher noch nie gehört hatte: einen Lynk & Co 01 Hybrid.
Das ist ein chinesischer SUV, der in Zusammenarbeit mit Volvo entwickelt wurde. Tatsächlich steckt sehr viel Technologie von Volvo drin, so etwa der Motor und die Sicherheitstechnik. Kein Wunder, denn wie mir der Europcar Mitarbeiter erzählte, sei Volvo von den Chinesen übernommen worden. Fragt sich bloss, wieviel chinesische Technologie in Zukunft in den Volvos verbaut sein wird…
Übrigens: Soeben habe ich bei einem Blick aus dem Hotelzimmer auf den Parkplatz festgestellt, dass der Lynk & Co 01 offenbar auch ein Schiebedach hat. Das werde ich morgen gleich ausprobieren. 😉

Mit dem neuen Wagen bin ich dann zurück zu Europcar, habe meine Sachen umgeladen und den Seat abgegeben. Somit ist das Mietverhältnis mit Europcar abgeschlossen, und ich warte auf die Abrechnung. Das könnte einen Moment dauern, den der Mitarbeiter dort hatte noch nie einen solchen Fall und sein Chef (der mir am Samstag am Telefon nicht helfen wollte) ist in den Ferien.
Wenn alles richtig läuft, sollte auch wegen dem Schaden keine weiteren Kosten auf mich zukommen. Ich habe im Mietvertrag die maximale Vollkaskoversicherung drin. Die ist bei Europcar bei so langer Mietdauer Pflicht. Selbstredend, dass ich die bei Hertz auch abgeschlossen habe. 😉

Nun bin ich also wieder in der Spur und auch im Zeitplan.
Die Fahrt nach Växjö nahm ich gemütlich und hielt unterwegs noch in Hässleholm an, um zu Mittag zu essen.

Morgen fahre ich via Värnamo zurück an die Küste nach Halmstad. Dort werde ich wieder zwei Nächte bleiben.

Bei der ganzen Geschichte um den neuen Mietwagen hatte ich es beinahe vergessen:
Heute ist die Halbzeit bei meiner Reise. Es ist der 25. von 49. Reisetagen. Das heisst, ich bin dreieinhalb Wochen unterwegs und werde es noch einmal dreieinhalb Wochen sein. Am 21. Juni, dem 34. Reisetag, werde ich Schweden verlassen und mit der Fähre nach Dänemark fahren.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Helsingborg

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Sonntag in Helsingborg bedeutet vor allem eines: Ruhe.
Da ist nicht viel los. Die meisten Läden und viele Restaurants sind geschlossen. Sogar in meinem Hotel ist die Hotelbar und das Restaurant am Sonntag geschlossen. Auch auf den Strassen ist spürbar weniger Verkehr unterwegs.
Einzig die Fähren von und nach Helsingør fahren den ganzen Tag schön regelmässig ca alle halbe Stunde.

Helsingborg in Schweden und Helsingør in Dänemark liegen einander gegenüber an der Stelle, an der der Öresund am schmalsten ist, nämlich knapp 4 km. Bei gutem Wetter sieht man von hier aus die Türme des Schlosses Kronborg in Helsingør.

Hier herrscht strahlender Sonnenschein, und ohne den Wind, der hier völlig normal zu sein scheint, wurde es am Nachmittag bis zu 23 Grad Celsius. Wetterberichte melden bis mögliche 27 Grad in den nächsten Tagen.
Allerdings traue ich denen nicht mehr so richtig. Für heute waren maximal 19 Grad angesagt. Also habe ich meine Softshell-Jacke angezogen, als ich aus dem Hotel ging. Und was soll ich sagen? Ich habe schon nach einer halben Stunde angefangen zu schwitzen. 😦
Zurück ins Hotel, um mich umzuziehen, war mir zu weit und zu mühsam. Meine Lösung sah anders aus: Ich setzte mich wenn immer möglich dem Wind aus und blieb im Schatten. So hatte ich es immer schön kühl.

Ich war etwas über 4 Stunden in der Stadt unterwegs, die einen sehr modernen und neuen Eindruck macht. Natürlich habe ich nur den Bereich entlang des Hafens (und ein bisschen der unteren Stadtteile) gesehen. Aber die Stadt machte mir den Eindruck einer aktiven Stadtentwicklung. Sehr viele Neubauten an bester Lage, insbesondere beim Yachthafen. Ich frage mich, was es wohl kostet, dort zu wohnen.
Der Yachthafen war übrigens voll. Vor allem kleinere und grössere Segelyachten prägten das Bild. Aber es hatte auch einige richtig grosse Motoryachten. Aber alle Yachten, die ich gesehen hatte, waren in Schweden oder Dänemark registriert. Da war keine aus den Bahamas oder einem anderen Steuerparadies, wie man sie am Mittelmeer oft antrifft.

Natürlich habe ich den Kärnan besucht, einen alten Turm, der in den Resten der alten Stadtbefestigungen steht. Dort wo früher auch eine Burg stand, ist heute ein Park, der Slottshagen.
Zum Kärnan und den Slottshagen gelangt man über die Treppenterrassen.
Für die gesamte Anlage habe ich in verschiedenen Beschreibungen immer wieder die Bezeichnung „Kern oder Wahrzeichen von Helsingborg“ gelesen.

Ebenfalls sehenswert ist das Rathaus von Helsingborg. Der imposante Bau mit seinem 65m hohen Turm ist so ziemlich das Erste, das einem auffällt, wenn man in die Stadt. Der Turm verfügt über ein Glockenspiel, das jeweils um 9, 12, 15, 18 und 21 Uhr spielt.
Das Rathaus stammt aus dem 19. Jahrhundert. Trotzdem wird es als Symbol für das sich modernisierende Helsingborg angesehen, während der Kärnan das alte Helsingborg ist.

Die beiden Bauwerke stehen im Übrigen nah beieinander. Vom Slottshagen sieht man gut auf das Rathaus hinab.

Den Rest des Tages verbrachte ich vorwiegen am Hafen und tat, was die Einheimischen auch taten: Spazieren und in einem Café an der frischen Luft den Sonntag geniessen.

Morgen muss ich mir wohl erst einen neuen Mietwagen organisieren.
Ich werde zu Europcar fahren. Und wenn klar ist, dass ich den Wagen unmöglich noch eine Woche über 1’000 km fahren kann, kriege ich entweder von denen einen neuen Wagen, oder ich finde bei einer anderen Firma einen Mietwagen, mit dem ich den Rest der Strecke bis Göteborg fahren kann.

Alles in allem sollte ich morgen Abend in Växjö im Hotel einchecken. Auf jeden Fall habe ich heute eine SMS mit deren Buchungsbestätigung bekommen. 🙂

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Wieder nordwärts

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Die heutige Etappe von Malmö nach Helsingborg war nur etwas mehr als 100 km lang. Entsprechend gemütlich nahm ich am Morgen beim Frühstück und beim Packen.

Nach dem Auschecken aus meinem Hotel fuhr ich, wie schon angetönt, zum Utsiktspunkt Öresundsbron, dem Aussichtspunkt von dem man die Brücke über den Öresund in ihrer ganzen Länge sieht.
Diese Brücke ist die längste Schrägseilbrücke der Welt. Sie verbindet die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Schweden. Auf ihr gibt es eine Autobahn und einen Eisenbahn. Konkret kann man im Flughafen Kastrup in Kopenhagen direkt in den Zug nach Malmö einsteigen.

Danach ging’s in gemütlichem Tempo nordwärts Richtung Helsingborg.

Dort besuchte ich erst einmal das Tropicariet. 🙂

Man könnte sagen „schon wieder ein Zoo“…. 😉
Naja, ich mag die Viecher einfach. Ich finde die Formen und Farben faszinierend. Und es stellt eine Herausforderung dar, die Tierchen in den schwierigen Lichtverhältnissen zu fotografieren.
Und ich habe genügend Zeit. Also gehe ich ganz gerne immer wieder in einen Zoo oder ein Terrarium.
Ich rechnete vor dieser Reise allerdings nicht, in Schweden und dann noch entlang meiner Route so viele solcher Einrichtungen zu finden. Alleine die Bearbeitung aller der Fotos aus den Zoos dieser Reise wird wohl Wochen in Anspruch nehmen. 😉

Leider ist mir dann beim Wegfahren vom Parkplatz der Tropicariet ein Missgeschick passiert. 😦
Ich habe einen grossen, aber sehr niedrigen Böller nicht gesehen und bin hineingefahren. Mein rechter vorderer Kotflügel und die Beifahrertür sehen leider nicht mehr so gut aus.
Ich weiss nicht, ob ich mit dem so noch acht Tage und mehrere 100 Kilometer fahren kann.
Eine erste telefonische Auskunft von Europcar hier war, dass sie das Auto nicht tauschen können, weil sie keinen einzigen Wagen mehr hier hätte. Das scheint zu stimmen, wie ein Blick auf die Homepage von Europcar zeigte. Wenn ich noch fahren könne, und kein anderes Auto involviert wäre (ist es nicht), solle ich das Unfallprotokoll ausfüllen (gemacht!) und so bis Götheborg weiterfahren.

Ich werde aber trotzdem am Montag bei Europcar hier in Hels vorbeifahren. Ich will sicher sein, dass das Auto wirklich solange fahrbar ist oder nicht. Und falls nicht, werde ich versuchen, von einer anderen Mietwagenfirma einen Wagen zu kriegen. Gemäss Internet hat Hertz in Helsingborg noch Autos. Mal schauen.
Vorerst steht der Wagen bis Montag im Parkhaus. Es nervt, aber was soll’s. Ist passiert und jetzt muss ich mich organisieren, um weiterzukommen.
Um die Regelung des Schaden wird sich die Vollkaskoversicherung kümmern. Und ich hoffe, dass ich den Selbstbehalt über den Eti-Brief vom TCS zurückkriege.

Morgen schaue ich mir aber erst einmal die Innenstadt von Helsingborg etwas näher an.

Mein Hotel, das Scandic Oceanhamnen ist übrigens so neu, dass es bei Google Streetview resp dem Satellitenbild bei Goolge Maps noch gar nicht zu sehen ist. DAs ist hier ein komplettes neues Viertel, das direkt neben dem Fährhafen aus dem Boden gestampft wurde.
Von meinem Hotelzimmer im vierten Stock kann ich direkt auf die Brücken der ein- und ausfahrenden Fähren sehen.

Und heute Abend habe ich einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten können.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Malmö

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Heute war in Malmö der Teufel los.
Es war der Tag des Schulabschlusses, vergleichbar mit der Matura, dem Abitur oder wie es sonst genannt wird.
In Schweden gibt es keine Abschlussprüfungen mehr. Vielmehr werden alle Noten des letzten Jahres für den Abschluss herangezogen.
Daher wird dieser Tag von den Damen und Herren Schulabgänger lautstark gefeiert.
Dazu gehören Hupkonzerte, Trillerpfeifen, aufheulende Motoren und vor allem Lastwagen mit starken Soundanlagen, auf deren Ladefläche gefeiert wird. Zusammen mit Feuerwerk, das ich auch gehört habe, war die Stadt den ganzen Tag bis in den Abend hinein in einem grossen Lärm gehüllt. Zudem gab es in der Innenstadt am Nachmittag ein respektables Verkehrschaos.
Und dass gleich neben meinem Hotel ein Gymnasium steht, war auch nicht gerade hilfreich… 😉

Heute habe ich aber auch meine zweite Speicherkarte der Hauptkamera gefüllt: die nächsten 240 GB Daten.
Das lag vor allem daran, dass ich am Morgen das Malmö Reptilecenter besucht hatte. Die Tierchen dort hatten es mir angetan. Ich blieb über zwei Stunden drin. Trotz einer lärmenden Schulklasse von geschätzt 30 Dritt- oder Viertklässlern.

Das alleine hätte aber nicht gereicht, um die Karte endgültig zu füllen. 😉

Am Nachmittag besuchte ich das Schloss Malmöhus.
Neben mehreren Ausstellungen über die Stadtentwicklung sowie einer Auswahl aus der Kunstsammlung gibt es dort auch einen Teil, der über die Geschichte des Schlosses sowie der dazugehörigen Machtpolitik der schwedischen und dänischen Könige Auskunft gibt. Und Teile des Schlosses sind in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten.
Damit hatte ich gerechnet und das hatte mich auch interessiert.
Dann stellte sich heraus, dass es noch eine naturwissenschaftliche Ausstellung mit ausgestopften Tieren aus aller Welt gibt. Das hatte mich dann eher weniger begeistert.
Zu dieser Ausstellung gehörte aber, im Keller, ein sogenanntes Aquarium.
Zu meiner Überraschung fand ich dort aber nicht nur einige Becken mit Fischen und anderem Meeresgetier. sowie viele ausschliesslich in Schwedisch gehaltenen Informationstafeln.
Es gab eine grosse Anzahl Terrarien mit Reptilien aus der ganzen Welt: Thematisch geordnet nach Gegend, in der die jeweiligen Tiere vorkommen, und mit guten Erklärungen versehen.
Dass ich in den altehrwürdigen Mauern moderne Terrarien mit Greifschwanz-Lanzenotter, Gabunviper, Samaragdboa und Pfeilgiftfröschen antreffen würde, damit hatte ich nun  nicht gerechnet. Und es waren alles Tiere, die ich am Morgen im Reptilecenter nicht angetroffen hatte.
Tja, und so füllte sich die Speicherkarte in meiner Kamera halt….
Entsprechend stieg auch meine Verweildauer im Schloss. Ich blieb den ganzen Nachmittag.

Nach einem Kaffee in der Schlosscaféteria spazierte ich durch den Schlosspark zurück zu meinem Hotel.

Unterwegs kam ich mehrmals in den „Genuss“ der Pfeif- und Hupkonzerte von feiernden Schulabgängern.

Übrigens: Wenn ich nicht noch eine Speicherkarte kaufen kann, dann wird die Speicherkapazität für meine NIKON Z7 in ca 10 Tagen erschöpft sein.
Ich habe XQD-Speicherkarten für total 720 Gigabyte bei mir. Ich bin davon ausgegangen, dass das reichen sollte. Tut es aber nicht. Die ersten 480 GB sind mit ca 4’600 Rohbildern bereits gefüllt.
Die Schwierigkeit ist nun, eine weitere XQD-Karte zu kaufen. Bloss kriegt man die nicht einfach so im Laden. Ich war bereits bei MediaMarkt-Filialen und drei weiteren Fachgeschäft erfolglos. Und online kann ich sie nicht bestellen, weil ich keinen feste Adresse in Schweden habe. Also suche ich weiter…

Morgen fahre ich weiter nach Helsingborg, wo ich das Wochenende über bleiben werde.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Der Südküste entlang nach Malmö

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Ich hatte gestern im Hotel in Ystad einige Kleidungsstücke waschen lassen. Als ich die Preisliste gesehen hatte (das fing bei rund 4 Franken für eine Unterhose oder ein Paar Socken an…), stellte ich mich auf eine etwas höhere Rechnung ein. Das waren die höchsten Wäschepreise, die ich bisher in Schweden gesehen hatte. Nur in Norwegen waren sie noch höher…
Als ich allerdings um 17:00 an der Rezeption nach meiner Wäsche fragte, wusste erst einmal niemand Bescheid. Drei Telefonate später verschwand die Rezeptionistin in der Wäscherei und kam mit meiner Wäsche zurück.
Allerdings war die noch nass!!!
Eine Jacke, ein Hemd, drei TShirts, Taschentücher, Unterhosen und Socken nass an Kleiderbügeln aufgehängt.
Ich habe die Wäsche dann mit aufs Zimmer genommen und dort zum Trocknen aufgehängt. Zum Glück trocknete alles bis heute Morgen, als ich packen musste.
Beim Auschecken sollte ich dann auch die Wäsche bezahlen.
Da habe ich aber reklamiert und gesagt, dass ich mir vorgekommen wäre wie in einer Jugendherberge, aber ganz sicher nicht wie in einem 4**** Hotel.
Zufällig war da irgendeine Chefin anwesend und hat die junge Rezeptionistin überwacht. Und die hat mich ganz entgeistert angeschaut. Also habe ich noch etwas nachgelegt. Immer schön freundlich und ruhig, aber mit einem leicht wütenden Unterton in der Stimme. Ich war darauf vorbereitet, denen zu sagen, dass sie „nette“ Bewertungen bei tripadvisor und booking lesen werden können. 😉
Aber die Chefin hat sofort entschieden, mir diese Wäsche nicht zu berechnen. Damit konnte ich gut leben. Schliesslich waren die Sachen sauber, und mittlerweile auch trocken. Und nun kostet das nichts. Auch gut.
Also lassen wir das mit den Beurteilungen… 🙂
Ich weiss nicht, wer hier was verbockt hat. Aber lustig wird es für diejenige oder denjenigen kaum werden…
Ich finde es immer schade, wenn so etwas passiert. Denn eigentlich ist das Fritiden Hotell & Kongress in Ystad ein sehr gutes Hotel.
Wenn ich alle Faktoren (Lage, Zimmer, Service, Restaurant, Personal, Frühstück, Allgemeiner Standard, Preis, Parking, etc.) vergleiche, ist es sogar das beste Hotel dieser Tour bisher. Nur eben: Mit der Gästewäsche scheinen sie so ihre liebe Mühe zu haben

Die Fahrt von Ystad nach Malmö ist unter einer Stunde zu machen.
Daher habe ich schon bei der Planung vor einem halben Jahr entschieden, der Küste auf der Landstrasse zu folgen. Das war dann auch eine wunderschöne, gemütliche Fahrt.
Zwei Mal habe ich angehalten und bin an den Strand gegangen. Ganz offensichtlich hat die Feriensaison noch nicht begonnen. Die Anzahl Wohnmobile und Badende im Meer waren überschaubar.
Ebenfalls bereits bei der Planung habe ich der Abstecher nach Falsterbo festgelegt. Diese Halbinsel im äussersten Südwesten Schwedens ist eine Feriengegend, in der sehr viele wohlhabende Schweden aus dem ganzen Land ihre Sommerhäuser haben.
Heute morgen habe ich bei Google Maps auf Falsterbo noch ein Photomuseum entdeckt. Da mich das von Thema her interessiert, bin ich es kurz nach Mittag angefahren.
Als ich dann hineinging, durfte ich feststellen, dass das Falsterbo Photo Art Museum gerade eine grosse Ausstellung über Helmut Newton hatte. Die Bilder waren sowohl Leihgaben als auch aus dem Besitz der Eigentümer dieses privaten Museums.
Aus dem Fundus eben dieser Eigentümer waren zudem noch weitere Originale von berühmten Fotografen ausgestellt: Hans Feurer, Markus Klinko, Peter Lindbergh, Herb Ritts, Bettina Rheims, Ellen von Unwerth, Richard Avedon, etc.
Ich blieb fast 2 Stunden dort. 😉

Nun bin ich in Malmö. Morgen werde ich mir die Innenstadt näher ansehen. Allenfalls, wenn nicht erst übermorgen (ich weiss es noch nicht), fahre ich zum Aussichtspunkt, von dem man die Brücke über den Öresund (Öresundsbron) sieht, die nach Kopenhagen hinüber führt.

Übrigens: Ich habe in den Galerien hier eine neue Galerie für diese Reise „Schweden & Dänemark 2023“ eingerichtet und lade dort jeweils die zwei, drei Bilder, die ich pro Tag bearbeite, hoch.
Es ist klar, dass das Meiste der Bilder erst nach der Reise bearbeitet und hochgeladen werden kann. Und es wird angesichts der Länge der Reise viele Bilder geben, die zu bearbeiten Monate dauern wird.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Ystad

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Heute war ein gemütlicher Tag in Ystad angesagt

Erst einmal habe ich die Fussgängerzone von Ystad erkundet. Dabei bin ich auf eine hübsche Altstadt gestossen, voller älterer Gebäude, die aber sehr schön unterhalten waren.

Neben der Sankta Maria kyrka, die sich direkt hinter dem grossen Hauptplatz befindet, gibt es in Ystad auch noch ein ehemaliges Kloster mit Kirche.
In den Räumlichkeiten des Klosters befindet sich ein kleines Museum. Leider sind alle Exponate ausschliesslich in schwedisch angeschrieben. Nach ein paar Stationen habe ich aufgehört, die Text mit dem Smartphone zu scannen und zu übersetzen. Ich habe ganz einfach die Exponate bewundert. 😉
Der Besuch der Klosterkirche war ernüchternd. Hier hat die Reformation ganz Arbeit geleistet. Die ehemals katholische Kirche (Klöster waren alle katholisch) ist leer! Da wurde alles an Schmuck ausgeräumt. Keine Dekorationen, keine Verzierungen mehr.

Ystad ist übrigens der Ort, an dem die Wallander-Krimis des schwedischen Autor Henning Mankell spielen. Ich habe die Krimis alle vor einigen Jahren gelesen. Trotzdem erinnerte ich mich nicht mehr an Ystad, bis ich heute einen Flyer gesehen hatte, der darauf hinwies.

Am Nachmittag bin ich dann kurz aufs Land gefahren, um das Marsvinsholms slott in der Nähe von Skårby zu besuchen und zu fotografieren. Das Schloss ist privat und kann nicht besichtigt werden. Aber entgegen den Angaben, die ich im Internet gefunden hatte, war auch der Park nicht zugänglich. Ich kam nicht in die Nähe der Schlosses.
Also gab’s ein paar Aufnahme aus der Ferne, und dann fuhr ich wieder zurück nach Ystad, wo ich den Nachmittag auf der Terrasse des Hotels verbachte.

Morgen geht die Reise dann weiter nach Malmö.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Nationalfeiertag

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Der 6. Juni ist der schwedische Nationalfeiertag. Somit sind hier die meisten Geschäfte geschlossen und auf den Strassen hat es relativ wenig Verkehr.
Dafür werden die gängigen Ausflugsziele rege besucht, besonders, wenn sie am Meer liegen. Das warme, sonnige Wetter lädt zu Aktivitäten im Freien ein.
Und wenn es nur ein entspannter Nachmittag im Strassencafé ist.

Wie geplant habe ich heute den Ystad Djurpark besucht.
Aber vorher habe ich noch in Simrishamn Halt gemacht, und einen gemütlichen Spaziergang mit anschliessendem Kaffee am Hafen gemacht.

Der Tierpark Ystad liegt etwas ausserhalb der Stadt. Es ist kein Zoo im eigentlichen Sinne, sondern eher ein grosser Park, in dem in weitläufigen Gehegen Tier gehalten werden. Dabei gibt es wenige exotische Tiere. Vielmehr findet man Herdentiere wie Alpakas und Antilopen, aber auch besondere Rinderarten, Ziegen und Schweine. In einer Anlage werden Zebra, Watussirinder und Strausse gehalten.
Es gibt ein grosses Becken mit Mississippi-Alligatoren und es gibt natürlich auch Kattas.
Der Park ist ganz klar auf Familien mit Kindern ausgelegt. Er ist sehr weitläufig und die Gehege sind erfreulich gross. Entsprechend kommen viele Familien gleich mit einer kompletten Picknickausrüstung.
Etwas, das mich sehr erstaunte (und auch gleich ärgerte): Der Park erlaubt Hunde. Das habe ich bisher noch nirgends gesehen. Hunde bedeuten in der Regel grossen Stress für die Tiere in den Gehegen, und für den Hund dürften die vielen Eindrücke auch nicht gerade einfach sein.
Und wenn dann so ein oberschlauer Opa wegen seinen zwei Enkelinnen während einer geschlagenen Viertelstunde (oder länger) seinen Hund beim Gehege der Kattas hochstehen und durch Netz in das Gehege hecheln lässt, dann könnte ich einen solchen alten Esel eigentlich nur ohrfeigen.
Der Stress, den der Hund bei der ganzen Katta-Gruppe auslöste, war deutlich sicht- und hörbar. Die ganze Gruppe war alarmiert und versuchte, diese unbekannte Gefahr unter Kontrolle zu bringen. Insbesondere die Weibchen mit den Jungen reagierten ziemlich heftig.
Aber Opa fands toll, wie alle Kattas zu ihm und seinen Enkelinnen kamen. 😦 Gott, lass‘ es Hirn regnen.
Ich verstehe bloss nicht, dass der Tierpark das zulässt.

Im Hotel in Ystad angekommen, stellte ich fest, dass es hier im 7. Stock eine Rooftop Bar gibt. Der ideale Ort, um den Tag mit einem Bierchen bei einer grossartigen Aussicht abzuschliessen.

Morgen schaue ich mir in aller Ruhe Ystad an.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Weiter nach Kristianstad

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Karlskrona verliess ich heute gegen Mittag bei schönstem Wetter. Mittlerweile kann man hier von Sommer sprechen. Im Windschatten erreichten die Temperaturen 23 Grad Celsius. Und weiterhin kein Wölkchen am Himmel. 🙂

Die direkte Fahrt nach Kristianstad war mit etwas über 100 Kilometer recht kurz. Also habe ich wieder Abstecher in die Wälder im Landesinnere gemacht. Auch wieder, um die langweilige Autobahn zu vermeiden.
Dieses Mal bin ich einige Kilometer wirklich auf nicht geteerten Wegen durch die Wälder gefahren.
Dabei habe ich auch einen Hasen gesehen, der mitten auf dem Weg sass. Als ich allerdings näher kam, war er sehr schnell im Dickicht verschwunden.

Später fuhr ich auf  Nebenstrassen der Küste entlang und besuchte unter anderem das Schloss Sölvesborg. Das Schloss ist ein Landsitz aus dem 19. Jahrhundert mit einem kleinen Park am Ufer einer Bucht. Leider war das Restaurant im Schloss geschlossen. Also wurde nichts aus dem geplanten Kaffee. 😦
Neben dem Schloss stehen Ruinen aus dem Mittelalter. Der Ort hat also schon damals eine Bedeutung gehabt.
Allerdings wurde ich in Sölvesborg durch etwas anderes überrascht: Plötzlich fuhr ich auf der Hauptstrasse durch ein grosses Festivalgelände, das sich offenbar im Aufbau befand. Auf dem Plakaten prangte der Schriftzug „Sweden  Rock Festival„. Im Internet fand ich später heraus, dass hier vom Mittwoch, 7.6.23 bis Samstag, 10.6.23 ein grosses Hardrock Festival mit internationaler Beteiligung stattfindet. Aus dem Line-Up kenne ich ca einen Drittel der Bands. Aber nicht alle mag ich. 😉

Mein nächster Halt war Åhus kurz vor Kristianstad. Diese kleine Stadt ist Heimat der Firma Absolut Vodka. Eigentlich wollte ich das Besucherzentrum Absolut Home anschauen.
Aber leider war im Stadtzentrum, in der Nähe des Besucherzentrums, kein Parkplatz zu finden. Der bevorstehende Nationalfeiertag morgen sowie das gute Wetter, dürfte die Leute in die verkehrsberuhigte Innenstadt und an den Fluss gelockt haben.
Also fuhr ich nach einer kurzen Runde weiter nach Kristianstad, wo ich nach dem Einchecken im Hotel noch die Stadt ein wenig erkundete. Ich hätte ja sowieso nichts degustieren können…

Ca einen Kilometer vor meinem Hotel in Kristianstad sprang mein Tageszähler auf 3’000 km. Damit war ein weiterer Meilenstein meiner Tour erreicht.

Morgen dürfte wegen dem schwedischen Nationalfeiertag alles geschlossen sein. Jedenfalls ist heute alles wie an einem Samstag. Das Parkieren ist bis Mittwochmorgen gratis, und morgen gelten hier im Hotel die Frühstückszeiten für Sonntage.

Der Weg zu meinem nächsten Ziel, Ystad, ist wiederum nicht sehr weit. Das macht aber nichts, denn ich habe vor, den Tierpark von Ystad zu besuchen. Laut Homepage ist er morgen geöffnet.

Stay tuned.