Island 2021: Zurück in den Süden

Island_flag

Ich habe erst jetzt festgestellt, dass ich gestern gar nichts geschrieben habe. Mea culpa!
Keine Ahnung warum. Vermutlich war ich zu lange mit Bildern beschäftigt gewesen und ging dann gleich ins Bett.

Gestern war ohnehin nicht viel los. Ich machte einen Ausflug an den Hvalfjörður  (isl. für Walfjord). Diesen grossen Fjord habe ich bisher immer nur „unterfahren“. Am Eingang des Fjord führt nämlich ein 6 km langer Tunnel unter dem Fjord hindurch. Das verkürzt die Fahrt von Reykjavik in den Nordwesten (zB nach Borgarnes) deutlich, denn wenn man um den Fjord herumfahren müsste, wären das 70 km mehr.
Nun bin ich also etwas entlang der Ufer des Fjord gefahren, um die Gegend dort kennenzulernen, Dabei bin ich bewusst auf Nebenstrassen gefahren, um auch etwas zu sehen und bei Bedarf auch anhalten zu können. Und ein kleiner Pass mit Naturstrasse war auch dabei.

Heute hiess es dann, meine Sachen zu packen und mich von Brennistaðir zu verabschieden.
Auch heute wählte ich nicht die kürzeste und schnellste Strecke in den Süden, sondern nahm wieder einige Nebenstrassen (welche natürlich nicht geteert waren) und fuhr auch über kleinere Pässe. Dazu ist zu sagen, dass die Strassen im Hochland immer noch gesperrt sind. Sonst hätte ich einen Umweg genommen und wäre durch das Kaldidalur (isl. für Kaltes Tal) gefahren.

Trotzdem habe ich einen kleinen Umweg gemacht und bin in den Nationalpark Þingvellir gefahren. Die Landschaft dort fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Ausserdem ist es ein geschichtsträchtiger Ort für Island.
Von dort fuhr ich zum Krater Kerið und dann weiter auf die Halbinsel Reykjanes. Ich fahre immer lieber entlang der Südküste bis zum Flughafen anstatt die Schnellstrasse durch die Agglomeration von Reykjavik zu benutzen. Die mit Moos bedeckten Lavafelder und die Küste gefallen mir sehr. Ausserdem „kocht“ die Erde auf dieser Halbinsel überall und es gibt immer wieder etwas zu sehen. Reykjanes ist eigentlich ein einziges, grosse Vulkansystem, das sehr aktiv ist. Neuestes Beispiel: Der Vulkanausbruch beim Fagradalsfjall in der Nähe von Grindavík. Dort schiesst seit dem 19. März 2021 flüssige Lava aus dem Boden und hat mittlerweile ganz Täler gefüllt.
Als ich am Parkplatz vorbeifuhr, von dem aus man zu Fuss zur Ausbruchsstelle gehen kann, war der nicht einmal halb voll (allerdings ist er auch riesig…). Dort schaue ich dann morgen vorbei, und wenn das Wetter mitspielt, werde ich die paar Kilometer Wanderung unternehmen. Ich bin sehr gespannt, denn wann gibt es sonst eine Gelegenheit, einen aktiven Vulkan beobachten zu können.

Am späten Nachmittag bin ich dann hier in Garður am westlichsten Ende der Halbinsel im Lighthouse Inn angekommen. Hier bleibe ich nun drei Tage, bevor ich dann am Freitag schon wieder nach Hause fliegen muss.

Natürlich hat es sowohl gestern wie heute neue Bilder gegeben, die ich in die Galerie hochgeladen habe.

Öxarárfoss
Öxarárfoss

Stay tuned.

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