Island 2019: Der Countdown läuft

Island_flagIn weniger als einer Woche fliege ich wieder nach Island. Dies wird mein drittes Mal im Land von Feuer und Eis sein. 🙂

Diese Mal geht’s in die Westfjorde, angeblich die abgelegenste und einsamste Gegend Island’s. Und, wenn ich mir die Wetterberichte anschaue, wohl auch eine eher unwirtliche Gegenden in dieser Jahreszeit.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, was ich antreffen werde.

Damit ich auf den geplanten rund 2’000 km im Fall von etwas heftigen Wetterbedingungen keine Probleme kriege, und damit ich bei Bedarf auch mal auf etwas abgelegenen Strassen fahren kann, habe ich wiederum einen Jeep-ähnlichen Mietwagen mit Bodenfreiheit und 4×4-Antrieb bestellt. Welche Marke und welches Model es sein wird, werde ich erst nach meiner Ankunft in Keflavík erfahren, bei der Übernahme des Mietwagens. DAs letzte Mal war es ein Nissan X-Trail, aber es könnte auch ein KIA Sorento oder ein anderes Model in dieser Grössenordnung sein.

Ich habe auch dieses Jahr meine Reise durch Erlingsson Naturreisen in Reykjavík zusammenstellen und planen lassen.

Alles in allem werde ich sicher sehr viel erleben und viel Neues entdecken. Es versteht sich von selbst, dass ich auch dieses Jahr wieder eine Fotoausrüstung mitnehmen und versuchen werde,  schöne und wenn möglich auch spektakuläre Bilder mit nach Hause zu bringen. Ich habe mir entlang meiner Route auch einige besonders schöne Orte vorgemerkt, die ich bestimmt anfahren und fotografieren will.
Und vielleicht habe ich Glück und ich erlebe eine klare Nacht, in der ein paar Nordlichter zu sehen sind. Wäre natürlich toll. Dieses Naturspektakel ist unvergleichlich.

Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.

Stay tuned.

Island 2018: Die Bearbeitung der Bilder von Tag 7 ist abgeschlossen

Island_flagIch habe die Bearbeitung der Bilder vom 7. Reisetag abgeschlossen. Die Ergebnisse sind wiederum hier zu begutachten.

Viel Spass beim Betrachten. 😉

Nun widme ich mich zur Abwechslung wieder einmal der Bearbeitung von ein paar Modelbildern, die dann auf meiner anderen Homepage zu begutachten sind.

Danach geht’s hier weiter mit den Bildern von Tag 8. 🙂

Mývatn
Goðafoss

 

Island 2018: Wieder neue Bilder, die Galerie wächst

Island_flagAktuell habe ich alle Bilder der ersten vier Tag bearbeitet und hier hochgeladen.

Nun bin ich an Tag 5. Die ersten Bilder sind auch hier fertig und können in der Galerie betrachtet werden.

Viel Spass. 😉

 

Das Vestrahorn und die Stokknes Halbinsel in der Morgensonne
Das Vestrahorn und die Stokknes Halbinsel in der Morgensonne
Filmkulisse für ein Vikingerdorf
Filmkulisse für ein Vikingerdorf

 

Island 2018: neue Bilder

Island_flagNun bin ich seit einer guten Woche daran, die über 7’000 Rohbilder von der Islandreise zu sortieren und für die Bearbeitung auszuwählen.
Und ich habe natürlich auch damit begonnen, Bilder zu bearbeiten.

Ich mache das Reisetag für Reisetag, und lade jeweils die fertigen Bilder in die entsprechende Galerie hoch.

Inzwischen habe ich die Bearbeitung der Bilder vom ersten und vom zweiten Reisetag abgeschlossen und habe mit Tag 3 begonnen. 🙂

Die fertigen Bilder sind in den Galerien der entsprechenden Tage zu finden.

Viel Spass beim Betrachten. 😉

 

Seljalandsfoss
Seljalandsfoss
Flugzeugwrack im Solheimasandur
Flugzeugwrack im Solheimasandur

 

Island 2018: Wieder zu Hause

Island_flagVor einer Woche habe ich hier den letzten Beitrag zu meiner diesjährigen Islandreise geschrieben. Damals war ich im Hotel am Flughafen Keflavík (KEF) und wusste nicht, ob der für den nächsten Tag angekündigte Sturm es überhaupt erlauben würde, nach Hause zu fliegen.

Nun, der Sturm kam tatsächlich. Ich erwachte um 02:00 wegen der Windgeräusche, die im Hotel sehr gut zu hören waren. Aber betreffend Heimflug gab es keine Probleme. Der Flug startete pünktlich um halb acht (Ortszeit) Richtung Zürich, wo ich noch vor 13:00 (Ortszeit) sicher landete. Wegen der Zeitverschiebung von 2 Stunden dauerte der Flug aber nur rund dreieinhalb Stunden.

Nun bin ich daran, die rund 7’000 Rohdaten an Bildern zu sortieren und sichten, und die besten daraus zu bearbeiten. Dies wird sicher noch eine Weile dauern… 😉

Im Moment bin ich daran, die Bilder des zweiten Reisetages zu bearbeiten, und fast jeden Abend kommen neue Bilder in der Galerie dazu.

Es lohnt sich also, die Galerie „Island 2018“ immer wieder anzuschauen.

Reykjanesfólkvangur Nationalpark
Reykjanesfólkvangur Nationalpark
Sternenhimmel über Skalholt
Sternenhimmel über Skalholt

 

Island 2018: Die letzte Etappe

Island_flagDie heutige letzte Etappe meiner diesjährigen Islandreise war mit 340 km gleichzeitig auch die längste. Und trotzdem war sie kürzer und schneller als geplant. 😉
Es wäre eigentlich die dritte Strecke durchs Hochland gewesen, die ich ursprünglich geplant hatte. da hätte ich mit einem Zeitbedarf von über acht Stunden Fahrt rechnen müssen. Aber natürlich war auch diese Strecke gesperrt.
Deshalb fuhr ich auf der Ringstrasse zum Flughafen und schaltete immer wieder Stopps ein, um einen Kaffee zu trinken oder etwas zu fotografieren. So wurden dann auch entspannte 6 Stunden draus. 🙂

Unterwegs stiess ich eigentlich mehr zufällig auf das Naturschutzgebiet Grábrók mit drei erloschene Vulkankrater.
Eigentlich hatte ich nur den Parkplatz angefahren, um etwas zu essen und ein paar Bilder von der mit Moos bedeckten Lavalandschaft zu machen.
Als ich ausgestiegen war, sah ich, dass Leute auf dem Hügel dahinter standen und ich fand einen abgesteckten Weg, der vom Parkplatz weg führte. Erst wollte ich auch da nur ein paar Meter in die Büsche und Lava hinein, um ein paar weitere Bilder zu machen. Da sah ich aber eine Orientierungstafel, die das Naturschutzgebiet beschrieb und erfuhr, dass ich vor drei Karter stand.
Der präparierte und eingezäunte Weg führte auf einen dieser Krater.
Und wenn ich vorher bei mir dachte, dass ich mir die Kletterei auf den Hügel wegen dem bisschen Aussicht sicher nicht antun würde, änderte sich meine Motivation schlagartig und ich ging die Holztreppe hinauf. 😉
Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Oben hatte man nicht nur eine grossartige Aussicht über das ganze Tal, sondern man stand auf dem Rand des einen Kraters und sah nicht nur in diesem Krater hinein, sondern man sah auch auf die beiden anderen Krater hinab.
Der Aufstieg hatte sich gelohnt, auch wenn genau in dem Moment, in dem ich den Kraterrand erreichte, der Wind und der Regen kamen…
Und natürlich liessen Regen und Wind nach, als ich wieder unten war. (Hi Captain Murphy…)

Nun ist also meine Islandreise 2018 zu Ende. Morgen früh fliege ich wieder nach Hause.
Das heisst, wenn die dann überhaupt starten.
Für Morgen sind wieder heftige Stürme auf der ganzen Insel angesagt, mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h.
Mal schauen, wie es um 04:00 beim Aufstehen aussieht.

Víðimýrarkirkja
Víðimýrarkirkja
Grábrók
Grábrók

 

Island 2018: Zwei Mal den Polarkeis überquert

Island_flagDie heutige Strecke von Akureyri nach Varmahlíð war nicht wie gestern angekündigt kurze 100km, also ca eineinhalb Stunden Fahrt.
Ich entschied mich vielmehr, aufgrund des besseren Wetters (das heisst: keinen permanenten Regen und keine starken Winde) der Küste zu folgen, anstatt direkt nach Varmahlíð zu fahren.
Dadurch wurde der Weg etwas mehr als doppelt so lange und ich brauchte den ganzen Nachmittag für diese Strecke, diverse Halte zum Fotografieren und für Kaffeepausen eingerechnet.

Die Fahrt verlief bis auf einen geschlossenen Pass, der mich für nach ein paar Kilometern zu umkehren zwang, unspektakulär, was Ereignisse anbelangt. Aber ich erlebte wieder faszinierende Landschaften, wie ich sie schon auf des Ostfjorden gesehen hatte. Mir gefällt nicht nur das rauhe Klima, das hier herrscht (der Frühling kann schon mal bis im Mai/Juni auf warten lassen). Auch die Landschaft hat es mir sehr angetan. Der Süden von Island ist ja schon beeindruckend schön. Aber ich finde das, was ich hier im Norden sehe, noch viel schöner. Aber das ist wohl eine Geschmackssache… 😉

Dass ich bei der Umrundung dieser Halbinsel heute zwei Mal über den Polarkreis gefahren bin, wurde mir erst bewusst, als mich ein Einheimischer darauf hinwies. Das war nach Norwegen in diesem Frühling also das 3. und 4. Mal dieses Jahr. 😉

 

Nun bin ich im Hotel Varmahlið abgestiegen und verbringe hier die zweitletzte Nacht meiner diesjährigen Islandreise.
Morgen geht’s dann auf der letzten Etappe wieder Richtung Süden zurück zum Flughafen, wo ich den Mietwagen abgeben muss und noch einmal übernachte. Mein Rückflug nach Zürich wird dann am Freitagmorgen um 07:20 Ortszeit abheben.

Ein Eisberg am Eingang des Eyjafjörður
Ein Eisberg am Eingang des Eyjafjörður
Die Nordküste westlich von Siglufjörður
Die Nordküste westlich von Siglufjörður

 

Island 2018: Weiter nach Akureyri

Island_flagHeute hatte ich nur eine sehr kurze Strecke von knapp 70km nach Akureyri zu fahren.

Und wie erwartet hatte das Wetter umgeschlagen: es regnete.
Es war also eine sehr gute Idee gewesen, den für heute geplanten Besuch am Goðafoss gestern schon vorzuziehen.

Daher hatte ich sehr viel Zeit und blieb nach dem Frühstück erst noch eine Weile im Narfastaðir Guesthouse, bevor ich dann kurz vor Mittag in strömenden Regen losfuhr.
Dieser Regen verwandelte sich jedes Mal, wenn ich ein bisschen an Höhe gewann (von 250m über Meer auf knapp 500m über Meer), in Schneeschauer. Zum Glück war es noch nicht kalt genug, dass der Schnee liegen blieb oder gar die nasse Strasse vereiste. Ich habe unerwegs in den letzten Tagen so schon genug Autofahrer gesehen, bei den schon nur ein bisschen Regen offenbar Angst auslöste und sie „vorsichtig“ auf der freien und weit einsehbaren Strasse daher schlichen…

Ich habe dann trotz des argen Wetters am Goðafoss  noch einmal einen Halt eingelegt. Eigentlich bloss, um einen Kaffe zu trinken. Aber da ich schon da war, wollte ich gleich auch noch den Geitafoss fotografieren. Dieser Wasserfall ist etwas kleiner als der Goðafoss und liegt ein paar Meter stromabwärts unterhalb des Goðafoss. Aber gestern hatte ich nicht darauf geachtet, weil man den „Kleinen“ nur von der einen Flussseite sehen konnte, und nicht von der, auf der ich mich befand.
Wie gesagt, es war gut, dass ich den Goðafoss schon im Kasten hatte. Den etwas weiteren Weg zum „Grossen“ hätte ich bei dem Wetter nur ungern gemacht. Aber für den „Kleinen“ ging das gut, auch wenn danach vor allem die Kamera ziemlich nass war. 😉

Ansonsten verlief die Fahrt ereignislos.
Es gab leider aufgrund des trüben Wetters nicht wirklich viel zu sehen und auch keine Landschaften, für die es sich gelohnt hätte, zum Fotografieren anzuhalten.

Kaum war ich aber in Akureyri und hatte im Hotel eingecheckt, kam die Sonne hervor.

Also erkundete ich am Nachmittag diese viertgrösste Stadt (ca 20’000 Einwohner) Islands und die nähere Umgebung.

Dabei entdeckte ich auch eine richtige Eisdiele, und da die Sonne schien, fand ich es angemessen, mir zwei Kugel Glace zu gönnen. 😉

Auch die Akureyrarkirkja schaute ich mir an. Ich hatte gelesen, dass in dieser Lutheranerkirche aus dem Jahr 1940 bunte Glasfenster verschiedene Szenen aus der isländischen Geschichte zeigten. Und im Heimatmuseum entdeckte ich eine kleine, aber sehr feine Ausstellung über die isländischen Pfadfinder. 🙂

Morgen steht die zweitletzte Etappe meiner diesjährigen Islandreise an: von Akureyri nach Varmahlíð, einem sehr viel kleineren Ort. Diese Strecke ist auch relativ kurz, nämlich bloss ca 100km.
Je nach Wetter bleibe ich am Morgen mehr oder weniger lange hier, denn Varmahlíð hat nicht wirklich viel zu bieten, und wenn wegen des Wetters Stopps unterwegs keinen Sinn machen, könnte das ein langer Nachmittag werden. Also besser hier in der Stadt bleiben und dann später losfahren.

Mal schauen, was das Wetter macht…

Geitafoss
Geitafoss
Akureyrarkirkja
Akureyrarkirkja