Im Moment lade ich fast täglich neue Bilder von meinem Kurzurlaub am Auffahrtswochenende in Helsinki in die entsprechende Galerie hoch.
Ich versuche diese Woche, jeden Abend ein paar Bilder zu bearbeiten und hochzuladen.
Es lohnt sich also, immer mal wieder da hineinzuschauen. 😉
Unsere Begleiterin auf dem WassertaxiBefestigungen auf Suomenlinna
Nun bin ich schon wieder zu Hause. Die paar Tage gingen sehr schnell vorbei. Aber es hat mir sehr gut gefallen. Ich ärgere mich nur über eines ein bisschen, nämlich dass ich nicht schon früher in diese coole Stadt gefahren bin. Aber ich werde wieder hinfliegen. Das ist klar.
Als ich gestern für den Rückflug bei Finnair online einchecken wollte, hiess es, dass der Flug um 16:30, den ich gebucht hatte, überbucht sei.
Man schlug mir vor, stattdessen den Flug um 07:55 zu nehmen. Der war noch nicht ganz ausgebucht.
Zwar hätte ich den Flug am Nachmittag sehr wahrscheinlich auch gekriegt, denn ich hatte von der Buchung im Januar schon einen reservierten Sitzplatz, aber man weiss ja nie, ob man am Ende nicht doch noch sitzen bleibt.
Ausserdem hatte ich mir ohnehin schon Gedanken gemacht, wie ich die Zeit totschlagen sollte, nachdem ich am Morgen aus dem Hotel ausgecheckt hätte aber erst am Nachmittag abfliegen konnte. Ich mag es gar nicht, wenn ich für ein oder zwei Stunden irgend eine Beschäftigung suchen muss, während mein Gepäck irgendwo eingelagert ist. Bloss um nicht stundenlang am Flughafen herumhängen zu müssen. Für einen Ausflug oder eine anständige Besichtigung reicht die Zeit in der Regel dann doch nicht.
Also habe ich kurzerhand umgebucht.
Der neue Flug bedeutete aber auch sehr früh aufstehen!
Sehr früh, um 04:50 Ortszeit, um genau zu sein. Denn packen, auschecken und ein kleines Frühstück mussten drin liegen, und der Bus zum Flughafen fuhr um spätestens um 05:50 am Hauptbahnhof ab. Eine halbe Stunde später kam ich am schon recht belebten Terminal 2 an.
Da ich den Flughafen nicht kannte, wollte ich auf Nummer sicher gehen und lieber etwas früher dort sein.
Hat aber alles sehr gut geklappt. Und nachdem ich den Flughafen von Helsinki nun ein bisschen besser kenne, würde ich mir das nächste Mal bei gleichen Bedingungen eine halbe Stunde Schlaf mehr gönnen. 🙂
Übrigens: Die Finnen habe ihre Uhren gegenüber uns um eine Stunde vorgestellt. Ich bin also effektiv um 03:50 Schweizer Zeit aus den Federn, und bin jetzt, wenn ich das hier zu Hause um 18:00 schreibe, erst 14 Stunden auf den Beinen. 😉
In den folgenden Tage werde ich sicher noch das eine oder andere Bilder bearbeiten und in die Galerie hochladen. Ausserdem habe ich eine neue Videokamera getestet und bin überrascht, wie gut die Qualität der Videos ist, die dieses kleine Ding hinkriegt. 🙂 Ich muss damit aber noch ein wenig übern, dass dann in Norwegen und später auch in Island gute, bewegte Bilder entstehen.
Zuerst habe ich am Morgen die Felsenkirche (Temppeliaukion kirkko) besucht. Diese mitten in Helsinki in den Felsen gehauene evangelische Kirche sollte man am Morgen gleich nach der Öffnung um 09:30 besuchen. Dann hat es fast keine Touristen und man kann die Ruhe dort geniessen. Ab ca 10:00 treffen dann die grossen Touristengruppen ein. Dann ist es mit der Ruhe vorbei. Als besonders laut und rücksichtslos sind übrigens spanisch sprechende Gruppen (ich weiss nicht, ob es Spanier oder Südamerikaner waren) aufgefallen. Dicht gefolgt von den Asiaten… 😦 Das Durchschnittsalter dieser Gruppen war fast durch’s Band weg über 50!!!
Auf meinem anschliessenden Weg zum Hafen bin ich wie gestern schon am alles überragenden Dom von Helsinki vorbei gekommen. Seine Kuppel ist so gross, dass sie alle benachbarten Häuser überragt und man sie von fast überall her sehen kann.
Bevor ich es mir am Hafen in einer kleinen Kneipe gemütlich machte, besuchte ich noch die finnisch-orthodoxe Uspenski-Kathedrale. Damit war dann aber auch mein Bedarf an Kulturgut gesättigt. 😉
Den Rest des Tages genoss ich das milde Frühlingswetter am Hafen, wobei ich heute eine Basecap trug und Gesicht, Nacken und Arme eingecremt hatte. 🙂
Zum Abendessen ging ich heute Abend ins Hard Rock Cafe, wo ich schon am Nachmittag festgestellt hatte, dass die meinen Musikgeschmack ziemlich genau trafen…
Erste Bilder vom heutigen Ausflug nach Suomenlinna sind online in der Galerie.
Ausserdem habe ich mir heute den ersten Sonnenbrand der Saison geholt. 😦 Zwar nur auf der Stirn. Es juckt und brennt trotzdem…
Ich hätte heute wohl eine Mütze tragen sollen, oder zumindest meinen Kopf eincremen.
Aber wer denkt schon in einer Grossstadt bei 15 Grad Celsius an einen Sonnenbrand…
Möve über unserem WassertaxiEinfahrt einer sehr grossen Fähre
Diese grosse Seefestung in den Schären vor Helsinki gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und hat eine bewegte Geschichte:
Gebaut von den Schweden, zu deren Königreich Finnland bis Anfang 19. Jahrhundert gehörte, wurde die Festung ursprünglich Sveaborg (Schwedenburg) genannt. Als die Russen 1808 Finnland besetzten, wurde Helsinki und mit ihm auch Sveaborg russisch.
110 Jahre später, als Finnland im Nachgang zur russischen Oktoberrevolution unabhängig wurde, erhielt die Festung ihren heutigen Namen Soumenlinna (Finnenburg).
Heute ist die Festung ein offizieller Stadtteil von Helsinki, in dem rund 800 Menschen leben und in dem es ca 450 ARbeitplätze gibt. Militärisch hat die Festung keine Bedeutung mehr und wird entsprechend von den finnischen Streitkräften nicht mehr genutzt. Sie ist Stadtteil, Museum und Touristenattraktion in einem.
Zu Suomenlinna bin ich ab dem Marktplatz am Hafen mit einem sogenannten Wassertaxi gelangt. Die Fahrt kostet „retour“ €7.– und dauert pro Weg ca 30 Minuten.
Da auch heute wieder absolutes Topwetter herrschte (Sonnenschein ohne auch nur das kleinste Wölkchen am Himmel), konnte ich den grössten Teil der Festung auf verschiedenen Inseln zu Fuss erkunden. Dazwischen er der eine oder andere Museumsbesuch (es gibt mehrer Museen zu verschiedenen Themen in der Festung) und kleine Restaurants gibt es auch einige, bei denen man sich erfrischen kann.
Der Hauptpier mit der Suomenlinnan KirkkoWohnhäuser im Innern der Festung
So, ich habe mal erste Bilder von heute Abend hochgeladen.
Sind nur mit dem Handy gemacht, und auch nur von der Umgebung rund um den Bahnhof.
Zu mehr reichte es heute nicht mehr.
Aber die Galerie „Helsinki 2018“ ist eröffnet. 🙂
Ich bin aus verschiedenen Gründen erst relativ spät im Hotel eingetroffen. Zum grössten Teil unverschuldet, aber ich habe es auch noch fertig gebracht, meinen Teil dazu beizutragen… Mea culpa.
Begonnen hat es mit einer Verspätung des Abfluges um eine Stunde in Zürich. Weil die Maschine aus Helsinki zu spät in Zürich eingetroffen war.
Der Pilot holte zwar davon wieder eine Viertelstunde auf, aber eben nur eine Viertelstunde.
Am Flughafen musste ich erst einmal den richtigen Bus suchen. Dabei half es nicht wirklich, dass ausserhalb des Flughafengebäudes alles in Finnisch angeschrieben war; einer Sprache, die so gar nichts mit den europäischen Sprachen gemeinsam hat. So kann man auch nicht einmal andeutungsweise ahnen, was da geschrieben steht.
Schliesslich habe ich den Finnairbus dann gefunden, und ich kam zügig in die Stadt.
Das ist ein sehr empfehlenswerte Variante, um von Flughafen in die Stadt zu kommen. Eine einfache Fahrt kostet €6.90, der Bus fährt alle 20 Minuten und die Endstation liegt beim Hauptbahnhof.
Da wäre dann auch mein Hotel gewesen. Nur ein paar Schritte vom Busterminal entfernt.
Allerdings gibt es mehrere „Sokos Hotels“ rund um den Hauptbahnhof, und ich bin natürlich zum falschen marschiert. Damit bin ich mit Gepäck gute 20 Minuten um den Hauptbahnhof herum spaziert und musste am Schluss feststellen, dass ich am Anfang direkt vor meinem Hotel durchgegangen bin und es nicht gemerkt habe. Mea culpa.
Ich hatte auch schon bessere Tage, aber auch schlechter… 😉
Das Wetter hier ist wie vorausgesagt toll. Strahlender Sonnenschein und um die 15 bis 18 Grad Celsius am Tag. Es hat ständig ein bisschen Wind, aber mag ich und kenne es auch von Island.
Genau mein Wetter also.
Heute bin ich für ein paar Tage nach Helsinki geflogen.
Ich habe die Auffahrt (Christi Himmelfahrt) für ein verlängertes Wochenende genutzt und bin der regnerischen Schweiz bis kommenden Sonntag entflohen.
Hier herrscht strahlender Sonnenschein bei ca 16 Grad Celsius, und gemäss Wetterbericht soll es das ganze Wochenende so bleiben.
Das bisschen Wind, das hier weht, macht mir nichts aus. Auch wenn die Ladung in Helsinki heute Nachmittag etwas holperig war…
Ich mag Wind.
Morgen beginne ich mit dem Erkunden der Stadt.
Das erste und bisher letzte Mal war ich vor 21 Jahren hier, auf der Diplomreise der Militärakademie. Wahrscheinlich hat sich einiges verändert. Bloss erinnere ich mich an kaum etwas vom letzten Mal. Es ist also so, als sei ich das erste Mal hier, und so sehe ich mir auch die Stadt an.