Skandinavien 2023: Die erste Etappe

Flaggen_Schweden_DänemarkHeute habe ich die erste Etappe meines Roadtrip durch Schweden und Dänemark in Angriff genommen: von in Umeå nach Sundsvall.

Eigentlich wären die knapp 270 km in dreieinhalb Stunden zu bewältigen gewesen.
Ich war aber nicht in Eile (schliesslich bin ich im Urlaub und nicht auf der Flucht) und fand es sowieso nicht so prickelnd, immer Autobahn respektive Autostrasse zu fahren.
Zwar sieht man hier auch auf der Autobahn einiges. Aber man kann nicht spontan anhalten und die Landschaft zieht sehr schnell an mir vorbei.
Dafür bin ich nicht hierher gekommen.

Da den ganzen Tag über strahlendes Frühlingswetter herrschte, bin ich deshalb immer wieder spontan auf eine Landstrasse abgebogen und bin einfach durch die Wälder und Landschaften gefahren, bis mich Google Maps wieder auf die Autostrasse Richtung Süden geführt hatte.
Manchmal folgte ich auch einem Wegweiser zu einer Sehenswürdigkeit.

Und ich besuchte kurz den Nationalpark Skuleskogen für einen Spaziergang im Wald, für den Schweden bekannt ist.
Ich fuhr zum Osteingang des Nationalparks, parkierte dort meinen Wagen und folgte einfach den Wegweisern bis zu einem Aussichtspunkt. Das Wetter war beständig und, wenn man in der Sonne stand, über 20 Grad warm.
Der Nationalpark hat ein grosses Netz von befestigten Wegen und einige Campingplätze. Wanderbegeisterte könnten dort tagelang unterwegs sein, wenn sie eine Campingausrüstung mitbringen würden.

So war ich denn über sechseinhalb Stunden unterwegs, bis ich am Nachmittag in Sundsvall eintraf.
Die ganze Fahrt verlief entspannt, inklusive die Fahrt in die Innenstadt und die Suche nach dem Hotel, nachdem Bauarbeiten den von Google Maps vorgeschlagenen Weg verunmöglichten. Aber da heute Samstag ist, hat sich der Verkehr überall in Grenzen gehalten. Morgen Sonntag ist es vermutlich noch ruhiger. Aber am Montag dürfte dann mehr los sein, insbesondere in den Innenstädten.
Nach meiner Ankunft, dem Zimmerbezug und dem Parkieren des Wagens (dank Wochenende heute und morgen gratis) gign ich noch ein wenig durch das Stadtzentrum, um einige Bilder zu schiessen. 😉 Es war nicht viel los und die meisten Geschäft hatten schon geschlossen.

Da sich mein Mittagessen heute auf ein Sandwich und Mineralwasser auf einem Rastplatz beschränkte, gönnte ich mir heute Abend wieder einmal ein feines Stück Rindshuft, das der Koch hier im Hotel sehr gut zubereitete. 🙂

Morgen fahre ich weiter nach Östersund. Damit bewege ich mich von der Küste weg ein wenig ins Landesinnere, ungefähr in die Mitte von Schweden. Die Strecke ist gut 200 km lang. Ich werde also wieder genügend Zeit für Pausen und Aufnahmen haben.

Ich hoffe, dass das Wetter weiter so bleibt.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Die Reise hat begonnen

Flaggen_Schweden_DänemarkJetz bin ich in Umeå, dem Ausgangspunkt meines Roadtrip durch Schweden und Dänemark.

Hier herrscht Frühlingswetter: strahlender Sonnenschein und ca 15 Grad Celsius.
Die Leute sitzen hier bereits in den Gartenrestaurants und lassen sich die Sonne auf den Kopf scheinen, während sie ein Bier geniessen. 🙂
Und die Besonderheit des Nordens: Die Sonne scheint viel länger als bei uns. Jetzt, während ich das hier schreibe, ist es neun Uhr abends und draussen ist es noch immer taghell. Die Sonne wird wohl in der nächsten halben Stunde untergehen.
Ich bin hier zwar nicht so hoch im Norden wie in Island oder den Lofoten in Norwegen. Dort würde man jetzt bereits die Mitternachtssonne sehen. Aber es bleibt auch hier lange hell und ich bin gespannt, ob es in der Nacht richtig dunkel wird, oder eine gewisse Dämmerung zu sehen ist.

Die Reise hierher verlief im Grunde problemlos, abgesehen einer eineinhalbstündigen Abflugsverspätung in Stockholm.
Aber das hatte für mich keine negativen Auswirkungen. Und dank dem Zugang zur SAS Lounge am Flughafen Arlanda war das Warten sehr erträglich.

Wie sich beim Check-In herausstellte, hatte ich für Businessclass gebucht. Aber bei SAS heisst das nicht so, und der Preis schien mir damals beim buchen nicht so exorbitant hoch. Ich habe mich zwar gewundert, dass ich auf beiden Flügen den Sitz 1A hatte, und in der SAS App wurde in Stockholm ein Lounge Zugang erwähnt. Aber nicht in Zürich.
Aber es stellte sich heraus, dass ich durchaus auch in Zürich in die SWISS Lounge konnte, und bei allen Durchgängen (Security Check und Boarding) vor allem anderen durch konnte. Coole Sache. Für einmal. Aber ich denke nicht, dass ich das jedes Mal bezahlen möchte…
In den Lounges gibt es ein grosses Angebot an Essen und Trinken, gratis. Man kann von allem so viel und so oft nehmen, wie man will. Das Frühstücksbuffet in Zürich konnte es locker mit jedem Hotel aufnehmen.
Ganz zu schweigen von den bequemen Möbel in der Ruhezone.
Daneben gab es überall Strom und LAN, so dass man sehr gut mit dem Laptop arbeiten konnte.
So liess sich wie gesagt auch die Verspätung von eineinhalb Stunden in Stockholm gut abwarten.

Hier in Umeå konnte ich bei Europcar meinen Mietwagen, einen SEAT TARRACO, übernehmen, und in die Stadt zum meinem Hotel fahren. Nach dem Zimmerbezug ging ich erst einmal in die Stadt und suchte ein Restaurant für das Abendessen. Im Harrys sah ich Köttbullar auf der Speisekarte und beschloss, meine Reise mit einem originalen schwedischen Gericht zu beginnen. 😉
Serviert wurden die Fleischbällchen übrigens mit sauren Gurkenscheiben und Preiselbeeren.

Nun habe ich meine Fotoausrüstung einsatzbereit gemacht, und mein Gepäck so organisiert, dass ich nicht immer alles für eine Übernachtung vom Auto ins Zimmer schleppen muss. 😉
Nun schaue ich mir die morgige Etappe nach Sundsvall noch einmal an, und dann mache ich mich morgen auf den Weg.

Ich hoffe unterwegs auf gute Fotosujets und natürlich, dass das Wetter sich eine Weile so hält.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: All packed up and ready to go

Flaggen_Schweden_DänemarkMorgen geht’s los. :-).

Meine Koffer sind gepackt und alles Organisatorische ist geregelt für meine 7-wöchige Reise durch Schweden und Dänemark.

Dank einiger Ferienrestanzen vor meiner Pensionierung kann ich nun für 49 Tage (oder eben 7 Wochen) verreisen. 🙂

Ich fliege morgen von Zürich via Stockholm nach Umeå in Mittel-Schweden.
Dort werde ich ein Mietauto übernehmen und während der folgenden viereinhalb Wochen entlang der schwedischen Küste (mit ein paar Abstecher ins Landesinnere) nach Göteborg fahren. 🙂

Nach einigen Tagen Aufenthalt in Göteborg werde ich mit der Fähre nach Frederikshavn in Dänemark übersetzen. Dort werde ich ein weiteres Auto mieten und während der folgenden zwei Wochen durch Dänemark fahren, bis ich Anfang Juli Kopenhagen erreichen werde.
In Kopenhagen werde ich einige Tage verbringen, einschliesslich meines 60. Geburtstages, bevor ich am 6. Juli wieder zurück in die Schweiz fliegen werde.

Dies ist meine längste Reise, die ich je unternommen habe. Ausserdem ist es der zweite Roadtrip, den ich selber, also ohne Unterstützung durch ein Reisebüro, von A-Z geplant habe.
Ich bin gespannt und freue mich, wieder in den Norden fliegen zu können.

Selbstverständlich habe ich auch dieses Mal meine Fotoausrüstung eingepackt und werde mit einigen Bilder wieder nach Hause kommen, die dann letztendlich hier in einer Galerie zu sehen sein werden. Von unterwegs versuche ich von jeder Etappe ein oder zwei Bilder hochzuladen. Der Rest folgt dann nach der Reise.
Ich hab mir auch vorgenommen, täglich ein oder zwei Bilder auf meine Instagram-Account @travellincam zu posten. Wer mir also dort noch nicht folgt, für den ist es nun höchste Zeit… 😉

Stay tuned.

Kopenhagen 2018: Neue Bilder in der Galerie

Heute habe ich wieder einmal Zeit gefunden, um ein paar Bilder von meinen Reisen zu bearbeiten und hochzuladen. Darunter waren einige aus Kopenhagen, das ich Anfang Juli besucht hatte.

Schaut Euch doch einmal Kopenhagen Galerie an. 😉

St. Alban’s Kirche
Kreuzfahrtschiffe im Hafen

Kopenhagen 2018: Sightseeing

Heute habe ich bei strahlendem Sonnenschein das ultimative Touristenprogramm in Kopenhagen absolviert. 😉

Das heisst, ich war wohl an wichtigsten Orten, an denen alle Touristen in Kopenhagen vorbei kommen. An den Orten, an denen die Amerikaner, Inder, Japaner und alle anderen Nationen an Gruppen- und Pauschaltouristen mit Bussen gleich scharenweise herangekarrt werden. 😉
Und zwar so, dass sie sich maximal auf Rufweite vom Bus entfernen müssen, um das begehrte Objekt fotografieren resp. davor ein Selfie machen zu können.

Beim Anblick der zahlreichen Busse, Guides mit Nummernschildern („Group 15, please follow me“), und den Unmengen an mehr oder weniger interessierten Touristen, die den Nummernschildern wie brave Schafe folgten (meistens wenigstens…), kam mir unweigerlich eine Textzeile aus einem Song von Chris de Burgh in den Sinn. In „Tourist Attraction“ heisst es: „Doing Europe in two days, We’ve had a wonderful trip!„. sic!

Konkret habe ich folgende Orte besucht:
– Schloss Amalienborg, die Winterresidenz der Königin
– den Gefion Brunnen –> Leute tun alles und werden rücksichtslos, um da ein Selfie zu machen
die St. Alban Kirche, die einzige Anglikanische Kirche in Dänemark, die zum Erzbistum von Canterbury gehört
– das Kastellet mit dem Denkmal für die in den jüngsten Kriegen und Einsätzen gefallenen dänischen Soldaten
– die kleine Meerjungfrau –> ich verstehe die Aufregung um diese kleine Statue immer noch nicht
Nyhavn –> schön, aber total überlaufen

Auf meinem Rückweg durch die Altstadt bin ich dieses Mal nicht  durch die Strøget gegangen, sondern durch die parallel dazu liegenden Gässchen, in denen es bedeutend weniger Leute hatte, und ausserdem einige sehr schön gemachte Häuser zu betrachten gab.
Beim Rathaus machte ich noch einmal einen Abstecher in’s Hard Rock Cafe und zum Schluss gönnte ich mir an der Hotelbar ein kaltes Bier. 😉

Wie immer: Erst Bilder sind bereits in die Galerie hochgeladen. Weitere folgen später.

Nyhavn
Rathaus

Kopenhagen 2018: Zoobesuch

Heute war ich im Zoo von Kopenhagen und hatte ein „Déja-Vu“. Eigentlich waren es mehrere, aber eines davon stiess mir besonders auf. 😉

Am Morgen, als ich loszog, war es hier noch ziemlich bewölkt und kühl; ganz und gar nicht wie in der Wetterprognose vermerkt. Dort stand nämlich „sonnig“ und „6 Grad wärmer als am Donnerstag“.
Aber gegen Mittag verzogen sich die Wolken schliesslich und der Rest des Tages schien die Sonne. 🙂

Der Zoo Kopenhagen (dänisch København Zoo) wurde 1859 gegründet und ist damit der älteste Zoo Dänemarks und einer der ältesten Tiergärten in Europa.
Der Zoo macht einen sehr modernen Eindruck und wird auch ständig erweitert und erneuert. Im Moment ist mitten im Zoo einen grosse Baustelle, in der eine neue Anlage für den Grossen Panda entsteht.

Die Gehege sind so gebaut, dass die Besucher die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln sehen können, aber auch so, dass die Tiere sich bei Bedarf zurückziehen können.
Besonders die Anlage „Der arktische Ring“ (dänisch Den arktiske ring – gemeint ist der Polarkreis) mit Eisbären, Pinguinen und Robben hat mir gefallen. Aber auch die Savannenanlage mit Nashörnern, Zebras, Giraffen, Antilopen und Straussen war sehr schön gestaltet und verfügte sogar über erhöhte Galerien, von denen man das ganze, weitläufige Gehege gut überblicken konnte.

Das Highlight für mich war aber, dass dieser Zoo den Tasmanischen Teufel hält. Diese Tiere kommen nur auf der Insel Tasmanien vor der Südküste Australiens vor, und ausserhalb von Australien gibt es nur wenige Zoos, die diese kleinen Räuber halten.
So habe ich heute den Teufel, der wegen einer ansteckenden Krebs-

Krankheit, die nur ihn befällt (Tasmanian devil facial tumour disease  – DFTD), vom Aussterben bedroht ist, das erste Mal live gesehen. 😉

An gewissen Stellen hatte ich, wie schon gesagt, ein Déja-Vu von meinem letzten Besuch vor 27 Jahren. So kam mir das Tigergehege bekannt vor, und das Terrarium mit den Schaben und anderen Insekten erkannte ich auch noch.

Aber das Eindrücklichste war, dass meine alte Aversion gegen Kinderwagen von damals sofort wieder hoch kam, sobald ich den Zoo betreten hatte.
Schon vor 27 Jahren hatte ich mich darüber genervt, dass die hier offenbar mit ihren Kinderwagen überall hin gehen und genrell in Rudeln auftreten, ganz egal, ob das Kind darin davon etwas mitbekommt oder nicht.
Warum bitte geht man mit einem Baby, das noch immer im SES-Rythmus lebt, in einen Zoo? Das bekommt doch davon ohnehin nichts mit.
Und dabei sind diese Mammis und Papis ziemlich auch noch rücksichtslos. Die haben kein Problem damit, mit ihren Kinderwagen Durchgänge zu versperren, um einen Schwatz zu halten. Oder da wird schon einmal ein Sichtfenster zu einem Gehege mit zwei Kinderwagen so blockiert, dass niemand anders mehr etwas sieht. Aber selber waren weder Mammi noch Baby an den Tieren interessiert. Es wurde nämlich das kleine Raubtier im Kinderwagen gefüttert, und der andere Kinderwagen diente sowieso als Gepäckwagen.

Ich hatte schon nach meinem ersten Besuch gesagt, dass ich nach Dänemark ziehen und dort Kinderwagen produzieren sollte, wenn ich reich werden wollte. Den Eindruck hatte ich heute umso stärker. Ich glaube, das könnte ein Konzept für den dritten Lebensabschnitt werden… 😉

Die Bilder von heute befinden sich übrigens auf meiner anderen Homepage „KMP – Just pictures“ in der Galerie „Tiere“ unter „Zoo Kopenhagen – Juli 2018„.

Tasmanischer Teufel
Der Arktische Ring

Kopenhagen 2018: Stadtbummel

Heute habe ich zu Fuss die Innenstadt erkundet.
Da das Wetter über Nacht umgeschlagen hatte, war es bewölkt in Kopenhagen; und angenehm kühl. 😉

Als Erstes besuchte ich das Tycho Brahe Planetarium (welches gleich gegenüber meines Hotels liegt), um mir neben der Ausstellung auch einen sehr interessanten und sehr gut gemachten Film über das Universum auf einer riesigen, gewölbten Leinwand anzusehen.

Danach ging’s erst einmal zum Hauptbahnhof, um mir die Copenhagen Card zu kaufen, mit der ich nicht nur freie Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln habe. Mit dieser Karte kommt man in den meisten Museen und Ausstellungen von Kopenhagen gratis rein.
Auch wenn ich vermutlich den Preis der Karte nicht herausschlagen werde, entfällt immerhin das Anstehen für Tickets sowie die in einer fremden Stadt immer etwas mühsame Bestimmung von Fahrpreisen.

Da das Tivoli, der wahrscheinlich einer der ältesten Freizeit- und Vergnügungsparks, direkt beim Bahnhof liegt, nutzte ich da die Copenhagen Card als Erstes und verbrachte ein paar Stunden zwischen Restaurants, Jahrmarktbuden und -bahnen sowie sehr schönen Gartenanlagen und Teichen.
Eine Besonderheit, die mir dort aufgefallen ist: Die Plastikbecher, die man bei Getränken kriegt, haben ein Depot von DKK 5.–  (ca 80 Rp), das man wiederkriegt, wenn man den Becher in einer der zahlreichen, automatischen Sammlestationen einwirft.

Vom Tivoli ging’s weiter zur Strøget (dänisch für „Strich“), der bekannten Fussgängerzone und Einkaufsmeile Kopenhagens, die es schon seit 1962 gibt.

Am Schloss Christiansborg kehrte ich dann um und ging langsam wieder Richtung Bahnhof. Unterwegs machte ich zuerst noch Halt im Park bei der Dänischen Nationalbibliothek, den ich von meinem ersten Besuch in Kopenhagen schon kannte, und besuchte auch das alte Zeughaus (Tøjhusmuseet), in dem ich vor 27 Jahren auch schon einmal war. Dort gab es eine sehr interessante Ausstellung über den Einsatz von Dänischen Soldaten in Afghanistan.

Sollte sich das Wetter morgen so ändern, wie es im Wetterbericht vorausgesagt wird, werde ich bei schönem Wetter dem Zoo einen Besuch abstatten und versuchen, ein paar schöne, neue Tierbilder mit nach Hause zu nehmen.

Übrigens: Ich habe natürlich auch von Kopenhagen eine Galerie angelegt, und werde dort nach und nach ein paar Bilder hochladen.

Ballettaufführung im Tivoli
Ballettaufführung im Tivoli
Kanal um Christiansborg
Kanal um Christiansborg

Kopenhagen 2018: Anreise und erste Eindrücke

Nun bin ich also in Kopenhagen angekommen. 🙂

Die Anreise verlief absolut problemlos. Der Flug war pünktlich und der Transfer mit dem Zug in Kopenhagen erwies sich als ausgesprochen einfach. Zudem hatte ich Glück, dass gleich ein Zug gefahren ist, als ich auf das Perron kam. Ansonsten hätte ich auch nur 20 Minuten warten müssen.

Das Hotel ist keine zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof entfernt und auch leicht zu finden.
Der Kasten (das Wort ist hier durchaus angebracht) ist ziemlich gross: 1’100 Betten auf 17 Stockwerken!
Mein Zimmer liegt im 15ten Stock und ich habe eine wunderbare Aussicht auf den Sankt Jørgens Sø, der gleich über die Strasse liegt.

Beim Einchecken musste ich 10 Minuten in der Schlange warten, weil die hier gerade mal 3 Empfangsstationen an der Rezeption haben – für 1’100 Betten. (Sic!)

Nach dem Auspacken habe ich erst einmal die Umgebung etwas erkundet, im Hotel-eigenen Restaurant zu Abend gegessen, und dann an der Bar noch ein bisschen relaxed.

Morgen geht’s dann los in der Stadt.
Als erstes brauche ich eine Copenhagen Card, damit ich mich in der Stadt bewegen kann, ohne ständig an Tickets denken zu müssen.

Sankt Jørgens Sø
Sankt Jørgens Sø
Mein Hotel, das Scandic Copenhagen
Mein Hotel, das Scandic Copenhagen

Kopenhagen 2018: Mein dritter Trip in den Norden

Nun ist alles gepackt und mein Gepäck ist am Flughafen aufgegeben.

Ich bin bereit für meinen Städtetrip nach Kopenhagen und werde morgen Mittag dorthin fliegen.
Der Flug dauert nur eindreiviertel Stunden und laut Wetterbericht wird es die paar Tage bis Sonntag schön und angenehm sein.

Das erste uund leider bisher auch letzte Mal, als ich in Kopenhagen war, war im Frühling 1991, als ich vor den Diplomprüfungen und der Diplomarbeit mit zwei Studienkollegen dorthin fuhr. Damals mit dem Nachtzug ab Basel in einem Sechserabteil Couchette…

Nun, nach 27 Jahren bin ich gespannt, ob ich noch etwas erkenne. 😉
Versteht sich von selbst, dass ich etwas komfortabler reise und wohne als damals. 😉