Island 2018: Und los geht’s…

Island_flagDie Koffer sind gepackt und verladen. 🙂

In einer halben Stunde fahre ich los und bringe mein Auto erst einmal in die Werkstatt. Die können dann in aller Ruhe in den nächsten 10 Tagen den grossen Service machen, die Räder wechseln und noch ein paar kleinere Reparaturen vornehmen. Passt perfekt, denn ich brauche den Wagen ja für eine Weile nicht… 😉

Von der Garage geht’s dann an den Flughafen zum Einchecken und um 14:00 hebt mein Flieger von Zürich in Richtung Keflavík (KEF) ab.

In Keflavík erwartet mich ein bewölkter Himmel mit einer leichten Tendenz zu Regen bei ca  10 Grad Celsius.
Aber nach meiner Erfahrung mit dem Wetter in Island kann sich das ganz schnell ändern.
Wir werden sehen… 😉

Nachdem ich den Mietwagen übernommen und im Hotel eingecheckt habe, möchte ich noch die Miðlína besuchen, die Brücke, die den europäischen mit dem amerikanischen Kontinent verbindet. Falls die Zeit vor dem Eindunkeln noch reicht, und auch das Wetter einigermassen mitspielt. und von da anschliessend noch ein paar Kilometer weiter zu den heissen Quellen von Gunnuhver.

Mal schauen, was drin liegt.

Und morgen geht es dann los mit meiner geplanten Tour. Auch da werde ich je nach Wetter wohl ein paar Routenanpassungen machen müssen. Aber das beurteile ich jeden Tag neu und entscheide mich, wenn ich weiss, wie die Wettersituation an den betreffenden Tag aussieht.

Wie auch das letzte Mal werde ich versuchen, hier täglich einen kurzen Bericht zur aktuellen Etappe zu veröffentlichen.

Also…

Stay tuned.

Island 2018: Der Countdown läuft

Island_flagMeine nächste Reise in den Norden rückt immer näher. 🙂

In genau zwei Wochen fliege ich zum zweiten Mal nach Island.

Während ich bei meinem ersten Besuch vor einem Jahr erst einmal die Hauptstadt Reykjavík kennenlernen und entlang der Süd- und Westküste meine ersten Erfahrungen mit der isländischen Landschaft und dem sehr speziellen isländischen Wetter machen wollte, möchte ich diese Mal etwas mehr vom Landesinneren sehen und zum ersten Mal auch in den Norden des Landes fahren.

Dafür habe ich dieses Mal auch einen Jeep-ähnlichen Mietwagen mit Bodenfreiheit und 4×4-Antrieb bestellt. Welche Marke und welches Model es sein wird, werde ich erst nach meiner Ankunft in Keflavík erfahren, bei der Übernahme des Mietwagens. Laut Reisebüro sollte es aber etwa in der Grössenordnung eines KIA Sorento sein.

A propos Reisebüro: Ich habe auch dieses Jahr meine Reise durch Erlingsson Naturreisen in Reykjavík zusammenstellen und planen lassen.

Gesamtroute
Gesamtroute 18. – 28.09.18

Dieses Mal werde ich aber die Hauptstadt auslassen und nach einer Übernachtung im Airport Hotel Aurora Star direkt auf meine Rundreise starten.
Unterwegs sind drei grössere Streckenabschnitte geplant, auf denen ich auf Schotterpisten fahren werde (F-Strassen) und dabei auch den einen oder anderen Fluss durchqueren muss.
Da aber das Wetter in Island schon sehr rasch umschlagen kann, und der Sommer sehr regnerisch war, kann es durchaus sein, dass ich nicht überall durchkommen werde, weil die Flüsse zuviel Wasser führen (Brücken gibt es keine…), weil es Erdrutsche gegeben hat oder weil es so stark stürmt, dass man durch herumfliegende Steine getroffen werden könnte.
Da ist ein tägliche Neubeurteilung der geplanten Routen gefragt, und im Zweifelsfall auch eine Verlegung der Route auf passierbare Strassen. Es kann auch sein, dass ich nach mehreren Stunden Fahrt umkehren muss, weil es einfach kein Fortkommen gibt oder die Strasse gesperrt ist. Alles ist möglich. 😉
Dazu kommt, dass offenbar der Winter im Hochland sehr früh begonnen hat.
Kürzlich habe ich auf facebook ein Video gesehen, das am 1. September aufgenommen wurde und einen veritablen Schneesturm zeigt, bei einer Hütte, die ca 10 Kilometer von meiner für den dritten Tag geplanten Route entfernt liegt.

Alles in allem werde ich sicher sehr viel erleben und viel Neues entdecken. Es versteht sich von selbst, dass ich auch dieses Jahr wieder eine Fotoausrüstung mitnehmen und versuchen werde,  schöne und wenn möglich auch spektakuläre Bilder mit nach Hause zu bringen. Ich habe mir entlang meiner Route auch einige besonders schöne Orte vorgemerkt, die ich bestimmt anfahren und fotografieren will. Und vielleicht habe ich Glück und ich erlebe eine klare Nacht, in der ein paar Nordlichter zu sehen sind. Wäre natürlich toll. Dieses Naturspektakel ist unvergleichlich.

Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.

Stay tuned.

Kopenhagen 2018: Neue Bilder in der Galerie

Heute habe ich wieder einmal Zeit gefunden, um ein paar Bilder von meinen Reisen zu bearbeiten und hochzuladen. Darunter waren einige aus Kopenhagen, das ich Anfang Juli besucht hatte.

Schaut Euch doch einmal Kopenhagen Galerie an. 😉

St. Alban’s Kirche
Kreuzfahrtschiffe im Hafen

Neue Liste: Meine Hotels

Ich habe nun unter „Allgemeine Reisetipps“ eine Liste angelegt, mit den Hotels, in denen ich selber übernachtet habe. –> Meine Hotels

Die Liste wird laufend erweitert, und ist auch jetzt noch nicht vollständig.
Im Moment ist sie nach Ländern gegliedert, aber sonst nicht sortiert. Das kommt später. 😉

Sollte jemand eines der Hotels in der Liste selber auch kennen, und neuere Informationen darüber haben, bin ich froh für eine entsprechende Nachricht über das Kontaktformular

Kopenhagen 2018: Sightseeing

Heute habe ich bei strahlendem Sonnenschein das ultimative Touristenprogramm in Kopenhagen absolviert. 😉

Das heisst, ich war wohl an wichtigsten Orten, an denen alle Touristen in Kopenhagen vorbei kommen. An den Orten, an denen die Amerikaner, Inder, Japaner und alle anderen Nationen an Gruppen- und Pauschaltouristen mit Bussen gleich scharenweise herangekarrt werden. 😉
Und zwar so, dass sie sich maximal auf Rufweite vom Bus entfernen müssen, um das begehrte Objekt fotografieren resp. davor ein Selfie machen zu können.

Beim Anblick der zahlreichen Busse, Guides mit Nummernschildern („Group 15, please follow me“), und den Unmengen an mehr oder weniger interessierten Touristen, die den Nummernschildern wie brave Schafe folgten (meistens wenigstens…), kam mir unweigerlich eine Textzeile aus einem Song von Chris de Burgh in den Sinn. In „Tourist Attraction“ heisst es: „Doing Europe in two days, We’ve had a wonderful trip!„. sic!

Konkret habe ich folgende Orte besucht:
– Schloss Amalienborg, die Winterresidenz der Königin
– den Gefion Brunnen –> Leute tun alles und werden rücksichtslos, um da ein Selfie zu machen
die St. Alban Kirche, die einzige Anglikanische Kirche in Dänemark, die zum Erzbistum von Canterbury gehört
– das Kastellet mit dem Denkmal für die in den jüngsten Kriegen und Einsätzen gefallenen dänischen Soldaten
– die kleine Meerjungfrau –> ich verstehe die Aufregung um diese kleine Statue immer noch nicht
Nyhavn –> schön, aber total überlaufen

Auf meinem Rückweg durch die Altstadt bin ich dieses Mal nicht  durch die Strøget gegangen, sondern durch die parallel dazu liegenden Gässchen, in denen es bedeutend weniger Leute hatte, und ausserdem einige sehr schön gemachte Häuser zu betrachten gab.
Beim Rathaus machte ich noch einmal einen Abstecher in’s Hard Rock Cafe und zum Schluss gönnte ich mir an der Hotelbar ein kaltes Bier. 😉

Wie immer: Erst Bilder sind bereits in die Galerie hochgeladen. Weitere folgen später.

Nyhavn
Rathaus

Kopenhagen 2018: Zoobesuch

Heute war ich im Zoo von Kopenhagen und hatte ein „Déja-Vu“. Eigentlich waren es mehrere, aber eines davon stiess mir besonders auf. 😉

Am Morgen, als ich loszog, war es hier noch ziemlich bewölkt und kühl; ganz und gar nicht wie in der Wetterprognose vermerkt. Dort stand nämlich „sonnig“ und „6 Grad wärmer als am Donnerstag“.
Aber gegen Mittag verzogen sich die Wolken schliesslich und der Rest des Tages schien die Sonne. 🙂

Der Zoo Kopenhagen (dänisch København Zoo) wurde 1859 gegründet und ist damit der älteste Zoo Dänemarks und einer der ältesten Tiergärten in Europa.
Der Zoo macht einen sehr modernen Eindruck und wird auch ständig erweitert und erneuert. Im Moment ist mitten im Zoo einen grosse Baustelle, in der eine neue Anlage für den Grossen Panda entsteht.

Die Gehege sind so gebaut, dass die Besucher die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln sehen können, aber auch so, dass die Tiere sich bei Bedarf zurückziehen können.
Besonders die Anlage „Der arktische Ring“ (dänisch Den arktiske ring – gemeint ist der Polarkreis) mit Eisbären, Pinguinen und Robben hat mir gefallen. Aber auch die Savannenanlage mit Nashörnern, Zebras, Giraffen, Antilopen und Straussen war sehr schön gestaltet und verfügte sogar über erhöhte Galerien, von denen man das ganze, weitläufige Gehege gut überblicken konnte.

Das Highlight für mich war aber, dass dieser Zoo den Tasmanischen Teufel hält. Diese Tiere kommen nur auf der Insel Tasmanien vor der Südküste Australiens vor, und ausserhalb von Australien gibt es nur wenige Zoos, die diese kleinen Räuber halten.
So habe ich heute den Teufel, der wegen einer ansteckenden Krebs-

Krankheit, die nur ihn befällt (Tasmanian devil facial tumour disease  – DFTD), vom Aussterben bedroht ist, das erste Mal live gesehen. 😉

An gewissen Stellen hatte ich, wie schon gesagt, ein Déja-Vu von meinem letzten Besuch vor 27 Jahren. So kam mir das Tigergehege bekannt vor, und das Terrarium mit den Schaben und anderen Insekten erkannte ich auch noch.

Aber das Eindrücklichste war, dass meine alte Aversion gegen Kinderwagen von damals sofort wieder hoch kam, sobald ich den Zoo betreten hatte.
Schon vor 27 Jahren hatte ich mich darüber genervt, dass die hier offenbar mit ihren Kinderwagen überall hin gehen und genrell in Rudeln auftreten, ganz egal, ob das Kind darin davon etwas mitbekommt oder nicht.
Warum bitte geht man mit einem Baby, das noch immer im SES-Rythmus lebt, in einen Zoo? Das bekommt doch davon ohnehin nichts mit.
Und dabei sind diese Mammis und Papis ziemlich auch noch rücksichtslos. Die haben kein Problem damit, mit ihren Kinderwagen Durchgänge zu versperren, um einen Schwatz zu halten. Oder da wird schon einmal ein Sichtfenster zu einem Gehege mit zwei Kinderwagen so blockiert, dass niemand anders mehr etwas sieht. Aber selber waren weder Mammi noch Baby an den Tieren interessiert. Es wurde nämlich das kleine Raubtier im Kinderwagen gefüttert, und der andere Kinderwagen diente sowieso als Gepäckwagen.

Ich hatte schon nach meinem ersten Besuch gesagt, dass ich nach Dänemark ziehen und dort Kinderwagen produzieren sollte, wenn ich reich werden wollte. Den Eindruck hatte ich heute umso stärker. Ich glaube, das könnte ein Konzept für den dritten Lebensabschnitt werden… 😉

Die Bilder von heute befinden sich übrigens auf meiner anderen Homepage „KMP – Just pictures“ in der Galerie „Tiere“ unter „Zoo Kopenhagen – Juli 2018„.

Tasmanischer Teufel
Der Arktische Ring

Kopenhagen 2018: Stadtbummel

Heute habe ich zu Fuss die Innenstadt erkundet.
Da das Wetter über Nacht umgeschlagen hatte, war es bewölkt in Kopenhagen; und angenehm kühl. 😉

Als Erstes besuchte ich das Tycho Brahe Planetarium (welches gleich gegenüber meines Hotels liegt), um mir neben der Ausstellung auch einen sehr interessanten und sehr gut gemachten Film über das Universum auf einer riesigen, gewölbten Leinwand anzusehen.

Danach ging’s erst einmal zum Hauptbahnhof, um mir die Copenhagen Card zu kaufen, mit der ich nicht nur freie Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln habe. Mit dieser Karte kommt man in den meisten Museen und Ausstellungen von Kopenhagen gratis rein.
Auch wenn ich vermutlich den Preis der Karte nicht herausschlagen werde, entfällt immerhin das Anstehen für Tickets sowie die in einer fremden Stadt immer etwas mühsame Bestimmung von Fahrpreisen.

Da das Tivoli, der wahrscheinlich einer der ältesten Freizeit- und Vergnügungsparks, direkt beim Bahnhof liegt, nutzte ich da die Copenhagen Card als Erstes und verbrachte ein paar Stunden zwischen Restaurants, Jahrmarktbuden und -bahnen sowie sehr schönen Gartenanlagen und Teichen.
Eine Besonderheit, die mir dort aufgefallen ist: Die Plastikbecher, die man bei Getränken kriegt, haben ein Depot von DKK 5.–  (ca 80 Rp), das man wiederkriegt, wenn man den Becher in einer der zahlreichen, automatischen Sammlestationen einwirft.

Vom Tivoli ging’s weiter zur Strøget (dänisch für „Strich“), der bekannten Fussgängerzone und Einkaufsmeile Kopenhagens, die es schon seit 1962 gibt.

Am Schloss Christiansborg kehrte ich dann um und ging langsam wieder Richtung Bahnhof. Unterwegs machte ich zuerst noch Halt im Park bei der Dänischen Nationalbibliothek, den ich von meinem ersten Besuch in Kopenhagen schon kannte, und besuchte auch das alte Zeughaus (Tøjhusmuseet), in dem ich vor 27 Jahren auch schon einmal war. Dort gab es eine sehr interessante Ausstellung über den Einsatz von Dänischen Soldaten in Afghanistan.

Sollte sich das Wetter morgen so ändern, wie es im Wetterbericht vorausgesagt wird, werde ich bei schönem Wetter dem Zoo einen Besuch abstatten und versuchen, ein paar schöne, neue Tierbilder mit nach Hause zu nehmen.

Übrigens: Ich habe natürlich auch von Kopenhagen eine Galerie angelegt, und werde dort nach und nach ein paar Bilder hochladen.

Ballettaufführung im Tivoli
Ballettaufführung im Tivoli
Kanal um Christiansborg
Kanal um Christiansborg

Kopenhagen 2018: Anreise und erste Eindrücke

Nun bin ich also in Kopenhagen angekommen. 🙂

Die Anreise verlief absolut problemlos. Der Flug war pünktlich und der Transfer mit dem Zug in Kopenhagen erwies sich als ausgesprochen einfach. Zudem hatte ich Glück, dass gleich ein Zug gefahren ist, als ich auf das Perron kam. Ansonsten hätte ich auch nur 20 Minuten warten müssen.

Das Hotel ist keine zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof entfernt und auch leicht zu finden.
Der Kasten (das Wort ist hier durchaus angebracht) ist ziemlich gross: 1’100 Betten auf 17 Stockwerken!
Mein Zimmer liegt im 15ten Stock und ich habe eine wunderbare Aussicht auf den Sankt Jørgens Sø, der gleich über die Strasse liegt.

Beim Einchecken musste ich 10 Minuten in der Schlange warten, weil die hier gerade mal 3 Empfangsstationen an der Rezeption haben – für 1’100 Betten. (Sic!)

Nach dem Auspacken habe ich erst einmal die Umgebung etwas erkundet, im Hotel-eigenen Restaurant zu Abend gegessen, und dann an der Bar noch ein bisschen relaxed.

Morgen geht’s dann los in der Stadt.
Als erstes brauche ich eine Copenhagen Card, damit ich mich in der Stadt bewegen kann, ohne ständig an Tickets denken zu müssen.

Sankt Jørgens Sø
Sankt Jørgens Sø
Mein Hotel, das Scandic Copenhagen
Mein Hotel, das Scandic Copenhagen

Kopenhagen 2018: Mein dritter Trip in den Norden

Nun ist alles gepackt und mein Gepäck ist am Flughafen aufgegeben.

Ich bin bereit für meinen Städtetrip nach Kopenhagen und werde morgen Mittag dorthin fliegen.
Der Flug dauert nur eindreiviertel Stunden und laut Wetterbericht wird es die paar Tage bis Sonntag schön und angenehm sein.

Das erste uund leider bisher auch letzte Mal, als ich in Kopenhagen war, war im Frühling 1991, als ich vor den Diplomprüfungen und der Diplomarbeit mit zwei Studienkollegen dorthin fuhr. Damals mit dem Nachtzug ab Basel in einem Sechserabteil Couchette…

Nun, nach 27 Jahren bin ich gespannt, ob ich noch etwas erkenne. 😉
Versteht sich von selbst, dass ich etwas komfortabler reise und wohne als damals. 😉

 

Norwegen 2018: Neue Bilder in der Galerie

NorwegenEine gute Woche nachdem ich aus Norwegen nach Hause gekehrt bin, habe ich etliche neue Bilder bearbeiten können und in die entsprechenden Galerien hochgeladen.

Schaut sie Euch doch mal an. 😉

Aber werden in den nächsten Tagen noch mehr dazukommen.

„Sonnenuntergang“ am Strand von Nyksund
alte Fähranlegestelle bei Evenskjer
alte Fähranlegestelle bei Evenskjer