Island 2019: Angekommen

Island_flagSo, nun bin ich also wieder in Island. 🙂

Der Flug war pünktlich und verlief problemlos. Dank dem Entertainmentsystem, das bei Iceland Air auch in der Economy an jedem Platz installiert ist, gingen die gut 4 Stunden um wie im Flug.

Nach der Ankunft in Keflavík habe ich gleich meinen Mietwagen übernommen. Und so ist es nun offiziell: Ich bin unter die Skoda Fahrer gegangen… 😉
Während es das letzte Mal es ein Nissan X-Trail war, bin ich dieses Mal mit eine Skoda KODIAQ unterwegs.

Vom Flughafen ging es direkt Richtung Norden, nach Borgarnes. Das war eine gemütliche Fahrt von fast zwei Stunden (in Island sind auf geteerten Hauptstrasse maximal 90km/h), und nun bin im Ensku húsin untergekommen. In dieser zum Gästehaus umfunktionierten Fischerhütte war ich vor zwei Jahren schon einmal, und wie es der Zufall wollte, habe ich wieder das gleiche Zimmer gekriegt. 😉

Unterwegs begrüsste mich die Insel übrigens mit ihrem bestens bekannten Mix aus Regen und Sonne, wobei dazwischen manchmal nur ein paar Minuten respektive Kilometer waren. Ich habe auf der Fahrt hierher vier grosse, wunderschöne Regenbogen gesehen, und die Landschaft leuchtete jeweils in einem ganz besonderem Licht, wenn die Sonne wieder durch die Wolkendecke brach.
Ziemlich frustrierend, wenn man so etwas sieht, aber nicht fotografieren kann. Aber wenn man mit 90 km/h auf der Landstrasse fährt, konzentriert man sich besser auf die Strasse und den Verkehr. Und Haltestellen gibt es hier entlang der Hauptstrasse nur wenige; und wenn, dann sind sie garantiert am falschen Ort…

Morgen geht es dann weiter Richtung Norden in den Snaefellsnes Nationalpark. Auch da war ich schon einmal. Ich werde mich daher auf ein paar Orte konzentrieren, an denen ich das letzte Mal nicht war. Aber es gibt auch Stellen, die ich wieder besuchen will. So hoffe ich in Ytri Tunga auf ein paar gute Bilder der Robben, die sich dort am Strand tummeln

Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.

Stay tuned.

Island 2019: Der Countdown läuft

Island_flagIn weniger als einer Woche fliege ich wieder nach Island. Dies wird mein drittes Mal im Land von Feuer und Eis sein. 🙂

Diese Mal geht’s in die Westfjorde, angeblich die abgelegenste und einsamste Gegend Island’s. Und, wenn ich mir die Wetterberichte anschaue, wohl auch eine eher unwirtliche Gegenden in dieser Jahreszeit.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, was ich antreffen werde.

Damit ich auf den geplanten rund 2’000 km im Fall von etwas heftigen Wetterbedingungen keine Probleme kriege, und damit ich bei Bedarf auch mal auf etwas abgelegenen Strassen fahren kann, habe ich wiederum einen Jeep-ähnlichen Mietwagen mit Bodenfreiheit und 4×4-Antrieb bestellt. Welche Marke und welches Model es sein wird, werde ich erst nach meiner Ankunft in Keflavík erfahren, bei der Übernahme des Mietwagens. DAs letzte Mal war es ein Nissan X-Trail, aber es könnte auch ein KIA Sorento oder ein anderes Model in dieser Grössenordnung sein.

Ich habe auch dieses Jahr meine Reise durch Erlingsson Naturreisen in Reykjavík zusammenstellen und planen lassen.

Alles in allem werde ich sicher sehr viel erleben und viel Neues entdecken. Es versteht sich von selbst, dass ich auch dieses Jahr wieder eine Fotoausrüstung mitnehmen und versuchen werde,  schöne und wenn möglich auch spektakuläre Bilder mit nach Hause zu bringen. Ich habe mir entlang meiner Route auch einige besonders schöne Orte vorgemerkt, die ich bestimmt anfahren und fotografieren will.
Und vielleicht habe ich Glück und ich erlebe eine klare Nacht, in der ein paar Nordlichter zu sehen sind. Wäre natürlich toll. Dieses Naturspektakel ist unvergleichlich.

Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.

Stay tuned.

Ein verlängertes Wochenende in Duisburg

Ich habe den freien Nationalfeiertag am 1. August genutzt, um ein verlängertes Wochenende in Duisburg zu verbringen.

Da ich noch nie im Ruhrgebiet war, wollte ich mal sehen, wie so eine Industriegrossstadt aussieht.

Bei der Gelegenheit habe ich aber nicht nur die Stadt mit der Kamera erkundet, sondern habe ich den Duisburger Zoo besucht und einen Tag lang dort Tiere fotografiert. Diese Bilder habe ich auf meiner „Haupt“-Homepage in der Galerie Tiere hochgeladen. Dort finden sich auch noch zwei Bilder aus Duisburg mit „Menschen auf der Strasse„.

In Duisburg selbst war ich vor allem in der Innenstadt zu Fuss unterwegs. Ich bin aber auch mit der Strassenbahn zu Tiger & Turtle in den Süden der Stadt gefahren und bin auf dieses besondere Kunstwerk gestiegen.

In der Stadt habe ich mir den neu gestalteten Innenhafen sowie den Altstadtpark angesehen, und war auch im Kantpark und in der Fussgängerzone.

Die Bilder meiner Spaziergänge finden sich hier in den Galerien unter Duisburg.

Mein Fazit: Duisburg ist sicher kein touristisches Muss. Aber wenn man sich dafür interessiert, was im Ruhrgebiet passiert resp passiert ist, und was für eine Geschichte dahintersteckt, dann bietet die Stadt und ihre Umgebung viele interessante Plätze, die man besuchen kann, inklusive ein grosses Radwegnetz durch das ganze Ruhrgebiet.

Tiger & Turtle
Tiger & Turtle

Weitere Bilder aus Oslo

Ich konnte wieder ein paar Bilder  Oslo bearbeiten und hochladen.
Man findet sie in der Galerie Oslo 2019 hier auf dieser Seite.
Zudem konnte ich auch noch weitere Bilder für mein Projekt Menschen auf der Strasse fertigstellen, die ich in Oslo geschossen hatte.

Demo von Exil-Iranern vor dem Norwegischen Parlament Stortinget
Demo von Exil-Iranern vor dem Norwegischen Parlament Stortinget

 

 

 

 

 

Neue Bilder aus Oslo

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen, seit ich aus Oslo zurückgekehrt bin.

Ich habe in der Zeit einige Bilder bearbeiten und verschiedene Galerien hochladen können:
Die meisten Bilder findet man logischerweise in der Galerie Oslo 2019 hier auf dieser Seite.
Allerdings habe ich die Bilder von meinem Besuch im Reptilpark Oslo in der Galerie Tiere auf dem Seite KMP – Just pictures hochgeladen.

Oper
Die Osloer Oper

 

 

 

 

 

Ein sonniger Tag in Oslo

Heute herrschte während dem ganzen Tag strahlender Sonnenschein in Oslo.

Also konnte ich mich für einmal zu Fuss und mit Bus und U-Bahn der weiteren Erkundung der Stadt widmen. Dabei halfen mir gestern bei der Stadt gewonnene Ortskenntnis durchaus. 🙂

Ich nach einem kurzen Abstecher zum Hafen, wo ich ein paar Bilder der Oper und der Skulptur „She lies“ von Monica Bonvicini schoss, fuhr ich mit dem Bus zum Reptilienpark von Oslo. 😉

Obwohl Oslo keinen eingentlichen Zoo hat, habe ich dort trotzdem ein paar Bilder für meine Galerie mit den Tierbildern machen können. Es waren mehrere Familien und Schulklassen mit kleinen Kindern anwesend. Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wie unverfänglich und ohne Angst kleine Kinder auf Schlangen reagieren und sie ohne Scheu anfassen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Allen war dabei einen grosse Neugier anzusehen.
Die Bilder von diesem Besuch befinden sich in der Galerie „Tiere“ auf meiner Homepage.

Danach bummelte ich durch die Stadt bis zum königlichen Schloss (Det Kongelige Slott), wo jeden Tag um 13:30 die Ablösung der Palastwache zelebriert wird. Das Schloss mitten in Oslo ist tatsächlich der Wohn- und Arbeitssitz des Königs und seiner Familie. Es kann deshalb nur im Sommer auf geführten Touren (mit Voranmeldung) besichtigt werden, wenn die königliche Familie im Sommerschloss wohnt.

Die letzte Station heute war dann das Vikinger-Schiff-Museum (Vikingskipshuset).
Dort sind drei originale Vikinger-Schiffe aus dem 10. Jahrhundert ausgestellt, die alle Ende das 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben worden sind.
Das Tune-Schiff, das Oseberg-Schiff und das Gokstad-Schiff wurden nach einigen Jahren auf See als Grabstätten für reiche und bedeutende Persönlichkeiten verwendet.

Morgen wird es leider ziemlich sicher wieder regnen. Eigentlich Wetter für Museumsbesuche. Und an Museen mangelt es einem hier nicht.
Aber ich habe von zu Hause aus bereits eine Boottour im Fjord gebucht (damals waren die Wetterprognosen noch etwas anders…). Die werde ich aber nur machen, wenn es vom Wetter, und damit der Sicht, einigermassen klar ist.

Die ersten Bilder von heute sind auch schon in die Galerie „Oslo 2019“ hochgeladen.

Det Kongelige Slott - das königliche Schloss
Det Kongelige Slott – das königliche Schloss

 

 

 

 

 

Über Auffahrt in Oslo

Ich verbringe das verlängerte Wochenende in der norwegischen Hauptstadt Oslo.
Dieser Trip war eigentlich schon längst fällig, da Oslo bislang die einzige skandinavische Hauptstadt war, die ich nicht kannte. Und das, obwohl ich schon zwei Mal hier war. 😉
Ich kannte aber bisher nur den Hauptbahnhof und den Flughafen Gardermoen vom umsteigen…

So habe ich noch zwei weitere Ferientage investiert und bin bereits gestern Mittwoch hierher geflogen. Bei meine Ankunft am Abend herrschte relativ schönes Wetter mit etwas Wind, Bewölkung und und ca 15 Grad.
Heute Morgen hatte sich das allerdings drastisch geändert: Es regnete, es war kälter geworden, und der Wind deutlich stärker.

Für heute hatte ich bereits von zu Hause aus eine dreistündige Stadtrundfahrt gebucht, mit dem Ziel die Stadt etwas kennenzulernen, bevor ich mich an den folgenden Tagen zu Fuss zu einzelnen Sehenswürdigkeiten aufmachen würde.

Das hat soweit gut funktioniert. Und dass es dabei regnete, hatte Vor- und Nachteile. Vorteil war, dass ich im Trocknen überall hin chauffiert wurde. Ein Nachteil war allerdings auch, dass es an gewissen Plätzen nicht sehr angenehm war und man auch nicht viel sah. Den Sprungturm der Holmenkollen-Schanze konnte man wegen Nebel und Wolken nicht einmal sehen. Die Sicht am Holmenkollen betrug ca 20 Meter…
Beim Besuch des Vigeland Skulpturenparks hatten wir Glück. Während der ca halbstündigen Führung durch diesen Park, in dem ausschliesslich Skulpturen der norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland aufgestellt sind, machte der Regen eine kurze Pause.
Eine lustige, kleine Besonderheit in diesem Park ist eine kleine Skulptur eines zornigen, kleinen Jungen. Wie alle Skulpturen in diesem Park ist er nackt dargestellt. Die linke Hand dieses Jungen ist glänzend poliert, weil sie von allen Besuchern angefasst wird. Allerdings glänzt nicht nur die linke Hand, sondern auch sein Glied…

Figur des Bildhauers Gustav Vigeland
Figur des Bildhauers Gustav Vigeland

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Stadtrundfahrt hörte es auf zu regnen und ich besuchte am Nachmittag auch noch das Zentrum des Friedensnobelpreises.
Der Schwede Alfred Nobel hatte in seinem Testament verfügt, dass dieser Nobelpreis in Oslo verliehen wird, während die anderen Nobelpreise in Stockholm vergeben werden.

Danach ging ich noch auf die Festung Akershus und besuchte dort das Museum, das dem norwegischen Widerstand während der deutschen Besetzung 1940 – 1945 gewidmet ist. Auf die anderen drei Museen in der Festung hatte ich danach keine Lust mehr und kehrte ins Hotel zurück. 😉

Ich habe natürlich während des ganzen Tages einige Bilder gemacht. Die ersten davon sind bereits bearbeitet und in der Galerie „Oslo 2019“ hochgeladen. Weiter werden in den nächsten Tagen folgen.

Eine lange Bahnfahrt

Die Bergenbahn von Bergen nach Oslo war mein heutiges Transportmittel.
Die Fahrt dauert etwas weniger als sieben Stunden, und ich hatte mich auf eine allenfalls langweilige Fahrt eingestellt, denn bei meiner Abfahrt um acht Uhr morgens regnete es in Bergen, und selbst die schönste Landschaft wird bei schlechtem Wetter unansehnlich.
Da war ich froh, bei meinem Platz eine Steckdose zu finden. So konnte ich im schlimmsten Fall den Laptop auspacken und ein paar Bilder bearbeiten oder mir mit surfen die Zeit vertreiben. Denn gratis WLAN gab es im Zug auch. 🙂

Ich brauchte aber keine Ablenkung. Denn es stellte sich heraus, dass mein Gegenüber im Zug auch ein alleinreisender Schweizer in gleichen Alter war. Man kannte sich vom Sehen vom Schiff, aber Kontakt hatten wir nie.
Wir haben gegenseitig von unseren Erfahrungen im Norden berichtet, wobei sein Erfahrungsschatz und ein Vielfaches grösser war, und ich etliche interessante Hinweise und brauchbar Tipps erhalten habe. So verging die Zeit fast wie im Flug.

Heute habe ich keine Bilder gemacht.
Denn auch einem fahrenden Zug heraus durch eine Fensterscheibe zu fotografieren macht das schönste Landschaftsbild kaputt.
Allerdings war die Landschaft sehenswert, denn nach einer halben Stunde klarte es auf und wir fuhren durch ein verschneites Südnorwegen mit einer Höhendifferenz von 0 bis 1222 m ü M (wir sind von einem Hafen zu einem anderen gefahren und dazwischen lagen Berge) auf dem ganzen Streckenprofil. Und im Landesinnern ist auch im Süden noch tiefster Winter mit Unmengen von Schnee und zugefrorenen Seen.

In Ermangelung neuer Bilder von heute habe ich nun ein paar weitere Bilder des 8., 9. und 10. Reisetags bearbeitet und in die entsprechenden Galerien hochgeladen.

Nun bin ich also in Oslo, und morgen werde ich nach Hause fliegen. Damit ist auch diese Reise schon wieder zu Ende.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis alle Bilder sortiert, gesichtet, ausgewählt und bearbeitet sind. In den nächsten Wochen werden deshalb immer wieder Bilder in den Galerien zu finden sein.

Die Bahnhofshalle von Bergen
Die Bahnhofshalle von Bergen

 

Ein Tag in Bergen

Der heutige Tag in Bergen war regnerisch und, obwohl die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt lagen, unangenehm kühl.
Die Kombination von Nässe und ein kühlem Wind ist deutlich unangenehmer als -25 Grad Celsius ohne Wind.

Aber hier liegt kein Schnee mehr und auf dem See Lille Lungegårdsvannet mitten in der Stadt liegt noch eine dünne Eisschicht, die sich aber auch schon auflöst.

Hansestadt

Trotzdem habe ich die Innenstadt zu Fuss erkundet.
Mir gefällt es hier. Die Stadt lebt und trotzdem ist es kein Grossstadtmoloch. Immer hin hat die Stadt gut 279’000 Einwohner und ist die zweitgrösste Stadt Norwegens.
Aber sie hat einen eigenen Charme, der nicht zuletzt der Architektur in der Innenstadt zu verdanken ist, an der die Stadt ganz klar als Hansestadt zu erkennen ist.
Man kann leicht erkennen, dass es Bergen immer gut gegangen ist. Man wurde offenbar durch den Handel innerhalb der Hanse wie andere dieser Städte reich.
Ein weiterer Pluspunkt ist die für eine so grosse Stadt geringe Verkehrsdichte. Die ist in meinen Augen in der Innenstadt definitiv viel geringer als in Zürich oder ähnlich grossen Städten, die ich kenne. Und die grosszügig angelegten Fussgängerzonen machen es einfach, sich in der Stadt zu Fuss zu bewegen, und man findet leicht ein ruhiges Plätzchen.

Die ersten bearbeiteten Bilder von Heute habe ich in eine entsprechende Galerie für den 10. Reisetag hochgeladen.

Die Bergenbahn

Morgen nehme ich die letzte Etappe in Norwegen in Angriff:
Ich fahre mit der Bergensbanen nach Oslo.
Das dauert nach Fahrplan rund sechseinhalb Stunden und soll eine der schönsten Bahnstrecken Europas sein.
Ich hoffe, dass einigermassen gutes Wetter herrscht, damit ich auch etwas sehe und fotografieren kann.
Ich bin gespannt. 🙂

Bryggen, das Hanseviertel von Bergen
Bryggen, das Hanseviertel von Bergen

 

Die Seereise geht in Bergen zu Ende

Nun bin ich also in Bergen angekommen, nach 6 Tagen, 5 Nächten und rund 2’500 km durch die Gewässer entlang der Norwegischen Küste. 🙂

Die letzte Nacht gab es offenbar noch einmal heftigen Seegang.
Gegen halb Vier wachte ich auf, weil sich das Schiff auf und ab bewegte und ich das Gefühl hatte, beinahe aus dem Bett geworfen zu werden.
Ich hatte zwar das Gefühl, dass dieser Seegang heftiger war als der Anfang der Reise. Aber mir wurde weder schwindlig noch schlecht. Also schlief ich weiter.
Offenbar hatte sich mein Gleichgewichtssystem tatsächlich an dieses Schaukeln gewöhnt, so dass es etwas mehr brauchen würde, um seekrank zu werden. Gut zu wissen. 😉

Warten bis Bergen.

Nach dem Frühstück galt es erst einmal zu packen. Die Koffer mussten bis 10:00 bei den Liften bereitstehen, und die Kabine ebenfalls bis 10:00 geräumt werden.
Danach musste man in den Salons und in der Cafeteria die Zeit bis zur Ankunft in Bergen um 14:30 irgendwie herumbringen. Zu sehen (und zu fotografieren) war draussen auch nicht viel, weil sich das Wetter etwas von der unfreundlichen Seite zeigte.
Es ist zwar deutlich wärmer als im Norden (hier in Bergen war es bei der Ankunft 6 Grad Celsius, also 28 Grad wärmer als in Kirkenes bei der Abfahrt), aber Regen und Wind machten den auf dem Aussendeck nicht unbedingt angenehm.
Nach der Ankunft in Bergen ging’s mit dem Bus, den ich noch an Bord buchen konnte, zum Hotel.

Das Hotel bietet ein kleines Buffet zum Abendessen an, das im Zimmerpreis inbegriffen ist. Heute gab es neben Brot, Aufschnitt, Käse und Früchten auch einen „Norwegischen Eintopf“. Das aber das Lammfleisch, das normalerweise da drin ist, durch kleien Wurststückchen ersetzt wurde, schmeckte der Eintopf ausgezeichnet. 🙂

Ich habe noch ein paar Bilder von vorgestern (7. Reisetag), gestern (8. Reisetag) und heute (9. Reisetag) bearbeitet. Die finden sich in den entsprechenden Galerien.

Morgen will ich die Stadt Bergen erkunden. Was ich bis jetzt gesehen habe, gefällt mir. Mal schauen, was ich noch so sehe.

Der Hafen von Bergen bei Nacht
Der Hafen von Bergen bei Nacht