Der Flug war pünktlich und verlief problemlos. Dank dem Entertainmentsystem, das bei Iceland Air auch in der Economy an jedem Platz installiert ist, gingen die gut 4 Stunden um wie im Flug.
Nach der Ankunft in Keflavík habe ich gleich meinen Mietwagen übernommen. Und so ist es nun offiziell: Ich bin unter die Skoda Fahrer gegangen… 😉
Während es das letzte Mal es ein Nissan X-Trail war, bin ich dieses Mal mit eine Skoda KODIAQ unterwegs.
Vom Flughafen ging es direkt Richtung Norden, nach Borgarnes. Das war eine gemütliche Fahrt von fast zwei Stunden (in Island sind auf geteerten Hauptstrasse maximal 90km/h), und nun bin im Ensku húsin untergekommen. In dieser zum Gästehaus umfunktionierten Fischerhütte war ich vor zwei Jahren schon einmal, und wie es der Zufall wollte, habe ich wieder das gleiche Zimmer gekriegt. 😉
Unterwegs begrüsste mich die Insel übrigens mit ihrem bestens bekannten Mix aus Regen und Sonne, wobei dazwischen manchmal nur ein paar Minuten respektive Kilometer waren. Ich habe auf der Fahrt hierher vier grosse, wunderschöne Regenbogen gesehen, und die Landschaft leuchtete jeweils in einem ganz besonderem Licht, wenn die Sonne wieder durch die Wolkendecke brach.
Ziemlich frustrierend, wenn man so etwas sieht, aber nicht fotografieren kann. Aber wenn man mit 90 km/h auf der Landstrasse fährt, konzentriert man sich besser auf die Strasse und den Verkehr. Und Haltestellen gibt es hier entlang der Hauptstrasse nur wenige; und wenn, dann sind sie garantiert am falschen Ort…
Morgen geht es dann weiter Richtung Norden in den Snaefellsnes Nationalpark. Auch da war ich schon einmal. Ich werde mich daher auf ein paar Orte konzentrieren, an denen ich das letzte Mal nicht war. Aber es gibt auch Stellen, die ich wieder besuchen will. So hoffe ich in Ytri Tunga auf ein paar gute Bilder der Robben, die sich dort am Strand tummeln
Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.
In weniger als einer Woche fliege ich wieder nach Island. Dies wird mein drittes Mal im Land von Feuer und Eis sein. 🙂
Diese Mal geht’s in die Westfjorde, angeblich die abgelegenste und einsamste Gegend Island’s. Und, wenn ich mir die Wetterberichte anschaue, wohl auch eine eher unwirtliche Gegenden in dieser Jahreszeit.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, was ich antreffen werde.
Damit ich auf den geplanten rund 2’000 km im Fall von etwas heftigen Wetterbedingungen keine Probleme kriege, und damit ich bei Bedarf auch mal auf etwas abgelegenen Strassen fahren kann, habe ich wiederum einen Jeep-ähnlichen Mietwagen mit Bodenfreiheit und 4×4-Antrieb bestellt. Welche Marke und welches Model es sein wird, werde ich erst nach meiner Ankunft in Keflavík erfahren, bei der Übernahme des Mietwagens. DAs letzte Mal war es ein Nissan X-Trail, aber es könnte auch ein KIA Sorento oder ein anderes Model in dieser Grössenordnung sein.
Alles in allem werde ich sicher sehr viel erleben und viel Neues entdecken. Es versteht sich von selbst, dass ich auch dieses Jahr wieder eine Fotoausrüstung mitnehmen und versuchen werde, schöne und wenn möglich auch spektakuläre Bilder mit nach Hause zu bringen. Ich habe mir entlang meiner Route auch einige besonders schöne Orte vorgemerkt, die ich bestimmt anfahren und fotografieren will.
Und vielleicht habe ich Glück und ich erlebe eine klare Nacht, in der ein paar Nordlichter zu sehen sind. Wäre natürlich toll. Dieses Naturspektakel ist unvergleichlich.
Die Bilder werde ich natürlich auch wieder hier in einer Galerie hochladen, wie ich mir auch wieder vorgenommen haben, wenn möglich täglich von meinen Erlebnissen und Eindrücken zu berichten.
Nachdem ich Ende September von meiner letzten Reise 2018 aus Island zurückgekehrt war, stellte sich relativ rasch die Frage:
Wohin nächstes Jahr????? 😉
Da der Buchungszeitpunkt einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Preis einer Reise haben kann, habe ich jetzt, Ende November 2018 bereits alle Reisen im 2019 gebucht und zum grössten Teil auch bezahlt. Dadurch kostet mich zum Beispiel ein Städteflug nach Stockholm und zurück im Juli 2019 mit Swiss bloss CHF 234.–. So billig bin ich noch nie nach Skandinavien geflogen.
Ich habe also folgende Reisen geplant und gebucht:
30. Januar – 10. Februar 2019 Die Hurtigruten im Winter Ich fliege mit Finnair via Helsinki nach Ivalo [FIN] im nördlichen Lappland. Von dort geht es zuerst mit dem Bus nach Inari [FIN], wo ich zwei Tage bleiben werde. Danach geht es ebenfalls mit dem Bus nach Kirkenes [N], wo ich an Bord des Hurtigrutenschiffs Finnmarken gehe und damit in sechs Tagen und fünf Nächten entlang der norwegischen Küste bis Bergen [N] fahre. Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Bergen fahre ich mit der Bergenbahn nach Oslo, von wo ich dann am Folgetag nach Zürich zurückfliege. Die Reise hat für mich drei Besonderheiten: Erstens ich fahre im Winter in den Norden. Das heisst, es wir sehr kalt (bis zu -25 Grad am Tag) und sehr dunkel (die Tage dauern von 09:00 bis 13:30 in Kirkenes). Ich werde mir noch besonders winterfeste Kleider kaufen müssen… Zweitens ich fahre zum ersten Mal für mehrere Tage auf einem Schiff mit. Und drittens ich benutze vier verschiedene Verkehrsmittel: Flugzeug, Bus, Schiff und Bahn. Gebucht habe ich die Reise wieder bei Travel Scandinavia (World Wide Travel) in Zürich.
19. – 22. April 2019 Ostern in Colmar. Wenn alle nach Süden fahren, fahre ich an Ostern nach Norden. Mit dem Auto bin ich von mir zu Hause in zweieinhalb Stunden in Colmar, und wenn meine Überlegungen richtig sind, sollte ich auch keine grossen Verkehrsbehinderungen erleben, da ich antizyklisch fahre. Ich bin gespannt, was diese Stadt im Elsass zu bieten hat.
29. Mai – 2. Juni 2019 Auffahrt in Oslo. Da Auffahrt am Donnerstag ein Feiertag ist, lässt sich mit einem einzigen zusätzlichen Ferientag am Freitag ein verlängertes Wochenende machen, dass ich in Oslo verbringen will. Es wird mein drittes Mal in Oslo sein. Allerdings bin ich die beiden vorherigen Male bloss umgestiegen: am Bahnhof und am Flughafen. Dieses Mal möchte ich die norwegische Hauptstadt ein bisschen näher kennen lernen.
3. – 7. Juli 2019 Geburtstag in Stockholm. Nachdem ich dieses Jahr an meinem Geburtstag relativ spontan und entsprechend kurzfristig nach Kopenhagen geflogen bin, habe ich meine Geburtstagsreise für nächstes Jahr etwas früher geplant und gebucht. Das hat sich natürlich auch auf den Preis von Flug und Hotel positiv ausgewirkt. Das wird mein dritter Trip in die schwedische Hauptstadt, und ich bin gespannt, was noch so ist wie vor 13 Jahren, als ich beruflich bedingt das letzte Mal dort war, und was es Neues zu entdecken gibt. Ich habe jetzt schon drei fixe Ausflugsziele: der Skansen Park mit Freilichtmuseum und Aquarium, das Abba Museum und das Vasa Museum. Der Rest wird sich ergeben, je nach Lust und Laune. Allenfalls auch ein Ausflug mit dem Schiff auf die Schären. Stockholm bietet sehr viel.
1. – 4. August 2019 Den Feiertag am Donnerstag, 1. August nutze ich mit einem „Brückenferientag“ am Freitag gleich wie an der Auffahrt, um für ein verlängertes Wochenende nach Duisburg zu fliegen. Ich kenne diese Stadt im Ruhrpott überhaupt nicht. Ausser vielleicht, dass dort früher Schimanski ermittelt hatte… 😉 Ich weiss auch nicht, was sie einem Touristen zu bieten hat. Es war reine Neugier, die mich auf die Idee gebracht hat, dorthin zu fliegen. In jedem Fall gibt es dort einen Zoo, den ich sicher besuchen werde, um ein paar Tierbilder zu schiessen. Ansonsten lasse ich mich überraschen.
16. – 28. September 2019 Meine dritte Islandreise. Dieses Mal will ich die Westfjorde kennen lernen, eine der einsamsten Gegenden Islands. Die Reise mache ich wiederum im Mietwagen in bewährte Art und Weise: Lediglich die Übernachtungen (und natürlich Flug und Mietwagen) habe ich durch das Reisebüro buchen lassen. Aber in der Routenwahl und der Orte, die ich besuchen will, habe ich alles offen gelassen, und werde jeden Tag entscheiden, was ich unterwegs wie und wann tue. Das gibt mir die Freiheit, die Reisetage jeweils nach meinem Belieben zu gestalten, damit immer genug Zeit für das Fotografieren und das Baden in heissen Quellen bleibt (in Island einfach ein Muss). Aus Komfortgründen habe ich auch für diese Reise einen Offroader in der Grössenordnung eines Toyota Rav4 4×4 gebucht. Obwohl ich nicht ins Hochland fahren werde, ist doch ein Teil meiner Route Schotterpiste, die mit einem 4×4 SUV einfach besser und sicherer gefahren werden kann. Ausserdem ist es nicht ausgeschlossen, dass Ende September in den Westfjorden Schnee fällt. Ich habe auch diese Islandreise beim Reisebüro Erlingsson in Reykjavík gebucht.
Nun bin ich seit einer guten Woche daran, die über 7’000 Rohbilder von der Islandreise zu sortieren und für die Bearbeitung auszuwählen.
Und ich habe natürlich auch damit begonnen, Bilder zu bearbeiten.
Ich mache das Reisetag für Reisetag, und lade jeweils die fertigen Bilder in die entsprechende Galerie hoch.
Inzwischen habe ich die Bearbeitung der Bilder vom ersten und vom zweiten Reisetag abgeschlossen und habe mit Tag 3 begonnen. 🙂
Die fertigen Bilder sind in den Galerien der entsprechenden Tage zu finden.
Vor einer Woche habe ich hier den letzten Beitrag zu meiner diesjährigen Islandreise geschrieben. Damals war ich im Hotel am Flughafen Keflavík (KEF) und wusste nicht, ob der für den nächsten Tag angekündigte Sturm es überhaupt erlauben würde, nach Hause zu fliegen.
Nun, der Sturm kam tatsächlich. Ich erwachte um 02:00 wegen der Windgeräusche, die im Hotel sehr gut zu hören waren. Aber betreffend Heimflug gab es keine Probleme. Der Flug startete pünktlich um halb acht (Ortszeit) Richtung Zürich, wo ich noch vor 13:00 (Ortszeit) sicher landete. Wegen der Zeitverschiebung von 2 Stunden dauerte der Flug aber nur rund dreieinhalb Stunden.
Nun bin ich daran, die rund 7’000 Rohdaten an Bildern zu sortieren und sichten, und die besten daraus zu bearbeiten. Dies wird sicher noch eine Weile dauern… 😉
Im Moment bin ich daran, die Bilder des zweiten Reisetages zu bearbeiten, und fast jeden Abend kommen neue Bilder in der Galerie dazu.
Es lohnt sich also, die Galerie „Island 2018“ immer wieder anzuschauen.
Die heutige letzte Etappe meiner diesjährigen Islandreise war mit 340 km gleichzeitig auch die längste. Und trotzdem war sie kürzer und schneller als geplant. 😉
Es wäre eigentlich die dritte Strecke durchs Hochland gewesen, die ich ursprünglich geplant hatte. da hätte ich mit einem Zeitbedarf von über acht Stunden Fahrt rechnen müssen. Aber natürlich war auch diese Strecke gesperrt.
Deshalb fuhr ich auf der Ringstrasse zum Flughafen und schaltete immer wieder Stopps ein, um einen Kaffee zu trinken oder etwas zu fotografieren. So wurden dann auch entspannte 6 Stunden draus. 🙂
Unterwegs stiess ich eigentlich mehr zufällig auf das Naturschutzgebiet Grábrók mit drei erloschene Vulkankrater.
Eigentlich hatte ich nur den Parkplatz angefahren, um etwas zu essen und ein paar Bilder von der mit Moos bedeckten Lavalandschaft zu machen.
Als ich ausgestiegen war, sah ich, dass Leute auf dem Hügel dahinter standen und ich fand einen abgesteckten Weg, der vom Parkplatz weg führte. Erst wollte ich auch da nur ein paar Meter in die Büsche und Lava hinein, um ein paar weitere Bilder zu machen. Da sah ich aber eine Orientierungstafel, die das Naturschutzgebiet beschrieb und erfuhr, dass ich vor drei Karter stand.
Der präparierte und eingezäunte Weg führte auf einen dieser Krater.
Und wenn ich vorher bei mir dachte, dass ich mir die Kletterei auf den Hügel wegen dem bisschen Aussicht sicher nicht antun würde, änderte sich meine Motivation schlagartig und ich ging die Holztreppe hinauf. 😉
Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Oben hatte man nicht nur eine grossartige Aussicht über das ganze Tal, sondern man stand auf dem Rand des einen Kraters und sah nicht nur in diesem Krater hinein, sondern man sah auch auf die beiden anderen Krater hinab.
Der Aufstieg hatte sich gelohnt, auch wenn genau in dem Moment, in dem ich den Kraterrand erreichte, der Wind und der Regen kamen…
Und natürlich liessen Regen und Wind nach, als ich wieder unten war. (Hi Captain Murphy…)
Nun ist also meine Islandreise 2018 zu Ende. Morgen früh fliege ich wieder nach Hause.
Das heisst, wenn die dann überhaupt starten.
Für Morgen sind wieder heftige Stürme auf der ganzen Insel angesagt, mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h.
Mal schauen, wie es um 04:00 beim Aufstehen aussieht.