Norwegen 2018: Tag 2 – Sonne in Tromsø

NorwegenHeute habe ich Tromsø etwas erkundet und erste Bilder geschossen (die ich natürlich in die Galerie hochgeladen habe). 🙂

Im Gegensatz zu gestern war strahlender Sonnenschein angesagt.
Deshalb fuhr ich als Erstes auf den Storsteinen (auf deutsch in etwa „grosser Fels“). Das ist der Hausberg von Tromsø. Zwar „nur“ 421 Meter über Meer, aber damit überragt er alles in der unmittelbaren Umgebung und bietet einen atemberaubenden Ausblick über Tromsø.
Auf den Storsteinen kommt man mit der Fjellheisen Seilbahn, die erst 2016 generalüberholt wieder in Betrieb genommen wurde. Gebaut wurde die Bahn offensichtlich von der Firma Caraventa.

Nachdem ich wieder von Storsteinen heruntergefahren war, bin ich auf dem Weg zurück ins Zentrum zuerst bei der Eismeerkathedrale vorbei, die leider geschlossen war.
Also habe ich ein paar Bilder der Front gemacht und bin dann zu Fuss über die Tromsøbrua, die Brücke, die über den Tromsøysund führt, bis ich wieder im Hafen war.

Gegen 14:00 zogen immer mehr Wolken auf, und eine Stunde später war es vorbe mit Sonnenschein. Der ganze Himmel war bedeckt. Also beschloss ich, ins Polaria zu gehen. Das gehört zum Polarmuseum der Universität von Tromsø. Die haben da zwar einige interessante Ausstellung von Meerfauna und -flora, inklusive einem grossen Becken mit Seehunden. Auch die Thematik mit der Meerverschmutzung durch Plasitik wird sehr eindrücklich dargestellt. Trotzdem wurde ich den Eindruck nicht los, dass der Souvenirshop mindestens so gross wie die Ausstellung selber war. Ich betrachte den Eintritt von 130 norwegischen Kronen deshalb als nicht gerechtfertigt.
Da habe ich im eigentliche Polarmuseum gestern für 60 Norwegischen Kronen sehr viel mehr Informationen erhalten und habe mich entsprechend auch länger darin aufgehalten.

Morgen früh geht’s dann los, mit der Fahrt über die Inseln.
Um 08:00 sollte die Autovermietung meinen Mietwagen zum Hotel bringen.
Mein erster Fixpunkt ist die Fähre um 11:00 in Brensholmen auf der Insel Kvaløya.
Laut Wetterbericht wird das Wetter wieder zu Regen umschlagen…

 

Tromsø von Storsteinen aus gesehen
Hafen von Tromsø in der Abendsonne um 21:00

Norwegen 2018: Anreise und erste Eindrücke

NorwegenNun bin ich also in Norwegen angekommen. :-)

Die Anreise verlief zügig und absolut problemlos. Keine zusätzlichen Wartezeiten, keine Probleme mit Gepäck, Tickets, Anschlussflügen und allenfalls Zoll oder Secutrity.

Mein Flug nach Oslo ging pünktlich kurz vor 07:00. Und obwohl am Flughafen kurz nach 05:00 schon Einiges los war, gab es bei der Sicherheitskontrolle keine langen Wartezeiten und ich kam trotz der vielen Elektronik im Handgepäck (Laptop, Kameras, Objektive, Kabel und vor allem alle Ersatzakkus [siehe Island letztes Jahr]) einfach und rasch durch. Eingecheckt und das Gepäck aufgegeben hatte ich ja schon am Vorabend.
Das alles hatte zur Folge, dass ich bereits eine Stunde vor dem Check-In am Gate war. Da hätte ich wohl noch mindestens eine halbe Stunde länger schlafen können. Aber weiss man’s vorher? 😉

Am Flughafen in Oslo musste ich dann mein Gepäck wieder entgegennehmen, obwohl es bereits bis Tromsø etiketiert war. Ich musste damit durch den Zoll und es danach für den Inlandflug nach Tromsø bei SAS wieder aufgeben. Das muss bei allen internationalen Flügen mit inländischem Anschlussflug so gemacht, ausser, man fliegt alle Strecken mit SAS. Aber mein Flug von Zürich nach Oslo war ein Codesharing mit Swiss, der zudem von Helvetic Airways durchgeführt wurde. Also war nichts mit durchgechecktem Gepäck.
Dank der vielen Selbstbedienungsstationen, die problemlos funktionierten, war das Wiederaufgeben des Gepäcks kein Problem. Die Sicherheitskontrolle in Oslo wollte es dann aber genauer wissen als in Zürich. Ich musste praktisch meine ganze Tasche ausräumen, und trotzdem musste diese dann drei Mal durch den Scanner. Ganz nebenbei machte der freundliche Herr auch noch einen Wischtest auf verdächtige Spuren (Drogen, Sprengstoff, etc.), der natürlich ergebnislos verlief.
In Oslo herrschte übrigens kurz nach 09:00 strahlender Sonnenschein bei rund 22 Grad. Laut Wetterbericht sollen es heute noch bis 27 Grad geworden sein.
Dieses Wetter stand im krassen Gegensatz zu dem, was ich in Tromsø erwartete (und dort dann auch antraf).

Mit SAS ging es dann kurz nach halb zwölf weiter Richtung Norden. und nicht ganz zwei Stunden später landeten wir in Tromsø bei Regen, Wind und ca 8 Grad Celcius. 🙂

Der Bus ins Stadtzentrum stand schon bereit und ca 15 Minuten später war ich in meinem Hotel, das nur wenige Schritte  von der Endhaltestelle des Busses liegt. 🙂

Nach dem Einchecken im Hotel und dem Auspacken meines Gepäcks habe ich mich auf eine erste Erkundungstour durch das Zentrum von Tromsø gemacht. Natürlich war es in der Stadt ziemlich ruhig und ausser Restaurants und einem Supermarkt waren alle Geschäfte geschlossen. Ich habe ein paar Bilder geschossen (und einige davon auch schon bearbeitet und in die Galerien hochgeladen).
Und ich habe das Polarmuseum der Universität Tromsø besucht: eine eindrückliche, geschichtliche Darstellung des Nordens, inklusive Robben-, Eisbären- und Waljagd. Zudem sind die Expeditionen des berühmten norwegischen Forschers Roald Amundsen dokumentiert.

Und im Moment, um 23:00, versuche ich mich gerade daran zu gewöhnen, dass es draussen immer noch taghell ist. 🙂
Zwar scheint die Sonne nicht, da der Himmel nach wie vor wolkenverhangen ist. Aber es ist so hell, wie bei uns an einem regnerischen Tag im Sommer um 18:00.
Ich hoffe, dass ich auf dieser Reise mindestens einmal die Gelegenheit haben werde, die Sonne um Mitternacht zu sehen (und zu fotografieren).

Flughafen Oslo-Gardermoen
Flughafen Oslo-Gardermoen
Mein Hotel
Mein Hotel

Norwegen 2018: All packed and ready to go

Norwegen

Norwegen Frühling 2018 - Gesamtroute

So, alles ist gepackt (zig Mal ein- und ausgepackt, bis das Gewicht stimmte…) und der Koffer ist via Vorabend-Check-In bei Swiss aufgegeben.

Ich habe zwar eine SAS Buchung, aber der Flug nach Oslo wird von Swiss durchgeführt. Und bei denen kann ich mein Gepäck schon am Vorabend mit dem Auto an den Flughafen bringen und aufgeben. Schliesslich wohne ich nur 15 Autominuten vom Flughafen Zürich entfernt. 😉

So habe ich morgen früh keine Gepäckschlepperei, muss nicht anstehen, um das Gepäck aufzugeben und kann direkt durch die Sicherheitskontrolle ans Gate.

Morgen um 05:00 geht’s mit dem Taxi zum Flughafen. Schon wieder früh aufstehen… 😦
Dafür bin ich schon am frühen Nachmittag in Tromsø und kann die Stadt ein wenig erkunden.

See you there. 🙂

Norwegen 2018: Die Reisevorbereitungen haben begonnen

Norwegen

Norwegen Frühling 2018 - Gesamtroute

Wenn ich ehrlich bin, dauern die Vorbereitungen auf meine bevorstehende Reise nach Nordnorwegen eigentlich schon seit Monaten an. 😉
Sie haben mit der Planung der Reise und der Buchung beim Reisebüro begonnen. Da ich auf der Reise allein unterwegs sein werde und in einem Land, in dem ich noch nie war, alles selber finden muss, war für mich eine genaue Analyse der vorgeschlagenen Reiseroute und die Suche nach detaillierten Informationen sehr wichtig:
– Wo finde ich welche Sehenswürdigkeit und wo die besten Orte, um besondere Bilder schiessen zu können?
– Welche Fahrroute hat welche Vor- und Nachteile?
– Was haben andere erlebt und was empfehlen sie? Und was nicht?
– Wie geht das nun genau mit diesen Fähren? Wann fahren die? Was kosten sie?
Diese Fragen im Vornherein zu klären, beruhigt mich nicht nur, wenn ich das erste Mal in eine bestimmte Gegend reise, sie macht mir auch grossen Spass. Und ich denke, ich kann so ein Optimum aus meinen Ferien herausholen. Ich reise nicht nur mit viel weniger Stress und kann die Zeit dort auf viel besser geniessen. Ich werde sicher auch mehr und bessere Bilder machen können.

Nun ist es aber eine Woche vor der Abreise an der Zeit, sich konkrete Überlegungen zu machen, was ich auf der Reise alles brauche und welche fotografische Ausrüstung mitkommen soll. Da bei gilt es, nur das absolut Notwendigste einzupacken, aber doch nichts zu Hause zu lassen, das ich vor Ort brauchen werde.
Letztes Jahr nahm ich auf meine Reise nach Island zwei Koffer plus Handgepäck mit. Schlussendlich stellte sich heraus, dass ich einen Teil der Dinge, die ich mitnahm, gar nie brauchte.
Nun ist es deshalb mein Ziel, mein Gepäck (allgemeines Gepäck wie auch Fotoausrüstung) so zu optimieren, dass ich mit einem Koffer (max 23kg) und meinem Fotorucksack als Handgepäck auskomme. 😉

Die kommenden Tage werden wohl mit einigem Hin und Her geprägt sein. „Absicherung versus Gewicht“ wird die zentrale Frage sein:
– Welche Objektive brauche ich wirklich ? In Island letztes Jahr hatte ich im Wesentlichen auf beiden Kameras je ein Objektiv montiert und fast nie gewechselt, obwohl ich auch noch andere Objektive dabei hatte? Glas ist schwer…
– Kommt mein extra bestelltes Karbonstativ noch rechtzeitig? Immerhin ist ein halbes Kilo (oder mehr) leichter als mein Alustativ, das sonst in den Koffer muss.
– Brauche ich zwei Hardisks, um ganz sicher zu sein, dass jeder Fall von möglichem Datenverlust abgedeckt ist?
– Brauche ich aufladbare AA & AAA Batterien (mit Ladegerät) oder soll ich vor Ort die Batterien kaufen, die ich brauche?
– Brauche ich neben den Wanderschuhen ein zweites Paar leichtere Schuhe oder für soll ich die ganze Reise gleich die Wanderschuhe anziehen? In Island habe ich die leichten Schuhe schlussendlich nur für die Flüge nach und von Island getragen, und die Wanderschuhe an den Füssen würden meinen Koffer um Einiges leichter machen.
– Brauche ich die speziellen Fotohandschuhe, die für sehr tiefe Temperaturen entwickelt wurden? In Island habe ich sie bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad nie getragen, und die Temperaturen, die gemäss Wetterbericht in Nordnorwegen zu erwarten sind, sind in etwa die Gleichen.
– Die Stirnlampe, die ich mit nach Island genommen habe, wird definitiv zu Hause bleiben, da ich damit rechne, dass es wegen der Miternachtssonne wohl nie dunkel werden wird.
Und so weiter… 🙂
Aber viele Details machen in der Summe halt schon einen Unterschied, und ich hoffe, dass ich so mein Gepäck so optimieren kann: So leicht wie möglich und auf der anderen Seite vollständig.

Sonst werde ich dann halt improvisieren müssen. Das ist auch nicht schlimm und wäre definitiv nicht das erste Mal. 🙂

Norwegen 2018 – Leichte Anpassung der Route

Norwegen

Norwegen Frühling 2018 - Gesamtroute

Nachdem ich nun vom Reisebüro die definitiven Reiseunterlagen erhalten habe (nachdem ich die Restzahlung geleistet hatte), habe ich mich entschieden, für die Etappe von Svolvær nach Narvik am 5.6.18 eine Änderung der Strecke zu planen. Ich werde nicht auf der südlichen Route via zwei Fährverbindungen nach Narvik fahren, sondern über die Nordroute an einem Stück auf der Strasse.
Möglich wird dies durch die neue Strassenverbindung Lofast mit mehreren Tunnel und Brücken von Fiskebøl nach Gullesfjord, die über eine Milliarde gekostet haben soll, und die nicht einmal Maut kostet.
Somit spart mir diese Route nicht nur die Kosten für die Fährstrecken, sondern macht mich auch zeitlich flexibler, da ich nicht auf Abfahrtszeit der Fährschiffe achten muss.
Ausserdem sehe ich so auch mehr von der Landschaft. 🙂

Allerdings ist das Wetter laut Prognosen nicht gerade berauschend:
MeteoBlue ist leider ein sehr zuverlässige Seite, wenn es um Wetterprognosen geht.
Und dort steht nun eine Woche vor meinem Abflug, dass es bei meiner Ankunft in Tromsø regnen wird, und dass es die nächsten Tage auch so bleiben wird. 😦
Ein wenig besser wird es dann, wenn ich mit meiner Tour über die Inseln am Dienstag beginne und Richtung Süden fahre. Und auch wenn dann immer wieder mit Regen gerechnet werden muss, so wird das Wetter umso besser, je weiter südlich ich komme.
Die Temperaturen bewegen sich im Moment zwischen 7 und 11 Grad Celsius, und dabei bleibt es vorläufig auch. Diese Temperaturen machen mir allerdings nichts aus. Das ist bloss eine Frage der richtigen Kleidung, und ich mag es lieber etwas kühler als zu heiss… 😉
Auch dieses Wetter überrascht mich nicht. Damit muss man an Orten rechnen, an denen das Klima grundsätzlich etwas rauher ist. Und in Nordnorwegen hat der Frühling eben erst begonnen.
Trotzdem habe ich gehofft (und hoffe noch immer), dass der Himmel nicht die ganzen 11 Tage bewölkt ist, und es regnet und stürmt. Damit ich auch die Chance habe, Bilder mit (Mitternachts-) Sonne zu schiessen. Wir werden sehen.

Hier noch einmal die angepasste Route:

27.5.18 Flug von Zürich via Oslo nach Tromsø.
Aufenthalt in Tromsø im Clarion Collection Hotel With (2 Nächte).
29.5.18 Übernahme des Mietwagens in Tromsø und Fahrt nach Skaland. Unterwegs Fährpassage von Brensholmen nach Botnham (ca 45′).
Aufenhalt in Skaland im Hotel Hamn i Senja (2 Nächte).
31.5.18 Fahrt nach Nyksund. Unterwegs Fährpassage von Gryllefjord – Andenes (ca 90′). Eventl Whalewatching in Andenes.
Aufenhalt in Nyksund in der Pension Nyksund Ekspedisjonen (1 Nacht).
1.6.18 Fahrt nach Mortsund. Unterwegs Fährpassage von Melbu nach Fiskebøl (ca 30′).
Aufenhalt in Leknes/Mortsund im Hotel STATLES Rorbu- og Konferansesenter AS (2 Nächte).
3.6.18 Fahrt nach Svolvær.
Aufenthalt in Svolvær im Thon Hotel Lofoten (2 Nächte).
5.6.18 Fahrt nach Narvik.
Aufenthalt in Narvik im Quality Hotel Grand Royal (1 Nacht).
6.6.18 Fahrt nach Tromsø.
Aufenthalt in Tromsø im Clarion Collection Hotel With (1 Nacht). Abgabe des Mietwagens.
7.6.18 Rückflug via Oslo nach Zürich.

Helsinki 2018: neue Bilder in der Galerie

Im Moment lade ich fast täglich neue Bilder von meinem Kurzurlaub am Auffahrtswochenende in Helsinki in die entsprechende Galerie hoch.
Ich versuche diese Woche, jeden Abend ein paar Bilder zu bearbeiten und hochzuladen.

Es lohnt sich also, immer mal wieder da hineinzuschauen. 😉

Unsere Begleiterin auf dem Wassertaxi
Befestigungen auf Suomenlinna

Helsinki 2018: schon wieder zu Hause

Nun bin ich schon wieder zu Hause. Die paar Tage gingen sehr schnell vorbei. Aber es hat mir sehr gut gefallen. Ich ärgere mich nur über eines ein bisschen, nämlich dass ich nicht schon früher in diese coole Stadt gefahren bin. Aber ich werde wieder hinfliegen. Das ist klar.

Als ich gestern für den Rückflug bei Finnair online einchecken wollte, hiess es, dass der Flug um 16:30, den ich gebucht hatte, überbucht sei.

Man schlug mir vor, stattdessen den Flug um 07:55 zu nehmen. Der war noch nicht ganz ausgebucht.
Zwar hätte ich den Flug am Nachmittag sehr wahrscheinlich auch gekriegt, denn ich hatte von der Buchung im Januar schon einen reservierten Sitzplatz, aber man weiss ja nie, ob man am Ende nicht doch noch sitzen bleibt.
Ausserdem hatte ich mir ohnehin schon Gedanken gemacht, wie ich die Zeit totschlagen sollte, nachdem ich am Morgen aus dem Hotel ausgecheckt hätte aber erst am Nachmittag abfliegen konnte. Ich mag es gar nicht, wenn ich für ein oder zwei Stunden irgend eine Beschäftigung suchen muss, während mein Gepäck irgendwo eingelagert ist. Bloss um nicht stundenlang am Flughafen herumhängen zu müssen. Für einen Ausflug oder eine anständige Besichtigung reicht die Zeit in der Regel dann doch nicht.

Also habe ich kurzerhand umgebucht.

Der neue Flug bedeutete aber auch sehr früh aufstehen!
Sehr früh, um 04:50 Ortszeit, um genau zu sein. Denn packen, auschecken und ein kleines Frühstück mussten drin liegen, und der Bus zum Flughafen fuhr um spätestens um 05:50 am Hauptbahnhof ab. Eine halbe Stunde später kam ich am schon recht belebten Terminal 2 an.
Da ich den Flughafen nicht kannte, wollte ich auf Nummer sicher gehen und lieber etwas früher dort sein.
Hat aber alles sehr gut geklappt. Und nachdem ich den Flughafen von Helsinki nun ein bisschen besser kenne, würde ich mir das nächste Mal bei gleichen Bedingungen eine halbe Stunde Schlaf mehr gönnen. 🙂

Übrigens: Die Finnen habe ihre Uhren gegenüber uns um eine Stunde vorgestellt. Ich bin also effektiv um 03:50 Schweizer Zeit aus den Federn, und bin jetzt, wenn ich das hier zu Hause um 18:00 schreibe, erst 14 Stunden auf den Beinen. 😉

In den folgenden Tage werde ich sicher noch das eine oder andere Bilder bearbeiten und in die Galerie hochladen. Ausserdem habe ich eine neue Videokamera getestet und bin überrascht, wie gut die Qualität der Videos ist, die dieses kleine Ding hinkriegt. 🙂 Ich muss damit aber noch ein wenig übern, dass dann in Norwegen und später auch in Island gute, bewegte Bilder entstehen.

In den Strassen von Helsinki
Ateneum
Ateneum

Helsinki 2018: Stadtbummel

Heute habe ich einen Stadtbummel gemacht.

Zuerst habe ich am Morgen die Felsenkirche (Temppeliaukion kirkko) besucht. Diese mitten in Helsinki in den Felsen gehauene evangelische Kirche sollte man am Morgen gleich nach der Öffnung um 09:30 besuchen. Dann hat es fast keine Touristen und man kann die Ruhe dort geniessen. Ab ca 10:00 treffen dann die grossen Touristengruppen ein. Dann ist es mit der Ruhe vorbei. Als besonders laut und rücksichtslos sind übrigens spanisch sprechende Gruppen (ich weiss nicht, ob es Spanier oder Südamerikaner waren) aufgefallen. Dicht gefolgt von den Asiaten… 😦 Das Durchschnittsalter dieser Gruppen war fast durch’s Band weg über 50!!!

Auf meinem anschliessenden Weg zum Hafen bin ich wie gestern schon am alles überragenden Dom von Helsinki vorbei gekommen. Seine Kuppel ist so gross, dass sie alle benachbarten Häuser überragt und man sie von fast überall her sehen kann.

Bevor ich es mir am Hafen in einer kleinen Kneipe gemütlich machte, besuchte ich noch die finnisch-orthodoxe Uspenski-Kathedrale. Damit war dann aber auch mein Bedarf an Kulturgut gesättigt. 😉

Den Rest des Tages genoss ich das milde Frühlingswetter am Hafen, wobei ich heute eine Basecap trug und Gesicht, Nacken und Arme eingecremt hatte. 🙂

Zum Abendessen ging ich heute Abend ins Hard Rock Cafe, wo ich schon am Nachmittag festgestellt hatte, dass die meinen Musikgeschmack ziemlich genau trafen…

Dom vom Helsinki
Dom vom Helsinki
Uspenski-Kathedrale
Uspenski-Kathedrale

Helsinki 2018: Suomenlinna II

Erste Bilder vom heutigen Ausflug nach Suomenlinna sind online in der Galerie.

Ausserdem habe ich mir heute den ersten Sonnenbrand der Saison geholt. 😦
Zwar nur auf der Stirn. Es juckt und brennt trotzdem…
Ich hätte heute wohl eine Mütze tragen sollen, oder zumindest meinen Kopf eincremen.
Aber wer denkt schon in einer Grossstadt bei 15 Grad Celsius an einen Sonnenbrand…

Möve über unserem Wassertaxi
Einfahrt einer sehr grossen Fähre

Helsinki 2018: Suomenlinna

Heute habe ich Suomenlinna besucht.

Diese grosse Seefestung in den Schären vor Helsinki gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und hat eine bewegte Geschichte:

Gebaut von den Schweden, zu deren Königreich Finnland bis Anfang 19. Jahrhundert gehörte, wurde die Festung ursprünglich Sveaborg (Schwedenburg) genannt. Als die Russen 1808 Finnland besetzten, wurde Helsinki und mit ihm auch Sveaborg russisch.
110 Jahre später, als Finnland im Nachgang zur russischen Oktoberrevolution unabhängig wurde, erhielt die Festung ihren heutigen Namen Soumenlinna (Finnenburg).
Heute ist die Festung ein offizieller Stadtteil von Helsinki, in dem rund 800 Menschen leben und in dem es ca 450 ARbeitplätze gibt. Militärisch hat die Festung keine Bedeutung mehr und wird entsprechend von den finnischen Streitkräften nicht mehr genutzt. Sie ist Stadtteil, Museum und Touristenattraktion in einem.

Zu Suomenlinna bin ich ab dem Marktplatz am Hafen mit einem sogenannten Wassertaxi gelangt. Die Fahrt kostet „retour“ €7.– und dauert pro Weg ca 30 Minuten.

Da auch heute wieder absolutes Topwetter herrschte (Sonnenschein ohne auch nur das kleinste Wölkchen am Himmel), konnte ich den grössten Teil der Festung auf verschiedenen Inseln zu Fuss erkunden. Dazwischen er der eine oder andere Museumsbesuch (es gibt mehrer Museen zu verschiedenen Themen in der Festung) und kleine Restaurants gibt es auch einige, bei denen man sich erfrischen kann.

Der Hauptpier mit der Suomenlinnan Kirkko
Der Hauptpier mit der Suomenlinnan Kirkko
Wohnhäuser im Innern der Festung
Wohnhäuser im Innern der Festung