Island 2023: Wieder auf isländischen Strassen

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Heute morgen wurde ich in Reykjavík pünktlich um neun von Europcar in meinem Hotel abgeholt und zur Mietwagenstation beim Stadtflughafen gebracht. Dort musste ich noch kurz den Papierkram erledigen und schon konnte ich losfahren. 🙂
Dieses Mal habe ich einen SUV von Mitsubishi gekriegt, einen weissen Eclipse Cross Hybrid.

Mein erstes Ziel war der Þingvellir Nationalpark.
Allerdings war der Ort dermassen von Touristen überlaufen, dass ich zuerst keinen Parkplatz fand, nicht zuletzt, weil die Leute parkierten wie die letzten Idioten und zum Teil zwei Parkfelder belegten. So kriegt man den Parkplatz natürlich auch ganz schnell voll. Es war relativ schnell auszumachen, aus welchem Teil der Welt die meisten Touristen dort kamen, und zumindest einen Teil davon kenne ich sehr gut als schlechte und rücksichtslose Autofahrer. Ich werde nicht genauer, aber es sind keine Europäer.
Diesem Volk sollte man ein generelles Fahrverbot erteilen…
Beim Infozentrum fand ich schliesslich einen Parkplatz. Aber weil dort auch alle Reisebusse aus Reykjavík anhalten und ihre Gäste ausladen, war auch das Infozentrum und die Gegend drumherum ziemlich überlaufen. Eine Rangerin sagte mir, man hätte in Þingvellir in diesem Sommer 2 Millionen Besucher gehabt.

Also bin ich bald einmal weiter nach Húsafell gefahren. Dabei habe ich bewusst eine etwas längere Strecke gewählt, die ich noch nie gefahren bin, nämlich um den Hvalfjörður.

Húsafell ist nicht nur der Ort meiner heutigen Übernachtung.
In Húsafell hatte ich einen Besuch in den Canyon Baths gebucht. Das sind warme Quellen in einem abgelegenen Canyon, die 2019 ein Einheimischer gefasst hatte und zwei Naturpools sowie eine Garderobe und einen Kiosk gebaut hatte.
Er sagt selbst, dass er die Kosten für die Bohrungen (nach heissem Wasser) und die ganzen Installationen wahrscheinlich nie wieder reinholen wird. Aber er hat die Anzahl Besuche trotzdem auf 4 pro Tag limitiert und auch 20 Gäste pro Tour begrenzt. Ausserdem wurde beim Bau so weit wie möglich auf Beton verzichtet, um das Ganze bei Bedarf auch wieder rückbauen zu können.
Zuerst wurden wir (ich und vier andere Touristen) mit einem Kleinbus ca 6 km zum Canyon gefahren, um dann über eine lange Treppe in den Canyon zu den Umkleidekabinen und den beiden Pools zu gelangen. Das Wasser ist um die 30 Grad und hat hier hat praktisch keinen Schwefelgehalt. Dafür ist ist es reich an Silikat. Dadurch riecht es nicht unangenehm, aber unterstützt die Hautpflege, wie ich es schon vom Schwefelwasser gekannt habe. Die Haut wird im Wasser weich und geschmeidig.
Da haben wir uns über eine Stunde einweichen lassen, bevor wir wieder zurück mussten.

Während ich am Schreiben dieses Posts war, klingelte gegen 22:00 mein Telefon. Das war der automatische Aurora-Alarm des Hotel. Viele Hotel im Norden bieten das an. Man kann sich an der Rezeption registrieren und wenn Nordlichter am Himmel auftauchen, wird man telefonisch alarmiert.

Also bin ich mit Kamera und Stativ raus, und habe eine Stunde lang den Himmel fotografiert.
Und ich muss sagen, da ging eine ziemliche Lichtshow in grün ab. Für alle, die das noch nie live gesehen habe: Die Lichter sind nicht statisch. Die bewegen und verändern sich ständig. Und wandern auch am Himmel. So weiss man nie, wie lange die Show dauert. Das können ein paar Minuten sein, oder so, wie heute Abend.
Ich habe seit 2017, als ich in Reykjavík das erste Mal Nordlichter (auch Polarlichter oder Aurora borealis genannt) sah, ungefähr sechs oder sieben Mal Auroras fotografieren können. Aber so stark wie heute habe ich sie noch nie gesehen. Man konnte die auch mit dem Smartphone fotografieren. Einfach sehr beindruckend, was die Natur da jeweils für ein Schauspiel bietet. 🙂

Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, das geplante Bild für diesen Post, eine Aufnahme von den Canyon Baths, zu kippen und stattdessen eines von heute Abend hochzuladen.

Nordlichter über Húsafell
Nordlichter über Húsafell

Stay tuned.

Island 2023: Ein ruhiger Tag in Reykjavík

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Heute habe ich mir in Reykjavík etwas Kultur gegönnt. 🙂

Als erstes habe ich dem Isländischen Punkrock-Museum (Pönksafn Íslands) einen Besuch abgestattet. Da bin ich bei meinen letzten Besuchen in Reykjavík oft daran vorbeigegangen, ohne es zu bemerken. Erst gestern ist mir das Schild aufgefallen, dass eine Treppe hinab auf das Museum hinwies.
Tatsächlich befindet sich das Museum in einer ehemaligen, unterirdischen öffentlichen Toilette mitten in der Fussgängerzone von Reykjavík, gleich gegenüber dem Sitz der Premierministerin.
Die Toilette steht unter Denkmalschutz und konnte deshalb nicht behinderten-gerecht umgebaut werden. Also wurde sie geschlossen, bis vor sieben Jahre eine Gruppe Punks auf die Idee kam, dort ein Museum einzurichten.
Und genau so sieht es aus. Und die Punkmusik ist nicht zu überhören.
Und am Eingang, an der Kasse, sitzt ein waschechter Punk mit grünem Irokesenschnitt, Tattoos, jede Menge Piercings im Gesicht und Lederklamotten mit vielen Ketten. Neben ihm auf dem Stuhl ein kleiner weisser Hund.
An ihm sah man auch gleich, dass der Punkrock auch in die Jahre gekommen ist, und vor allem eine Modeerscheinung der späten 60er und der 70er Jahre war. Der Mann war höchstens 5 Jahre jünger als ich. 😉

Das nächste Museum, das ich besuchen wollte, war das Photographie-Museum (Reykjavík Museum of Photography).
Aber da hatte ich Pech. Die hatten die letzte Ausstellung gestern abgebaut und waren nun im Begriff, eine neue Ausstellung zu installieren. Also gab es heute nichts zu sehen.
Ich hab’s mir für das nächste Mal vorgemerkt.

Also bin ich weiter zum alten Hafen gegangen. Diesen Teil von Reykjavík mag ich besonders. Da ist viel los und es gibt ein paar Museen sowie viele kleinere Restaurants.
Dort habe ich das Saga-Museum besucht. Da war ich vor 7 Jahren bei meiner ersten Islandreise schon einmal. Das Museum erzählt mittels Wachsfiguren und Ton die isländische Geschichte von der Landnahme bis ins Mittelalter. Island hat einen sehr gewalttätige Geschichte. Selbst die Reformation ging nicht ab, ohne dass man den letzten katholischen Bischof und seine beiden Söhne köpfte.

Den Rest des Tages verbrachte ich bei Kaffee in meinem neuen „Lieblingskaffee“ in Reykjavík, dem Hressó Hressingarskálinn an der Austurstræti 20.
Neben der Kuchenauswahl gefällt es mir dort wegen der Atmosphäre und dem Umstand, dass nie viele Leute drin sind und man seine Ruhe hat. Einen solchen Ort brauche ich, um in meinem neuesten „Isländerbuch“ zu lesen: „Kalmann und der schlafende Berg“ von Joachim B. Schmidt.
Der Autor ist eigentlich ein Bündner, lebt und arbeitet aber schon sehr lange in Island und besitzt auch die isländische Staatsbürgerschaft. Seine Figur Kalmann Óðinsson ist etwas zurückgeblieben und lebt an einem der abgelegensten Ort in Island, in Raufarhöfn in Nordostisland. „Kalmann und der schlafende Berg“ ist der zweite Kalman-Roman von Schmidt. Die passende Lektüre für diese Reise. 🙂
Versteht sich schon fast von selbst, dass ich schon zwei Mal in Raufarhöfn war. Das erste Mal kannte ich Schmidt und die Kalmann-Geschichte noch gar nicht. 😉

Das Wetter wechselt nun wieder. Während es am Morgen noch so schön war wie gestern, zogen ab Mittag mehr und mehr Wolken auf. Heute Abend ist es nun komplett bewölkt, was ausnahmsweise sehr, sehr schlecht ist.
Heute sind die Vorhersagewerte für Nordlichter für Reykjavík (eigentlich ganz Island) so hoch wie schon lange nicht mehr. Der Himmel müsste heute Nacht grün leuchten. Wenn bloss die Wolkendecke nicht wäre…
Voraussichtlich wird man kaum etwas sehen. Ich werde um 22:00 noch einmal raus gehen, und nachschauen, ob es sich lohnt, die Kamera auszupacken. Aber ich habe keine grosse Hoffnungen. 😦

Morgen beginnt meine Reise rund um die Insel. Ich werde von Europcar um 09:00 abgeholt, um dann beim Flughafen meinen Mietwagen zu übernehmen.
Dann kann ich losfahren.

Übrigens fiel im Hochland gestern Nacht der erste Schnee. Heute wurden mehrere Hochlandpisten gesperrt, unter anderem die Sprengisandsleið (F26), die längste Hochlandpiste.
Da ich damit gerechnet hatte, im September hier Schnee zu sehen, habe ich bewusst keine Strecke durch das Hochland geplant. Ich müsste meine Pläne nun sowieso ändern…

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Installation eine Projektes eine isländischen Fotografen vor dem Hotel Borg beim Parlament

Stay tuned.

Island 2023: Ein wunderschöner Tag in Reykjavík

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Heute zeigte sich Reykjavík von seiner besten Seite. 🙂
Den ganzen Tag keine einzige Wolke am Himmel; nur Sonne pur. Entsprechend waren auch die Temperaturen herbstlich – wenn man im Windschatten stand. Der Wind war ziemlich kalt und so war es tatsächlich trotz der Sonne etwas frisch. 😉
Umso paradoxer, wenn es dann in der Nacht wärmer als tagsüber war, weil der Wind am Abend praktisch aufhörte.

So war ich heute den ganzen Tag in der Stadt unterwegs.
Und es schien so, dass das Gros der Touristen hier in Reykjavík ziemlich spät aufstand. Bis am Mittag waren die Strassen ziemlich leer, und die meisten Restaurants machten erst um 11:00 auf. Ab Mittag begann die Stadt dann so richtig zu leben. Und das hielt dann bis heute Abend um 22:00 an, als ich ins Hotel zurückkehrte.

Am Nachmittag hatte ich eine persönliche Premiere:
Ich bin nun zum fünften Mal in Reykjavík. Aber ich war bisher noch nie auf dem Turm der Hallgrímskirkja, dem höchsten Punkt von Reykjavík.
Das habe ich heute nachgeholt. Bei dem Wetter konnte ich die Gelegenheit nicht verpassen, Reykjavík aus einer anderen Perspektive zu fotografieren.
Ich habe also meine Aversion gegen „Schlange stehen“ und „Kinderwagen in einem kleinen Lift“ überwunden, habe mir ein Ticket gekauft und bin beim Lift angestanden.
Zum Glück musste ich nicht lange warten. Die Aussicht in 70 Meter Höhe ist wunderschön. Man sieht in allen Himmelsrichtungen über die Stadt. Man steht dabei im Glockenstuhl unter den Glocken. Und die läuten im Viertelstundentakt. Das ist zwar überall angeschrieben. Aber die wenigsten Touristen beachten dies und sind dann ziemlich überrascht, wie laut das sein kann. 😉

Nach dem Nachtessen habe ich wieder einmal mein Stativ genommen und bin durch die Stadt gezogen, um Nachtaufnahmen zu machen.
Angefangen habe ich beim „Sun Voyager“ an der Bucht. Und während ich auf den Sonnenuntergang wartete und mit einem Amerikaner sprach, tauchte vor uns plötzlich ein Zwergwal auf. Leider war das Licht nicht mehr stark genug, um den Wal zu fotografieren. Aber es war schon faszinierend, zu sehen wie der Wal nur einige Meter vom Ufer entfernt seine Runden zog.
Zwergwal ist übrigens eine irreführende Bezeichnung für ein Tier, das fast 10 Meter lang und über 5 Tonnen schwer werden kann. Der internationale Namen des Tieres lautet Minkwal. Der „Zwerg“ taucht nur im deutschen Namen auf. 😉

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Reykjavík – vom Turm der Hallgrímmskirkja

Stay tuned.

Island 2023: Zurück in Reykjavík

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Nun bin ich wieder zurück in Island. 🙂

Der heutige Reisetag verlief im Grunde problemlos. Alles wie immer.
Die 25 Minuten Abgangsverspätung in Zürich holte der Pilot dank Rückenwind wieder auf und wir landeten pünktlich um 15:50 (Ortszeit) in Keflavík.
Hier allerdings war einiges los. Und zwar nicht nur, weil auch am Flughafen eifrig gebaut wird. In der Ankunftshalle funktionieren nur zwei (neue) Gepäckbänder. Die anderen drei müssen erst noch fertig gebaut werden.
Die Flybusse vom Flughafen in die Stadt fuhren auch wie gewohnt im 10 Minuten Takt. Allerdings kamen die Shuttle-Busse nicht mehr nach, die die Leute vom Bussterminal in Reykjavík zu den Hotels brachten. Ich musste am Terminal über 20 Minuten auf meinen Shuttle warten. Das war zwar nicht weiter schlimm (ich bin schliesslich im Urlaub und nicht auf der Flucht), aber ich hab’s so noch nie erlebt.

In Reykjavík ist immer noch viel los. Touristen, wohin man schaut. Obwohl die Hochsaison seit Ende August eigentlich vorbei ist. Heute ist Sonntag und trotzdem waren die Strassen und Restaurants in der Innenstadt am Abend voll. Und ganz klar spür- und sichtbar: die Asiaten sind zurück. Mit voller Wucht.
Mal schauen, wie das morgen sein wird.

Das Wetter hier ist mit Tagestemperaturen von ca 10 Grad Celsius, einem moderaten Wind, den man in der Innenstadt kaum spürt (umso mehr, wenn man ans Wasser geht) und einer ständig wechselnden Bewölkung ganz gut. Ich geniesse die Abkühlung nach den Wochen der Hitze zu Hause.
Ab und zu gibt es auch einen kurzen Regenschauer. Das ist aber kaum der Rede wert.
Laut isländischer Wettervorhersage soll es heute Nacht die erste Frostnacht geben. 🙂

Island ist übrigens 2 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit. Rein nur wegen seiner geographischen Lage wäre der Zeitunterschied bloss eine Stunde. Aber weil Island keine Sommerzeit kennt, kommt im Sommer noch eine Stunde dazu. Ab Oktober geht deshalb der Flug nach Reykjavík in Zürich nicht wie jetzt um 14:05, sondern um 13:05.
Wer also auf die Idee kommen sollte, mich um 08:00 anzurufen (alles schon vorgekommen), kriegt Ärger, denn ich schätze es ganz und gar nicht, im Urlaub um 06:00 geweckt zu werden. Den werde ich um 23:00 Ortszeit zurückrufen… 😉

Ich werde nun zwei volle Tage in Reykjavík bleiben, und dann am Mittwoch meine Rundreise mit einem Mietwagen beginnen.

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Heute Abend in Reykjavík – der Sunvoyager in der untergehenden Sonner

Stay tuned.

Reiseplanung 2019

Nach der Reise ist vor der Reise

Nachdem ich Ende September von meiner letzten Reise 2018 aus Island zurückgekehrt war, stellte sich relativ rasch die Frage:

Wohin nächstes Jahr????? 😉

Da der Buchungszeitpunkt einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Preis einer Reise haben kann, habe ich jetzt, Ende November 2018 bereits alle Reisen im 2019 gebucht und zum grössten Teil auch bezahlt.
Dadurch kostet mich zum Beispiel ein Städteflug nach Stockholm und zurück im Juli 2019 mit Swiss bloss CHF 234.–. So billig bin ich noch nie nach Skandinavien geflogen.

Ich habe also folgende Reisen geplant und gebucht:

30. Januar – 10. Februar 2019
Die Hurtigruten im Winter
Ich fliege mit Finnair via Helsinki nach Ivalo [FIN] im nördlichen Lappland. Von dort geht es zuerst mit dem Bus nach Inari [FIN], wo ich zwei Tage bleiben werde.
Danach geht es ebenfalls mit dem Bus nach Kirkenes [N], wo ich an Bord des Hurtigrutenschiffs Finnmarken gehe und damit in sechs Tagen und fünf Nächten entlang der norwegischen Küste bis Bergen [N] fahre.
Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Bergen fahre ich mit der Bergenbahn nach Oslo, von wo ich dann am Folgetag nach Zürich zurückfliege.
Die Reise hat für mich drei Besonderheiten:
Erstens ich fahre im Winter in den Norden. Das heisst, es wir sehr kalt (bis zu -25 Grad am Tag) und sehr dunkel (die Tage dauern von 09:00 bis 13:30 in Kirkenes). Ich werde mir noch besonders winterfeste Kleider kaufen müssen…
Zweitens ich fahre zum ersten Mal für mehrere Tage auf einem Schiff mit.
Und drittens ich benutze vier verschiedene Verkehrsmittel: Flugzeug, Bus, Schiff und Bahn.
Gebucht habe ich die Reise wieder bei Travel Scandinavia (World Wide Travel) in Zürich.

19. – 22. April 2019
Ostern in Colmar.
Wenn alle nach Süden fahren, fahre ich an Ostern nach Norden.
Mit dem Auto bin ich von mir zu Hause in zweieinhalb Stunden in Colmar, und wenn meine Überlegungen richtig sind, sollte ich auch keine grossen Verkehrsbehinderungen erleben, da ich antizyklisch fahre.
Ich bin gespannt, was diese Stadt im Elsass zu bieten hat.

29. Mai – 2. Juni 2019
Auffahrt in Oslo.
Da Auffahrt am Donnerstag ein Feiertag ist, lässt sich mit einem einzigen zusätzlichen Ferientag am Freitag ein verlängertes Wochenende machen, dass ich in Oslo verbringen will.
Es wird mein drittes Mal in Oslo sein. Allerdings bin ich die beiden vorherigen Male bloss umgestiegen: am Bahnhof und am Flughafen.
Dieses Mal möchte ich die norwegische Hauptstadt ein bisschen näher kennen lernen.

3. – 7. Juli 2019
Geburtstag in Stockholm.
Nachdem ich dieses Jahr an meinem Geburtstag relativ spontan und entsprechend kurzfristig nach Kopenhagen geflogen bin, habe ich meine Geburtstagsreise für nächstes Jahr etwas früher geplant und gebucht. Das hat sich natürlich auch auf den Preis von Flug und Hotel positiv ausgewirkt.
Das wird mein dritter Trip in die schwedische Hauptstadt, und ich bin gespannt, was noch so ist wie vor 13 Jahren, als ich beruflich bedingt das letzte Mal dort war, und was es Neues zu entdecken gibt.
Ich habe jetzt schon drei fixe Ausflugsziele: der Skansen Park mit Freilichtmuseum und Aquarium, das Abba Museum und das Vasa Museum. Der Rest wird sich ergeben, je nach Lust und Laune. Allenfalls auch ein Ausflug mit dem Schiff auf die Schären.
Stockholm bietet sehr viel.

1. – 4. August 2019
Den Feiertag am Donnerstag, 1. August nutze ich mit einem „Brückenferientag“ am Freitag gleich wie an der Auffahrt, um für ein verlängertes Wochenende nach Duisburg zu fliegen.
Ich kenne diese Stadt im Ruhrpott überhaupt nicht. Ausser vielleicht, dass dort früher Schimanski ermittelt hatte… 😉
Ich weiss auch nicht, was sie einem Touristen zu bieten hat. Es war reine Neugier, die mich auf die Idee gebracht hat, dorthin zu fliegen.
In jedem Fall gibt es dort einen Zoo, den ich sicher besuchen werde, um ein paar Tierbilder zu schiessen. Ansonsten lasse ich mich überraschen. 

16. – 28. September 2019
Meine dritte Islandreise.
Dieses Mal will ich die Westfjorde kennen lernen, eine der einsamsten Gegenden Islands.
Die Reise mache ich wiederum im Mietwagen in bewährte Art und Weise: Lediglich die Übernachtungen (und natürlich Flug und Mietwagen) habe ich durch das Reisebüro buchen lassen. Aber in der Routenwahl und der Orte, die ich besuchen will, habe ich alles offen gelassen, und werde jeden Tag entscheiden, was ich unterwegs wie und wann tue.
Das gibt mir die Freiheit, die Reisetage jeweils nach meinem Belieben zu gestalten, damit immer genug Zeit für das Fotografieren und das Baden in heissen Quellen bleibt (in Island einfach ein Muss).
Aus Komfortgründen habe ich auch für diese Reise einen Offroader in der Grössenordnung eines Toyota Rav4 4×4 gebucht. Obwohl ich nicht ins Hochland fahren werde, ist doch ein Teil meiner Route Schotterpiste, die mit einem 4×4 SUV einfach besser und sicherer gefahren werden kann. Ausserdem ist es nicht ausgeschlossen, dass Ende September in den Westfjorden Schnee fällt.
Ich habe auch diese Islandreise beim Reisebüro Erlingsson in Reykjavík gebucht.

Reiseplanung 2018 – Update

Die hier im Blog Anfang Jahr vorgestellte Ferienplanung bedarf einer Anpassung. 😉
Zum einen sind bereits zwei der drei geplanten Reisen vorbei (Helsinki und die Lofoten), und zum anderen habe ich mich aufgrund einer günstigen Situation bei der Arbeit kurzfristig entschieden, aus meinem Geburtstag ein verlängertes Wochenende zu machen und dieses in Kopenhagen zu verbringen. Daher präsentiert sich meine Ferienplanung für 2018 nun so:

10. – 13. Mai 2018
Ein verlängertes Wochenende wegen Auffahrt [Christi Himmelfahrt] mit einem Städteflug nach Helsinki.

Da werde ich nach über 20 Jahren wieder einmal die finnische Hauptstadt besuchen.
Das erste, und bisher einzige, Mal, als ich die finnische Hauptstadt besuchte, war 1997 im Rahmen meiner Diplomreise anlässlich des Abschlusses des Diplomlehrgangs an der Militärakademie.
Damals hatte ich leider nicht wirklich viel Zeit, um die Stadt individuell kennenzulernen, weil das offizielle Programm uns vollständig in Beschlag nahm.
Das möchte ich nun nachholen.
–> Ich verbrachte drei wunderschöne, sonnige Tage in Helsinki, während es in der Schweiz regnete und ziemlich kühl war. Details siehe meine Berichte im Blog und meinen Reisebericht.

27. Mai – 7. Juni 2018
Norwegen Frühling 2018 - GesamtrouteMeine erste Reise nach Norwegen.
Wie schon im Herbst 2017 in Island, erkunde ich die Lofoten im Norden von Norwegen mit dem Mietwagen.
Gebucht habe ich die Reise bei Travel Scandinavia (travel worldwide AG) in Zürich.
Und wie schon auf der Islandreise wird mein Fokus auch auf den Lofoten auf der Landschaftsfotografie liegen.
Das besondere an dieser Reise wird für mich sein, dass das Reiseziel nördlich des Polarkreises liegt und dass die Sonne dort während meiner ganzen Reise nicht untergehen wird.
–> Ich habe hohen Norden mit seinem eigenen Charme kennen und irgendwie mögen gelernt. 11 Nächte (an denen es nie dunkel wurde) an sechs verschiedenen Orten auf den Vesteralen und den Lofoten, 1265 km mit dem Mietwagen, unzählige beeindruckende Landschaften, zwei Tage Sonnenschein, zwei Tage Regen und Sturm, und acht Tage ständiger Wetterwechsel, und Temperaturen von 2 bis 10 Grad Celsius im Juni.
Mir hat’s sehr gefallen. Ich gehe sicher irgendwie und irgendwann wieder.
Details im Blog in meinen täglichen Kurzberichten.

4. – 8. Juli 2018
Ein verlängertes Wochenende, an dessen Beginn mein Geburtstag steht, mit einem Städteflug nach Kopenhagen.
Mein erster Besuch der dänischen Hauptstadt war 1991. Da bin ich vor den Diplomprüfungen mit zwei Studienfreunden mit dem Nachtzug von Basel nach Kopenhagen gefahren, und wir sind eine Woche in einem günstigen Hotel im Dreierzimmer mit Gemeinschaftsdusche auf dem Flur abgestiegen.
Nun bin ich nach 27 Jahren zum zweiten Mal dort. Aber dieses Mal etwas komfortabler mit Flug und ****Hotel. 😉

18. – 28. September 2018
Island Herbst 2018 - GesamtrouteMeine zweite Islandreise.
Im Herbst zieht es mich wieder nach Island. Die Eindrücke, die ich bei meiner ersten Islandreise erhalten habe, machen Lust auf „mehr“.
Dieses Mal führt ein grosser Teil der Reiseroute über Schotterpisten durch das Hochland, und mein Mietwagen wird nicht mehr ein netter, kleiner KIA Ceed sein, sondern ein Offroader in der Grössenordnung eines Toyota Rav4 4×4.
Ich habe vom Reisebüro Erlingsson in Reykjavík, mit dem ich das letzte Mal schon sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, noch nicht alle Hoteladressen erhalten, aber die Route ist fixiert.

Reiseplanung 2018 – die zweite

Ferien_2018

Wie an dieser Stelle vor ein paar Tagen bereits erwähnt, ist meine Reiseplanung für 2018 ziemlich weit fortgeschritten. Inzwischen ist alles gebucht und teilweise schon bezahlt. Es fehlen mir zwar noch ein kleinere Details wie die Bestätigung einiger Hotels in Island, aber die Daten, die Destinationen und die Routen sind klar.
Und das sieht dann so aus:

10. – 13. Mai 2018
Ein verlängertes Wochenende wegen Auffahrt [Christi Himmelfahrt] mit einem Städteflug nach Helsinki.
Da werde ich nach über 20 Jahren wieder einmal die finnische Hauptstadt besuchen.
Das erste, und bisher einzige, Mal, als ich die finnische Hauptstadt besuchte, war 1997 im Rahmen meiner Diplomreise anlässlich des Abschlusses des Diplomlehrgangs an der Militärakademie.
Damals hatte ich leider nicht wirklich viel Zeit, um die Stadt individuell kennenzulernen, weil das offizielle Programm uns vollständig in Beschlag nahm.
Das möchte ich nun nachholen.

27. Mai – 7. Juni 2018
Norwegen Frühling 2018 - GesamtrouteMeine erste Reise nach Norwegen.
Wie schon im Herbst 2017 in Island, erkunde ich die Lofoten im Norden von Norwegen mit dem Mietwagen.
Gebucht habe ich die Reise bei Travel Scandinavia (World Wide Travel) in Zürich.
Und wie schon auf der Islandreise wird mein Fokus auch auf den Lofoten auf der Landschaftsfotografie liegen.
Das besondere an dieser Reise wird für mich sein, dass das Reiseziel nördlich des Polarkreises liegt und dass die Sonne dort während meiner ganzen Reise nicht untergehen wird.

18. – 28. September 2018
Island Herbst 2018 - GesamtrouteMeine zweite Islandreise.
Im Herbst zieht es mich wieder nach Island. Die Eindrücke, die ich bei meiner ersten Islandreise erhalten habe, machen Lust auf „mehr“.
Dieses Mal führt ein grosser Teil der Reiseroute über Schotterpisten durch das Hochland, und mein Mietwagen wird nicht mehr ein netter, kleiner KIA Ceed sein, sondern ein Offroader in der Grössenordnung eines Toyota Rav4 4×4.
Ich habe vom Reisebüro Erlingsson in Reykjavík, mit dem ich das letzte Mal schon sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, noch nicht alle Hoteladressen erhalten, aber die Route ist fixiert.