Skandinavien 2023: Uppsala

Flaggen_Schweden_DänemarkSeit gestern bin ich nun in Uppsala. Hier bleibe ich bis Freitag, also für drei Übernachtungen. So habe ich zwei volle Tage, um mir die Stadt etwas anzusehen und auch, um einfach mal ein bisschen rumzuhängen. 😉

Heute bin ich zum Schloss von Uppsala und habe mir auch den Dom angesehen, der so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt.

Das Wetter war den ganzen Tag schön: Sonne, kein einzige Wölkchen am Himmel und eine Temperatur gegen 22 Grad. Wegen meiner Ausschläge an den Armen, die am abheilen sind, habe ich selbstverständlich wieder ein langärmliges Hemd getragen und bin wenn möglich im Schatten geblieben.
Immerhin hat sich der Ausschlag nicht verschlimmert. Die Haut ist zwar noch gerötet, aber mehrheitlich glatt und juckt oder brennt nicht mehr. Die Therapie wirkt offenbar. Ich hoffe, dass ich mich in ein paar Tagen so an die Sonne gewöhnt habe, dass alle diese Massnahmen bei vernünftigem Aufenthalt in der Sonne nicht mehr nötig sind.
Immerhin ist jetzt Frühling und nicht Hochsommer…

Beim Schloss beschränkte ich mich auf die Aussensicht. Das Kunstmuseum, das im Schloss untergebracht ist, habe ich nicht besucht.
Mit dem Bau des Schlosses wurde ursprünglich auf Anordnung von Gustav Wasa 1549 begonnen. Der König liess überall in Schweden Schlösser als Zeichen der Macht bauen.
In Uppsala steht das Schloss dann auch auf einer Anhöhe, auf der es die ganze Stadt überragt. Hinter dem Schloss gibt es einen grossen Park, der sogenannte Schlossgarten aus dem 17. Jahrhundert, in dem auch der Botanische Garten der Stadt angelegt ist.
Heute (seit Beginn des 20. Jahrhunderts) befinden sich im Schloss verschiedene Einrichtungen der Universität Uppsala, ein Kunstmuseum und auch die Wohnung des Regierungspräsidenten der Provinz Uppsala.

Der gotische Dom zu Uppsala, eigentlich Dom St. Erik oder auch Eriksdom genannt, ist mit 118,7 Meter das höchste Kirchengebäude Skandinaviens. Er ist sowohl Krönungs- als auch Grabstätte vieler schwedischer Könige und Sitz eines evangelisch-lutherischen Erzbischofs.
Der Grundstein wurde 1260 gelegt, aber erst 1435 wurde der Dom eingeweiht. Das ist länger als bisher an der
Sagrada Família in Barcelona gebaut wurde.
In der Krypta unter dem Dom liegt auch Gustav Wasa begraben, der den Bau des Schlossen in Auftrag gegeben hatte.
Im linken Turm des Doms befindet sich eine Art Schatzkammer. Dort sind auf drei Stockwerken verschiedene sakrale und royale Roben sowie mehrere Kronen, Reichstäbe, Reichsapfel, etc. ausgestellt.

Apropos Krönung: Der jetzige König Carl XVI. Gustaf (Jahrgang 1946) feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Thronjubiläum. Er war bei seiner Krönung 27 Jahre alt. Theoretisch könnte er also noch 20 Jahre regieren und so mit der englischen Königin Elisabeth II. gleichziehen.
Wie Grossbritannien gilt auch in Schweden das erstgeborene Kind eines Regenten als Thronfolger, unabhängig vom Geschlecht. Allerding erst seit 1980, als die rein männliche Thronfolge aufgehoben wurde.
Schweden hat denn auch eine Kronprinzessin, Victoria, die älteste Tochter von Carl XVI. Gustaf.

Den Rest des Tages habe bin ich durch die Fussgängerzone gebummelt und mich in das eine oder andere Kaffee gesetzt, um zu lesen oder auch nur die Leute zu beobachten.
Morgen gehe ich mal schauen, was auf der anderen Seite des Bahnhofs ist. Ansonsten gibt es hier einige Parks, in denen ich mich in den Schatten setzen kann.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Weiter Richtung Süden

Flaggen_Schweden_DänemarkDie vierte Etappe führte mich heute von Hudiksvall entlang der schwedischen Ostküste nach Süden bis nach Uppsala. Gute 230 km.
Aber da ich wieder bei jeder Gelegenheit von der Autostrasse runter und viel über Land gefahren bin, wurde es ein bisschen länger. Insgesamt war ich sechs Stunden unterwegs, kleinere und grössere Stopps eingerechnet.

Das Wetter war in Hudiksvall gewohnt schön. Allerdings hatte es deutlich mehr Schleierwolken und die Sonne lag im Dunst.
Rund 150 km südlicher, kurz nach Mittag, begann es zu regnen. Das dauerte allerdings nicht lange. Einfach lange und intensiv genug, dass ich mit den Scheibenwischern und dem Regenwasser die gefühlt Hunderte von Mücken und Fliegen von der Windschutzscheibe wischen konnte. Mit dem Effekt, dass, so sobald der Regen aufgehört hatte, neue Flecken auf der Frontscheibe entstanden… (sic!)
Aber es ist halt so: Keine noch so gut geputzte Scheibe bleibt lange sauber…

In Uppsala war eineinhalb Stunden später von Regen nichts mehr zu merken. Die Sonne schien und es war etwa 20 Grad warm.

Noch bevor es begonnen hatte zu regnen, fand ich einen kleinen Rastplatz an einem See. Wobei ich mir nie sicher war, ob es sich nun um einen sehr grossen See handelte oder ob es das Meer war. Immerhin war ich nahe an der Küste. Es war aber sicher ein See. 🙂

Hier habe ich meinen zweiten Test mit meiner kleinen Drohne gemacht.
Gestern ging der erste Test in die Hose. Die Kamera funktionierte nicht richtig. Heute konnte ich die Drohne zum Glück zurücksetzen und alles funktionierte so, wie es sollte.
Ich habe zum ersten Mal eine Drohne auf einer Reise mit dabei. Zum einen bedeutet es zusätzlich Gewicht beim Gepäck, und zum anderen nerve ich mich auf meinen Reisen oft über Drohnenpiloten, die rücksichtslos überall fliegen und sich an keine Regeln halten. So will ich auch keinen Fall auffallen.
Ich habe die Drohne vor zwei Jahren gekauft. Eine kleine, billige Drohne, deren Kamera eine kleine Auflösung hat. Aber ich habe sie bisher kaum gebraucht.
Nun habe ich mir einen Ruck gegeben und erst einmal beim BAZL die Prüfung abgelegt. Dann habe ich zu Hause einige Flugversuche gemacht, bis ich das Gefühl hatte, das Gerät einigermassen zu beherrschen.
Ich habe die Drohne in erster Linie auf diese Reise mitgenommen, um herauszufinden, ob das Gerät ein gute Ergänzung zu meiner Fotografie ist. Wenn ich nach dieser Reise zum Schluss komme, dass ich dieses Gebiet auch vertiefen möchte, werde ich mir eine neuere Drohne kaufen, mit einer hochauflösenden Kamera, die dann wohl auch etwas mehr kosten wird. Mal sehen.
Dann werde ich wohl auch noch an meinem Flugkönnen arbeiten müssen, damit ich das Optimum herausholen kann. Der erste solche Einsatz wäre dann die Islandreise im September.

Übrigens: Mein Ausschlag an den Armen ist stark zurückgegangen. Die Haut ist zwar noch gerötet, und man fühlt noch leichte Pusteln. Es brennt und juckt aber nicht mehr. Das Gel, lange Ärmel und Bewölkung dürften Wirkung gehabt haben. 🙂

In Uppsala bleibe ich bis Freitag. So habe ich zwei volle Tage, um mir die Stadt ein bisschen anzusehen. Im Zentrum ist viel los. Die Fussgängerzone war heute Nachmittag gerappelt voll.
Mal schauen, was die Stadt zu bieten hat.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Zurück an die Küste

Flaggen_Schweden_DänemarkAuf meiner dritten Etappe bin ich heute von Östersund zurück an die Küste gefahren.
Ziel war Hudiksvall, eine Kleinstadt
300 km nördlich von Stockholm.
Hudiksvall ist nur etwa einen Drittel so gross wie Sundsvall und Östersund. Sie ist vergleichbar mit Solothurn oder Aarau.

Eigentlich hätte ich genau die gleiche Strecke über die Europastrasse E14 zurückfahren müssen, auf der ich gestern nach Östersund gekommen war. Die Alternativroute wurde von Google Maps als Mautstrecke ausgewiesen. Das möchte ich eigentlich soweit möglich immer vermeiden.
Aber die gleichen 200 km zurückfahren, wollte ich doch auch nicht.
Also bin ich noch mehr als an den letzten Tagen, immer wieder runter von der Autostrasse auf Landstrassen ausgewichen.
Und das lohnte sich: Ich hatte sehr schöne Überlandstrecken, auf denen ich zwar keine 100 km/h fahren konnte, dafür umso entspannter vorwärts kam. Und, auch dank dem weiterhin strahlenden Wetter, sehr schöne Landschaften zu sehen kriegte.
Ich fuhr durch Siedlung mit lauter Einfamilienhäuser mit gepflegten Gärten und Rasenflächen. Es sah so aus wie eine Vorstadtsiedlung. Bloss dass da weit und breit keine Stadt war. Die Siedlungen war selber Ortschaften.

Das schöne Wetter und besonders der anhaltende Sonnenschein hat für mich leider auch eine „Schattenseite“:
Wie praktisch immer zu Beginn des Sommers, wenn die Sonne etwas stärker wird, habe ich in den letzten Tagen wieder einen Ausschlag, sogenanntes Nesselfieber, gekriegt. Meine beiden Unterarme und auch die Hände sind übersäht mit einem Ausschlag, der zuweilen auch juckt und brennt. Ich bin ganz offensichtlich allergisch auf die Sonne. Zumindest zu Beginn der Saison.
Sonnenbrand habe ich keinen. Mein Gesicht ist etwas gerötet gewesen. Aber das ist bei mir auch normal in der ersten Sonne, und ich meinen Hut getragen hätte (was ich jetzt auch tue… mea culpa), wäre kaum was zu sehen. Und diese Röte verwandelt sich bei mir in der Regel ganz schnell in Bräune. 😉
Auch der Ausschlag auf den Unterarmen (eine Folge der kurzen Ärmel von TShirts) wird wohl wie immer in ein paar Tagen verschwunden sein. Trotzdem ist er unangenehm.
Deshalb bin ich unterwegs in eine Apotheke und habe dort einen kühlenden Gel aus Aloa Vera erhalten, mit dem Auftrag, den mehrere Male pro Tag aufzutragen und ab sofort lange Ärmel zu tragen. (sic!)
Und was soll ich sagen? Das Zeug wirkt!
Schon nach dem ersten Auftragen hat der Ausschlag nicht gebrannt resp gejuckt. Und ich habe heute tatsächlich kein TShirt getragen, sondern das einzige Langarmhemd, das ich mitgenommen habe (wer denkt schon an Langarmhemd im Sommer?).
Ich habe den Eindruck, dass auch der Ausschlag langsam zurückgeht. Die Arme sind immer noch rot, aber die Pusteln kaum mehr spürbar, wenn man die Haut anfasst. Und die Haut ist merklich kühler geworden.
Also werde ich die Therapie morgen weiterführen.
Und ich überlege mir, noch zwei, drei Tuben dieses Gels zu kaufen und mit nach Hause zu nehmen.

Nach der Ankunft hier in Hudiksvall bin ich nach dem Zimmerbezug in die Stadt gegangen.
Die Stadt liegt am Meer, hat aber auch einen kleinen See. Im Zentrum gibt es eine kleine Fussgängerzone mit Läden und am Hafen wird gebaut. Man kann gut sehen, dass der ganze Bereich umgestaltet wird, um als Freizeitbereich genutzt werden. Ausserdem entstehen dort mehrere Wohnblöcke. Ganz offensichtlich sind da Stadtplaner mit einem neuen Konzept am Werk.
Am Hafen resp in dessen unmittelbarer Nähe findet man auch viele Restaurants und Bars, was gut in das Konzept zu passen scheint.

Morgen geht es 230 km weiter Richtung Süden bis Uppsala. Das ist, im Gegensatz zu meinen bisherigen Etappenorten, eine Grossstadt. Dort werde ich einen etwas längeren Stopp einlegen. Ich bleibe drei Nächte (also 2 volle Tage), um mir die Stadt etwas ansehen zu können.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Abstecher ins Landesinnere

Flaggen_Schweden_DänemarkHeute bin etwas von der Küste weggekommen und von Sundsvall nach Östersund gefahren. Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte des Ost-West Ausdehnung Schwedens.

Die 200km Fahrt führte mich wieder durch Wälder und an vielen Seen vorbei. Der ganze Tag über schien die Sonne und wenn es windstill war, stiegen die Temperaturen bis auf 21 Grad Celsius.

Unterwegs habe ich mehrere Stopps eingelegt. Meine Mittagspause habe ich auf einem Rastplatz an der Autostrasse verbracht. Der hatte nur wenige Meter von der Strasse weg einen schönen Picknickplatz direkt an einem Fluss. Dort hatte es auch einen Steg in den Fluss hinaus für Angler. Allerdings durfte man nur mit Angelschein dort angeln.

Mein heutiges Hotel ist insofern speziell, als dass es erst kaum zu finden war. Ich musste herumfragen.
Es gibt hier nur eine kleine Eingangstüre neben dem Eingang zu einem Restaurant, die mit einem Code zu öffnen ist. Und es gibt auch keinen Rezeption. Das Zimmerschloss wird auch mit einem Code geöffnet.
Den Code habe ich gestern per SMS und eMail gekriegt.
Gleich gegenüber des Hotels ist ein Parkhaus, das ich mit Google Maps problemlos gefunden habe. Somit hatte ich nur einen kurzen Weg mit meinem Gepäck zum Hotel (nachdem ich es gefunden hatte).
Am Zimmer ist nichts auszusetzen. Ich habe ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung gekriegt (das habe ich ach so gebucht). Somit habe ich genügend Platz. 🙂
Einzig Frühstück gibt es morgen nur bis 09:00. Das heisst dann, etwas früher aufstehen als sonst.

Am Nachmittag habe ich mir dann noch ein bisschen die Fussgängerzone von Östersund angeschaut. Da heute Sonntag ist, sind alle Geschäfte zu und ein paar Restaurants auch. Die Leute sonnten sich in den Strassencafés und am Seeufer.
Am Seeufer ist mir etwas aufgefallen: in dem Park dort habe ich kaum Schwedisch gehört, sondern fast nur Arabisch. Kopftücher, schwarze Haare und dunkle Haut (und arabische Musik) dominierten. Hauptsächlich waren da Familien, aber auch ein grosse Anzahl Halbwüchsiger, die einfach herumlungerten. Scheinbar ist dieser Park der Migranten Treffpunkt von Östersund.

Morgen fahre ich wieder zurück an die Küste nach Hudiksvall und später von dort weiter nach Süden.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Die erste Etappe

Flaggen_Schweden_DänemarkHeute habe ich die erste Etappe meines Roadtrip durch Schweden und Dänemark in Angriff genommen: von in Umeå nach Sundsvall.

Eigentlich wären die knapp 270 km in dreieinhalb Stunden zu bewältigen gewesen.
Ich war aber nicht in Eile (schliesslich bin ich im Urlaub und nicht auf der Flucht) und fand es sowieso nicht so prickelnd, immer Autobahn respektive Autostrasse zu fahren.
Zwar sieht man hier auch auf der Autobahn einiges. Aber man kann nicht spontan anhalten und die Landschaft zieht sehr schnell an mir vorbei.
Dafür bin ich nicht hierher gekommen.

Da den ganzen Tag über strahlendes Frühlingswetter herrschte, bin ich deshalb immer wieder spontan auf eine Landstrasse abgebogen und bin einfach durch die Wälder und Landschaften gefahren, bis mich Google Maps wieder auf die Autostrasse Richtung Süden geführt hatte.
Manchmal folgte ich auch einem Wegweiser zu einer Sehenswürdigkeit.

Und ich besuchte kurz den Nationalpark Skuleskogen für einen Spaziergang im Wald, für den Schweden bekannt ist.
Ich fuhr zum Osteingang des Nationalparks, parkierte dort meinen Wagen und folgte einfach den Wegweisern bis zu einem Aussichtspunkt. Das Wetter war beständig und, wenn man in der Sonne stand, über 20 Grad warm.
Der Nationalpark hat ein grosses Netz von befestigten Wegen und einige Campingplätze. Wanderbegeisterte könnten dort tagelang unterwegs sein, wenn sie eine Campingausrüstung mitbringen würden.

So war ich denn über sechseinhalb Stunden unterwegs, bis ich am Nachmittag in Sundsvall eintraf.
Die ganze Fahrt verlief entspannt, inklusive die Fahrt in die Innenstadt und die Suche nach dem Hotel, nachdem Bauarbeiten den von Google Maps vorgeschlagenen Weg verunmöglichten. Aber da heute Samstag ist, hat sich der Verkehr überall in Grenzen gehalten. Morgen Sonntag ist es vermutlich noch ruhiger. Aber am Montag dürfte dann mehr los sein, insbesondere in den Innenstädten.
Nach meiner Ankunft, dem Zimmerbezug und dem Parkieren des Wagens (dank Wochenende heute und morgen gratis) gign ich noch ein wenig durch das Stadtzentrum, um einige Bilder zu schiessen. 😉 Es war nicht viel los und die meisten Geschäft hatten schon geschlossen.

Da sich mein Mittagessen heute auf ein Sandwich und Mineralwasser auf einem Rastplatz beschränkte, gönnte ich mir heute Abend wieder einmal ein feines Stück Rindshuft, das der Koch hier im Hotel sehr gut zubereitete. 🙂

Morgen fahre ich weiter nach Östersund. Damit bewege ich mich von der Küste weg ein wenig ins Landesinnere, ungefähr in die Mitte von Schweden. Die Strecke ist gut 200 km lang. Ich werde also wieder genügend Zeit für Pausen und Aufnahmen haben.

Ich hoffe, dass das Wetter weiter so bleibt.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Die Reise hat begonnen

Flaggen_Schweden_DänemarkJetz bin ich in Umeå, dem Ausgangspunkt meines Roadtrip durch Schweden und Dänemark.

Hier herrscht Frühlingswetter: strahlender Sonnenschein und ca 15 Grad Celsius.
Die Leute sitzen hier bereits in den Gartenrestaurants und lassen sich die Sonne auf den Kopf scheinen, während sie ein Bier geniessen. 🙂
Und die Besonderheit des Nordens: Die Sonne scheint viel länger als bei uns. Jetzt, während ich das hier schreibe, ist es neun Uhr abends und draussen ist es noch immer taghell. Die Sonne wird wohl in der nächsten halben Stunde untergehen.
Ich bin hier zwar nicht so hoch im Norden wie in Island oder den Lofoten in Norwegen. Dort würde man jetzt bereits die Mitternachtssonne sehen. Aber es bleibt auch hier lange hell und ich bin gespannt, ob es in der Nacht richtig dunkel wird, oder eine gewisse Dämmerung zu sehen ist.

Die Reise hierher verlief im Grunde problemlos, abgesehen einer eineinhalbstündigen Abflugsverspätung in Stockholm.
Aber das hatte für mich keine negativen Auswirkungen. Und dank dem Zugang zur SAS Lounge am Flughafen Arlanda war das Warten sehr erträglich.

Wie sich beim Check-In herausstellte, hatte ich für Businessclass gebucht. Aber bei SAS heisst das nicht so, und der Preis schien mir damals beim buchen nicht so exorbitant hoch. Ich habe mich zwar gewundert, dass ich auf beiden Flügen den Sitz 1A hatte, und in der SAS App wurde in Stockholm ein Lounge Zugang erwähnt. Aber nicht in Zürich.
Aber es stellte sich heraus, dass ich durchaus auch in Zürich in die SWISS Lounge konnte, und bei allen Durchgängen (Security Check und Boarding) vor allem anderen durch konnte. Coole Sache. Für einmal. Aber ich denke nicht, dass ich das jedes Mal bezahlen möchte…
In den Lounges gibt es ein grosses Angebot an Essen und Trinken, gratis. Man kann von allem so viel und so oft nehmen, wie man will. Das Frühstücksbuffet in Zürich konnte es locker mit jedem Hotel aufnehmen.
Ganz zu schweigen von den bequemen Möbel in der Ruhezone.
Daneben gab es überall Strom und LAN, so dass man sehr gut mit dem Laptop arbeiten konnte.
So liess sich wie gesagt auch die Verspätung von eineinhalb Stunden in Stockholm gut abwarten.

Hier in Umeå konnte ich bei Europcar meinen Mietwagen, einen SEAT TARRACO, übernehmen, und in die Stadt zum meinem Hotel fahren. Nach dem Zimmerbezug ging ich erst einmal in die Stadt und suchte ein Restaurant für das Abendessen. Im Harrys sah ich Köttbullar auf der Speisekarte und beschloss, meine Reise mit einem originalen schwedischen Gericht zu beginnen. 😉
Serviert wurden die Fleischbällchen übrigens mit sauren Gurkenscheiben und Preiselbeeren.

Nun habe ich meine Fotoausrüstung einsatzbereit gemacht, und mein Gepäck so organisiert, dass ich nicht immer alles für eine Übernachtung vom Auto ins Zimmer schleppen muss. 😉
Nun schaue ich mir die morgige Etappe nach Sundsvall noch einmal an, und dann mache ich mich morgen auf den Weg.

Ich hoffe unterwegs auf gute Fotosujets und natürlich, dass das Wetter sich eine Weile so hält.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: All packed up and ready to go

Flaggen_Schweden_DänemarkMorgen geht’s los. :-).

Meine Koffer sind gepackt und alles Organisatorische ist geregelt für meine 7-wöchige Reise durch Schweden und Dänemark.

Dank einiger Ferienrestanzen vor meiner Pensionierung kann ich nun für 49 Tage (oder eben 7 Wochen) verreisen. 🙂

Ich fliege morgen von Zürich via Stockholm nach Umeå in Mittel-Schweden.
Dort werde ich ein Mietauto übernehmen und während der folgenden viereinhalb Wochen entlang der schwedischen Küste (mit ein paar Abstecher ins Landesinnere) nach Göteborg fahren. 🙂

Nach einigen Tagen Aufenthalt in Göteborg werde ich mit der Fähre nach Frederikshavn in Dänemark übersetzen. Dort werde ich ein weiteres Auto mieten und während der folgenden zwei Wochen durch Dänemark fahren, bis ich Anfang Juli Kopenhagen erreichen werde.
In Kopenhagen werde ich einige Tage verbringen, einschliesslich meines 60. Geburtstages, bevor ich am 6. Juli wieder zurück in die Schweiz fliegen werde.

Dies ist meine längste Reise, die ich je unternommen habe. Ausserdem ist es der zweite Roadtrip, den ich selber, also ohne Unterstützung durch ein Reisebüro, von A-Z geplant habe.
Ich bin gespannt und freue mich, wieder in den Norden fliegen zu können.

Selbstverständlich habe ich auch dieses Mal meine Fotoausrüstung eingepackt und werde mit einigen Bilder wieder nach Hause kommen, die dann letztendlich hier in einer Galerie zu sehen sein werden. Von unterwegs versuche ich von jeder Etappe ein oder zwei Bilder hochzuladen. Der Rest folgt dann nach der Reise.
Ich hab mir auch vorgenommen, täglich ein oder zwei Bilder auf meine Instagram-Account @travellincam zu posten. Wer mir also dort noch nicht folgt, für den ist es nun höchste Zeit… 😉

Stay tuned.

Altjahreswoche 2022: Frühlingswetter in Barcelona

Flagge_SpanienGestern habe ich das Aquarium von Barcelona besucht.
Ich habe mir im Internet ein Ticket gekauft und bin dann bei schönstem Sonnenwetter die 20 Minuten zu Fuss vom Hotel zum Aquarium spaziert. Sobald ich aus den engen und auch etwas dunklen Gassen der Altstadt gekommen bin, hat mich die Sonne geblendet, und ich musste meine Jacke ausziehen. In Barcelona herrschten gestern angenehme 20 Grad, ohne auch nur die kleinste Wolke am Himmel. 🙂

Dank des im Voraus gekauften Tickets für den Slot 10:30-11:00 musste ich nicht an der Kasse anstehen, sondern konnte direkt hinein. Allerdings war zu der Zeit an der Kasse nicht viel los. Das änderte sich im Verlauf des Tages.
Im Innern musste ich jedoch feststellen, dass das Aquarium eine Stunde nach Öffnung bereits sehr gut gefüllt war, vor allem durch Familien mit kleinen Kindern und den von mir so über alles geliebt Kinderwagen…
Wenn man bei einem Becken etwas näher betrachten wollte, musste man mit viel Geduld warten, bis die Familie vor einem mit ihren kreischenden und an Glas klopfenden Kinderchen weiterzog. Vorher sah man schlicht nichts, weil jeder Smartphone-Künstler (und ich meine wirklich jeden im Raum) möglichst nah an Glas wollte und sich minutenlang verdrehte, um irgendein Fischlein in der unteren linken Ecke des Beckens (wo es erfahrungsgemäss sowieso kein Licht gibt) zu fotografieren. Abschrankungen, die es vor jeder Scheibe aus gutem Grund gibt, wurden dabei grosszügig ignoriert.

Die Hauptattraktion des Aquariums ist ein riesiger Tank, in dem sich hunderte von Fischen tummeln, darunter Stechrochen, Muränen und mehrere Haie, von denen der Grösste so um die dreieinhalb Meter lang sein wird. Diese Tiere gibt’s zwar in kleinerer Ausgabe auch in anderen, kleineren Becken zu betrachten. Aber hier wird ein ganzes Biotop gezeigt.
Dazu kommt, dass die Hälfte dieses riesigen Beckens auf einem Laufbahn (wie im Flughafen) umrundet werden kann, das ganz langsam fährt. Man muss beim Betrachten der Tiere also einfach hinstehen und wird um den Tank herum gefahren.
Als ich auf dem Band stand und versuchte, zu schätzen, wie gross das Becken war, kam mir das geplatzte Aquarium im Radisson Blue in Berlin in den Sinn. Dort wurde kaum jemand verletzt, weil das Aquarium im frühen Morgen zerbrach, als noch niemand draussen war. Was würde wohl passieren, wenn dieser Tank hier mit all den Leuten drumherum mitten am Tag platzen würde?

Dass da noch mehr geht, konnte ich feststellen, als ich nach ca 2 Stunden wieder raus kam. Vor den Kassen hatte sich eine lange Schlange gebildet. Die wollten offenbar alle auch rein, obwohl das Aquarium in meinen Augen eigentlich schon ziemlich voll war, inklusive die Abenteuer- und Erlebniswelt für die Kleinen. Da zeigte sich der Sinn und Vorteil eines im Internet vorher gekauften Tickets; und der möglichst frühe Besuch.

Den Rest des Tages spazierte ich noch in der Stadt herum, genoss das Wetter und schoss ein paar Bilder.
Ausserdem habe ich den Duck Store noch einmal aufgesucht und drei Gummientchen gekauft. Eines werde ich behalten. Die anderen zwei sind auf Bestellung.

Heute habe ich das Gleiche gemacht. Bloss habe ich meinen Radius in der Altstadt erweitert und einige schöne Plätze gefunden.
Ich bin einfach losspaziert und bin überall dort wo ich schon einmal war, einfach in die andere Richtung abgebogen.
Dabei habe ich festgestellt, dass die Läden, Bars und Restaurants in der Altstadt frühestens um 10:00 öffnen, einige sogar erst am Mittag. Entsprechend ist am Morgen nicht sehr viel los und man kommt sehr gut durch die engen Gässchen.
Hingegen am Nachmittag und besonders am Abend wird es zum Gedränge.
Diese Altstadt ist ein einziges Shoppingparadies. Es gibt hier alles. Von der Shoppingmall, die in die alten Häuser hineingebaut wurde, über Luxusläden, wie man sie auch von der Zürcher Bahnhofstrasse kennt, bis zu vielen kleinen Läden, die jeder entweder ein Handwerk verkauft (Schmuck, Lederwaren, Kräuter, etc), oder ein Souvenirladen ist. Weiter gibt es hier kleine Supermärkte, die 24 Stunden geöffnet sind. Und auch Tattoostudios habe ich auf engstem Raum mehrere gefunden. Dazu kommen Strassenhändler (vor denen auf Schildern gewarnt wird) und leider auch Bettler.
Und selbstverständlich gibt es jede Menge Restaurants, hauptsächlich Tapas Bars, aber auch Italiener fehlen nicht und selbstverständlich findet sich auch ein McDonalds
Auf einigen Plätzen gibt es Märkte, auf denen neben Obst und Gemüse auch typische, katalonische Spezialitäten angeboten werden.

Was ich oben beschrieben habe, sind meine Beobachtungen in einem Radius von ca einer Stunde zu Fuss um mein Hotel herum. Das ist aber nur ein kleiner Teil dieser grossen Stadt. Wenn man zum Hafen hinunter geht (oder eben zum Aqu), dann sieht man eine grosse Zahl kleinere und grösserer Luxusyachten. Das zeigt dann die andere Seite. Dort findet sich auch das eine oder andere *****-Hotel.

Ich denke nicht, dass ich in den paar Tagen viel von der gesamten Stadt sehen werde. Dafür reicht die Zeit nicht. Ich muss aber sagen, dass ich genau am richtigen Ort gelandet bin. Die Wahl meines Hotel erweist sich als gelungen.

Stay tuned.

Altjahreswoche 2022: Barcelona

Flagge_SpanienNun bin ich also in Barcelona, der Hauptstadt von Katalonien.

Hier herrschen Tagestemperaturen bis zu 20 Grd und laut Wetterbericht wird das Wetter die ganze Woche schön sein. Ich bleibe hier auch über Sylvester/Neujahr und werde erst nächstes Jahr wieder nach Hause fliegen.

Die Anreise verlief absolut problemlos. Das Flugzeug (SWISS LX1954) war bis auf den letzten Platz ausgebucht und entsprechend lange dauerte das Boarding in Zürich. Dadurch, und weil das Boarding erst kurz vor der geplanten Abflugzeit begann, hatte wir ca eine halbe Stunde Abflugverspätung. Aber sonst gab’s keine Probleme.
Da ich schon von zu Hause aus ein Taxi gebucht hatte, wurde ich am Flughafen von Barcelona (übrigens der zweitgrösste Flughafen Spaniens) schon vom meinem Fahrer erwartet.
Es erwies sich als goldrichtig, ein Taxi zu nehmen. Mein Hotel liegt mitten in der Altstadt, und da ist der Verkehr für einen Ortsunkundigen ziemlich gewöhnungsbedürftig…
Allgemein dürfte die spanische Fahrweise, die ich hier heute erleben durfte, für einen Mittel- oder Nordeuropäer ziemlich stressig sein. Mein Fahrer war ein junger Araber, der aber offensichtlich schon länger hier Taxi fährt. Geschwindigkeitsbegrenzungen schein hier nur Dekoration zu sein. Und wenn einer langsamer fährt, dann fährt man auf ihn auf, bis er Platz macht. Auch mit 100km/h. Und wenn einer in einem Kreisverkehr auch nur kurz zögert oder nicht sofort losfährt, fährt man ihm kurzerhand vor die Nase und bremst ihn aus. 😉
Übrigens hat mich das Taxi, das ich über booking.com gebucht hatte, knapp 25 Franken gekostet; für eine Fahrt vom Flughafen zum Hotel von ca 16km resp 20 Minuten. Das hatte sich definitiv gelohnt.

Nach den ersten Stunden und Eindrücken hier, kann ich sagen,  dass das eine Stadt nach meinem Geschmack ist.
Hier scheint der Bär zu tanzen. Und dank des milden Klimas (20 Grad C am Tag) findet das Leben auch Abends vorwiegend auf der Strasse statt. Die engen Gässchen sind voll mit Touristen und alle Cafés haben ihre Tische draussen.
In den Gässchen gibt es allerlei Läden, auch solche, die man wohl sonst nirgends findet. Ich habe einen Laden gefunden, der verkauft ausschliesslich Gummienten (duckstore.es). Da muss ich in den nächsten Tagen noch einmal hin. 🙂 Sollte jemand das hier lesen und eine Ente wollen, den bitte ich um Nachricht bis zum 30.12.2022. Wenn nicht zu extravagant und teuer bringe ich gerne etwas mit nach Hause.

Von CORONA spürt man hier nicht mehr viel, angesichts der Menschenmassen, die dicht gedrängt durch die engen Gassen der Altstadt gehen. Bloss in öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Maskenpflicht, und einige Geschäfte haben immer noch eine Beschränkung der Anzahl Personen, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen. Das führt dann zu langen Schlangen in den ohnehin engen Gassen…

Morgen werde ich mir erst einmal eine Mehrfahrtenkarte für die öV besorgen und damit beginnen, die Stadt etwas zu erkunden. Fest auf meinem Plan stehen die Sagrada Familia, der Zoo und das Aquarium. Ausserdem gibt es in dieser Stadt zig Kirchen, Monumente und Pärke, die auf alle Fälle sehenswert sind. Und selbstverständlich der Strand.

Ich werde nicht jeden Tag aus Barcelona etwas hier posten. Aber es wird sicher einige Bilder geben. Und sobald die online sind, gebe ich Bescheid.

Stay tuned.

Island 2022: Landmannalaugar

Island_flag

Heute habe ich es tatsächlich geschafft, nach Landmannalaugar zu fahren.
Das hatte ich letztes und vorletztes Jahr eigentlich schon geplant. Aber jedes Mal hatte es an dem Tag geregnet. Und da hatte ich jeweils entschieden, dass mir diese Fahrt nichts bringen würde, weil ich nicht viel von der Landschaft sehen würde. Abgesehen davon machen die Hochlandpisten im Regen nicht wirklich viel Spass.

Gestern hatte es wegen dem Dauerregen tatsächlich wieder so ausgesehen, dass ich die Strecke auch dieses Jahr nicht fahren würde. Der Wetterbericht versprach zwar etwas Besserung, aber das glaube ich immer erst, wenn ich es sehe.

Nun, das Wetter hatte sich über Nacht tatsächlich gebessert. Es hatte aufgehört zu regnen, und am Morgen drang die Sonne durch die Wolken.

Also fuhr ich wie geplant, die 26km Hochlandpiste F208 bis zur Landmannalaugar Camp Site. Das ist der offizielle Campingplatz in der Gegend (wildes Campieren ist in ganz Island verboten). Dort gibt es WCs und Duschen sowie ein Info Center, von wo aus die Ranger und die freiwilligen Search & Rescue Teams operieren.
Landmannalaugar ist sehr beliebt bei Wanderern. Es ist anspruchsvoll und weitläufig. Wie in den Alpen ist eine gute Vorbereitung auch hier unerlässlich. Zudem schlägt das Wetter im isländischen Hochland sehr schnell um. Da kann es vorkommen, dass sich selbst erfahrene Hiker verirren oder wegen einem Wetterumschlag nicht mehr weiterkommen.

Ich bin in erster Linie wegen der Landschaft nach Land gefahren. Und in der Hoffnung, einige schöne Bilder von eben dieser Landschaft zu machen. 🙂
Wandern interessiert mich nicht besonders. Und die Aussicht, bei Wind und Wetter auf einem steinigen Boden im Zelt zu übernachten, reizt mich jetzt auch nicht mehr besonders. Das habe ich vor 40 Jahren bei den Pfadfindern und im Militär zur Genüge getan.

Es war im Übrigen einiges los in Landmannalaugar: Neben Wanderern und Campern gab es auch jede Menge an Tagestouristen, die das einfach mal sehen wollten, so wie ich, oder die für eine eintägige Wanderung hierher kamen.
Vorsichtig geschätzt habe ich gegen 100 SUVs und Personenwagen gezählt. Dazu kamen noch ca 20 Wohnmobile, die dort standen.
Aber das Grösste fand ich die sechs Reisecars, die schon dort standen, als ich ankam.
Tour-Unternehmen, hauptsächlich aus Reykjavík, karren Busladungen voll Touristen im Rahmen von Tagestouren (ich schätze An- und Rückfahrt je 4-5 Stunden) nach Landmannalaugar; über Stock und Stein und durch Flüsse hindurch. Man muss also nicht unbedingt Autofahren können, um ins Hochland zu gelangen…

Etwas Besonderes ereignete sich gleich bei meiner Ankunft in Landmannalaugar:
Ich erhielt eine SMS des isländischen Zivilschutzes, die mich darauf aufmerksam machte, dass ich mich in der Nähe des Vulkans Hekla befand, des wohl aktivsten Vulkans Island. Und weil die Hekla in der Regel mit einer sehr kurzen Vorwarnzeit (Stunden bis Minuten) explosionsartig ausbricht (das letzte Mal 2000), ist besondere Vorsicht geboten.
Ich weiss um die Hekla. Ich habe mich über die wichtigsten Vulkane Islands informiert und verfolge auch immer die Meldungen über Erdbeben, Gasaustritte, Bodenhebungen, etc. Und rund um die Hekla war es in den letzten Monat ziemlich unruhig. Ein Grund mehr, vorsichtig zu sein.
Die SMS wird übrigens an jedes eingeschaltete Handy in einem bestimmten Umkreis der Hekla geschickt.

Nach ca eineinhalb Stunden bei bestem Wetter und einigen guten Bilder bin ich zurückgefahren. Also noch einmal eine gute Stunde über eine holprige Hochlandpiste, die streckenweise wegen der Schlaglöcher aussah wie eine Mondlandschaft.

So bin ich am frühen Nachmittag wieder am Highland Center Hrauneyjar vorbeigekommen, wo ich die letzte Nacht verbracht hatte. Ich entschied mich spontan für eine warme Zwischenmahlzeit, weil ich wusste, dass die immer eine kleine Karte haben.

Danach nahm ich den letzten Abschnitt zu meiner heutigen Unterkunft, dem Hotel Örk in Hveragerði unter die Räder. Die gut eineinhalb Stunden Fahrt verliefen problemlos, und die einzige Abwechslung waren die ständigen Wetterwechsel von Sonne auf Regenschauer auf Sonne etc.

Morgen fahre ich gemütlich Richtung Flughafen, wo ich am Nachmittag im Airport Hotel Aurora einchecken und meinen Mietwagen abgeben werde.
Am Samstag um 07:20 geht mein Flug nach Zürich.

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Stay tuned.