Lofoten 2019/20: Fahrt von Svolvær nach Harstadt

Heute hat es den ganzen Tag geregnet und gestürmt. Wobei sich der Regen in etwas höheren Lagen (ab ca. 200m über Meer) sofort in Schnee wandelt.
Dazu stürmte es so stark, dass unser Busfahrer zeitweise das Tempo auf unter 50 km/h abbremsen musste, obwohl die Strasse völlg frei war.

Mit dem Bus  bin ich am Morgen nach dem Frühstück nach Harstadt gefahren. Die Fahrt verlief im Grunde ereignis- und problemlos, natürlich abgesehen vom Sturm.
In knapp zweieinhalb Stunden bin ich dann kurz vor Mittag in Harstadt angekommen. Damit habe ich die Lofoten verlassen und bin nun auf den Vesterålen-Inseln.
Das bedeutet allerdings auch, dass ich nun wieder sehr viel weiter nördlich bin. Somit war es um die Mittagszeit bei der Ankunft hier in Harstadt bereits wieder am eindunkeln.

Nach einer Übernachtung hier im Thon Hotel Harstadt geht’s dann morgen früh mit dem Schiff weiter Richtung Tromsø. Das Hurtigruten-Schiff legt hier gegen 08:00 ab und soll etwa um 14:30 in Tromsø sein.
Und das Wetter soll morgen zumindest betreffend den Stürmen besser werden. Der Regen wird uns wohl erhalten bleiben.

Mit Fotografieren war heute durch die Busfahrt und die Dunkelheit mit dem Regen nicht wirklich viel. Ich habe ein paar Schnappschüsse geschossen. Die werde ich später bearbeiten. Stattdessen habe ich neue Bearbeitungstechniken an ein paar Bilder vom Montag ausprobiert. Sie sind in der Galerie des dritten Tages hochgeladen.

Sonnenuntergang über Svinøya Rorbuer in Svolvær
Sonnenuntergang über Svinøya Rorbuer in Svolvær

 

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Lofoten 2019/20: Ausflug nach Henningsvær (reloaded)

Vorbemerkung

Diesen Beitrag haben meine Abonnenten schon einmal per eMail erhalten.
Aber ich habe ihn später blöderweise mit einem anderen Post überschrieben. Somit existierte er hier im Blog nicht mehr.

Damit wieder alle Posts von der Lofotenreise hier vorhanden sind, poste ich ihn deshalb unverändert noch einmal.


Der Regen hat aufgehört und es ist auch etwas kühler geworden. Am Meer weht aber immer ein bissiger Wind, der zeitweise ziemlich stark ist.

Heute konnte ich bei Europcar meinen Mietwagen übernehmen. Dieses Mal habe ich einen roten Toyota Corolla Hybrid gekriegt. Der Wagen hatte bei der Übernahme knapp 8’000 km auf dem Tacho, ist also fast neu.
Somit bin ich mobil und kann Ausflüge unternehmen. 🙂

Nach der Übernahme des Wagens bin ich wie geplant nach Henningsvær gefahren. Als ich letztes Jahr dort vorbeigekommen bin, hat wie aus Kübeln geregnet. Dieses Mal blieb ich trocken und konnte deshalb auch einen ausgedehnten Spaziergang durch dieses kleine Fischerdorf machen, das verteilt auf mehreren Inseln liegt.

Fotografieren wird zur Herausforderung. Es wird halt nicht richtig hell. Eigentliches Tageslicht (eher Dämmerungslicht) gibt es hier zur Zeit zwischen ca 10:00 und 14:00, wobei es zwischen 11:00 und 12:30 am hellsten ist.
Wie gesagt: Wenn es schönes Wetter wäre und keine Wolken da wären, würde es deutlich heller werden und das auch länger bleiben. Im Moment ist es um 08:00, wenn ich zum Frühstück gehe, und eine halbe Stunde später, wenn ich vom Frühstück zurückkomme, immer noch Nacht.
Irgendwie scheint mein Aufenthalt hier zu einer Art Workshop für Nachtfotografie zu werden?
Nun denn: Ich mag Nachtfotografie. 😉

Auf dem Rückweg von Henningsvær macht ich kurz vor Svolvær noch einmal Halt in Kabelvåg, um die Vågan kirke zu fotografieren. Die Kirche wird auch Lofotkatedralen genannt, weil sie rund 1’200 Messebesuchern Platz bietet.
Die Kirche habe ich zwei Mal fotografiert: das erste Mal auf meinem Rückweg aus Henningsvær um ca 13:30, kurz vor Einbruch der Nacht. Danach bin ich einkaufen gegangen.
Eineinhalb Stunden später bin ich noch einmal zur Kirche zurück gefahren, um sie nun bei Nacht zu fotografieren.

Um 22:00 bin ich dann kurz noch einmal raus. Einer meiner Mitarbeiter fährt zur Zeit mit seiner Frau mit den Hurtigruten nordwärts. Die Hurtigruten-Schiffe legen in diese Richtung fahrend immer zwischen 21:00 und 22:00 in Svolvær an.
Allerdings hatte der Ausflugsbus etwas Verspätung und das Schiff musste warten. Deshalb hat’s nur für ein kurzes Hallo gereicht, als die beiden nach 22:00 mit dem Bus ankamen und gleich wieder an Bord gehen musste.
Trotzdem cool, wenn sich zwei völlig verschiedene und völlig unabhängig voneinander geplante Routen soweit von zu Hause kreuzen.

Morgen soll das Wetter wieder schlechter werden. Mal schauen. Im Grunde stört mich nur der Regen, weil dabei das Fotoequipment nass wird. Gegen alles andere bin ich gewappnet. Ich weiss noch nicht, was ich unternehmen werde. Das lege ich dann ganz spontan fest, wenn ich das Wetter gesehen habe.

Svinøya Rorbuer, Svolvær
Svinøya Rorbuer, Svolvær
 

 

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Lofoten 2019/20: Happy New Year (reloaded)

Vorbemerkung

Diesen Beitrag dürften meine Abonnenten nicht gesehen haben, weil ich ihn aus Versehen über einen älteren Post (der jetzt verschwunden ist) geschrieben hatte.
Deshalb poste ich ihn hier noch einmal.


Hier hat es in der Nacht auf heute begonnen, zu schneien. Die ganze Nacht war ein Sturm zu hören, der den Schnee an die Fenster peitschte.
Am Morgen lagen dann gute 5 – 10 Zentimeter Schnee.
Und es schneit immer noch.
Allerdings ist es relativ warm. Der Schnee ist schwer und nass.

Da der Wind auch weiterhin ziemlich blies, und der Schneefall nicht aufhörte, konnte man heute nicht besonders viel unternehmen. Bei dem nassen Schnee war man draussen relativ rasch auch nass.

Trotzdem habe ich mich ins Auto gesetzt und bin ein paar Kilometer Richtung Norden zur Stadt hinaus gefahren.
Da die hier kein Streusalz verwenden, sondern nur Kies, ist jedes Auto mit Spikes bestückt. Damit lässt es sich auf den verschneiten und teils vereisten Strassen bestens fahren.
Trotzdem war ich vorsichtig, denn ich habe mit solchen Verhältnissen keine Erfahrung. Es ist schon komisch, mit über 50 km/h durch eine abfallende, schneebedeckte 90-Grad-Kurve zu fahren, ohne im Strassengraben zu landen.
Und prompt kriegte ich die Lichthupe meines Hintermanns zu sehen, weil ich nicht mit 80 km/h sondern zwischen 65 und 70 km/h gefahren bin. Als er mich dann überholte,  hatte der Volvo Kombi bestimmt 100 Sachen drauf; auf einer kurvigen Landstrasse, die komplett schneebedeckt war.

Ich bin dann zu einem Aussichtspunkt gefahren, von dem man wunderschön einen ganzen Fjord überblicken kann. Aber wetter bedingt war auch dort keine gute Sicht. Also bin ich umgekehrt, und habe den Tag abwechselnd mit Spaziergängen im Schneefall und Bildbearbeitung verbracht.

Die Feuerwerksknallerei hat hier übrigens schon um 18:00 begonnen und dauert bis jetzt (kurz vor Mitternacht) ununterbrochen an. Schliesslich war ja schon um 15:00 Nacht…

Ich bin eben noch einmal raus, und habe versucht, ein paar Nachtaufnahmen zu machen. Ich weiss noch nicht, wie die Bilder geworden sind. Die Kameras müssen erst vollständig trocknen, bevor sie geöffnet und wieder eingeschaltet werden können. Und in dem ständigen dichten Schneetreiben sieht man sowieso nicht viel. Mal schauen, was herausgekommen ist.

Auf alle Fälle wünsche ich allen, die das hier lesen, einen Guten Rutsch.

Viel Glück, Erfolg und stets gute Gesundheit im Neuen Jahr.

Ich habe übrigens jetzt hier die Galerien von dieser Reise angelegt. Bearbeitete Bilder werden nun dort hochgeladen.

Svinøya, Svolvær
Svinøya, Svolvær

 

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Lofoten 2019/20: Hallo 2020

Leider ist der Regen wieder zurückgekommen.
In einem solchen Fall hasse ich es, wenn eine Wettervorhersage zu genau zutrifft.
Es hat schon in der Nacht begonnen zu regnen. Und es hat den ganzen Tag durch geregnet, wenn auch nur leicht. Aber es hat gereicht, den ganzen Schnee von gestern wegzuwaschen. Die Strassen sind nun wieder ganz schneefrei.
Gegen 18:00 kam dann noch ein Sturm dazu, der jetzt gerade, während ich das hier schreiben, deutlich hörbar wütet. Gemäss Meterologen soll er in der Nacht bis zu 75 km/h stark werden.
Mich stören weder Regen noch Sturm. Aber wenn die beiden zusammen auftreten, wird’s es selbst mir zu ungemütlich. 😉
Jetzt ist’s in meinem Rorbu besonders angenehm. 🙂

Wegen dem Regen und der damit verbundenen Wolkendecke war es selbst am Mittag relativ dunkel. Man hatte das Gefühl, es müsste ungefähr 17:00 sein, aber nicht Mittag.
Da der Regen nachgelassen hatte, habe ich einen kleinen Ausflug gemacht und bin zuerst nach Kabelvåg gefahren. Danach habe ich mich noch ein bisschen in Svolvær umgesehen. Da war aber nirgends etwas los, und alles auch geschlossen, sogar die meisten Restaurants. Die Norweger nehmen die Feiertage sehr ernst.

Am Abend habe ich dann meinen Mietwagen zu Europcar in Svolvær zurückgebracht. Die Station war zwar heute geschlossen. Aber ich konnte den Wagen einfach hinstellen und den Schlüssel in einen Kasten werfen.
Der anschliessende „Spaziergang“ zurück zu meinem Rorbu dauerte rund 20 Minuten und war geprägt von grossen und tiefen Wasserpfützen in den Strassen, Schneematch auf den Trottoirs, heftigem Wind und nicht minder starkem Regen.
Als ich hier dann angekommen war, war ich leicht aufgeweicht.
Aber das war mir egal, denn ich musste nicht mehr raus. Das Abendessen habe ich mir hier selber gekocht, und so konnte ich mein Rorbu geniessen. 🙂

Morgen werde ich Svolvær und die Lofoten verlassen und mit dem Bus nach Harstad auf den Vesterålen fahren.
Von dort werde ich nach einer Übernachtung am frühen Morgen mit dem Hurtigruten-Schiff MS Vesterålen zurück nach Tromsø fahren.

Übrigens: Ich war gestern um Mitternacht noch einmal mit der Kamera draussen und habe versucht, einige Bilder von den zahlreichen Feuerwerken zu schiessen. Erste Ergebnisse habe ich heute Nachmittag bearbeitet und in der Galerie von Sylvester hochgeladen.
Und die Galerien von dieser Reise habe ich um eine erweitert, nämlich die mit den Bildern von heute.

Svolvær Torg
Svolvær Torg

 

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Lofoten 2019/20: Fahrt von Tromsø nach Svolvær

Nun bin ich also auf den Lofoten, genauer gesagt in Svolvær, und ich habe in einem Rorbu Quartier bezogen. 🙂

Die Fahrt mit dem Bus von Tromsø nach Svolvær dauerte siebeneinhalb Stunden, wobei darin der einstündige Mittagshalt beim Polar Park inbegriffen ist. Leider war das nicht genug Zeit, um den Park mit seinen Tieren zu besuchen. Es blieb bei einem Sandwich und etwas zu trinken.

Am frühen Morgen, als alles noch dunkel war, ging es in Tromsø um 09:00 Richtung Süden los. Und wir kamen am späten Abend, als alles schon wieder dunkel war, um 16:30 in Svolvær an. 😉
Effektiv war es aber nie wirklich taghell. Die hellste Zeit des Tages zwischen 11:00 und 12:30 war eigentlich noch Dämmerungslicht. Natürlich hatte auch das schlechte Wetter dazu beigetragen, dass es noch etwas dunkler war.
Abgesehen von ein paar kurzen Unterbrüchen regnete es auf der ganzen Strecke. Und je weiter wir in den Süden kamen, der allerdings immer noch nördlich des Polarkreises liegt (sic!), desto weniger Schnee war zu sehen.

Beim Polar Park wurde es kurz vor unserer Weiterfahrt noch ein bisschen lustig, als ein gemieteter Audi mit fünf jungen, hippen Japanern heranfuhr, und die mich fragten, wo hier der Parkplatz sei.
Wer bin ich denn? Sehe ich aus wie ein Parkwächter?
Na denn. Man ist ja nicht so (obwohl alles angeschrieben und sehr gut erkennbar war).
Ich habe sie zuhinterst auf den fast leeren Parkplatz geschickt, der komplett vereist war (wie die ganze Umgebung dort). Und wie ich vermutet hatte, hatte keiner der jungen Männer und Frauen Spikes, die man an die Schuhe hätte montieren können.
Es war schon lustig, denen bei Aussteigen zuzusehen. Das Gekreische (auf Japanisch) ging los, kaum hatten die die Autotüren geöffnet, und dauerte an, bis alle fünf in ihren stylischen, aber völlig ungeeigneten Wintermänteln und Schuhen beim Restaurant angekommen waren. Und in den Händen balancierten alle Handy und Kamera. Noch nie etwas von Taschen gehört? 😉
Es haben es übrigens alle geschafft ohne zu stürzen…
Auf die Idee, mit dem Auto zum Restaurant zu fahren, und dort vier von ihnen (vor allem die Frauen mit ihren modischen Witzen von Schuhen) auszuladen, während der Fahrer den Wagen später parkiert hätte und so der Einzige gewesen wäre, der übers Eis gemusst hätte, kamen die nicht.
Leider konnte ich die Szene nicht fotografieren. Das wäre zu sehr aufgefallen. Ich hatte schon genug damit zu tun, mein Grinsen zu unterdrücken und völlig erstaunt und voller Mitleid zu schauen.
Es versteht sich von selbst, dass ich Spikes montiert hatte, und deshalb problemlos auf dem Parkplatz herumspazieren konnte.

Hier in Svolvær schüttet und stürmt es heute Abend wie gestern in Tromsø. Morgen soll das Wetter aber besser werden, was für mich super in meine Pläne passt. Ich möchte während meines Aufenthaltes hier zumindest einmal nach Henningsvaer fahren. Dieses interessante Fischerdorf liegt auf mehrere kleinere Inseln verteilt, welche untereinander mit Brücken verbunden sind.
Als ich letztes Jahr dort war, hatte es auch ziemlich geregnet und gestürmt. Daher möchte ich noch einmal dort hin, und mir den Ort in Ruhe trockenen Fuss anschauen…
Ich kann morgen um 10:00 hier in Svolvær meinen Mietwagen übernehmen. Von da an bin ich mobil, und wenn die Wetterprognosen zutreffen, fahre ich gleich nach Henningsvaer.

Natürlich war aus dem fahrenden Bus nicht viel mit Fotografieren. Leider hält der auf Wunsch eines Einzelnen auch nicht überall an, wo man gerne ein Bild schiessen würde. Daher auch heute mehrheitlich Handyaufnahmen aus dem Bus.

on the road from Tromsø to Svolvær
on the road from Tromsø to Svolvær

 

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Lofoten 2019/20: Angekommen

Ich bin in Norwegen angekommen. 🙂

Der Flug von Zürich nach Tromsø mit dem Edelweiss Charter von Kontiki verlief problemlos und war fast pünktlich.
Unser Abflug verspätete sich etwas, weil am Morgen in Zürich jeweils sehr viel los ist, wenn die ganzen Langstreckenflüge reinkommen. Gleichzeitig waren vor uns noch drei Langstreckenflüge bereit, die starten wollten. Also mussten die Kleinen halt warten… 😉
Betreffend Service an Bord wurde mir wieder einmal bewusst, wie gross der Unterschied zwischen einer Schweizer Airline und den anderen sein kann. Freundlich ist man ja überall, aber darüber hinaus sind die Schweizer in Vielem halt schon besser. 🙂

Die Landung in Tromsø war schon ziemlich holprig, denn hier regnet und stürmt es im Moment ziemlich heftig. Die hatten hier weisse Weihnachten und in der Regel jeden Tag Schneefall. Aber seit heute regnet es…
Am Flughafen in Tromsø wurden wir von Vertreterinnen von Kontiki in Empfang genommen und mit Bussen zum Hotel gebracht. Offenbar lohnt es sich für Kontiki, Mitarbeiterinnen in der Wintersaison für mehrere Wochen nach Tromsø zu schicken, damit die dort die Feriengäste betreuen.

Aber ausser dem Abendessen (in der gleichen Pizzeria wie letztes Jahr) und einem kurzen Spaziergang lief heute hier nicht mehr viel. Es gab zwar noch eine Stadtführung. Aber da ich die Stadt schon etwas kenne und das Wetter nicht gerade zu Outdooraktivitäten einlädt, liess ich die ausfallen. Der Regen an und für sich würde mich ja nicht stören. Aber die sehr starken Windböen machen aus dem kleinsten Nieselregen einen veritable Dusche. Da ist man bereits nach einer Minute nass.
Es ist aber relativ warm hier: rund zwei Grad Celsius. Das und der Regen lassen den Schnee entsprechend schmelzen.

Aber nicht nur das Wetter ist etwas besonders: Es ist dunkel.
Als wir um 14:20 gelandet sind, war in Tromsø tiefste Nacht. Die Tage werden zwar auch hier wieder länger. Aber ausgehend von den Polarnächten im Dezember, in denen die Sonne 24h nicht erscheint, bedeutete das hier, dass zur Mittagszeit kurz etwas heller wird…
Ich bin mal gespannt, wie das die nächsten Tag wird.

Morgen fahre ich mit dem Bus nach Svolvær. Ich weiss noch nicht, ob ich wie im Januar in Finnland alleine im Bus sein werde, oder ob noch andere der 162 Leute, die auf dem Charterflug waren, mitkommen. Ab Tromsø scheiden sich die Programme, bis nächsten Samstag, wenn wohl wieder alle von Tromsø aus nach Zürich fliegen werden.

Heute habe ich bloss mit dem Handy ein paar Schnappschüsse geschossen. Aber auch die werde ich in eine Galerie hochladen. Ich weiss noch nicht genau, wann wir morgen Abend in Tromsø ankommen. Aber wenn ich noch Zeit habe, werde ich die Galerie dann einrichten.

Stadtrundgang in Tromsø
Stadtrundgang in Tromsø

 

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Lofoten 2019/20: Let’s go north

Morgen geht es los.
Ich fliege wieder in den Norden und werde Sylvester/Neujahr auf den Lofoten verbringen.

Ich fliege morgen von Zürich nach Tromsø, wo ich einmal übernachten werde.
Am nächsten Tag werde ich dann per Bus nach Svolvær gebracht.
Dort habe ich für 4 Tage ein Rorbu gemietet, also eines der kleinen, typisch norwegischen Ferienhäuser, die nach dem Vorbild der alten Fischerhütten auf Stelzen vom Ufer ins Meer hinausgebaut sind. Im Gegensatz zu den Fischerhütten sind die heutigen Rorbuer mit allem Komfort ausgestattet.
Von Svolvær aus werde ich verschiedene Ausflüge auf den Lofoten machen. Dafür habe ich mir für drei Tage einen Mietwagen reservieren lassen.
Nach dem Neujahr werde ich dann meine Rückreise antreten, und in einer ersten Etappe mit dem Bus nach Harstad fahren. Nach einer Nacht in Harstad fahre ich am frühen Morgen von dort mit dem Hurtigruten Schiff MS Vesterålen zurück nach Tromsø, wo ich noch einmal übernachten werde bevor ich dann zurück in die Schweiz fliegen werde.

Selbstverständlich habe ich meine Kamera (und noch ein bisschen mehr Ausrüstung…) dabei. Ich werde versuchen, auch von dieser kurzen Reise ein paar schöne Bilder mit nach Hause zu nehmen.
Die Ergebnisse gibt’s dann wie immer hier in den Galerien zu sehen.

Reiseroute

Stay tuned

Island 2019: Fotoupdate

Island_flagNun sind bereits drei Wochen vergangen, seit ich aus Island nach Hause gekommen bin. 🙂
Und langsam, aber sicher komme ich mit der Bearbeitung der Bilder voran.

Nun sind alle Bilder der ersten vier Reisetage bearbeitet und hier in der Galerie Island 2019 hochgeladen.

Nach und nach werden auch die Bilder der folgenden Tage kommen. Aber das braucht halt etwas Zeit.

Stay tuned.

Island 2019: Die letzte Etappe

Island_flagDieser Post wird kurz ausfallen, denn ich muss heute früh ins Bett.;-)
Morgen um 07:20 geht mein Flug nach Zürich. Da werde ich um 04:00 aufstehen, mein Gepäck am Flughafen aufgeben (es sind fünf Minuten vom Hotelausgang bis zur Gepäckaufgabe) und zurück ins Hotel zum Frühstück gehen. Das gibt es warm hier ab 04:30.
Danach werde ich gemütlich die Security passieren und am Gate auf das Boarding warten.

An meinem letzten Tag der diesjährigen Islandreise bin ich noch einmal ganz bewusst von den Hauptstrassen auf die Nebenstrassen ausgewichen und habe entlang der Südküste die ganze Halbinsel Reykjanes abgefahren. Das Wetter war nett heute, und es regnet nie. 😉
Leider haben es die französischen Raser mit ihren Luxusschlitten auch so gemacht. Wahrscheinlich, weil dort mit weniger Polizei rechneten.
Hi, hi. Aber da gab es auch ungeteerte Abschnitte mit Schlaglöchern.
Es war ein Heidenspass, einem Ferrari 308 zuzusehen, wie er versuchte, unbeschadet durch die „Mondlandschaft“ zu kommen, nachdem er wie ein Irrer viel zu schnell über die Küstenstrasse gedonnert ist und gedrängelt und überholt hat. Ich glaube kaum, dass ihm das vollständig gelang. Der dürfte seinen Unterboden überholen lassen müssen, wenn er wieder zu Hause ist… 🙂

Die heutige Nacht verbringe ich wie immer im Airport Hotel Aurora Star gleich beim Flughafen.
Und morgen geht dann die diesjährige Islandreise schon wieder zu Ende. War schön und sowieso viel zu kurz.

Heute konnte ich leider nicht so viele Bilder bearbeiten. So haben es bloss deren drei in die Galerien geschafft: Island 2019

Stay tuned.

Island 2019: Ein Ausflug an die Südküste

Island_flagHeute war wieder Islandwetter. Das heisst, von strahlendem Sonnenschein bis zu strömenden Regen war schlicht alles da.;-)

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin nicht auf die Westmännerinseln gefahren. Ich war zwar am Fährterminal, weil das Wetter eigentlich gut aussah, als ich hier um 08:30 abfuhr.
Und die See war ruhig. Ich hätte also ‚rüberfahren können, und wäre bestimmt pünktlich wieder zurückgewesen. Keine Frage.
Aber als ich da auf der Hafenmauer stand und zu den Inseln hinüber blickte, sass dort die einzige schwarze Gewitterwolke weit und breit genau über Heimaey, der Hauptinsel. Es sah verdammt nass und dunkel aus dort drüben. Da entschied ich mich gegen eine Überfahrt und beschloss stattdessen, einen bekannten Ort, den Skógafoss Wasserfall zu besuchen.
Wie Recht ich mit meiner Wettereinschätzung hatte, zeigte sich zwei Stunden später auf der Rückfahrt von Skógafoss: Es begann nun auch an Land zu schütten wie aus Kübeln.
Also tat ich, was man in seiner solchen Situation in Island am Besten tut: Ich fuhr weiter. 😉

Auf dem Parkplatz beim Skógafoss traf ich dann unerwartet auf ganz besondere Fahrzeuge, die man in Island nicht unbedingt erwartet.
Dort war offenbar ein Streckenposten einer Ralley für gut betuchte Pensionäre aus Frankreich und Belgien. Die Autos waren alle entweder sehr teuer oder sehr alt, fast so alt wie ihre Fahrer vom Typ Flavio Briatore: Solariumbräune unter den weissen Haaren, Designerjeans und – jacken, Goldkettchen und sackarrogant im Benehmen. Dazu die passenden Frauen im gleichen Stil, bei denen die monatliche Bottoxbehandlung längst nur noch zur Fratzenbildung beiträgt, aber ganz sicher nicht zur Schönheit. 😉
Entsprechend sind die dann auch auf den Strassen gefahren. Wären besser in Monaco geblieben…
Aber die Autos waren schön. 🙂

Unterwegs fotografierte ich dann noch den berühmten Zaun an der Ringstrasse, an dem zig BHs hängen. Irgendwie muss jede Frau, die dort hält und den Zaun fotografiert, einen BH hinhängen. Von den Männern werden natürlich andere Unterwäsche-Teile erwartet. Keine Ahnung vorher die Tradition kommt und zu was es gut sein soll. Aber sieht lustig aus.
Ich bin deshalb nicht ausgestiegen und habe den Zaun nur durch die Windschutzscheibe fotografiert…

Die heutige Nacht verbringe ich noch einmal im im Sel Guesthouse. Morgen nehme ich dann die letzte Etappe der diesjährigen Reise in Angriff, die nach einer Fahrt über die Halbinsel Reykjanes am Flughafen Keflavík enden wird, wo ich meinen Mietwagen zurückgeben werde.
Und von dort werde ich am Samstagmorgen um 07:20 nach Hause fliegen.

Auch vom heutigen Ausflug habe ich ein paar Bilder bereits bearbeitet und in die Galerien hochgeladen: Island 2019

Stay tuned.