Norwegen 2022: Die letzte Etappe nach Oslo

Flagge_NorwegenDie heutige, letzte Fahrt von Lillehammer nach Oslo hat wie erwartet nicht lange gedauert. Der grösste Teil der Strecke auf der E6 war gut ausgebaute Autobahn, auf der man 110 km/h fahren durfte.
Ausserdem ist heute Samstag. Da war kaum Verkehr, und schon gar keine Lastwagen unterwegs.

Also bin ich nach eineinhalb Stunden am Flughafen Oslo Gardermoen angekommen, bin ins Parkhaus 10 gefahren, wo die Mietwagenfirmen ihren Standort haben, und habe meinen Suzuki auf einen Parkplatz von Europcar gestellt. Als ich das Auto formell zurück- und den Schlüssel abgeben wollte, musste ich feststellen, dass der Schalter von Europcar am Samstag jeweils geschlossen ist. Man solle doch den Schlüssel einfach in die Box einwerfen, hiess es auf einem Aushang. Das habe ich dann getan und bin zum Flytoget Terminal gegangen.
Damit war der Teil Roadtrip meiner Reise abgeschlossen. Ich warte noch, bis ich die Abrechnung von Europcar erhalten habe (schliesslich muss ich noch die Maut und die Fähren bezahlen), aber ich schätze, dass ich in 18 Tagen ca 2’300 Kilometer gefahren bin.

Mit dem Flytoget Zug kommt man in 20 Minuten von Flughafen zum Osloer Zentralbahnhof, und somit mitten in die Stadt.
Eigentlich würde es in diesem Zug Ruhewagen (wie man das auch von den SBB kennt) geben. Das ist auch so angeschrieben in Norwegisch und Englisch.
Das nützt aber nichts, wenn sich zwei portugiesische Familien (oder vielleicht waren es auch Brasilianer) mit kleinen Kindern, aber nur mit rudimentären Englischkenntnissen, ausgerechnet in dem Ruhewagen niederlassen, in dem ich schon Platz genommen hatte.
Die Erwachsenen haben die ganze Strecke laut mit einander diskutiert (irgendwie hatte ich das Gefühl, jeder wollte sich mit der Lautstärke gegen die anderen durchsetzen), während die Kleinen unbeaufsichtigt herumkreischten oder auf dem Handy irgendwelche Filme schauten.
Nach kurzer Zeit fand ich, dass Verhütungsmittel eigentlich eine grossartige Erfindung wären.

Da ich schon zur Mittagszeit in Oslo angekommen war, konnte ich noch nicht im Hotel einchecken. Das ging erst ab 15:00, und ich hatte keine Lust, zusätzliche 100 Kronen für den „early check in“ zu bezahlen. Also liess ich mein Gepäck in der Gepäckaufbewahrung des Hotels, nahm meine Kamera und ging in die Stadt.

Als erstes ging ich zur Oper, die sich direkt gegenüber des Bahnhofs, in dem auch mein Hotel ist, befindet. Die spezielle Bauweise der Osloer Oper erlaubt es nicht nur, auf dem Dach herumzuspazieren. Ihre Bühne liegt auch unterhalb der Meeresspiegels. Und auch sonst ist die Architektur besonders und auf jeden Fall sehenswert.

Während am Morgen auf der Fahrt hierher die Sonne schien, war der Himmel nun am Nachmittag komplett mit Wolken verhangen. Die Temperaturen lagen bei ca 13 Grad, was mir ohne Wind durchaus als angenehm erschien.

Von der Oper ging ich noch zum Parlamentsgebäude, dem Stortinget.
Dieses liegt an der Karl Johans gate, der Haupt- und Prachtstrasse in Oslo. Diese Strasse verbindet den Hauptbahnhof in gerade Linie mit dem königlichen Schloss, und ist zu einem grossen Teil Fussgängerzone.

Und hier war heute Nachmittag etwas los. Menschen, wohin das Auge blickte. So etwas hatte ich bisher bloss in London und New York gesehen. Offenbar lockte das angenehme Wetter in Verbindung mit dem arbeitsfreien Samstag die Leute auf die Strasse. 🙂

Rund um das Stortinget finden eigentlich ständig irgendwelche politischen Demos statt. Meistens sind das bloss ein paar Leute, welche einen Stand mit einer Flugblattaktion und Megaphondurchsagen betrieben.
Heute ging es um die Coronapolitik der chinesischen Regierung, die zur Unterdrückung von Falun gong Anhängern benutzt wird. Vor drei Jahren, als  ich das letzte Mal da war, waren es die Exilafghanen.
Die Norweger lassen das im Allgemeinen gewähren und beachten die Aktionen kaum. Allerdings standen im Umkreis einer Flugblattaktion von drei vermutlich rechtsgerichteten Aktivisten in der Fussgängerzone mindestens zehn Polizisten sowie sämtliches Security-Personal der umliegenden Luxusläden. Ich habe nur Polizei gesehen, musste aber in den Leuten richtiggehend nach dem Grund der Präsenz suchen.
Ich denke, Norwegen ist auch 11 Jahre nach den Anschlägen von Breivik sehr sensibel, wenn es um rechtsextremes Gedankengut geht.

Hier in Oslo bleibe ich noch für drei Tage, bevor ich dann am nächsten Dienstag zurück in die Schweiz fliege. Auf dem Programm steht sicher die Festung Akershus, der Hafen, eventuell das Nobel Friedenszentrum und der Reptilienpark. Weiteres werden wir sehen. Ausserdem muss ich noch ein paar Dosen Tautra Klosterkrem kaufen. Die kriegt man hier in einer katholischen Buchhandlung.

Die ersten Bilder (und auch drei Videos) von heute sind auch auf den Server hochgeladen.
–> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Fahrt nach Lillehammer

Flagge_NorwegenHeute bin ich also in Lillehammer angekommen. Das ist die zweitletzte Station meiner Norwegenreise 2022.

Für die Fahrt hierher habe ich, wie in den letzten Tagen schon, die direkten, schnellen Autobahnen gemieden und bin übers Land gefahren.

Alles in allem war es wieder ein schöne gemütliche Fahrt von etwas mehr als vier Stunden (auf der Autobahn hätte ich es in zweieinhalb Stunden geschafft).
Entlang an endlosen Fjorden und Seen; und auch der eine oder anderen Pass war unterwegs auch noch drin. Ca 25 km vor Lillehammer habe ich (wohl das letzte Mal in dieser Saison) am Strassenrand Schnee liegen sehen und bin an einem See vorbeigekommen, der noch zugefroren war.

Das Wetter war sonnig mit einigen Wolken. Und da es weitgehend windstill war, waren die 8 bis 10 Grad ganz angenehm. Am Nachmittag, als ich nach Lillehammer kam, wurde die Wolkendecke immer dichter und die Sonne verschwand.

Lillehammer ist in der Welt allgemein bekannt als der Austragungsort der XVII. Olympischen Winterspiele 1994.
Jedenfalls mir war die Stadt dem Namen nach bekannt, auch wenn ich vor dieser Reise keine Ahnung hatte, wo sie liegt. In Norwegen halt, aber das war’s dann auch schon. 🙂
Die XVII. Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer hatte ich zudem aus Schweizer Sicht als recht erfolgreich in Erinnerung. Allerdings wurde mir erst bewusst, wie erfolgreich die Schweizer Athleten waren, als ich nachgesehen habe: Vreni Schneider gewann dort einen kompletten Medaillensatz (Slalom, Kombination, Riesenslalom). Es war ihre insgesamt dritte olympische Goldmedaille nach Calgary 1988.
Mit „Sonny“ Schönbächler gewann ein Schweizer eine Goldmedaille im FreeStyle Springen, das zum ersten Mal olympisch ausgetragen wurde. Schönbächler beendete anschliessend seine Karriere als Spitzensportler.
Die dritte Goldmedaille ging an den 2er Bob von Donat Acklin und Gustav Weder

Ich bedaure, dass ich hier in Lillehammer nur eine Nacht eingeplant habe. Ich bräuchte noch einen Tag, um mir Lillehammer anzusehen, zB den olympischen Park oder auch die grosse Schanzenanlage. Und das Clarion Collection Hotel Hammer gehört zu den besseren Unterkünften dieser Reise. Hier liesse es sich durchaus ein paar Tage aushalten.
Lillehammer hat einen kleinen Stadtkern mit einer langen Fussgängerzone voller Läden und Restaurants.
Heute habe ich in der alten Brauerei zu Abend gegessen, und hatte Gesellschaft von zwei Norwegern in meinem Alter, die beide Deutsch sprachen.
Der Eine (der Wirt der Brauerei) hatte in Bremen studiert (und gab mir gleich ein paar Kneipentipps für den Sommer), und der Andere hatte lange in Salzburg gelebt (und ist mit einer Österreicherin verheiratet).
Die Kombination ergab einen interessanten Abend. 😉
Zum Essen gab es übrigens Bratwürste (aus der lokalen Metzgerei) mit Sauerkraut und Kartoffelpüree. Und dazu ein Bier aus der eigenen Brauerei sowie eine Kostprobe des lokalen Schnaps. Alles in allem ein Genuss nach Tagen von Pizza (in italienischen Restaurants ohne Italiener) und Hamburgern. 🙂
Es sieht wohl so aus, dass ich wieder einmal hierher kommen muss…

Die letzte Etappe der Reise, die ich morgen fahren werde, ist mit 150 km auf der Autobahn in eineinhalb Stunden zu schaffen.
Ich fahre an den Osloer Flughafen Gardermoen, um dort meinen Mietwagen abzugeben.
Vom Flughafen nehme ich dann die Flytoget, die Flughafenbahn, die direkt zum Osloer Zentralbahnhof fährt.
In Oslo bleibe ich noch für drei Tage, bevor ich dann am nächsten Dienstag zurück in die Schweiz fliege.

Die ersten Bilder von Lille befinden sich bereits auf dem Server abgelegt. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: In der Nähe von Oslo

Flagge_NorwegenHeute bin ich nach Drammen gefahren. Damit bin ich nun in der Nähe von Oslo. Ich werde die Hauptstadt aber erst übermorgen erreichen. Vorerst bleibe ich noch ein wenig auf Distanz.

Nun ist es mit der Dauersonne leider vorbei.
Heute war der Himmel durchgehend bewölkt. Allerdings konnte die Sonne immer noch durch die Wolken drücken. Es war hell und zum Teil brauchte ich beim Fahren immer noch die Sonnenbrille, aber es gab halt keine Schlagschatten. Das Sonnenlicht war diffus.
Später, nach meiner Ankunft in Drammen, kam etwas Wind auf, der die Wolken aufriss, und die Sonne dann doch noch kurz schien.

Auf der Fahrt von Porsgrunn nach Drammen bin ich bewusst einen Umweg genommen. Auf der E18 hätte die Fahrt gerade mal eineinhalb Stunden gedauert. Aber dabei hätte ich nicht viel von der Landschaft gesehen, wie ich das gestern abschnittsweise schon erlebt hatte.
Also bin ich bewusst nur über Hauptstrassen gefahren.
Dabei habe ich die Stadt Skien entdeckt und dort spontan Halt gemacht. Wenn man durch die Stadt fährt, fällt einem als Erstes ein sehr grosses, schon fast prunkvolles Rathaus aus.
Später habe ich dann erfahren, dass Skien der Geburtsort von Henrik Ibsen ist. Dieser norwegische Dramatiker dürfte jedem Gymnasiasten während der Mittelschule mindestens einmal begegnet sein. Mir kam auf jeden Fall sofort das Theaterstück „Nora oder Ein Puppenheim“ in den Sinn, das ich an der Mittelschule einmal lesen musste.
Ich habe keine Ahnung mehr, worum es darin geht. Aber der Titel in Verbindung mit Henrik Ibsen ist mir im Gedächtnis geblieben

Hier in Drammen ist die Aass Bryggeri zu Hause, die älteste noch existierende und grösste Brauerei Norwegens. Deren Bier schmeckt im Übrigen sehr gut. 🙂

Morgen fahre ich weiter nach Norden, vorbei an der Hauptstadt Oslo bis nach Lillehammer.
Diese Stadt liegt ca 180 km nördlich von Oslo. Dem einen oder anderen kommt der Name vielleicht bekannt vor, da die XVII. Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer ausgetragen wurden.

Wie immer habe ich erste Bilder von heute bearbeitet und auf dem Server abgelegt.
–> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Entlang der Westküste wieder nach Norden

Flagge_NorwegenDer letzte Abschnitt meiner diesjährigen Norwegenreise hat begonnen:
Ich bin nun in Porsgrunn und habe somit wieder Richtung Norden gedreht.
Seit Krisitansand (nicht zu verwechseln mit Krisitiansund, in welchem ich vor Ostern war) tauchen auf den Strassenschildern immer wieder Distanzangaben bis Oslo auf.

In Krisitansand war dann auch die E39 zu Ende. Das heisst, sie wird dort via eine Fähre in Dänemark weitergeführt.
Ich wechselte also auf die E18, welche Richtung Norden nach Oslo führt.

Leider stellte sich heraus, dass die E18 zu grossen Teilen eine gut ausgebaute Autobahn resp Autostrasse ist. Und ich bin an vielen Baustellen vorbeigefahren, an denen der Ausbau (Tunnel, Brücken, etc) weiter voran getrieben wird. Ausserdem waren darauf Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h möglich. So schnell konnte ich bisher auf der ganzen Reise nicht fahren.
So kam ich zwar zügig voran. Aber dafür war ich nicht nach Norwegen gekommen. Also habe ich immer wieder die Autobahn verlassen und bin, soweit es ging, auf Haupt- und Nebenstrassen in Küstennähe über Land gefahren.
So hatte ich eine viel gemütlichere Fahrt, während der ich auch noch etwas von der Landschaft sah. Allerdings boten sich unterwegs kaum fotogene Objekte. Entsprechend habe ich heute eine eher geringere Ausbeute an Bilder.

Doch dank des weiterhin schönen Wetters (mittlerweile sind es 15 Tage am Stück mit Sonnenschein) war es auch heute eine schöne Fahrt.

Morgens fahre ich bis Drammen. Diese Stadt liegt ca 40 km südwestlich von Oslo.
Da die Fahrt nach Drammenvon hier in Porsgrunn ziemlich kurz ist (nur ca 100 km) werde ich mir morgen bei der Routenplanung überlegen, welche Abstecher ich unterwegs noch machen kann. Und ganz sicher werde ich nicht allzu früh aufstehen und losfahren…

Natürlich habe ich für heute auch eine Galerie auf dem Server angelegt. Im Moment sind dort nur 2 bearbeitete Bilder. Aber später kommen dann noch ein paar dazu. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Noch weiter nach Süden

Flagge_NorwegenNun bin ich also in Mandal angekommen, der südlichsten Stadt Norwegens.

Heute Morgen bin ich das erste Mal seit zwei Wochen nicht von der Sonne geweckt worden. Beim Aufstehen war der Himmel komplett bedeckt. Sollte die Schönwetterperiode nun ein Ende gefunden haben?
Nein, denn zwei Stunden später, als ich in Sola losfuhr, waren alle Wolken weg, und die Sonne schien wie gewohnt. 🙂

Wie gestern angekündigt, habe ich für meine Fahrt nicht die schnelle E39 genommen, sondern die Hauptstrasse 44 entlang der Küste.
Ich versprach mir davon, etwas mehr von der Landschaft zu sehen, und auch immer wieder ans Meer zu gelangen. Und das hat sich auch so bewahrheitet.
Entsprechend länger brauchte ich dann auch für die etwas über 200 Kilometer bis Mandal, nämlich gute fünfeinhalb Stunden. Natürlich habe ich einige Stopps eingelegt, um jeweils ein paar Bilder zu schiessen.
Die Route 44 wird auch die Nordseestrasse genannt. Sie bietet nicht nur abwechslungsreiche, zum Teil spektakuläre Landschaften (zum Beispiel den Jøssingfjord). Man findet auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Informationszentren entlang der Strasse.

In Flekkefjord war die 44 dann leider zu Ende, und ich musste weiter auf der E39, die wie erwartet zum Teil als Autobahn und Autostrasse ausgebaut war. Ich kam da zwar deutlich schneller voran. Aber viel gesehen habe ich auf dem letzten Teilstück nicht.

Ich bin noch nicht dazugekommen, viele Bilder von heute zu bearbeiten, weil ich mich wegen des guten Wetters heute entschieden habe, noch ein wenig in Mandal zu bummeln und mir die Innenstadt anzusehen.
Das Mandal Hotel, in dem ich abgestiegen bin, ist übrigens brandneu und modern. Wenn man die Umgebung hier aus Google Street View anschaut, sieht man noch eine Baustelle.
Und das Zimmer hier ist mit ca 115.– Franken eines der Günstigsten dieser Reise (allerdings habe ich schon letzten November gebucht, jetzt wäre es deutlich teurer). 

Morgens fahre ich dann wieder nordwärts Richtung Oslo bis nach Porsgrunn. Dabei sind die ersten 45 km bis Kristiansand noch auf der E39. Diese endet dort und ich werde auf die E18 wechseln

Ich habe zwar nur vier Bilder von heute bearbeitet, aber die sind natürlich auf den Server hochgeladen.
–> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Ein fauler Tag in Sola

Flagge_NorwegenHeute habe ich eigentlich nichts gemacht; fast nichts. 🙂
Auf jeder meiner Reisen gibt es immer einen Tag, an dem ich keine Lust auf grosse Unternehmungen habe. Das ist nie geplant, kommt aber mit einiger Sicherheit auf jeder Reise. Meistens an einem Ort, an dem ich mehrere Übernachtungen habe. Heute war so ein Tag. 🙂

Heute bin ich in Sola geblieben, meistens im Hotel und am Sandstrand.

Einen kleinen Ausflug habe ich dennoch gemacht: Ich bin ohne bestimmtes Ziel Richtung Sola losgefahren und habe ein bisschen die Umgebung erkundet. Dabei habe ich festgestellt, dass ich dem Ort gestern Unrecht getan habe.
Was ich gestern als Ortschaft Sola annahm, war bloss ein Aussenquartier. Kein Wunder war da nichts los. Auf der anderen Seite des Flugplatzes gibt es tatsächlich ein Stadtzentrum mit Verwaltung, Läden und sogar einem Spital. Was Restaurants betrifft, die ich gestern vermisst hatte, gibt es einige. Allerdings sind das fast alles Cafés, Fast-Food oder Take-away. Es gibt sogar einen McDonalds. Aber ein Restaurant im eigentlichen Sinne habe ich nicht gefunden. Dafür wird man wohl nach Stavanger hineinfahren müssen.

Ich habe dann noch die Ruinenkirche von Sola besucht. Dieses Gebäude gibt es seit dem 12. Jahrhundert. Allerdings war es seit dieser Zeit abwechselnd Kirche, Künstlerwohnung und -atelier sowie Ruine. Das letzte Mal rissen die deutschen Besatzer 1940 das Gebäude bis fast auf die Grundmauern ein. Weiss der Teufel, warum.
Heute ist die Kirche weitgehend restauriert. Gewisse Lücken in den Mauern sind mit Glas verschlossen. In dem Gebäude werden, soweit ich das mitbekommen habe, sowohl Gottesdienste als auch andere Veranstaltungen durchgeführt

Den Rest des Tages habe ich abwechselnd im Hotel (an der Strandbar) gelesen, bin am Strand spazieren gegangen oder habe am Laptop ein paar Bilder bearbeitet.
DAs Wetter war dank des Windes, der vom Meer her kommt, durchweg schön. Am Morgen waren da ein paar Wolken. Aber die wurden noch vor dem Mittag weggeblasen.

Morgens geht’s weiter nach Mandal, der südlichsten Stadt Norwegens. Ich werde nicht die kürzeste Strecke über die E39, sondern bewusst auf Haupt- und Nebenstrassen entlang der Küste fahren. Die E39 endet übrigens in Kristiansand, 45km westlich von Mandal. Ausserdem werde ich ab jetzt keine Fährpassagen mehr haben. Wie es mit Brücken und Tunnel aussehen wird, weiss ich noch nicht.

Einige Bilder von heute sowie von meinem zweiten Tag in Bergen (der 13. Tag der Reise mit Aquarium und Nachtaufnahmen) sind nun auf dem Server. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Stavanger

Flagge_NorwegenHeute war ich in Stavanger.
Ich bin direkt ins Stadtzentrum gefahren, an den Hafen.

Dort steht das Norwegische Ölmuseum, in dem die Geschichte der Norwegischen Öl- und Gasförderung im Meer dargestellt wird.
Der Besuch lohnt sich in meinen Augen aus zwei Gründen:
Ersten das Museum ist sehr gut gemacht, informativ und umfassend. Und dazu sehr modern gestaltet. Man erfährt (Interesse vorausgesetzt) viel Wissenswertes.
Es beginnt in der Zeit der Dinosaurier, erklärt die Entstehung der fossilen Brennstoffe, und schildert, wie Norwegen sich mit dem Beginn der Öl- und Gasförderungen in den 60er Jahren veränderte. Vor allem zeigt es auch, wie schlau die Norweger mit diesem Phänomen umgegangen sind, und von Anfang alles unter behördlicher Kontrolle hatten.
Eine norwegische Besonderheit kannte ich schon vorher: den Staatlichen Pensionsfonds, den grössten Staatsfond der Welt.
Ein Teil davon ist der Ölfonds, der 1990 gegründet wurde und der bis heute die direkten Einnahmen aus der Erdölförderung aufnimmt.
Der Staatlichen Pensionsfonds hat heute einen Wert von 11’378’162’812’220 Norwegischen Kronen. Das sind mehr als 1’200 Milliarden Schweizer Franken. Ihm gehören unter anderem 4,41 % UBS Aktien, 2,65 % Nestlé Aktien und 3,43 % CS Aktien, um nur einige wenige zu nennen. Zudem gehören ihm auch Immobilien wie zum Beispiel das Bostoner Bürohochhaus One Beacon Street und seit Juli 2017 der Neubau des Axel-Springer-Hochhauses in Berlin.
Ein weiterer Grund, das Museum zu besuchen ist der Umstand, dass Stavanger die Ölhauptstadt Norwegens ist. Die Stadt ist dank des Öls, was sie heute ist.
In Stavanger hat auch die staatliche Ölaufsichtsbehörde Norwegian Petroleum Directorate (NPD) ihren Sitz. Ein Besuch des Ölmuseums ist bei einem Besuch in Stavanger also schon fast ein Muss. Aber das ist natürlich bloss meine bescheidene Meinung… 😉
Offengestanden interessierte mich die Technik der Ölbohrung und der Bohrinseln mehr als die Geschichte. Aber auch das kommt nicht zu kurz.

In Stavanger ist auch das Joint Warfare Centre der NATO angesiedelt. Das dürfte der Grund sein, weshalb ich heute im Hafen ein französisches Kriegsschiff gesehen habe, und weshalb man in der Stadt relativ viel Englisch hört.
Ich habe letzte Woche unterwegs mit einem Norweger in meinem Alter und einer ca 30 Jahre alten Norwegerin gesprochen, die mir beide erzählt hatten, in Stavanger bei der Marine ihren Militärdienst geleistet zu haben. Beide sagten, sie hätten sich in Stavanger sehr wohl gefühlt.

Nach dem Ölmuseum bin ich in die Altstadt von Stavanger gegangen. Dies ist sehr schön mit engen Gässchen und Kopfsteinpflaster. Ein Teil davon ist Fussgängerzone, so dass man gemütlich spazieren kann. Besonders ist dabei Fargegaten, in der alle Häuser sehr bunt gestrichen sind.
Da heute Sonntag ist, waren natürlich alle Geschäfte und einige Restaurants geschlossen. Trotzdem gab es einige geöffnete Strassencafés, und die Leute nutzten das sonnige Wetter aus, um  ihren Kaffee draussen zu trinken. An einem windstillen Ort konnte man heute in der Sonne durchaus mit dem T-Shirt und den Short draussen sitzen.

Nach dem, was ich heute gesehen habe, mag ich Stavanger.
Natürlich ist das nur ein kleiner Teil der Stadt. Immerhin ist es die viertgrösste Stadt Norwegens. Aber die Kombination von Hafen/Wasser und Altstadt hat es mir schon angetan.

Auf dem Rückweg von der Stadt zum Hotel machte ich noch einen Abstecher in den Ort Sola. Das ist an sich nichts Besonderes. Die haben nicht einmal ein richtiges Restaurant.
Aber dort gibt es, wie ich beim vorbeifahren herausfand, ein Fliegermuseum.  Eigentlich heisst es Luftfahrthistorisches Museum Sola.
Blöd war bloss, dass es geschlossen war. Und später fand ich im Internet heraus, dass die bloss von Mitte Juni bis Mitte August geöffnet haben. Tja, Pech gehabt. Ausser zwei Saab 35 Draken und einem kleineren Verkehrsflugzeug, die draussen ausgestellt waren, habe ich nichts gesehen.

Morgen gehe ich eventuell noch einmal nach Stavanger. Ich werde mich morgen entscheiden. Oder ich erkunde die Umgebung nördlich von Stavanger.
Dort bin ich gestern bloss durchgefahren und habe von Weiten ein riesiges Baggerschiff gesehen, das Kräne an Bord hatte, die höher als die umliegenden Hügel waren. Da scheint im Meer etwas Grösseres gebaut zu werden. Vielleicht komme ich etwas näher an den Koloss heran.

Auch von heute habe ich erste Bilder aus Stavanger hochgeladen, auch von der bunten Strasse Fargegaten bearbeitet und hochgeladen. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Die Reise geht weiter

Flagge_NorwegenHeute habe ich Bergen in Richtung Süden verlassen. Ziel war Sola, ein paar Kilomater südlich von Stavanger.
Der Himmel war heute immer etwas bedeckt, aber in der Regel war beim Fahren immer noch eine Sonnenbrille nötig (schliesslich fuhr ich nach Süden). Und die Temperaturen bewegten sich um die fünfzehn Grad.

Auf dem Weg hierher (ca 230 km) fuhr ich über zahlreiche Brücken, hatte zwei Fährpassagen und war drei Mal unter dem Meeresspiegel:
Drei der Tunnel, die ich benutzte, unterquerten Fjorde, und so war ich mal 260 m, ein anderes Mal 133 m und das dritte Mal 223 m unter dem Meeresspiegel.
Die ganze Strecke war ein richtiggehendes „Inselhopping“.

Leider war ein schöner Teil davon Autostrasse, zuletzt sogar Autobahn. Da konnte ich nirgends anhalten und ein paar Bilder der schönen Landschaft machen. Und an den offiziellen Raststätten war nicht Sehenswertes. Die Bilderausbeute von heute ist also etwas mager.
Ich merkte, dass ich nun im Süden angekommen war. Alles war ein bisschen grüner als im Norden. Der Frühling ist hier etwas weiter.
Mein nächster Etappenort Mandal, den ich am Dienstag anfahren werde, wird nicht nur der südlichste Punkt der Reise sein. Mandal ist die südlichste Stadt Norwegens.

Solas Besonderheit ist sein Strand: ca zwei Kilometer feinster, weisser Sand.
Und an diesem Strand steht meine Unterkunft für das Wochenende: das Sola Strand Hotel.
Das Hotel ist ein Komplex von verschiedenen Gebäuden, die mit einander verbunden sind. Offenbar ist es über die Jahre gewachsen. Die verschiedenen Häuser scheinen aber nicht alle das gleiche Niveau zu haben. Auf jeden Fall  musste ich heute mit meinem Gepäck durch mehrere Gänge und mehrere Treppen hoch, um zu meinem Zimmer zu gelangen.
Und ich bin wieder in einem skandinavischen Hotelzimmer angekommen: klein, eng und ohne jegliche Möbel, in die man seine Sachen verstauen könnte. Also bleibt alles im Koffer.
Vorbei ist die Zeit in Lavik und Bergen, wo ich Zimmer mit einer Menge Platz erhalten hatte. Übrigen war der Zimmerpreis in Bergen der tiefste der ganzen Reise. Und dabei war das Zimmer das grösste und modernste der ganzen Reise. 😉
Mein jetziges Zimmer ist schön und sauber, aber halt etwas sehr klein. Darin hält man sich definitiv nur zum Schlafen auf.
Im Moment tanzt hier der Bär. Auf der einen Seite wimmelt es nur so von Wochenendausflüglern, die das schöne Wetter am Sandstrand geniessen wollen. Und zum anderen findet offenbar im Hotel irgend ein Treffen statt. Die Konferenzsäle sind belegt und im Hotel wimmelt es nur so von norwegischen Trachten.
Das Restaurant ist brechend voll. Etwas zu essen kriegt man aber auch in der Bar. Wenn man denn einen Platz findet…

Morgen möchte ich zum ersten Mal nach Stavanger. Es wird vermutlich ziemlich still sein, da  morgen Sonntag ist. Aber ich schaue mal.

Trotz der kleinen Bilderausbeute habe ich ein paar Bilder von heute bearbeite und hochgeladen. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Ein weiterer sonniger Tag in Bergen

Flagge_NorwegenDas gute Wetter hält an.
Auch heute war kein Wölkchen am Himmel zu sehen und die Sonne „brannte“ unentwegt herunter. 😉
Tatsächlich war heute wieder T-Shirt Wetter in Bergen. Wenn man bedenkt, dass Bergen die regenreichste Gegend von Norwegen sein soll. Mind 10% aller Tage im Jahr regnet es in Bergen.
Und ich bin nun für drei Tage hier und habe nur Sonne gesehen: Sonne 100% : Regen 0%
Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich die andere Seite von Bergen auch schon erlebt. Als ich vor drei Jahren das erste Mal hier war, regnete es drei Tage durch: Sonne 0% : Regen 100%.

Heute habe ich wie geplant das Akvariet i Bergen (Aquarium in Bergen) besucht.
Das bedeutete erst einmal einen 25 minütigen Fussmarsch hin (und später auch wieder zurück). Dank dem guten Wetter ein schöner Morgenspaziergang.
Im Aquarium angekommen, musste ich feststellen, dass gefühlt jeder zweite Kindergarten an dem Tag einen Ausflug dorthin gemacht hat. Geschätzte mindestens 100 Kinder im Vorschul- und Grundschulalter waren nicht zu überhören. 😉

Das Akvariet i Bergen ist etwas grösser als das Aquarium in Ålesund. Und die haben hier auch exotische Tiere wie Schlangen, Kaimane, Leguane, Geckos und Taranteln. Aber natürlich vor allem Fische aus allen Weltmeeren. Im Aussenbereich werden wie in Ålesund Seelöwen (in Ålesund sind es allerdings Seehunde, die in Norwegen heimisch sind), Pinguine und Fischotter gehalten. Aber abgesehen vom Habitat der Fischotter waren die Aussengehege um ein Vielfaches kleiner als in Ålesund.
Und anders als in Ålesund habe ich hier die Fütterung der Eselspinguine und eine Show mit den kalifornischen Seelöwen mitverfolgen können. Zwei Stunden nach den Seelöwen wäre noch die Fütterung der Fischotter gewesen. Aber solange wollte ich dann doch nicht dort bleiben.
Die Bildausbeute ist recht gross. Ich werde wohl einige Zeit brauchen, bis die alle aussortiert und bearbeitet sind.

Am Nachmittag bin ich dann ins Stadtzentrum zurück gelaufen.
Dort bin ich hauptsächlich im oberen Teil rund um den See Lille Lungegårdsvannet herumspaziert und habe das warme Frühlingswetter genossen.
Und ich habe heute (wie übrigens auch gestern) etwas gesehen, von dem ich dachte, dass es in Westeuropa nicht mehr gibt: eine mehr oder weniger offene Drogenszene.
Dies ist zwar nicht so gross wie seinerzeit der Platzspitz in Zürich. Aber scheinbar versammeln sich ca zehn bis zwölf Junkies jeden Tag bei der Korskirken (Kreuzkirche) im Zentrum von Bergen und lungern dort herum.
Ich habe es schon sehr lange nicht mehr gesehen, dass man auf der Strasse (notabene neben Gartenrestaurants) offen mit Spritzen hantiert.
Und vor dem nahen Supermarkt sassen mehrere Junkies völlig wegtreten auf dem Trottoir.

Später habe ich dann noch das Festungsmuseum besucht. Dort wird etwas über die Geschichte der Festung Bergenhus, sehr viel über die Zeit der Besetzung Bergens durch die Deutschen im zweiten Weltkrieg und letztlich auch eine Übersicht über die Auslandeinsätze der Norwegischen Armee gezeigt.

Nun warte ich darauf, dass es endlich dunkel wird. Die Sonne geht ca gegen 21:00 unter. Dann möchte ich noch einmal auf den Fløyen hinauf, um mit dem Stativ einige Bilder von Bergen am Abend zu schiessen.

Morgen geht’s dann weiter entlang der E39 nach Stavanger. Allerdings werde ich südlich der Stadt in Sola, direkt beim Flughafen von Stavanger im Sola Strand Hotel absteigen. Ich hoffe, das Wetter hält weiterhin. Der Strand von Sola soll sehr schön sein.
Dort werde ich das Wochenende verbringen.

Die ersten Bilder aus dem Aquarium, auch von der Pinguinfütterung und von der Seelöwenshow sind bereits auf dem Server. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.

Norwegen 2022: Bergen von oben

Flagge_NorwegenHeute habe ich Bergen einmal von oben betrachtet.
Ich bin am Morgen mit der Fløibanen auf den „Hausberg“ Fløyen (399 m über Meer) gefahren, um dort in erster Linie ein paar Panaromabilder der Stadt zu schiessen.
Die Fløibanen ist eine steile Standseilbahn. Die Neigung entspricht in etwa der der Polybahn in Zürich. Bloss ist die Fløibanen moderner, länger und überwindet mehr Höhenmeter.
Praktischerweise für mich ist die Talstation der Fløibanen bloss ein paar Schritte von meinem Hotel entfernt.

Von der Aussichtsplattform, die direkt neben der Bergstation liegt, hat man eine gewaltige Aussicht über die ganze Stadt. Und wenn man am Morgen dort oben ist, hat man die Sonne im Rücken und die Stadt wird praktisch schattenfrei von der Morgensonne beleuchtet.
Auf dem Fløyen wird einem erst bewusst, wie gross Bergen eigentlich ist.
Sie ist mit 286’930 Einwohnern die zweitgrösste Stadt Norwegens. Aber das realisiert man gar nicht, wenn man sich nur im Stadtzentrum aufhält. Und der Flughafen von Bergen liegt soweit südlich, dass ich noch nie ein Flugzeug habe über die Stadt fliegen sehen.

Doch Fløyen hat nicht nur eine super Aussicht zu bieten.
Ich habe entdeckt, dass es dort oben ein ganzes Naherholungsgebiet gibt. Spontan habe ich mich zu einem Rundgang im Wald auf dem Fløyen entschieden. Natürlich hatte ich dafür nicht die richtigen Schuhe angezogen, aber es war ja trocken und die Waldwege waren befestigt.
Sehr schnell wurde die Jacke zu warm und ich kam ganz schön ins Schwitzen. Im Wald gab es keinen Wind, und dank der Sonne waren Temperaturen um 18 Grad angesagt, und natürlich immer noch tiefblauer Himmel mit viel Sonnenschein.
Aus dem Waldspaziergang wurde dann eine eineinhalbstündige Wanderung zu einem See mitten im Wald und wieder zurück. Dabei kam ich auch an einem Spielplatz mitten im Wald vorbei, inklusive Seilpark und Tyrolienne. Kinder ab 7 Jahren waren zugelassen, und die Kids hatten einen Riesenspass. Das Geschrei war schon von Weitem zu hören.

Am Nachmittag habe ich mich erst einmal mit der nächsten Tranche an Tautra Klosterkrem eingedeckt. Die Produkte des Tautra Mariaklosters am Trondheimfjord kriegt man hier nur in einer katholischen Buchhandlung neben dem Dom. Grund genug also, dieser Buchhandlung einen Besuch abzustatten, auch wenn ich den Laden wegen deren Literatur kaum je betreten hätte.

Anschliessend habe ich noch das Gelände der alten Festung Bergen erkundet und mir im Hafen die Schiffe angesehen.
Dabei entdeckte ich die „Shinkai“ (japanisch für „Tiefe See“), eine unter den Top 10% der Welt rangierenden Motoryacht, die erst 2021 in den Niederlanden fertiggestellt und ausgeliefert wurde. Sie hat sogar ein eigenes kleines U-Boot an Bord.
Und sie soll dem russischen Oligarchen und Putin KGB Kameraden Vladimir Strzhalkovsky gehören.
Offenbar liegt die Yacht schon seit Ende März hier, weil sich die lokalen Unternehmen weigern, das Schiff zu betanken.
Etwas bitter finde ich den Umstand, dass die Yacht in direkter Sicht vor dem Hotel liegt, in dem Bergen ein Erstaufnahmezentrum für ukrainische Flüchtlinge eingerichtet hat…
Das nun schon die zweite Oligarchenyacht, der ich zufällig begegnet bin. Letztes Jahr entdeckt ich in Island die Sy A vor der Küste von Reykjanes.

Morgen habe ich unter anderem das Aquarium und das Festungsmuseum auf meiner To-Do Liste. Und will ich mir den oberen Teil des Stadtzentrums anschauen.

Heute Morgen habe ich übrigens noch den Wäscheservice des Hotels getestet. Heute ist der zwölfte Reisetag, und somit bin ich in der Mitte meiner Norwegen Tour 2022.
Da sind mir langsam die sauberen Kleider ausgegangen. Aber kein Problem: Am Morgen an der Rezeption abgegeben, am Nachmittag gewaschen wieder an der Rezeption abgeholt. Bin bloss gespannt, was der Spass kosten wird… 

Auch von heute hat’s erste Bilder auf dem Server. –> Galerie Norwegen 2022

Stay tuned.