Skandinavien 2023: Ein ruhiger Tag in Uppsala

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Eigentlich gibt es von heute nichts zu berichten. Alles ruhig in Uppsala.

Ich bin den ganzen Tag in der Stadt herumspaziert, habe nach besonderen Fotosujets gesucht, und bin des Öfteren eingekehrt.

Da ich viel Zeit und Musse hatte, habe ich versucht, mich ein bisschen weiterzubilden.
Ich habe mir verschiedene Apps aufs Handy geladen, mit denen man mit KI-Unterstützung Bilder generieren respektive verändern kann.

KI (Künstliche Intelligenz), die original AI (Artificial Intelligence) heisst, ist eine Computertechnik, die lernen kann.
Das heisst, alles was man mit der SW macht, merkt sie sich, und wendet es später wieder an.
Ich bin vor über 30 Jahren im Studium das erste Mal damit in Berührung gekommen und fand es sehr spannend. Inzwischen ist die Technik sehr viel weiter und vor allem für alle zugänglich.
AI“ beschreibt es im Grunde besser als die deutsche Bezeichnung KI. Ein Computer kann nie intelligent sein, auch wenn uns das die Science Fiction weiss machen will. Darum heisst es ja Fiction.
Das englische Wort Intelligence beschreibt das Suchen, Sammeln und Auswerten von Daten, wie es auch die Geheimdienste tun (der berühmte amerikanische Auslandsgeheimdienst Central Intelligence Agency). Allgemein werden Geheimdienste im Englischen Intelligence Services genannt.

Eine mögliche Anwendung von AI ist Textrecherche.
Das bringt zum Beispiel Schulen bis hin zu Universitäten in Bedrängnis, weil die AI Text Tools mittlerweile so stark sind, dass sie ganze Abschlussarbeiten verfassen können. Die Programme durchsuchen das Internet nach geeigneten Textpassagen und setzen daraus einen eigenen Text zusammen. Bei wissenschaftlichen Arbeiten handelt es sich so um Plagiate. auf den ersten Blick sind diese Texte nicht als künstlich zu erkennen. Aber es gibt natürlich auch Programm, die das können. Viele Gymnasien und Unis setzen diese ein, um zu untersuchen, ob der Prüfling die Arbeit (Maturaarbeit, Abschlussarbeit Doktorarbeit, etc.) selbst geschrieben.
Eine weitere Anwendung ist die Bearbeitung von Bildern.
Photoshop hat längst Funktionen mit AI Unterstützung und es gibt auch Programme, die noch besser als Photoshop sind. Hier wird es immer schwieriger, zu erkennen, ob ein Bild manipuliert (oder sogar mit AI erstellt) wurde.
Aber man kann auch völlig legitim damit arbeiten. Inzwischen gibt es unter den Bildbearbeitern und Künstlern eine eigene Community dafür.
Man muss sich mit der Bedienung dieser Programme vertraut machen, um gute Ergebnisse zu erhalten. Also habe ich heute Nachmittag ein bisschen damit gespielt. Erste Ergebnisse sehen vielversprechend aus.
Ich habe auch ein bisschen mit Selfies von mir gespielt. Ich wusste gar nicht, dass ich so aussehe… 😉

Morgen fahre ich dann weiter und nehme die fünfte Etappe meiner Reise in Angriff.
Ziel ist Nynäshamn südlich von Stockholm. Eigentlich eine kurze Sache. Ich will aber nicht durch den Grossraum Stockholm fahren.
Stattdessen fahre ich zuerst Richtung Westen bis Västerås, um dort dann nach Südosten zu drehen und an die Küste zu fahren. Unterwegs gibt es noch einen Zoo in Eskilstuna. Wenn ich am Nachmittag noch Zeit habe, werde ich auch dort noch vorbeischauen.
Doch zuerst statte ich am Morgen Gamla Uppsala (Alt-Uppsala) einen Besuch ab. Das ist ein Freilichtmuseum hier im Norden von Uppsala. Da das Wetter morgen auch schön ist und ich genügend Zeit habe, passt dieser Besuch bestens in die Routenplanung.

In Nynäshamn werde ich einmal übernachten und am Samstagmittag die Fähre nach Visby nehmen. Das Pfingstwochenende werde ich auf der Insel Gotland verbringen.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Uppsala

Flaggen_Schweden_DänemarkSeit gestern bin ich nun in Uppsala. Hier bleibe ich bis Freitag, also für drei Übernachtungen. So habe ich zwei volle Tage, um mir die Stadt etwas anzusehen und auch, um einfach mal ein bisschen rumzuhängen. 😉

Heute bin ich zum Schloss von Uppsala und habe mir auch den Dom angesehen, der so etwas wie das Wahrzeichen der Stadt.

Das Wetter war den ganzen Tag schön: Sonne, kein einzige Wölkchen am Himmel und eine Temperatur gegen 22 Grad. Wegen meiner Ausschläge an den Armen, die am abheilen sind, habe ich selbstverständlich wieder ein langärmliges Hemd getragen und bin wenn möglich im Schatten geblieben.
Immerhin hat sich der Ausschlag nicht verschlimmert. Die Haut ist zwar noch gerötet, aber mehrheitlich glatt und juckt oder brennt nicht mehr. Die Therapie wirkt offenbar. Ich hoffe, dass ich mich in ein paar Tagen so an die Sonne gewöhnt habe, dass alle diese Massnahmen bei vernünftigem Aufenthalt in der Sonne nicht mehr nötig sind.
Immerhin ist jetzt Frühling und nicht Hochsommer…

Beim Schloss beschränkte ich mich auf die Aussensicht. Das Kunstmuseum, das im Schloss untergebracht ist, habe ich nicht besucht.
Mit dem Bau des Schlosses wurde ursprünglich auf Anordnung von Gustav Wasa 1549 begonnen. Der König liess überall in Schweden Schlösser als Zeichen der Macht bauen.
In Uppsala steht das Schloss dann auch auf einer Anhöhe, auf der es die ganze Stadt überragt. Hinter dem Schloss gibt es einen grossen Park, der sogenannte Schlossgarten aus dem 17. Jahrhundert, in dem auch der Botanische Garten der Stadt angelegt ist.
Heute (seit Beginn des 20. Jahrhunderts) befinden sich im Schloss verschiedene Einrichtungen der Universität Uppsala, ein Kunstmuseum und auch die Wohnung des Regierungspräsidenten der Provinz Uppsala.

Der gotische Dom zu Uppsala, eigentlich Dom St. Erik oder auch Eriksdom genannt, ist mit 118,7 Meter das höchste Kirchengebäude Skandinaviens. Er ist sowohl Krönungs- als auch Grabstätte vieler schwedischer Könige und Sitz eines evangelisch-lutherischen Erzbischofs.
Der Grundstein wurde 1260 gelegt, aber erst 1435 wurde der Dom eingeweiht. Das ist länger als bisher an der
Sagrada Família in Barcelona gebaut wurde.
In der Krypta unter dem Dom liegt auch Gustav Wasa begraben, der den Bau des Schlossen in Auftrag gegeben hatte.
Im linken Turm des Doms befindet sich eine Art Schatzkammer. Dort sind auf drei Stockwerken verschiedene sakrale und royale Roben sowie mehrere Kronen, Reichstäbe, Reichsapfel, etc. ausgestellt.

Apropos Krönung: Der jetzige König Carl XVI. Gustaf (Jahrgang 1946) feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Thronjubiläum. Er war bei seiner Krönung 27 Jahre alt. Theoretisch könnte er also noch 20 Jahre regieren und so mit der englischen Königin Elisabeth II. gleichziehen.
Wie Grossbritannien gilt auch in Schweden das erstgeborene Kind eines Regenten als Thronfolger, unabhängig vom Geschlecht. Allerding erst seit 1980, als die rein männliche Thronfolge aufgehoben wurde.
Schweden hat denn auch eine Kronprinzessin, Victoria, die älteste Tochter von Carl XVI. Gustaf.

Den Rest des Tages habe bin ich durch die Fussgängerzone gebummelt und mich in das eine oder andere Kaffee gesetzt, um zu lesen oder auch nur die Leute zu beobachten.
Morgen gehe ich mal schauen, was auf der anderen Seite des Bahnhofs ist. Ansonsten gibt es hier einige Parks, in denen ich mich in den Schatten setzen kann.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Weiter Richtung Süden

Flaggen_Schweden_DänemarkDie vierte Etappe führte mich heute von Hudiksvall entlang der schwedischen Ostküste nach Süden bis nach Uppsala. Gute 230 km.
Aber da ich wieder bei jeder Gelegenheit von der Autostrasse runter und viel über Land gefahren bin, wurde es ein bisschen länger. Insgesamt war ich sechs Stunden unterwegs, kleinere und grössere Stopps eingerechnet.

Das Wetter war in Hudiksvall gewohnt schön. Allerdings hatte es deutlich mehr Schleierwolken und die Sonne lag im Dunst.
Rund 150 km südlicher, kurz nach Mittag, begann es zu regnen. Das dauerte allerdings nicht lange. Einfach lange und intensiv genug, dass ich mit den Scheibenwischern und dem Regenwasser die gefühlt Hunderte von Mücken und Fliegen von der Windschutzscheibe wischen konnte. Mit dem Effekt, dass, so sobald der Regen aufgehört hatte, neue Flecken auf der Frontscheibe entstanden… (sic!)
Aber es ist halt so: Keine noch so gut geputzte Scheibe bleibt lange sauber…

In Uppsala war eineinhalb Stunden später von Regen nichts mehr zu merken. Die Sonne schien und es war etwa 20 Grad warm.

Noch bevor es begonnen hatte zu regnen, fand ich einen kleinen Rastplatz an einem See. Wobei ich mir nie sicher war, ob es sich nun um einen sehr grossen See handelte oder ob es das Meer war. Immerhin war ich nahe an der Küste. Es war aber sicher ein See. 🙂

Hier habe ich meinen zweiten Test mit meiner kleinen Drohne gemacht.
Gestern ging der erste Test in die Hose. Die Kamera funktionierte nicht richtig. Heute konnte ich die Drohne zum Glück zurücksetzen und alles funktionierte so, wie es sollte.
Ich habe zum ersten Mal eine Drohne auf einer Reise mit dabei. Zum einen bedeutet es zusätzlich Gewicht beim Gepäck, und zum anderen nerve ich mich auf meinen Reisen oft über Drohnenpiloten, die rücksichtslos überall fliegen und sich an keine Regeln halten. So will ich auch keinen Fall auffallen.
Ich habe die Drohne vor zwei Jahren gekauft. Eine kleine, billige Drohne, deren Kamera eine kleine Auflösung hat. Aber ich habe sie bisher kaum gebraucht.
Nun habe ich mir einen Ruck gegeben und erst einmal beim BAZL die Prüfung abgelegt. Dann habe ich zu Hause einige Flugversuche gemacht, bis ich das Gefühl hatte, das Gerät einigermassen zu beherrschen.
Ich habe die Drohne in erster Linie auf diese Reise mitgenommen, um herauszufinden, ob das Gerät ein gute Ergänzung zu meiner Fotografie ist. Wenn ich nach dieser Reise zum Schluss komme, dass ich dieses Gebiet auch vertiefen möchte, werde ich mir eine neuere Drohne kaufen, mit einer hochauflösenden Kamera, die dann wohl auch etwas mehr kosten wird. Mal sehen.
Dann werde ich wohl auch noch an meinem Flugkönnen arbeiten müssen, damit ich das Optimum herausholen kann. Der erste solche Einsatz wäre dann die Islandreise im September.

Übrigens: Mein Ausschlag an den Armen ist stark zurückgegangen. Die Haut ist zwar noch gerötet, und man fühlt noch leichte Pusteln. Es brennt und juckt aber nicht mehr. Das Gel, lange Ärmel und Bewölkung dürften Wirkung gehabt haben. 🙂

In Uppsala bleibe ich bis Freitag. So habe ich zwei volle Tage, um mir die Stadt ein bisschen anzusehen. Im Zentrum ist viel los. Die Fussgängerzone war heute Nachmittag gerappelt voll.
Mal schauen, was die Stadt zu bieten hat.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Zurück an die Küste

Flaggen_Schweden_DänemarkAuf meiner dritten Etappe bin ich heute von Östersund zurück an die Küste gefahren.
Ziel war Hudiksvall, eine Kleinstadt
300 km nördlich von Stockholm.
Hudiksvall ist nur etwa einen Drittel so gross wie Sundsvall und Östersund. Sie ist vergleichbar mit Solothurn oder Aarau.

Eigentlich hätte ich genau die gleiche Strecke über die Europastrasse E14 zurückfahren müssen, auf der ich gestern nach Östersund gekommen war. Die Alternativroute wurde von Google Maps als Mautstrecke ausgewiesen. Das möchte ich eigentlich soweit möglich immer vermeiden.
Aber die gleichen 200 km zurückfahren, wollte ich doch auch nicht.
Also bin ich noch mehr als an den letzten Tagen, immer wieder runter von der Autostrasse auf Landstrassen ausgewichen.
Und das lohnte sich: Ich hatte sehr schöne Überlandstrecken, auf denen ich zwar keine 100 km/h fahren konnte, dafür umso entspannter vorwärts kam. Und, auch dank dem weiterhin strahlenden Wetter, sehr schöne Landschaften zu sehen kriegte.
Ich fuhr durch Siedlung mit lauter Einfamilienhäuser mit gepflegten Gärten und Rasenflächen. Es sah so aus wie eine Vorstadtsiedlung. Bloss dass da weit und breit keine Stadt war. Die Siedlungen war selber Ortschaften.

Das schöne Wetter und besonders der anhaltende Sonnenschein hat für mich leider auch eine „Schattenseite“:
Wie praktisch immer zu Beginn des Sommers, wenn die Sonne etwas stärker wird, habe ich in den letzten Tagen wieder einen Ausschlag, sogenanntes Nesselfieber, gekriegt. Meine beiden Unterarme und auch die Hände sind übersäht mit einem Ausschlag, der zuweilen auch juckt und brennt. Ich bin ganz offensichtlich allergisch auf die Sonne. Zumindest zu Beginn der Saison.
Sonnenbrand habe ich keinen. Mein Gesicht ist etwas gerötet gewesen. Aber das ist bei mir auch normal in der ersten Sonne, und ich meinen Hut getragen hätte (was ich jetzt auch tue… mea culpa), wäre kaum was zu sehen. Und diese Röte verwandelt sich bei mir in der Regel ganz schnell in Bräune. 😉
Auch der Ausschlag auf den Unterarmen (eine Folge der kurzen Ärmel von TShirts) wird wohl wie immer in ein paar Tagen verschwunden sein. Trotzdem ist er unangenehm.
Deshalb bin ich unterwegs in eine Apotheke und habe dort einen kühlenden Gel aus Aloa Vera erhalten, mit dem Auftrag, den mehrere Male pro Tag aufzutragen und ab sofort lange Ärmel zu tragen. (sic!)
Und was soll ich sagen? Das Zeug wirkt!
Schon nach dem ersten Auftragen hat der Ausschlag nicht gebrannt resp gejuckt. Und ich habe heute tatsächlich kein TShirt getragen, sondern das einzige Langarmhemd, das ich mitgenommen habe (wer denkt schon an Langarmhemd im Sommer?).
Ich habe den Eindruck, dass auch der Ausschlag langsam zurückgeht. Die Arme sind immer noch rot, aber die Pusteln kaum mehr spürbar, wenn man die Haut anfasst. Und die Haut ist merklich kühler geworden.
Also werde ich die Therapie morgen weiterführen.
Und ich überlege mir, noch zwei, drei Tuben dieses Gels zu kaufen und mit nach Hause zu nehmen.

Nach der Ankunft hier in Hudiksvall bin ich nach dem Zimmerbezug in die Stadt gegangen.
Die Stadt liegt am Meer, hat aber auch einen kleinen See. Im Zentrum gibt es eine kleine Fussgängerzone mit Läden und am Hafen wird gebaut. Man kann gut sehen, dass der ganze Bereich umgestaltet wird, um als Freizeitbereich genutzt werden. Ausserdem entstehen dort mehrere Wohnblöcke. Ganz offensichtlich sind da Stadtplaner mit einem neuen Konzept am Werk.
Am Hafen resp in dessen unmittelbarer Nähe findet man auch viele Restaurants und Bars, was gut in das Konzept zu passen scheint.

Morgen geht es 230 km weiter Richtung Süden bis Uppsala. Das ist, im Gegensatz zu meinen bisherigen Etappenorten, eine Grossstadt. Dort werde ich einen etwas längeren Stopp einlegen. Ich bleibe drei Nächte (also 2 volle Tage), um mir die Stadt etwas ansehen zu können.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Abstecher ins Landesinnere

Flaggen_Schweden_DänemarkHeute bin etwas von der Küste weggekommen und von Sundsvall nach Östersund gefahren. Die Stadt liegt ungefähr in der Mitte des Ost-West Ausdehnung Schwedens.

Die 200km Fahrt führte mich wieder durch Wälder und an vielen Seen vorbei. Der ganze Tag über schien die Sonne und wenn es windstill war, stiegen die Temperaturen bis auf 21 Grad Celsius.

Unterwegs habe ich mehrere Stopps eingelegt. Meine Mittagspause habe ich auf einem Rastplatz an der Autostrasse verbracht. Der hatte nur wenige Meter von der Strasse weg einen schönen Picknickplatz direkt an einem Fluss. Dort hatte es auch einen Steg in den Fluss hinaus für Angler. Allerdings durfte man nur mit Angelschein dort angeln.

Mein heutiges Hotel ist insofern speziell, als dass es erst kaum zu finden war. Ich musste herumfragen.
Es gibt hier nur eine kleine Eingangstüre neben dem Eingang zu einem Restaurant, die mit einem Code zu öffnen ist. Und es gibt auch keinen Rezeption. Das Zimmerschloss wird auch mit einem Code geöffnet.
Den Code habe ich gestern per SMS und eMail gekriegt.
Gleich gegenüber des Hotels ist ein Parkhaus, das ich mit Google Maps problemlos gefunden habe. Somit hatte ich nur einen kurzen Weg mit meinem Gepäck zum Hotel (nachdem ich es gefunden hatte).
Am Zimmer ist nichts auszusetzen. Ich habe ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung gekriegt (das habe ich ach so gebucht). Somit habe ich genügend Platz. 🙂
Einzig Frühstück gibt es morgen nur bis 09:00. Das heisst dann, etwas früher aufstehen als sonst.

Am Nachmittag habe ich mir dann noch ein bisschen die Fussgängerzone von Östersund angeschaut. Da heute Sonntag ist, sind alle Geschäfte zu und ein paar Restaurants auch. Die Leute sonnten sich in den Strassencafés und am Seeufer.
Am Seeufer ist mir etwas aufgefallen: in dem Park dort habe ich kaum Schwedisch gehört, sondern fast nur Arabisch. Kopftücher, schwarze Haare und dunkle Haut (und arabische Musik) dominierten. Hauptsächlich waren da Familien, aber auch ein grosse Anzahl Halbwüchsiger, die einfach herumlungerten. Scheinbar ist dieser Park der Migranten Treffpunkt von Östersund.

Morgen fahre ich wieder zurück an die Küste nach Hudiksvall und später von dort weiter nach Süden.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Die erste Etappe

Flaggen_Schweden_DänemarkHeute habe ich die erste Etappe meines Roadtrip durch Schweden und Dänemark in Angriff genommen: von in Umeå nach Sundsvall.

Eigentlich wären die knapp 270 km in dreieinhalb Stunden zu bewältigen gewesen.
Ich war aber nicht in Eile (schliesslich bin ich im Urlaub und nicht auf der Flucht) und fand es sowieso nicht so prickelnd, immer Autobahn respektive Autostrasse zu fahren.
Zwar sieht man hier auch auf der Autobahn einiges. Aber man kann nicht spontan anhalten und die Landschaft zieht sehr schnell an mir vorbei.
Dafür bin ich nicht hierher gekommen.

Da den ganzen Tag über strahlendes Frühlingswetter herrschte, bin ich deshalb immer wieder spontan auf eine Landstrasse abgebogen und bin einfach durch die Wälder und Landschaften gefahren, bis mich Google Maps wieder auf die Autostrasse Richtung Süden geführt hatte.
Manchmal folgte ich auch einem Wegweiser zu einer Sehenswürdigkeit.

Und ich besuchte kurz den Nationalpark Skuleskogen für einen Spaziergang im Wald, für den Schweden bekannt ist.
Ich fuhr zum Osteingang des Nationalparks, parkierte dort meinen Wagen und folgte einfach den Wegweisern bis zu einem Aussichtspunkt. Das Wetter war beständig und, wenn man in der Sonne stand, über 20 Grad warm.
Der Nationalpark hat ein grosses Netz von befestigten Wegen und einige Campingplätze. Wanderbegeisterte könnten dort tagelang unterwegs sein, wenn sie eine Campingausrüstung mitbringen würden.

So war ich denn über sechseinhalb Stunden unterwegs, bis ich am Nachmittag in Sundsvall eintraf.
Die ganze Fahrt verlief entspannt, inklusive die Fahrt in die Innenstadt und die Suche nach dem Hotel, nachdem Bauarbeiten den von Google Maps vorgeschlagenen Weg verunmöglichten. Aber da heute Samstag ist, hat sich der Verkehr überall in Grenzen gehalten. Morgen Sonntag ist es vermutlich noch ruhiger. Aber am Montag dürfte dann mehr los sein, insbesondere in den Innenstädten.
Nach meiner Ankunft, dem Zimmerbezug und dem Parkieren des Wagens (dank Wochenende heute und morgen gratis) gign ich noch ein wenig durch das Stadtzentrum, um einige Bilder zu schiessen. 😉 Es war nicht viel los und die meisten Geschäft hatten schon geschlossen.

Da sich mein Mittagessen heute auf ein Sandwich und Mineralwasser auf einem Rastplatz beschränkte, gönnte ich mir heute Abend wieder einmal ein feines Stück Rindshuft, das der Koch hier im Hotel sehr gut zubereitete. 🙂

Morgen fahre ich weiter nach Östersund. Damit bewege ich mich von der Küste weg ein wenig ins Landesinnere, ungefähr in die Mitte von Schweden. Die Strecke ist gut 200 km lang. Ich werde also wieder genügend Zeit für Pausen und Aufnahmen haben.

Ich hoffe, dass das Wetter weiter so bleibt.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: Die Reise hat begonnen

Flaggen_Schweden_DänemarkJetz bin ich in Umeå, dem Ausgangspunkt meines Roadtrip durch Schweden und Dänemark.

Hier herrscht Frühlingswetter: strahlender Sonnenschein und ca 15 Grad Celsius.
Die Leute sitzen hier bereits in den Gartenrestaurants und lassen sich die Sonne auf den Kopf scheinen, während sie ein Bier geniessen. 🙂
Und die Besonderheit des Nordens: Die Sonne scheint viel länger als bei uns. Jetzt, während ich das hier schreibe, ist es neun Uhr abends und draussen ist es noch immer taghell. Die Sonne wird wohl in der nächsten halben Stunde untergehen.
Ich bin hier zwar nicht so hoch im Norden wie in Island oder den Lofoten in Norwegen. Dort würde man jetzt bereits die Mitternachtssonne sehen. Aber es bleibt auch hier lange hell und ich bin gespannt, ob es in der Nacht richtig dunkel wird, oder eine gewisse Dämmerung zu sehen ist.

Die Reise hierher verlief im Grunde problemlos, abgesehen einer eineinhalbstündigen Abflugsverspätung in Stockholm.
Aber das hatte für mich keine negativen Auswirkungen. Und dank dem Zugang zur SAS Lounge am Flughafen Arlanda war das Warten sehr erträglich.

Wie sich beim Check-In herausstellte, hatte ich für Businessclass gebucht. Aber bei SAS heisst das nicht so, und der Preis schien mir damals beim buchen nicht so exorbitant hoch. Ich habe mich zwar gewundert, dass ich auf beiden Flügen den Sitz 1A hatte, und in der SAS App wurde in Stockholm ein Lounge Zugang erwähnt. Aber nicht in Zürich.
Aber es stellte sich heraus, dass ich durchaus auch in Zürich in die SWISS Lounge konnte, und bei allen Durchgängen (Security Check und Boarding) vor allem anderen durch konnte. Coole Sache. Für einmal. Aber ich denke nicht, dass ich das jedes Mal bezahlen möchte…
In den Lounges gibt es ein grosses Angebot an Essen und Trinken, gratis. Man kann von allem so viel und so oft nehmen, wie man will. Das Frühstücksbuffet in Zürich konnte es locker mit jedem Hotel aufnehmen.
Ganz zu schweigen von den bequemen Möbel in der Ruhezone.
Daneben gab es überall Strom und LAN, so dass man sehr gut mit dem Laptop arbeiten konnte.
So liess sich wie gesagt auch die Verspätung von eineinhalb Stunden in Stockholm gut abwarten.

Hier in Umeå konnte ich bei Europcar meinen Mietwagen, einen SEAT TARRACO, übernehmen, und in die Stadt zum meinem Hotel fahren. Nach dem Zimmerbezug ging ich erst einmal in die Stadt und suchte ein Restaurant für das Abendessen. Im Harrys sah ich Köttbullar auf der Speisekarte und beschloss, meine Reise mit einem originalen schwedischen Gericht zu beginnen. 😉
Serviert wurden die Fleischbällchen übrigens mit sauren Gurkenscheiben und Preiselbeeren.

Nun habe ich meine Fotoausrüstung einsatzbereit gemacht, und mein Gepäck so organisiert, dass ich nicht immer alles für eine Übernachtung vom Auto ins Zimmer schleppen muss. 😉
Nun schaue ich mir die morgige Etappe nach Sundsvall noch einmal an, und dann mache ich mich morgen auf den Weg.

Ich hoffe unterwegs auf gute Fotosujets und natürlich, dass das Wetter sich eine Weile so hält.

Stay tuned.

Skandinavien 2023: All packed up and ready to go

Flaggen_Schweden_DänemarkMorgen geht’s los. :-).

Meine Koffer sind gepackt und alles Organisatorische ist geregelt für meine 7-wöchige Reise durch Schweden und Dänemark.

Dank einiger Ferienrestanzen vor meiner Pensionierung kann ich nun für 49 Tage (oder eben 7 Wochen) verreisen. 🙂

Ich fliege morgen von Zürich via Stockholm nach Umeå in Mittel-Schweden.
Dort werde ich ein Mietauto übernehmen und während der folgenden viereinhalb Wochen entlang der schwedischen Küste (mit ein paar Abstecher ins Landesinnere) nach Göteborg fahren. 🙂

Nach einigen Tagen Aufenthalt in Göteborg werde ich mit der Fähre nach Frederikshavn in Dänemark übersetzen. Dort werde ich ein weiteres Auto mieten und während der folgenden zwei Wochen durch Dänemark fahren, bis ich Anfang Juli Kopenhagen erreichen werde.
In Kopenhagen werde ich einige Tage verbringen, einschliesslich meines 60. Geburtstages, bevor ich am 6. Juli wieder zurück in die Schweiz fliegen werde.

Dies ist meine längste Reise, die ich je unternommen habe. Ausserdem ist es der zweite Roadtrip, den ich selber, also ohne Unterstützung durch ein Reisebüro, von A-Z geplant habe.
Ich bin gespannt und freue mich, wieder in den Norden fliegen zu können.

Selbstverständlich habe ich auch dieses Mal meine Fotoausrüstung eingepackt und werde mit einigen Bilder wieder nach Hause kommen, die dann letztendlich hier in einer Galerie zu sehen sein werden. Von unterwegs versuche ich von jeder Etappe ein oder zwei Bilder hochzuladen. Der Rest folgt dann nach der Reise.
Ich hab mir auch vorgenommen, täglich ein oder zwei Bilder auf meine Instagram-Account @travellincam zu posten. Wer mir also dort noch nicht folgt, für den ist es nun höchste Zeit… 😉

Stay tuned.

Stockholm: Ein Tag in der alten Stadt

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Heute habe ich Gamla Stan erkundet. Die Altstadt (Gamla Stan heisst übersetzt Alte Stadt) war über Jahrhunderte das eigentliche Stockholm. Hier finden sich das Kungliga slottet (das königliche Schloss), die beiden grossen Kirchen Storkyrkan (die Grosse Kirche) und Tyska kyrkan (die Deutsche Kirche), das Riksdagshuset (das Reichtagsgebäude) sowie die Kungliga Vetenskapsakademien (die Schwedische Akademie der Wissenschaften), die jährlich die Nobelpreise verleiht.
Ausserdem gibt es rund um das Schloss mehrere Museen. Leider ist das Nobelpreismuseum bei der Akademie zur Zeit wegen der COVID-19 Pandemie geschlossen.

Das Wetter war sehr schön mit Temperaturen bis zu 25 Grad und einem angenehmen, leichten Wind. Es war Sonntag und ich hatte Geburtstag. Mehr als genug Gründe, den Tag gemütlich anzugehen und mich einfach nur durch die Gassen der Altstadt treiben zu lassen. Wenn mir etwas gefiel (zB die Wachtablösung beim Schloss), dann blieb ich. Oder ich setzte mich ein eines der vielen Strassencafés und beobachtete das Treiben.

Am Morgen war noch nicht so viel los. Viele Souvenirläden und Restaurants öffneten erst gegen Mittag und es hatte auch nicht so viele Leute. Später nahm der Betrieb in der Altstadt dann zu. Aber es war nie so voll, wie ich es von meinen letzten Besuchen in Stockholm in Erinnerung hatte. Ein klares Anzeichen dafür, dass der Tourismus auch in Schweden noch nicht voll zurückgekehrt ist, war der Umstand, dass es fast in jedem Restaurant immer freie Plätze draussen gab. Das war früher nicht der Fall. Da war immer alles gerammelt voll.
Auch bei der Wachtablösung vor dem Schloss war die Menge der Zuschauer überschaubar. Es war gar kein Problem, einen Platz zu finden, von dem aus freies Sichtfeld zum Fotografieren hatte. Das war nicht nur hier früher anders. Auch als ich vor zwei Jahren in Oslo die Wachtablösung beim königlichen Schloss fotografieren wollte, war es fast unmöglich, einen guten Platz zu kriegen, wenn man nicht gewalttätig werden wollte…
CORONA hat auch hier seine Spuren hinterlassen.

Morgen fliege ich schon wieder nach Hause. Stockholm ist eine sehr schöne und spannende Stadt, die sehr viel zu bieten hat.. Ein Wochenende hier reicht leider nicht. Ich denke, ich werde wieder zurückkommen und dann vermutlich zwei Tage länger hier bleiben.
Im Übrigen kann ich mein Hotel, das Radisson Blue Royal Viking wärmstens empfehlen. Es ist quasi im Hauptbahnhof von Stockholm, der Centralstation integriert. Der Eingang liegt keine 5 Minuten von den Geleisen des Arlanda Express, dem Direktzug vom und zum Flughafen entfernt. Vom Hotel ist man in 10 Minuten zu Fuss in Gamla Stan und rund um das Hotel kriegt man leicht alle Verbindungen von Bus, Tram und U-Bahn.
Das Hotel ist modern eingerichtet, hat einen Pool und eine Bar, und bietet allgemein einen guten Service. Das Frühstücksbuffet ist sehr reichhaltig und das Personal freundlich und sehr hilfsbereit.

Ich werde, sobald ich zu Hause etwas Zeit gefunden habe, um die Bilder von diesem Wochenende zu bearbeiten, auch von dieser Reise eine Galerie anlegen. Selbstverständlich werde ich das hier dann bekanntmachen. 🙂

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Stay tuned.

Stockholm: Rendez-vous mit einer sehr giftigen Schlange und einem sehr alten Schiff

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Wie gestern angekündigt, bin ich heute in den Stadtteil Djurgården gefahren, und haben den Skansenpark sowie das Vasa-Museum besucht. Das ABBA-Museum habe ich allerdings ausgelassen.

Zuerst fuhr ich mit dem Tram in den Skansenpark.
Die öV hier in Stockholm sind sehr unkompliziert. Mit einem Ticket kann man 75 Minuten auf dem ganzen Stadtnetz fahren, mit allen Verkehrsmitteln (Bus, Tram, Bahn, U-Bahn und Schiff). Kein langes rechnen, wieviele Zonen wieviel denn kosten, etc. Ein Ticket zum Einheitspreis von SEK 38 (Fr. 4.10) für 75 Minuten auf dem ganzen Netz. That’s it. Und mit der entsprechenden App kann man das Tickt online kaufen, ohne an einen Automaten rennen zu müssen.

Der Skansenpark ist das älteste Freilichtmuseum der Welt. Es ist zu vergleichen mit dem Ballenberg in der Schweiz. Bloss ist Skansen grösser, und hat noch Zooelemente eingebaut. So gibt es Gehege mit Robben, Braunbären, Wisenten und Luchsen. Alles Tiere, die in Schweden in freier Wildbahn leben.
Zusätzlich gehört noch ein sogenanntes Aquarium dazu, für das allerdings separat bezahlt werden muss. Im Skansen Akvariet gibt es aber nicht nur Fische und Reptilien zu sehen, sondern auch Mantelpaviane und Kattas. Letztere können ohne Gitter oder andere Trennwände angetroffen werden, da der Weg der Besucher durch ihr Gehege führt.
Der Grund, weshalb ich noch ins Aquarium wollt, ist, wie gestern schon erwähnt, der Inlandtaipan (Oxyuranus microlepidotus) aus Australien. Diese schöne Schlange ist nicht nur die giftigste Schlange der Welt (die Giftmenge eines Bisses könnte 250 Menschen töten). Sie ist auch sehr selten. Sie lebt so abgelegen in der Wüste des Australischen Bundesstaates West Queensland, dass bis in den 1970er nur die Australischen Ureinwohner von ihrer Existenz wussten. Dank der Abgeschiedenheit des relativ kleinen Verbreitungsgebietes sind bis heute auch keine tödlich verlaufenen Bissvorfälle bekannt.
Entsprechend selten ist deshalb auch die Haltung in Gefangenschaft. Ich kenne neben dem Skansen Akvariet nur noch einen Zoo in Europa, der dieses Schlange hält: das Haus des Meeres in Wien. Über weitere Haltungen, auch ausserhalb Europas, weiss ich nicht Bescheid.
Die beiden Schlangen zu fotografieren, war nicht gerade einfach. Die Lichtverhältnisse im Terrarium hätten eigentlich ein Stativ nötig gemacht. Aber ein solches hatte ich natürlich nicht dabei. Also gab ich mein Bestes, einigermassen guten Bilder hinzukriegen.

Am Nachmittag ging ich dann weiter und machte den obligaten Museumsbesuch, den ich immer mache, wenn ich in Stockholm bin (nach drei Mal in Folge kann man schon fast von einer Tradition sprechen) . Ich liess Tivoli, ABBA Museum, Vikingermuseum und das Museum der Wracks links liegen und ging ins Vasa-Museum.
Die Vasa, das grösste und schönste Kriegsschiff seiner Zeit, das König Gustav Adolph bauen liess, um im 30-jähringen Krieg die Vorherrschaft über die Baltische See zu erobern, sank 1628 auf seiner Jungfernfahrt nach nur 1’000 Meter Fahrt vor dem Hafen von Stockholm, als es wegen eines Konstruktionsfehlers durch eine Böe zu viel Seitenlage kriegte und mit Wasser voll lief.
333 Jahre später wurde es geborgen und erwies sich in einem überraschend guten Zustand. Die Zusammensetzung des Wassers des Ostsee hatte das Schiff vor der vollständigen Verrottung bewahrt.
Das Schiff liegt seit seiner Bergung in einem Trockendock, um das ein Museum gebaut worden ist. Es bietet Forschern aus vielen verschiedenen Fachrichtungen ein Fülle von Möglichkeiten, etwas über das Leben im 17. Jahrhundert zu erfahren. Unter anderem auch durch die Skelette der rund dreissig Menschen, die damals bei Untergang ertranken.
Und es ist es ist faszinierend, die Dimensionen dieses Schiffes, das man sonst nur von Zeichnungen und Bauplänen kennt, direkt vor einem zu sehen. Das Schiff ist ohne Masten ab Kiel fünf Stockwerke hoch. Es ist 60 Meter lang und 11 Meter breit, und hatte eine Besatzung von über 400 Mann. Die Vasa ist das einzige Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert, das es noch gibt. Laut Museumsführer wird es trotz aller Konservationsbemühungen langsam verrotten. Man tut aber alles, um diesen Prozess zu verlangsamen.

Morgen will ich in den Stadtteil Gamla Stan (Altstadt). Dort stehen unter anderem das Stockholmer Schloss (das ein Zimmer mehr hat als der Buckingham Palast in London, und deshalb der grösste königliche Palast Europas ist) und der Reichstag, das schwedische Parlament. Aber in Gamla Stan steht auch das Nobelpreismuseum und in den vielen, kleinen Gassen gibt es kleine Läden, die allerlei anbieten. Wenn ich es zeitliche hinkriege, werde ich auch die Wachtablösung beim Schloss fotografieren.

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Stay tuned.