Norwegen 2018: Tag 9 – Ein Spaziergang und Tausende getrockneter Fischköpfe

NorwegenHeute stand also die Erkundung von Svolvær auf dem Programm.

Das Wetter war heute nicht ganz so konstant wie gestern. 😉
Zwar generell stark bewölkt, die Temperaturen im einstelligen Bereich und etwas Wind. Aber Regen liess sich erst einmal nicht blicken.
Also entschloss ich mich, den alten Stellungen einer Batterie der deutschen Küstenartillerie im 2. Weltkrieg auf der Insel Kjeøya (Kjeøya kystbatteri) einen Besuch abzustatten.

Die Insel liegt direkt vor Svolvær und schirmt das Hafenbecken gegen das offene Meer ab. Verbunden mit der Stadt ist diese und noch andere kleinere Inseln durch eine hohe Bogenbrücke. Mein Ziel lag im Grunde direkt vor meiner Nase. Bloss sind da ein paar hundert Meter Meerwasser des Hafenbeckens dazwischen. Also musste ich einen Bogen über die bereits erwähnte Brücke machen und war nach ca einer halben Stunde dann vor Ort.

Dass auf dieser Insel auch überall grosse Gestelle standen, an denen die Fische zum Trocknen aufgehängt werden, habe ich ja schon von meinem Hotelzimmer aus gesehen.
Aber aus der Nähe betrachtet, stellte sich dann aber heraus, dass an den Gestellen nicht Fische hingen, wie ich es schon von meiner letzten Unterkunft kannte, sondern ganze Bündel von Fischköpfen. Da es immer wieder leicht nieselte, waren diese Tausende von Fischköpfen nicht ganz trocken und rochen entsprechend.

Hinter diesen Gestellen fand ich dann die Überreste der Küstenartilleriestellung HKB 47/ 973 Kjäröen, mit der die deutsche Wehrmacht während der Besetzung Norwegens im 2. Weltkrieg den Hafen von Svolvær verteidigte.
Da ist im Grunde nichts mehr; ausser ein paar betonierte Höhlen, die zum grossen Teil zugemüllt sind.
Wenn man nicht weiss, wo man suchen muss, wird man nicht viel finden. Und dass es sich um ehemalige Stellungen der Küstenartillerie handelt, habe ich eigentlich nur an einem Ort erkennen können, an dem ich noch die alten Eisenschienen gefunden habe, auf denen früher die Kanonen in Position gedreht wurden.
Die Norweger machen gar nichts für den Erhalt resp Sicherheit dieser Anlage. Es gibt keine Wege dorthin, und es gibt auch keine Absperrungen. Man balanciert sich über Stock und Stein, durch Gras und Gebüsch, bis man auf alten Beton trifft. Immerhin ist es auf Google Maps verzeichnet. So habe ich davon erfahren.
Es sieht auch so aus, als ob die Einheimischen dieses Gebiet im Sommer als Naherholungsgebiet nutzen. Ich habe Picknicktische und Feuerstellen gefunden; und eine Menge Müll (sic!).
Ich denke, irgendwann werden alle Bunker zugewachsen und verfallen sein.

Danach habe ich dem Fiskerkona am äussersten Ende der Insel einen Besuch abgestattet. Diese Skulptur, die die Fischer am Eingang des Hafens von Svolvær am Pier begrüsst, zeigt „feskarkjärringa“ – jemanden, den Sie lieben. Die Skulptur wurde vom Bildhauer Per Ung geschaffen.

Danach trat ich den Rückweg in die Stadt an, und genau dann begann es auch wieder zu regnen. Allerdings wäre der Begriff „Schnee“ auch nicht ganz verkehrt. Es regnete nicht wirklich, sondern der Niederschlag, der herunterkam, wird von den Meteorologen mit „Graupelschauer“ bezeichnet. Kleine Eiskörnchen, die man noch nicht als Hagel bezeichnen kann, die aber dank dem Wind im Gesicht ziemlich stechen können.
Es versteht sich von selbst, dass der Niederschlag nur so lange dauerte, bis ich über die Brücke zurückgekommen und die schützenden Häuser der Stadt erreicht hatte.

Und so ging es dann mit dem Wetter am Nachmittag weiter: trocken, Graupelschauer, trocken, Regen, trocken, Graupelschauer, etc.

Deshalb habe ich in der zweiten Tageshälfte noch das Kriegsmuseum 1940 – 1945 besucht, und am Abend das Magic Ice.
Das sogenannte Kriegsmuseum dokumentiert die deutsche Besetzung von Svolvær und den Lofoten im 2. Weltkrieg.
Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine umfangreiche Sammlung von Uniformen, Ausrüstungen und Abzeichen, sowie Bildern und Dokumente aus dieser Zeit. Man hat sogar das Büro der Gestapo in Svolvær nachgebaut.
Viele Exponate sind nicht nur in norwegisch, sind auch in englisch und deutsch beschriftet.

Das Magic Ice ist generell gesehen ein grosser Eisschrankin dessen Innerem eine Temperatur von -6 Grad Celsius herrscht. Darin sind wie in einer Galerie die Werke litauischer Eiskünstler ausgestellt. Und es gibt eine Rutsche sowie eine Bar aus Eis. Am Eingang erhält man einen warmen Überwurf und Handschuhe. So hält man es dort drin problemlos länger aus. Ich war ungefähr eine Stunde ununterbrochen drin und habe nicht gefroren.
An der Bar kann man übrigens alles konsumieren, wonach man Lust hat. Wie in einer „normalen“ Bar: Bier, Wein, Schnaps und auch alkoholfreie Getränke. Und im Eintrittspreis ist ein Willkommens-Drink aus einem Becher aus purem Eis inbegriffen. Weiter Konsumationen müssen bezahlt werde.
Da habe ich erfahren, dass in Tromsø gerade eben ein weiteres Magic Ice eröffnet worden ist. Mal schauen, wo das ist, wenn ich am Mittwoch wieder nach Tromsø komme.

Morgen nehme ich dann die zweitletzte Etappe meiner Reise unter die Räder und fahre zurück auf’s Festland nach Narvik.

Blick auf das offene Meer von der alten Stellung der Küstenartillerie aus
Blick auf das offene Meer von der alten Stellung der Küstenartillerie aus
Tausende getrockneter Fischköpfe

Norwegen 2018: Tag 8 – Es frischt auf auf den Lofoten

NorwegenIch hasse es, wenn Wetterprognosen genau zutreffen. ;-(
Heute stimmte die Prognose von gestern viel zu genau: es regnete schon beim aufstehen, und jetzt, kurz vor Mitternacht, wenn ich diese Zeilen schreibe, regnet es immer noch.

Grundsätzlich macht mir solches Wetter auch in den Ferien nichts aus.
Zum einen sollte man wissen, wohin man fährt, was dort für Wetter herrschen kann. Und man sollte entsprechende Kleidung mitnehmen, damit man trotz Regen nach draussen kann.
Genau das habe ich gewusst und bin deshalb auch nicht überrascht. Also eigentlich kein Problem. 😉
Zum anderen sollte man für solche Tage immer ein „Schlechtwetterprogramm auf Lager haben, zB einen Museumsbesuch oder sonstige Indooraktivitäten. Oder eben passende Kleidung mitnehmen, damit man trotzdem nach draussen kann.
Auch das habe ich gemacht und bin auch deshalb nicht überascht. Also immer noch kein Problem. 😉
Das Problem liegt für mich in der Fotografie:
Wind, Kälte und von mir aus auch Schnee stören mich beim Fotografieren wenig. Auf alle Fälle weniger als Hitze und permanenter, starker Sonnenschein.
Aber Regen macht es in zweifacher Hinsicht schwierig resp fast unmöglich, anständige Bilder zu schiessen.
Erstens können Regentropfen auf der Linse zwar ein Stilmittel sein, aber müssen sie unbedingt auf jedem Bild sein? Nicht wirklich. Das nervt ein bisschen, und verdirbt einem ganz schnell die Freude. 😉
Und zweitens kommen mit starkem Regen oft eine tiefhängende Bevölkung und eine Art Schleier in der Luft (bei der Menge Wasser nicht weiter verwunderlich). Und damit sieht man oft sehr wenig. Und wenn überhaupt, dann nur diffus durch eben besagten Schleier.
Es nervt deshalb, wenn man den ganzen Tag durch eine wunderschöne Landschaft fährt, und ganz genau weiss, dass es sich nicht lohnt, anzuhalten, aus dem Wagen auszusteigen (und dabei ein bisschen nass zu werden), weil bei der Sicht sowieso kein gutes Foto entsteht.
Wenn nun solches Wetter mit dieser Sicht den ganzen Tag ununterbrochen herrscht, und ich auf über hundert Kilometern Fahrt von Leknes nach Svolvær kein einziges gutes Landschaftsbild habe machen können, nervt mich das bei aller Liebe zum kühlnassen Wetter hier im Norden halt schon. 😦

Wegen dem Wetter habe ich heute das Ersatzprogramm aktiviert:
Ich war in Henningsvær in der Galerie eines einheimischen Fotografen, dem Galerie Lofotens Hus, und ich war in Kabelvåg im Lofotmuseem Storvågan. Die bekannte Vågan kirke habe ich heute wie schon vor zwei Tagen ausgelassen. Vor zwei Tagen, als ich das erste Mal daran vorbeifuhr, fand dort gerade eine Beerdigung statt. Da ist man als Tourist fehl am Platz. Und heute habe ich sei mir für morgen „aufgehoben“, da das Wetter vermutlich ähnlich sein wird…

Nun bin ich also bis übermorgen in Svolvær, im Thon Hotel Lofoten. Ich wohne im 8. Stock und habe Blick direkt auf die Anlagestelle der Hurtigruten-Schiffe, die die ganze norwegische Küste befahren. Morgen werde ich mich in erster Linie in dieser kleinen Stadt umschauen, und allenfalls ausserhalb noch ein oder zwei Plätze besuchen.

Und übrigens: Ich habe schon wieder diesen getrockneten Kabeljau (oder Dorsch), den sogenannten Stockfisch direkt vor meiner Nase, dort wo wohne.
Auf der Feuertreppe dieses modernen, 10-stöckigen Hotels habe ich im achten und neunten Stock doch tatsächlich Stockfisch entdeckt.
Mein Zimmer liegt direkt neben der Feuertreppe. Das fand ich eigentlich sehr gut, als ich angekommen bin.
Bis ich von unten von der Strasse aus die Fische dort haben hängen sehen…

Regenbogen über dem Hafen von Svolvær
Stockfisch auf der Feuertreppe im 8. Stock des Thon Hotel in Svolvær

Norwegen 2018: Tag 7 – Museumsdorf und weisse Sandstrände

NorwegenDer zweite Tag auf den Lofoten respektive der siebte Tag meiner Reise begann wettertechnisch gesehen, wie der Vortag aufgehört hatte: trocken und weitgehenst windstill, aber mit einer dicken, dunklen Wolkenschicht am Himmel. ;-)

Heute habe ich das Museumsdorf Nusfjord auf der Insel Flakstadøya sowie den weissen Sandstrand Haukland hier auf Vestvågøy besucht.
Die beiden Orte wurden mir von der netten Dame hier an er Rezeption empfohlen. Ich kann sie auch weiterempfehlen, falls ‚mal jemand hier in der Gegend sein sollte.

Ich entschied mich, zuerst nach Nusfjord zu fahren, das etwa eine halbe Stunde Fahrt in südlicher Richtung auf der nächsten Insel Flakstadøya liegt. Dort blieb ich schliesslich mehr als drei Stunden und schaute mir das ganze Dorf, das ein einziges Museum (am Dorfeingang bezahlt man Eintritt, dafür ist der Parkplatz gratis) ist, genau an. Es stellte sich aber bald heraus, dass es dort nicht nur historische Gebäude gibt, in denen die Geschichte der Fischerei in dieser Gegend erklärt wird. Das Dorf ist auch eine Siedlung von Rorbuer, die man mieten kann, also eine Art Hotel.
Im Dorf gibt es neben den Museumsinstallationen natürlich auch ein Restaurant, welches auch grössere Busladungen von Touristen abfertigen kann, eine Holzofenbäckerei und einen Souvenirladen. Dazu kommen verschiedene Anbieter von Bootstouren aller Art, aber auch einen normalen Laden, in dem man fast alles kriegt.
Im Hafen gibt es eine sehr lebhafte, laute Mövenkolonie. Die Vögel brüten zur Zeit und nisten, sitzen (und sch…sen) deshalb überall.

Als ich dann Nusfjord am Nachmittag verliess und mich auf den Weg zum Strand von Haukland machte, begann es zu regen. Der Regen begleitete mich bis nach Haukland und wurde unterwegs immer stärker. Das machte den Fotostopp in Kilan sowie das Fotografieren am Strand von Haukland zu einer Herausforderung. Ich denke aber, dass mir doch ein paar einigermassen brauchbare Bilder gelungen sind. 😉

Es versteht sich fast von selbst, dass der Regen aufhörte, sobald ich über den Hügel nach Leknes kam und dann Richtung Mortsund fuhr. Als ich an meiner Unterkunft ankam, war hier alles trocken…

Gestern habe ich noch erwähnt, dass ich hier noch ein paar Worte zu der direkten Umgebung meines Rorbu scheibe. 😉
Dass es auf der einen Seite direkt am Wasser liegt, ist ja in der Natur der Sache.
Aber auf der anderen Seite, sozusagen landwärts, stehen zwei grosse Gestelle mit hunderten zum Trocknen aufgehängten Fischen (siehe auch Bild unten links).
Wer mich kennt, weiss, dass ich mit den Tierchen, die sonst im Wasser leben, so gar nichts anfangen kann. Ich kann ihren Geruch nicht ausstehen und ich mag weder den Geschmack noch die Konsistenz des Fleisches.
Und ausgerechnet ich wohne in unmittelbarer Nähe eine Freiluftfischtrocknungsanlage. Da kommt mir doch gleich der berühmte „Murphy“ in den Sinn…
Zum Glück sind die Viecher zum grössten Teil schon dürr und somit nicht mehr so geruchsintensiv.

Morgen geht’s dann wieder Richtung Norden nach Svolvær, wo ich die nächsten zwei Nächte beleiben werde.
Ich trete somit morgen dann den „Rückweg“ nach Tromsø an.

Mein "Hinterhof" in Mortsund (sic!)
Mein „Hinterhof“ in Mortsund (sic!)
Der Hafen von Nusfjord
Der Hafen von Nusfjord

Norwegen 2018: Tag 6 – Halbzeit

NorwegenSo, dieses Mal beginne ich etwas früher an zuschreiben. ;-)
Obwohl ich wegen des Lichts wohl kaum vor Mitternacht schlafen gehe. Denn auch wenn sich mir die Sonne bisher um Mitternacht noch nie gezeigt hat (es war eigentlich immer bewölkt), ist es draussen natürlich taghell. Das Licht lässt sich am besten so mit der Stimmung beschreiben, wenn tagsüber ein starke Gewitter im Anrollen ist und schwere Wolken den Himmel verdunkeln.

In Nyksund war heute morgen beim Aufstehen ziemlich tristes Wetter.
Zwar war es einigermassen windstill, und es nieselte nur ein bisschen. Aber das Licht war durch die dicke Wolkendecke so diffus, dass sich im Dorf keine wirklich guten Bilder ergaben.
Also brach ich die Erkundungstour, die ich nach dem Frühstück geplant hatte, schon nach 5 Minuten wieder ab, weil die Bilder von gestern Abend um ein Vielfaches besser waren, als das, was mir an diesem Morgen gelang.
Also packte ich meine Sachen und nahm die nächste Strecke in Angriff: 240km bis nach Mortsund bei Leknes. Das Statles Rorbusenter AS war mein Ziel. Dort würde ich für die nächsten zwei Nächte bleiben.
Wie geplant verzichtete ich auf die Fährpassage von Melbu nach Fiskebøl und nahm stattdessen die Strasse über die Insel Hinnøya. Das war nur 28 Kilometer mehr Fahrstrecke, aber 25 Minuten schneller. Und die Maut für Tunnel und Brücken kostet weniger als die Fähre. 😉
Übrigens, die Fahrt begann natürlich wieder mit den zehn Kilometer ungeteerter Strasse voller Schlaglöcher…

Die Fahrt verlief gut, eigentlich ohne Probleme. Ich fuhr durch wunderschönes Landschaften, und versuchte bei einige Stopps, diese Landschaften auch fotografisch festzuhalten. Warum hat es eigentlich genau dort, wo die besten Aussichten und die schönsten Landschaftsszenen sind, nie eine Haltebucht, einen Rastplatz oder einen Aussichtspunkt? Es ist schon sehr frustrierend, wenn man in genau so einem Moment nicht anhalten kann resp darf.
Das Wetter machte soweit auch mit. Das heisst, es regnete eigentlich kaum, und die Wolken rissen immer mal wieder auf und liessen die Sonne durch.

Aber leider ging es heute nicht ganz ohne Ärger durch. Relativ grossen Ärger sogar, der auch noch teuer werden könnte.
Bei einem meiner Fotostopps bemerkte ich plötzlich, dass die hintere Stossstange meines Mietwagens offenbar beschädigt war. Bei näherem Hinsehen stelle ich fest, dass die Stossstange zerrissen und eingebeult ist.
Offenbar hat mich da einer gerammt. Das sind nicht bloss ein paar Lackkratzer, wie man es bei flüchtigen Berührungen in Parkhäusern und dergleichen kennt. DAs Polyester der Stossstange ist zerrissen, und ich würde sagen, dass man da die ganze Stossstange wechseln muss.
Da ich mich aber an einen solchen Vorfall nicht erinnern kann, ist es weder während der Fahrt passiert, noch habe ich es selbst beim Rückwärtsfahren verursacht.
Das sieht ganz nach Parkschaden mit „Fahrerflucht“ aus. Da haben einem schlicht die E… gefehlt, dazuzustehen, dass ihm ein Missgeschick passiert ist (von Absicht gehe ich nicht aus).
Ich weiss nicht, wo es passiert ist, und auch nicht wann.
So bleibt der Schaden dann wohl an mir hängen. Mal schauen, wie hoch der Selbstbehalt der Autovermietung ist.
So etwas nervt. Es nervt ganz gewaltig. 😦

Nach fünfeinhalb Stunden Fahrt bin ich dann heute Nachmittag hier in Mortsund angekommen und habe mein Rorbu bezogen. Ursprünglich eine Fischerhütte auf Pfählen errichtet, von denen ein Teil im Meerwasser steht, sind diese Häuschen heutzutage mit allem Komfort ausgestattet. Diese Hütten sind ganz typisch für die Lofoten. Schon auf dem Weg hierher sah sie überall.
Ich verfüge wieder (wie schon in Hamn i Senja) über ein relativ kleines, spartanisch eingerichtetes Schlafzimmer, über ein topmodernes und geräumiges Bad, und über ein Wohnzimmer mit Einbauküche (komplett inkl Geschirrspühler).
Ich habe zwar keine Terrasse zum Wasser hin (wie in Hamn i Senja), aber eine Veranda vor der Haustüre. Und vom Wohnzimmer aus kann ich den Möven zuschauen, die im Wasser nach Essbarem suchen.
Meine Hütte (eine der kleinsten hier) hat noch ein zweites Schlafzimmer mit zwei weiteren Betten. Das steht mir aber nicht zur Verfügung.
Wie es in direkter Nachbarschaft der Rorbuer (=Mehrzahl von „Rorbu“) aussieht, schildere ich morgen. 😉

Hinnøya
Møysalen-Nationalpark
Mein Rorbu

Norwegen 2018: Tag 5 – Die nächsten zwei Inseln

NorwegenGleich vorweg: Dieser Bericht wird etwas kürzer als die vorherigen. Es ist jetzt schon nach Mitternacht, auch wenn es draussen immer noch taghell ist. Ich habe mich hier noch länger mit jemandem unterhalten und dabei wegen des Lichtes nicht realisiert, wie spät es geworden ist. Trotzdem sollte ich demnächst ‚mal versuchen, ein wenig zu schlafen, damit ich am Morgen ausgeruht die nächste Wegstrecke unter die Räder nehmen kann. ;-)

Heute Morgen beim Aufstehen, war Kaiserwetter.
Strahlender Sonnenschein und warm in Hamn i Senja. 🙂
Damit war zu erwarten, dass ich eine schöne Überfahrt von Gryllefjord nach Andenes (und damit auf die Insel Andøya) haben würde.

Und so war es denn auch. Die Fähre war fast leer, und die See sehr ruhig. Somit kamen wir pünktlich um 12:30 in Andenes an, wo ich noch einen kleinen Zwischenstopp einlegte, um etwas Kleines zu Mittag zu essen.

Gegen 13:30 fuhr ich dann weiter Richtung Süden die ganze Insel hinunter, bis ich in Sortland über die grosse Brücke auf die Insel Langøya hinüber fuhr. Von da an dauerte es noch einmal eineinhalb Stunden, bis ich mein Ziel Nyksund erreichte, wobei die letzten zehn Kilometer ziemlich holprig auf einer nicht geteerten Strasse voller Schlaglöcher verliefen.

Nyksund ist ein kleines, Dörfchen, das einmal völlig verlassen war, später aber wieder besiedelt wurde. Heute hat es 24 Einwohner. Dazu kommen noch ein Touristen während der Sommer Saison – und sehr viele Möven. 😉

Morgen fahre ich dann noch weiter nach Süden. In ca vier Stunden, die ich je nach Wetter und Motiven mehr oder weniger zum Fotografieren unterbrechen werden, fahre ich auf die Insel Vestvågøya, nach Mortsund. Dort werde ich wieder für zwei Übernachtungen bleiben.

Geisterdorf Nyksund
Abendstimmung in Nyksund

Norwegen 2018: Tag 4 – Das Wetter bessert sich

NorwegenHeute war das Wetter viel besser als gestern. Erst einmal kein Regen und kaum Wind.
Am Morgen beim Aufstehen war es zwar noch immer stark bewölkt und die Temperaturen im einstelligen Bereich, aber ab dem Mittag klarte es zusehends auf und ab ca 3 Uhr schien die Sonne.
Und das tut sie jetzt auch noch, um 21:45 wenn ich diesen Bericht schreibe.
Ich bin mal gespannt, ob der Himmel die ganze Nacht wolkenlos bleibt und ich doch tatsächlich das erste Mal die Mitternachtssonne sehe. 🙂

Als erstes bin ich heute Morgen die Strecke, die ich gestern gekommen bin, ein wenig zurückgefahren und habe den Senjatrollet besucht.
Dieser „größte Steintroll der Welt“ (gibt es überhaupt noch andere oder ist das hier der einzige?) ist 17,96 Meter hoch und wiegt 125 Tonnen. Er ist innen hohl und beherbergt auf zwei Etagen ein Museum, in dem die Trollsagen präsentiert und erklärt werden.
Durch Zufall habe ich dort einen älteren Herrn aus Deutschland getroffen, dessen Frau eine Halbschwester des Besitzers Leif ist. Von diesem Deutschen erfuhr ich, dass die ganze Anlage von Leif selbst gebaut und vor 25 Jahren eröffnet worden ist.
1997 wurde der Senjatroll in’s Guinness Buch der Rekorde aufgenommen.
Trolle (oder auch Kobolde oder Dämonen) sind in den skandinavischen Sagen und Märchen sehr häufig und gehören zur skandinavischen Mythologie. Viele Skandinavier glauben auch heute noch daran, dass Trolle auch wirklich existieren. Ich habe gelesen, dass das in Island fast die Hälfte der Bevölkerung tut. Wer weiss? 😉

Am Nachmittag fuhr ich dann nach Gryllefjord. Vor allem, um etwas zum Trinken und Essen für unterwegs einzukaufen. Denn der nächste Laden von meinem Hotel aus lag dort, 11 Kilometer und 15 Minuten Fahrt entfernt. Bei der Gelegenheit konnte ich mich gleich mit der Fähranlegestelle vertraut machen, von der ich morgen um 11:00 nach Andenes, und damit auf die nächste Insel Andøya, fahren werde. Der kleine Supermarkt befindet sich nämlich gleich daneben.

Unterwegs fand ich verschiedene Stellen, an denen ich anhielt, um ein paar Bilder zu schiessen. Da sich die Sonne immer mehr zeigte, verwandelte sich das Landschaftsbild mit fortschreitender Zeit vom blassem, konturlosem Grau in eine eindrückliche, farbige Szenerie.

Morgen geht es dann, wie schon erwähnt, weiter auf die nächste Insel meiner Tour: Andøya
Die Fahrt mit der Fähre von Gryllefjord nach Andenes dauert laut Fahrplan ca 90 Minuten. Je nah Wetter und Seegang kann das aber auch länger dauern.
In Andenes gibt es nicht nur einen Flughafen, sondern auch ein Space Center und einen Raketenstartplatz (Andøya Rakettskytefelt)
Von Andenes habe ich dann ca 150 Kilometer resp zweieinhalb Stunden Fahrt vor mir nach Nyksund auf der Insel Langøya, wo ich eine Nacht bleiben werde. Nyksund ist fast ein Geisterdorf, das schon mehrere Male ganz verlassen und später wieder besiedelt wurde. Im Moment leben dort ca 15 Einwohner und ein paar Touristen. Ich bin gespannt. 😉

Der Senjatroll und sein Weib
Am Ende des Gryllefjord

Norwegen 2018: Tag 3 – Das Inselhopping beginnt

NorwegenHeute habe ich meinen Mietwagen übernommen und Tromsø Richtung Vesterålen und Lofoten verlassen. In acht Tagen werde ich wieder in Tromsø sein, für eine letzte Nacht und einen letzten Tag in Norwegen, bevor es dann am Nachmittag des 7. Juni 2018 wieder nach Hause geht.

Leider hat das Wetter wieder umgeschlagen, wie es aufgrund der Wetterberichte ja zu erwarten gewesen war.
In Tromsø ging es eigentlich noch. Etwas windig und ab und zu Nieselregen, aber im Grossen und Ganzen klar. Das macht mir auch nichts aus. Darauf bin ich vorbereitet, und ehrlich gesagt mag ich dieses Wetter ab und zu ganz gerne. Auf jeden Fall lieber als starke Hitze. 😉

Allerdings begann der Tag nicht ganz so, wie ich das geplant und gebucht hatte.
Mein nächster Termin an diesem Morgen war die Fähre in Brensholmen auf Kvaløya um 10:45, und für die Strecke dorthin braucht man gemäss Google Maps eine Stunde und fünf Minuten. Die Empfehlungen, die man dazu ganz allgemein kriegt, lauten, dass man ca 20-30 Minuten früher da sein sollte.
Indem ich einige Stopps mit einberechnete, bei denen ich Aufnahmen machen wollte, und ich generell nie unter Zeitdruck fahren will, wenn ich die Gegend nicht kenne, hatte ich den Mietwagen auf 08:00 beim Hotel gebucht.

Aber der Mietwagen war um acht nicht beim Hotel! 😦
Als die freundliche Dame an der Rezeption bei EuropCar nachfragte, hiess es, man hätte am Flughafen irgendwelche Schwierigkeiten gehabt. Deshalb hätte der Wagen Verspätung.
Naja, so gegen neun war er dann da. 😦
9 Uhr war allerdings allerletzte Eisenbahn. Aber da ich aufgrund des Wetters sowieso nicht davon ausgegangen war, dass ich die geplanten Halte zum Fotografieren einlegen würde, reute mich am Schluss nur die eine Stunde, die ich zu früh aufgestanden war. 😉
Hingegen wurde ich hinsichtlich des Wagens positiv überrascht. Anstatt des erwarteten Golfs (oder eines anderen Wagens in dieser Grössenklasse) erhielt ich einen kostenlosen Upgrade in Form eines blauen Toyota Avensis Kombi: bequem, viel Platz und einen anständigen Motor.  🙂

Das Wetter hielt sich mehr oder weniger bis Brensholmen, wurde aber schon während der Überfahrt nach Botnhamn schlechter. Die Fähre wurde immer wieder von starken Winden hin und her geschaukelt. Zudem nahm der Regen auch zu.
Ich bin auf meinem Weg in meine nächste Unterkunft Hamn i Senja alle Destinationen angefahren, die ich ursprünglich geplant hatte. Aber nachdem sich das Wetter zu einem kleinen Sturm entwickelte, bin ich nur noch in Husøy ausgestiegen und und habe versucht, ein paar Bilder zu schiessen. Aber nicht in erster Linie der Sturm führte dazu, dass ich die Übung irgendwann abbrach, sondern die Wolken, die so tief hingen, dass man knapp einen Kilometer sehen konnte. Über dem Meer, aber auch in den Bergen machte das Ganze auf mich den Eindruck von dichtem Nebel. So sind dann auch selbst bei bester Wetterfestigkeit des Fotografen leider keine Landschaftsaufnahmen möglich. Man sieht schlicht nichts.
Ausserdem war bei Tungeneset, dem Rastplatz mit der „1 Million Toilette“ die Brandung so hoch, dass ich innert Sekunden bis auf die Knochen nass gewesen wäre, wenn ich ausgestiegen wäre, trotz Regenkleidern. 😉

So bin ich dann halt etwas früher hier im Hotel Hamn i Senja angekommen.
Und da hat mich dann die zweite positive Überraschung des Tage erwartet.
Hamn i Senja ist kein Hotel im eigentlichen Sinne, mit Zimmern in einem einzelnen Haus. Es handelt sich viel mehr um eine Anlage mit mehreren Häusern, in denen es kleine Wohnungen gibt.
Und eine solche Wohnung habe ich nun bezogen, mit Wohnzimmer, Küche, separatem Schlafzimmer und einer Terrasse, die direkt am Meer liegt. Im Sommer kann man zum Baden von der Terrasse direkt ins Meer springen. Hier kann man es sich gut gehen lassen. Eigentlich schade, dass ich nur zwei Nächte hier bleibe, und dass das Wetter es nicht zulässt, im Meer zu baden.
Der Frühling hat hier eben erst begonnen.

Überfahrt von Brensholmen nach Botnhamn
Überfahrt von Brensholmen nach Botnhamn
Mein Wohnzimmer
Mein Wohnzimmer

Norwegen 2018: Tag 2 – Sonne in Tromsø

NorwegenHeute habe ich Tromsø etwas erkundet und erste Bilder geschossen (die ich natürlich in die Galerie hochgeladen habe). 🙂

Im Gegensatz zu gestern war strahlender Sonnenschein angesagt.
Deshalb fuhr ich als Erstes auf den Storsteinen (auf deutsch in etwa „grosser Fels“). Das ist der Hausberg von Tromsø. Zwar „nur“ 421 Meter über Meer, aber damit überragt er alles in der unmittelbaren Umgebung und bietet einen atemberaubenden Ausblick über Tromsø.
Auf den Storsteinen kommt man mit der Fjellheisen Seilbahn, die erst 2016 generalüberholt wieder in Betrieb genommen wurde. Gebaut wurde die Bahn offensichtlich von der Firma Caraventa.

Nachdem ich wieder von Storsteinen heruntergefahren war, bin ich auf dem Weg zurück ins Zentrum zuerst bei der Eismeerkathedrale vorbei, die leider geschlossen war.
Also habe ich ein paar Bilder der Front gemacht und bin dann zu Fuss über die Tromsøbrua, die Brücke, die über den Tromsøysund führt, bis ich wieder im Hafen war.

Gegen 14:00 zogen immer mehr Wolken auf, und eine Stunde später war es vorbe mit Sonnenschein. Der ganze Himmel war bedeckt. Also beschloss ich, ins Polaria zu gehen. Das gehört zum Polarmuseum der Universität von Tromsø. Die haben da zwar einige interessante Ausstellung von Meerfauna und -flora, inklusive einem grossen Becken mit Seehunden. Auch die Thematik mit der Meerverschmutzung durch Plasitik wird sehr eindrücklich dargestellt. Trotzdem wurde ich den Eindruck nicht los, dass der Souvenirshop mindestens so gross wie die Ausstellung selber war. Ich betrachte den Eintritt von 130 norwegischen Kronen deshalb als nicht gerechtfertigt.
Da habe ich im eigentliche Polarmuseum gestern für 60 Norwegischen Kronen sehr viel mehr Informationen erhalten und habe mich entsprechend auch länger darin aufgehalten.

Morgen früh geht’s dann los, mit der Fahrt über die Inseln.
Um 08:00 sollte die Autovermietung meinen Mietwagen zum Hotel bringen.
Mein erster Fixpunkt ist die Fähre um 11:00 in Brensholmen auf der Insel Kvaløya.
Laut Wetterbericht wird das Wetter wieder zu Regen umschlagen…

 

Tromsø von Storsteinen aus gesehen
Hafen von Tromsø in der Abendsonne um 21:00

Norwegen 2018: Anreise und erste Eindrücke

NorwegenNun bin ich also in Norwegen angekommen. :-)

Die Anreise verlief zügig und absolut problemlos. Keine zusätzlichen Wartezeiten, keine Probleme mit Gepäck, Tickets, Anschlussflügen und allenfalls Zoll oder Secutrity.

Mein Flug nach Oslo ging pünktlich kurz vor 07:00. Und obwohl am Flughafen kurz nach 05:00 schon Einiges los war, gab es bei der Sicherheitskontrolle keine langen Wartezeiten und ich kam trotz der vielen Elektronik im Handgepäck (Laptop, Kameras, Objektive, Kabel und vor allem alle Ersatzakkus [siehe Island letztes Jahr]) einfach und rasch durch. Eingecheckt und das Gepäck aufgegeben hatte ich ja schon am Vorabend.
Das alles hatte zur Folge, dass ich bereits eine Stunde vor dem Check-In am Gate war. Da hätte ich wohl noch mindestens eine halbe Stunde länger schlafen können. Aber weiss man’s vorher? 😉

Am Flughafen in Oslo musste ich dann mein Gepäck wieder entgegennehmen, obwohl es bereits bis Tromsø etiketiert war. Ich musste damit durch den Zoll und es danach für den Inlandflug nach Tromsø bei SAS wieder aufgeben. Das muss bei allen internationalen Flügen mit inländischem Anschlussflug so gemacht, ausser, man fliegt alle Strecken mit SAS. Aber mein Flug von Zürich nach Oslo war ein Codesharing mit Swiss, der zudem von Helvetic Airways durchgeführt wurde. Also war nichts mit durchgechecktem Gepäck.
Dank der vielen Selbstbedienungsstationen, die problemlos funktionierten, war das Wiederaufgeben des Gepäcks kein Problem. Die Sicherheitskontrolle in Oslo wollte es dann aber genauer wissen als in Zürich. Ich musste praktisch meine ganze Tasche ausräumen, und trotzdem musste diese dann drei Mal durch den Scanner. Ganz nebenbei machte der freundliche Herr auch noch einen Wischtest auf verdächtige Spuren (Drogen, Sprengstoff, etc.), der natürlich ergebnislos verlief.
In Oslo herrschte übrigens kurz nach 09:00 strahlender Sonnenschein bei rund 22 Grad. Laut Wetterbericht sollen es heute noch bis 27 Grad geworden sein.
Dieses Wetter stand im krassen Gegensatz zu dem, was ich in Tromsø erwartete (und dort dann auch antraf).

Mit SAS ging es dann kurz nach halb zwölf weiter Richtung Norden. und nicht ganz zwei Stunden später landeten wir in Tromsø bei Regen, Wind und ca 8 Grad Celcius. 🙂

Der Bus ins Stadtzentrum stand schon bereit und ca 15 Minuten später war ich in meinem Hotel, das nur wenige Schritte  von der Endhaltestelle des Busses liegt. 🙂

Nach dem Einchecken im Hotel und dem Auspacken meines Gepäcks habe ich mich auf eine erste Erkundungstour durch das Zentrum von Tromsø gemacht. Natürlich war es in der Stadt ziemlich ruhig und ausser Restaurants und einem Supermarkt waren alle Geschäfte geschlossen. Ich habe ein paar Bilder geschossen (und einige davon auch schon bearbeitet und in die Galerien hochgeladen).
Und ich habe das Polarmuseum der Universität Tromsø besucht: eine eindrückliche, geschichtliche Darstellung des Nordens, inklusive Robben-, Eisbären- und Waljagd. Zudem sind die Expeditionen des berühmten norwegischen Forschers Roald Amundsen dokumentiert.

Und im Moment, um 23:00, versuche ich mich gerade daran zu gewöhnen, dass es draussen immer noch taghell ist. 🙂
Zwar scheint die Sonne nicht, da der Himmel nach wie vor wolkenverhangen ist. Aber es ist so hell, wie bei uns an einem regnerischen Tag im Sommer um 18:00.
Ich hoffe, dass ich auf dieser Reise mindestens einmal die Gelegenheit haben werde, die Sonne um Mitternacht zu sehen (und zu fotografieren).

Flughafen Oslo-Gardermoen
Flughafen Oslo-Gardermoen
Mein Hotel
Mein Hotel

Norwegen 2018: All packed and ready to go

Norwegen

Norwegen Frühling 2018 - Gesamtroute

So, alles ist gepackt (zig Mal ein- und ausgepackt, bis das Gewicht stimmte…) und der Koffer ist via Vorabend-Check-In bei Swiss aufgegeben.

Ich habe zwar eine SAS Buchung, aber der Flug nach Oslo wird von Swiss durchgeführt. Und bei denen kann ich mein Gepäck schon am Vorabend mit dem Auto an den Flughafen bringen und aufgeben. Schliesslich wohne ich nur 15 Autominuten vom Flughafen Zürich entfernt. 😉

So habe ich morgen früh keine Gepäckschlepperei, muss nicht anstehen, um das Gepäck aufzugeben und kann direkt durch die Sicherheitskontrolle ans Gate.

Morgen um 05:00 geht’s mit dem Taxi zum Flughafen. Schon wieder früh aufstehen… 😦
Dafür bin ich schon am frühen Nachmittag in Tromsø und kann die Stadt ein wenig erkunden.

See you there. 🙂