Das Wetter hielt sich: Es gab viel Sonne mit einige Wolken am Himmel. Am Ziel zogen dann aber wieder mehr Wolken auf, aber es regnete nie.
Das war auch wichtig bei meinem ersten Besuch: ich schaute mir die Grotten von Vallorbe an. Die Grotten enthalten die Quelle des Flusses Orbe, der von hier an der Grenze zu Frankreich bis in den Neuenburger See fliesst.
Das Höhlensystem von Vallorbe scheint riesig zu sein, allerdings kann nur ein kleiner Teil davon besucht werden. Aber auch dieser Teil zieht sich ganz schön tief in den Berg hinein. Die Höhle ist voll von Stalaktiten und Stalamiten, welche mit ausgeklügelter Lichttechnik eindrücklich präsentiert werden. Dass es draussen nicht regnete, war deshalb wichtig, weil der Regen auch in die Höhle eindringt, und es dort sehr wohl auch regnen kann (nass und feucht ist es sowieso immer). Es kann sogar vorkommen, dass dadurch die Orbe so stark ansteigt, dass sie die Fusswege in der Höhle überschwemmt.
In der Schweiz war Absinthe lange Zeit verboten. Das Verbot wurde 1910 sogar mit einer Volksinitiative in der Verfassung verankert. Damit konnte es später nicht einfach so durch eine Gesetzesänderung wieder gekippt werden. Es brauchte eine Verfassungsänderung, und diese kommt nur zu Stande, wenn in einer Abstimmung Volk und Stände zustimmen. Daher dauert es fast 100 Jahre, bis dieses Verbot 1999 wieder aus der Schweizer Verfassung gestrichen wurde.
Ich bleibe also noch bis Sonntag hier auf dem Chapeau de Napoleon hoch über dem Val-de-Travers und werde meine Kenntnisse über die Region und ihr bekanntestes Produkt ein bisschen erweiten.
Wie der Titel schon sagt: Heute regnete es nicht. 🙂 Das Wetter war geprägt von einem ständigen Wechsel zwischen Sonnen und Wolken. Dafür sorgte ein zwar nicht besonders starker, aber beständiger Wind. Und ich bin sicher, dem ist es auch zu verdanken, dass es nicht regnete.
Heute fuhr ich einmal um den Lac de Joux herum, mit einigen Abstechern und Stops natürlich. Da am Morgen schon die Sonne schien, machte ich mich auf die Suche nach Fotomotiven.
Ich fuhr zuerst Richtung Westen in den Ort Le Sentier. Dieses Dorf am westlichen Ende des Lac de Joux gehört zur politischen Gemeinde Le Chenit. Es war eine kleine Überraschnung für mich, als ich am Dorfeingang plötzlich vor den Gebäuden der Luxusuhrenmarke Jaeger-LeCoultre stand. Ich wusste nicht, dass diese Firma ihren Sitz hier hat.
Als ich dann weiter Richtung Westen fuhr, kam ich in das Dorf Le Brassus, das auch zur Gemeinde Le Chenit gehört. Dort entdeckte ich einen Wegweiser zum Col de Marchairuz. Diesen Pass kenne ich aus meiner Militärzeit in Bière nur zu gut. Ich musste mehr als einmal zu Fuss dort hinauf. Also bog ich spontan ab und fuhr die Passtrasse hinauf, bis die Bewölkung so zunahm, dass man fast nichts mehr sah. Ich schoss ein paar Bilder (unterhalb der Wolkendecke), und kehrte dann wieder ins Vallée de Joux zurück. Der Ausflug zum Col de Marchairuz lohnte sich aber insofern, als dass die Natur des Jura dort oben einfach schön ist. Der Bauer, mit dem ich auf dem Pass sprach, meinte: „Ce n’est pas le paradis, mais très proche…„
Zurück im Tal fuhr ich dann auf der Seeseite, die meinem Hotel gegenüber liegt, bis ans östliche Ende des Sees. In Le Pont, das zur Gemeinde L’Abbaye gehört, machte ich ein paar Aufnahmen vom See und vom Phoenix, einer Skulptur, die im See steht. Zu Fuss und mit der Kamera erkundete ich diesen kleinen Ort am Eingang des Vallée de Joux. Auf die rund einstündige Umrundung des Lac Brenet, der bei Le Pont direkt neben dem Lac de Joux liegt, habe ich aber verzichtete, weil sehr dunkle Wolken aufzogen und der Wind zunahm. Ich wusste nicht, ob es nicht doch noch regnen würde.
Morgen geht es dann weiter ins Val-de-Travers. Ich hoffe, das Wetter hält sich einigermassen.
Auf meiner zweiten Etappe von ca 100km fuhr ich ins Vallée de Joux, wo ich nun für zwei Übernachtungen bis Freitag bleiben werde.
Unterwegs besuchte ich zuerst das Château Chillon, das gleich neben Montreux liegt. Allerdings zeigte sich das Wetter den ganzen Morgen von seiner nassesten Seite. In Veytaux beim Schloss und dann später auf der Autobahn goss es aus Kübeln. Der Regen liess erst nach, als ich vom Lac Léman weg nach Norden fuhr. Dieser See ist der grösste See sowohl Frankreichs als auch der Schweiz. Er heisst aber nur auf Deutsch Genfer See resp auf Englisch Lake Geneva. Die Romands, besonders die Waadtländer mögen diesen Namen überhaupt nicht. Für sie hat dieser See nur am Rande mit Genf zu tun. Der französische, offizielle Namen heisst deshalb Lac Léman oder umgangssprachlich auch Le Léman.
An meiner zweiten Station Romainmôtier, wo ich das bekannte, ehemalige Benediktinerkloster besuchte, blieb es dann weitgehend trocken. Als ich dort am Mittag ankam, musste ich mit der Besichtigung der alten romanischen Kirche noch etwas warten, bis das Mittagsgebet vorüber war.
Am frühen Nachmittag fuhr ich dann weiter ins Vallée de Joux. Unterwegs kam ich durch den Waadländer Jura (Parc du Jura Vaudois) mit seiner typischen Landschaft, die mir sehr gefällt. Leider brachte es nichts, auf den Dent de Vaulion zu fahren, weil die Regenwolken so tief hingen (oder war es Hochnebel?), dass man rein gar nicht gesehen hätte.
Also kam ich am frühen Nachmittag im Vallée de Joux und musste erst einmal die Sonnenbrille aufsetzen, denn in Le Pont am östlichen Ende des Lac du Joux schien die Sonne. Das änderte sich allerdings, je näher ich meinem Ziel, dem Hotel Bellevue in Le Sentier kam. Hier regnete es wieder.
Hier bleibe ich also bis Freitag. Und hier kann man bleiben: ein gutes Hotel mit sehr guter Küche in einer schönen Umgebung. 🙂
Morgen werde ich diese Umgebung ein bisschen erkunden.
Im Moment habe ich Ferien. Da ich aber wegen der weltweiten CORONA-Pandemie nicht wie geplant eine dreiwöchige Tour entlang der norwegischen Südküste machen kann (das muss warten bis nächstes Jahr), habe ich mich entschlossen, ein wenig in der Schweiz herumzureisen, konkret in der Westschweiz. Ich habe mir vorgenommen, einige der Orte zu besuchen und genauer kennenzulernen, die ich in den letzten Jahren im Militärdienst zwar besucht hatte, aber nie die Zeit gehabt hatte, sie genauer anzuschauen. Da ich mehrere hundert Tage Militärdienst in der französischsprachigen Schweiz geleistet habe, sind es sicher zu viele Orte, um sie nun alle zu besuchen. Also habe ich einige wenige herausgesucht, und will aber dort einige Zeit verbringen.
Meine erste Etappe von ca 250km führte mich heutevon zu Hause nach Gruyeres (dt Greyerz), wo ich das Städtchen besichtigte, das Schloss besuchte und zuletzt natürlich auch das Museum von H.R. Giger, dem Schöpfer des Alien in dem gleichnamigen Film von Ridley Scott aus dem Jahr 1979.
Leider hat es den ganzen Tag geregnet, so dass mir einige der erwarteten Fotosujets verwehrt blieben. Trotzdem habe ich eine Menge Bilder gemacht, die erst einmal ausgewertet, sortiert und bearbeitet werden müssen… Heute hat es dafür noch nicht gereicht. Ich lade deshalb hier zwei Bilder hoch, die ich heute für meinen Instagram-Account gemacht habe.
Später werde ich wie immer auch von dieser Reise hier eine Bildergalerie anlegen.
Ich bin seit über einer Woche aus Graz, zurück. Die Heimreise verlief damals noch problemlos. Lediglich eine Umbuchung meines Fluges, und damit einige Stunden längere Reisezeit musste ich in Kauf nehmen. Weil die Swiss meinen direkten Rückflug von Graz nach Zürich gestrichen hatte, wurde ich zu Austrian Airlines umgebucht und musste einen Umweg über Wien machen. Aber das verlief alles problemlos. 🙂
Inzwischen hat sich einiges geändert und auch ich bleibe zu Hause und arbeite von hier aus. Zum Glück geht das dank entsprechender Informatikinfrastruktur ganz gut. Da nun aber auch die Freizeit zu Hause „stattfindet“, versuche ich, mit den Bildbearbeitungen etwas vorwärts zu kommen.
Zur Zeit bin ich an den Bilder aus Graz. Diese lade ich nach und nach hier die entsprechende Galerie. Es gibt also immer wieder etwas Neues zu sehen.
Diese Städtereise hatte ich schon Mitte letzten Jahres gebucht, um von günstigen Preisen für Flug und Hotel zu profitieren. Vom Coronavirus hatte damals in der Öffentlichkeit noch niemand etwas gehört, die Seuche war noch gar nicht ausgebrochen. Das ist nun ein bisschen anders. Das Coronavirus breitet sich nun auch in Europa rasant aus. Es ist in aller Munde, die Leute haben ganz offensichtlich Angst und die Behörden aller europäischen Länder, versuchen mit verschiedenen Massnahmen die Ausbreitung der Ansteckung zu verlangsamen.
Hier in Graz scheint alles normal. Allerdings sagen die Einheimischen, dass auf den Strassen weniger los sein soll als sonst. Das kann ich natürlich nicht beurteilen, weil ich zum ersten Mal hier bin und keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Tatsächlich sind die Restaurants nicht überfüllt, und die Schlossbergbahn fährt nur mit einem Wagen anstatt zwei, und auf dem Schlossberg ist man ziemlich alleine: keine Reisegruppen und auch sonst wenige Touristen Das Gleiche gilt für den Flug hierher, der nach meinem Empfinden nur halbvoll war. Inwiefern das normal ist, weil nicht Hauptsaison ist, oder eben nicht, weil die Leute wegen dem Coronavirus weniger reisen, weiss ich nicht. Allerdings bin ich um halb neun im Hotel beim Frühstück jeweils alleine (sehr gut, denn das ganze Buffet gehört mir alleine…). Die Rezeptionistin erzählte mir, dass sie zwar viele Absagen hätten, das Hotel aber trotzdem im Moment noch zu drei Viertel voll sei, hauptsächlich wegen Leuten, die geschäftlich unterwegs seien. Während des kurzen Gesprächs mit der Rezeptionistin trafen übrigens mindest fünf Stornierungen per eMail ein… Und am Montag teilte mir die Swiss mit, dass mein Rückflug morgen Donnerstag gestrichen und ich deshalb umgebucht worden sei. Anstatt einen Direktflug von Graz nach Zürich, der eine Stunde und 15 Minuten dauern würde, fliege ich nun Austrian Airlaines zuerst nach Wien, und dann von Wien nach Zürich. Der Aufenthalt in Wien dauert zum Glück nur eine Stunde, wenn alles planmässig läuft. Ich hasse es, meine Zeit auf Flughäfen zu verplempern… Immerhin hat der Online Check-In schon mal geklappt und ich habe die Bordkarten für morgen auf meinem Handy.
Dank Corona bin ich also gut zweieinhalb Stunden später zu Hause. Ein kleiner Wermuthstropfen… 😉
Graz ist eine schöne Stadt voller Geschichte. Ich habe mein Hotel mitten in der Altstadt gewählt. So konnte ich die meisten für mich interessanten Punkte zu Fuss erreichen. Für grössere Distanzen habe ich im Hotel für €12.90 das „Graz-72h-Ticket“ gekauft, für freie Fahrt auf allen öV in der Innenstadt. Dazu gehörte auch die Schlossbergbahn.
Ich hatte auch Wetterglück. Der Montag war die grosse Ausnahme. Da war es den ganzen Tag bevölkt. Ansonsten schien immer die Sonne, auch heute: Obwohl schwarze Regenwolken am Himmel hingen, und es um die Mittagszeit leicht nieselte, drückte die Sonne immer wieder durch. Und es wurde bis 17 Grad warm.
Ich war praktisch jeden Tag auf dem Schlossberg: mit dem Lift hoch und zu Fuss runter, mit der Schlossbergbahn hoch und runter, und mit dem Schlossberglift hoch und wieder runter. Da blieb ich allerdings bei der Talfahrt im Lift stecken! Ca. 30 cm vor der Talstation stellte der Lift plötzlich ab und nichts ging mehr. Es dauerte ca eine halbe Stunde, bis ich wieder raus kam. Da der Lift aber im Fels gebaut ist, wurde es nicht heiss im Innern. Und zudem ist die Liftkabine zu grossen Teilen aus Glas gebaut. So habe ich immer mitbekommen, was abging. Kein Problem also. Es war lediglich ein bisschen Geduld angesagt. Aber ich hatte auch da drin eine gute Handyverbindung und konnte so die Zeit totschlagen. Auf dem Schlossberg steht der Uhrturm, das Wahrzeichen von Graz. Ausserdem hat man von dort eine wunderbare Aussicht über Graz und das Umland der Stadt.
Sehenswert ist auch die Murinsel. Diese schwimmende Plattform in der Mur ist Veranstaltungsort und Café. Oder einfach nur ein weiterer Übergang über die Mur. Besonders schön wird es nach dem Eindunkeln, wenn die Konstruktion mit ständig wechselnden Farben beleuchtet wird.
Und heute hatte ich noch eine Führung durch das Landeszeughaus Graz. Diese „grösste Waffensammlung der Welt“ ist kein Museum in eigentlichem Sinne, sondern eine erhaltene Waffenkammer der österreichischen Heere. Als aktive Waffenkammer wurde sie 1741 geschlossen und Denkmal eingerichtet. Die darin enthaltenen Waffen stammen aus der Zeit zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert, und waren zu mehr als 95% nie benutzt worden. Es befinden sich nur sehr wenige „schöne“ Stücke in der Sammlung. Solche sind meist Schenkungen, die nach der Schliessung gemacht wurden. Der grösste Teil sind effektiv einsatzbereite Stücke, die der Massenausrüstung von Heeren dienten. Im Winter, bis Ende März, kann das Zeughaus nur in Rahmen von rund einstündigen Führungen, welche eine gute Stunde dauern, besucht werden. Im Sommer ist es auch für Einzelbesuche offen.
Natürlich haben mich meine Kameras auch nach Graz begleitet. Die entstandenen Bilder werde ich wie gewohnt hier in die Galerien hochgeladen habe. Ausserdem habe ich auch einige Bilder für meine Galerie „Menschen auf der Strasse“ machen können. Diese Galerie ist eines der Projekte, die ich auf meiner Fotografenhomepage „KMP – Just pictures“ zeige.
Gestern habe ich keinen Beitrag geschrieben, weil nicht wirklich viel passiert ist. In der Nacht von vorgestern auf gestern, als ich in Harstadt übernachtete, hatte es aufgehört zu regnen.
Gestern musste ich relativ früh aufstehen, weil ich zwischen 07:00 und 07:15 auf der MS Vesterålen einchecken musste, um nach Tromsø zu fahren.
Zum Glück gab’s im Thon Hotel Harstadt bereits ab 06:30 Frühstück. Das reichte locker, um zu frühstücken, im Zimmer fertig zu packen und dann zum Schiff zu gehen. Das Hurtigruten Terminal war nur fünf Minuten vom Hotel entfernt. Ausserdem weiss ich von meiner letzten Fahrt mit den Hurtigruten, dass auf dem Schiff bis kurz vor Ablegen um 08:00 eingecheckt werden kann.
Aber es gab trotzdem Leute im Hotel, genauer gesagt drei Ehepaare aus der Schweiz, die am Vorabend schon sehr lautstark im Restaurant mit ihren Weisheiten aufgefallen waren, welche laut darüber meckerten, dass das Hotel gefälligst früher Frühstück machen sollte. Das hätte ja nie gereicht. So etwas müssen man unbedingt in den Bewertungen negativ vermerken. Naja, das Intenet halt, die Waffe des frustrierten, unbedeutenden und wichtigtuerischen, kleinen Mannes. 😉 Das sind die Momente, in denen ich es vorziehe, nur Englisch zu sprechen, und dabei versuche, meinen amerikanischen Akzent zu betonen. 😎
Ich habe im Übrigen mit den Thon Hotels (die es auch in anderen Ländern gibt) hier in Norwegen noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe bisher in 4 verschiedenen Thon Hotels in 4 verschiedenen Städten übernachtet, und war immer sehr zufrieden. Diese Hotels sind zwar nicht die billigsten, aber top modern, mit sehr freundlichem und hilfsbereitem Personal, einer ziemlich neuen Einrichtung. Sie haben eine gute Küche und die Frühstücksbuffets sind immer sehr reichhaltig, wobei immer jemand da ist, der Spiegeleier, Omeletts und dergleichen frisch zubereitet. Was also gibt es hier bitte zu meckern?
Kaum hatte das Schiff abgelegt, begann es zu schneien. Da wir zudem noch weiter Richtung Norden fuhren, wurde es nie mehr richtig hell. Ansonsten verlief die Fahrt sehr ruhig. Man fühlte kaum, dass mann auf einem Schiff war.
Als wir dann um 14:15 hier in Tromsø ankamen, war es selbstredend tiefste Nacht. Aber Tromsø präsentierte sich um einiges freundlicher als vor acht Tagen bei unserer Abreise. Es lag Schnee in den Strasse, und es regnete nicht.
In der Nacht hat es dann wieder begonnen zu schneien, und das tut es immer noch. Der Winter scheint zurückgekehrt in Nordnorwegen.
In einer Stunde fährt mein Bus zum Flughafen, und wenn keine Probleme auftauchen, werde ich gegen 20:00 heute Abend zu Hause sein
Ich habe die letzten drei Tage wegen der Dunkelheit und dem schlechten Wetter nicht viel fotografiert. Ich habe jeweils enige Schnappschüsse gemacht, die ich natürlich hier in die Galerien hochgeladen habe. Zudem gibt es noch einiges an Rohmaterial von der ganzen Reise, das ich nach und nach sichten und bearbeiten werde.
Heute hat es den ganzen Tag geregnet und gestürmt. Wobei sich der Regen in etwas höheren Lagen (ab ca. 200m über Meer) sofort in Schnee wandelt. Dazu stürmte es so stark, dass unser Busfahrer zeitweise das Tempo auf unter 50 km/h abbremsen musste, obwohl die Strasse völlg frei war.
Mit dem Bus bin ich am Morgen nach dem Frühstück nach Harstadt gefahren. Die Fahrt verlief im Grunde ereignis- und problemlos, natürlich abgesehen vom Sturm. In knapp zweieinhalb Stunden bin ich dann kurz vor Mittag in Harstadt angekommen. Damit habe ich die Lofoten verlassen und bin nun auf den Vesterålen-Inseln. Das bedeutet allerdings auch, dass ich nun wieder sehr viel weiter nördlich bin. Somit war es um die Mittagszeit bei der Ankunft hier in Harstadt bereits wieder am eindunkeln.
Nach einer Übernachtung hier im Thon Hotel Harstadt geht’s dann morgen früh mit dem Schiff weiter Richtung Tromsø. Das Hurtigruten-Schiff legt hier gegen 08:00 ab und soll etwa um 14:30 in Tromsø sein. Und das Wetter soll morgen zumindest betreffend den Stürmen besser werden. Der Regen wird uns wohl erhalten bleiben.
Mit Fotografieren war heute durch die Busfahrt und die Dunkelheit mit dem Regen nicht wirklich viel. Ich habe ein paar Schnappschüsse geschossen. Die werde ich später bearbeiten. Stattdessen habe ich neue Bearbeitungstechniken an ein paar Bilder vom Montag ausprobiert. Sie sind in der Galerie des dritten Tages hochgeladen.
Diesen Beitrag haben meine Abonnenten schon einmal per eMail erhalten. Aber ich habe ihn später blöderweise mit einem anderen Post überschrieben. Somit existierte er hier im Blog nicht mehr. Damit wieder alle Posts von der Lofotenreise hier vorhanden sind, poste ich ihn deshalb unverändert noch einmal.
Der Regen hat aufgehört und es ist auch etwas kühler geworden. Am Meer weht aber immer ein bissiger Wind, der zeitweise ziemlich stark ist.
Heute konnte ich bei Europcar meinen Mietwagen übernehmen. Dieses Mal habe ich einen roten Toyota Corolla Hybrid gekriegt. Der Wagen hatte bei der Übernahme knapp 8’000 km auf dem Tacho, ist also fast neu. Somit bin ich mobil und kann Ausflüge unternehmen. 🙂
Nach der Übernahme des Wagens bin ich wie geplant nach Henningsvær gefahren. Als ich letztes Jahr dort vorbeigekommen bin, hat wie aus Kübeln geregnet. Dieses Mal blieb ich trocken und konnte deshalb auch einen ausgedehnten Spaziergang durch dieses kleine Fischerdorf machen, das verteilt auf mehreren Inseln liegt.
Fotografieren wird zur Herausforderung. Es wird halt nicht richtig hell. Eigentliches Tageslicht (eher Dämmerungslicht) gibt es hier zur Zeit zwischen ca 10:00 und 14:00, wobei es zwischen 11:00 und 12:30 am hellsten ist. Wie gesagt: Wenn es schönes Wetter wäre und keine Wolken da wären, würde es deutlich heller werden und das auch länger bleiben. Im Moment ist es um 08:00, wenn ich zum Frühstück gehe, und eine halbe Stunde später, wenn ich vom Frühstück zurückkomme, immer noch Nacht. Irgendwie scheint mein Aufenthalt hier zu einer Art Workshop für Nachtfotografie zu werden? Nun denn: Ich mag Nachtfotografie. 😉
Auf dem Rückweg von Henningsvær macht ich kurz vor Svolvær noch einmal Halt in Kabelvåg, um die Vågan kirke zu fotografieren. Die Kirche wird auch Lofotkatedralen genannt, weil sie rund 1’200 Messebesuchern Platz bietet. Die Kirche habe ich zwei Mal fotografiert: das erste Mal auf meinem Rückweg aus Henningsvær um ca 13:30, kurz vor Einbruch der Nacht. Danach bin ich einkaufen gegangen. Eineinhalb Stunden später bin ich noch einmal zur Kirche zurück gefahren, um sie nun bei Nacht zu fotografieren.
Um 22:00 bin ich dann kurz noch einmal raus. Einer meiner Mitarbeiter fährt zur Zeit mit seiner Frau mit den Hurtigruten nordwärts. Die Hurtigruten-Schiffe legen in diese Richtung fahrend immer zwischen 21:00 und 22:00 in Svolvær an. Allerdings hatte der Ausflugsbus etwas Verspätung und das Schiff musste warten. Deshalb hat’s nur für ein kurzes Hallo gereicht, als die beiden nach 22:00 mit dem Bus ankamen und gleich wieder an Bord gehen musste. Trotzdem cool, wenn sich zwei völlig verschiedene und völlig unabhängig voneinander geplante Routen soweit von zu Hause kreuzen.
Morgen soll das Wetter wieder schlechter werden. Mal schauen. Im Grunde stört mich nur der Regen, weil dabei das Fotoequipment nass wird. Gegen alles andere bin ich gewappnet. Ich weiss noch nicht, was ich unternehmen werde. Das lege ich dann ganz spontan fest, wenn ich das Wetter gesehen habe.
Diesen Beitrag dürften meine Abonnenten nicht gesehen haben, weil ich ihn aus Versehen über einen älteren Post (der jetzt verschwunden ist) geschrieben hatte. Deshalb poste ich ihn hier noch einmal.
Hier hat es in der Nacht auf heute begonnen, zu schneien. Die ganze Nacht war ein Sturm zu hören, der den Schnee an die Fenster peitschte. Am Morgen lagen dann gute 5 – 10 Zentimeter Schnee. Und es schneit immer noch. Allerdings ist es relativ warm. Der Schnee ist schwer und nass.
Da der Wind auch weiterhin ziemlich blies, und der Schneefall nicht aufhörte, konnte man heute nicht besonders viel unternehmen. Bei dem nassen Schnee war man draussen relativ rasch auch nass.
Trotzdem habe ich mich ins Auto gesetzt und bin ein paar Kilometer Richtung Norden zur Stadt hinaus gefahren. Da die hier kein Streusalz verwenden, sondern nur Kies, ist jedes Auto mit Spikes bestückt. Damit lässt es sich auf den verschneiten und teils vereisten Strassen bestens fahren. Trotzdem war ich vorsichtig, denn ich habe mit solchen Verhältnissen keine Erfahrung. Es ist schon komisch, mit über 50 km/h durch eine abfallende, schneebedeckte 90-Grad-Kurve zu fahren, ohne im Strassengraben zu landen. Und prompt kriegte ich die Lichthupe meines Hintermanns zu sehen, weil ich nicht mit 80 km/h sondern zwischen 65 und 70 km/h gefahren bin. Als er mich dann überholte, hatte der Volvo Kombi bestimmt 100 Sachen drauf; auf einer kurvigen Landstrasse, die komplett schneebedeckt war.
Ich bin dann zu einem Aussichtspunkt gefahren, von dem man wunderschön einen ganzen Fjord überblicken kann. Aber wetter bedingt war auch dort keine gute Sicht. Also bin ich umgekehrt, und habe den Tag abwechselnd mit Spaziergängen im Schneefall und Bildbearbeitung verbracht.
Die Feuerwerksknallerei hat hier übrigens schon um 18:00 begonnen und dauert bis jetzt (kurz vor Mitternacht) ununterbrochen an. Schliesslich war ja schon um 15:00 Nacht…
Ich bin eben noch einmal raus, und habe versucht, ein paar Nachtaufnahmen zu machen. Ich weiss noch nicht, wie die Bilder geworden sind. Die Kameras müssen erst vollständig trocknen, bevor sie geöffnet und wieder eingeschaltet werden können. Und in dem ständigen dichten Schneetreiben sieht man sowieso nicht viel. Mal schauen, was herausgekommen ist.
Auf alle Fälle wünsche ich allen, die das hier lesen, einen Guten Rutsch.
Viel Glück, Erfolg und stets gute Gesundheit im Neuen Jahr.
Ich habe übrigens jetzt hier die Galerien von dieser Reise angelegt. Bearbeitete Bilder werden nun dort hochgeladen.